Giessener Ruder-Gesellschaft
treffen jeöe Woche frisch ein in
744
Carl Schwaab’s Delicatessenhandlung.
sammtltcher Colonialwaaren: Thee, Ckoeolabe. Cacao, Vanille Rum m 4 Qual., Arrac, sämmllicher «ranntmeine und Liqueure' ' ^aschartikel, Mienen- und Zwetfcbenhonig, Bonbons,
Im Verlag von Emil Roth in Giessen erscheint in einigen Tagen:
Orangen, Backartikel, Pflaumen, Apfelspalten und Apfel- rrnge rc. rc. zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 717
Donnerstag, 26. c.: Hauptprobe,
Schellfische und Cabliau Mn Donnerstag und Freitag, E»gl. u. Holländische Austern
EieoflTey.
fi6öe0ehen &abnuinti<^tutt6 Colouialwaareu wird preiswerth
lFischeretverein für das Großherzogthum Hessens Ende vorigen Jahres hat ftch mit dem Sitze in Worms ein hessischer Fischeretoeretn gegründet, der in Ver- ™lt dern großen deutschen und den in den Nachbarländern bestehenden gleichen Vereinen die Hebung der etwas vernachlässigten Fischzucht rc. sich angelegen sein lassen will. Nach § 2 der Statuten strebt der Verein an: a) Förderung der Fischruckt und Fischerei, b) Schutz und Mehrung des Ftschftandes. o) Auss?tzung von Pfäm^en Fischfrevel und Vertilgung von Fischseinden. d) Fortschritte auf bem Gebret der Fifchereigesetzgebung und Fischereipolizei. e) Gesetzliche Maßregeln gegen ^unretnigung der öffentlichen Gewässer, f) Herbeiführung gleichmäßiger Bewrrthschastung solcher Fischereigewasser, an denen mehrere Staaten participiren.
Wegen Bergrößerung meine- Schuhgeschäfte-:
T otal-Ausverkauf
Gottesdienst der israelitischen Retigionsgesellschsft.
I 3-° Uh^Lst?gAbeud $0ImittQB 8M Uhr, Samstag Nachmittag
Der Zutritt ist nur Mitwirkenden "et. 743
De« Vorstand.
Hanau a. Main. — Hotel rum Riesen.
f . "n"n«^neter erlaubt sich hierinit einem verehrl. reisenden Publikum fern Hütel in empfehlende Erinnerung zu bringen.
Durch Umbau des Hütels ist es mir ermöglicht, allen Anforderungen der mich beehrenden Reisenden zu entsprechen und kann ich solchen eine in jeder Beziehung beste Aufnahme zusichern. Hochachtungsvoll '
—--Wilhelm Silee.
Braunfels, 21. Januar. Dem „L. A." entnchmen wir Folgendes: Eine Frau aus der Gegend von Wetzlar hatte oor einiger Zeit in Begleitung eines kleinen Diaben die Bahn benutzt und für das Kind kein «illet gelöst Dem reoid.rendcn Schastner gab die Frau auf die Frage, wie alt das Kind sei, an, es sei noch keine 4 Jahre alt, und äußerte sie dabet, wenn er es nicht glaube, möze er sich den Tauf- fdjeln holen. Da die Angaben bezüglich des Alters zweifelhaft erschienen, kam die und stellte sich bei der Untersuchung, bei welcher der Taufschein wirklich beigebracht wurde, heraus, daß der Knabe über 6 Jahre alt gewesen. Wegen wurde die Csrau gestern von dem hiesigen Schöffengericht zu 3 Tagen Gefängniß und in bte Kosten, etwa 80 JL, verurteilt. Es empfiehlt sich also, für Kinder von 4 Jahren und darüber bis zu 10 Jahren, wie vorgeschrieben, Kinderbtllets zu lösen. Betracht" an^t^ubrlcn kommen für ein Kinderbillet nur ein paar Pfennige in , . , △ 25. Januar. Als Nachspiel zu den verflofienen Neichstagswahlen
hat heute Morgen vor der Strafkammer des hiesigen Landgerichts der jüngst erwähnte
Jctneen Anfang genommen. Die Anklagebank nehmen 37 Personen, Geschattsleute, Handwerker, Taglöhner, Arbeiter rc., sämmtlich von Alzey, ein, welche thet^ des Hausfriedensbruchs und des groben Unfugs, theils des Widerstandes gegen die Staatsgewalt der Zusammenrottung und der Widersetzlichkeit, sowie der Gefanaenen- befrerung beschuldigt sind. Nach der Anklage war der Verlauf der Vorgänge folgender:
Februar 1887, dem Wahltage, zog eine aus 30—40 Mann bestehende Rotte Wef5SeJum 2bciI mit rothen Federn an den Hüten als Abzeichen versehen waren in geschlossenem Zuge, unter Führung des Redacteurs Carl Julius Pretortus unter Vorantragen einer Stange, an der ein Schild mit der Aufschrift: „Auf zum Bamberger" angebracht war, aus der Bayer'schen Wirthfchaft in Alzey nach dem Stadthause daselbst Vor demselben angekommen, brachte Pretorius ein Hoch auf Bamberger aus, in das die von ihm geführte Rotte unter lautem Schreien einfiel. Sodann forderte Pretorius Gielde auf, „ihre Schuldigkeit zu thun, wie sie die anderen am Tage vorher auch SW" 6äflttcn, ' und nun strömte dieselbe unter lautem Geschrei und Gejohle in das Än und wollte m das Wahlzimmer eindringen. Der Bürgermeister trat rechtzeitig dazwischen und forderte die Leute zum Verlassen des Hauses auf. '^gfer Aufforderung wurde nicht ^olge gegeben, vielmehr mußten die Leute mit Gewalt auseinander und rum Verlassen des Hauses gedrängt werden. Der Träger jener Stange mit der Auffchrist widersetzte sich lebhaft der Abnahme der Stange Seitens der Polizei, dre schließlich mit Gewalt die Wegnahme bethätigte. Die aus dem Stadt- ff Derbran8ten Rädelsführer des Zuges rotteten sich nun auf dem Platze vor dem
Stadthause zusammen und verübten einen großen Skandal. Die Menschenmenge schwoll ?/hr und mehr an. Das Toben und Schreien ward immer größer. Es hieraus der Kreisrath, der die Menschenmenge zu drei wiederholten Malen in entsprechenden Zwilchenraumen zum Auseinandergehen aufforderte. Dieser Aufforderung ^Seben und mußten verschiedene Verhaftungen vorgenommen werden.
Ilrn)l?ri>?n von ®,lnicInen versucht zu befreien, wobei es zu Tätlichkeiten W/n die Schutzleute kam. Die Angeschuldigten werden von 5 Anwälten verteidigt. ®ic Staatsanwaltschaft vertritt Dr. Best. Viele Belastungszeugen sind geladen, deren Gerichts? t^R^"ch ^chftens beendigt werden dürste. Die Verhandlung leitet Land-
Schiffs Nachrichten.
Ems Wnn'«31ängftT; £ LLsch'eN^ ÄnÄX? Ä ^gegangen war, A
Handel und Verkehr.
a S’Ä“ -
g«Ä" SÖÄSXSiÄ?? Ä Swä'l Ätt N8UMWWV
der
Schleyer’schen Weltsprache
für Unterrichtskurse und zum Selbststudium nach den neuesten Beschlüssen des Münchener Kongresses bearbeitet von einem praktischen Schulmann und diplomirten Lehrer der Weltsprache.
Preis mit Schlüssel zu den Uebungsaufgaben geheftet 80 Pfg.
Franco nach auswärts gegen Einsendung von 90 Pfg.
(in Briefmarken). [715
MMer Erfolg MM innerhalb weniaer Wochen b. Gebrauch von Fror. Gerdes Haar- u.Bartelixir, vorzüglich. Mittel zur Beförderung d. WachSthums von Schnurr- u. Backenbart, sow. '■ ' Haupthaar. PrS. p. Fla^. nebst Gcbr.-An«. in 3 Sprachen^Mk. Absolut unschäbl. Gegen Naä n. ob. Einsdg des Betrages allein echt dircct zu beziehen durch di« Parfümeriefabrtk von
G. Seifert, l Dresden-Traohenberfa. __386
Brennholz.
Buchen- und Tannenholz, in guter trockener Waare, per Meter und per Gentner, billigst bei 96 Andrea# JEuler.
585 Eine Kaute Mist verkauft ___Jungblut, Promenadebaus.
739 Ein Parthie leerer Kisten zu verkaufen. Hotel Prinz Carl.
Solide Schuhwaaren aus der Mainzer Schuhfabrik von 36. Wolf
- anerkannt bestes Fabrikat in ganz Dentschland — sowie stets grstzteS Lager und größte Auswahl in allen Sorten Herren-, Damen- und Müder- Schuhen u. Stiefeln aus den solidesten Fabriken zu billigsten Preisen empfiehlt .... _ „ Julins Bach,
546] Ecke Mäusburg und Wettergasse.
Ccrrdol- Theerfchwefel-Seife
bedeutend wirksamer als Thcerseise, oer° nichtet sie unbedingt alle Arten Hautun- relnigketten und erzeugt in kürzester Frist
3 (laffutchianke.
abjuß. W. Handwerk i Wetzlar. [726
Ludwig Schmitt, Glaser,
Kanzleiberg 7, empfiehlt sich im Einrahmen von Bildern nnd Spiegeln in allen denkbaren ________________Rahmen. 477
°°-kswir.hschastl-che Bedeutung der
über 8Äe^ru^nrei^ mrbreiten Iffi’Ä
rourbe,' d7tz ÄW
?»nubiei2oo?oa ä a ssäärfw W? densilben ^b?sber ßeßIÜ?t' ^anze Stromgebiete mit Fischarten^zu^bevölkern^ die
_____________ 24
Volapük 8
praktischer Lehrgang
zur leichten und gründlichen Erlernung X


