Issue 
26/08/1888 Erstes Blatt
 
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

Nrriversttitts - tzhromL.

G°h..m?ra.VCI°usNi h°E frA°L^ bcp Universität,

aacrorten ist auch schon dagegen geeifert worden, leider mit wenia Eriolo <Fa r^ neulich der Amtsvorstand in Lichtenberg ein** 33oliieiDtrorhnirnn Vn ca Backwaarm betreffend, erlassen. Diese Vero?dnnn° Verkauf von

die Poltzeioerwaltung von Liebenwalde erlässt eine ^butted? h»« ^chahmung, denn lautet:Verkäufer von Bockwaaren ündanderen^^G-nuffmitt°L H-r-graph

fertig sind, sind verpsiichtet, di- W-ar-nb-nK-us^nstlbft

nicht dulden, daß letztere die',u kaufenden £nn bt%ßCn ""VX

Ä ®elb6u6C b's zu 9 im

befahret *>" aBod,enmar,t roar überaus stark mit Obst snamentlich Birnen)

von

Telegraphischer Lchiff-bericht ---

CD , no ar ?er '^cb Star Line" Antwerpen.

Antwerpen "b-Ü.e' b°rRed Star Line" ist

Aeutschland.

Berlin, 24. August. Se. Majestät der Kaiser hielt in Sonnenburg folgende Reden: 1) Nach dem Empfang der Ordens-Insignien:Ich erfülle einen Meiner Her­zenswünsche, indem Ich die äußeren Zeichen des Ordens anlege. Ich kenne die Auf­gaben des Ordens, die hohen Ziele, welche derselbe verfolgt, Ich wünsche als Protector des Ordens nicht nur über ihm zu stehen, sondern als Ritter desselben an seinem heilsamen Wirken thättg theilzunehmen." 2) In der Kirche:Wie vor 5 Jahren an dieser Stätte Mein hochseltger Vater im Auftrage des hochseligen Königs Wilhelm der Einführung des durchlauchtigsten Herrenmeisters beiwohnte, dem Orden Schutz und Schirm versprach, so gelobe auch Ich an dieser Altarstätte als König von Preußen und als Protector dem Orden und allen seinen Angehörigen in Meinen Landen Meinen königlichen Schutz, so wahr Mir Gott helfe." 3) Beim Diner:Eurer könialicken Hoheit spreche Ich Meinen tiefgefühltesten Dank für die so herzlichen Worte die wir soeben vernommen. Es war Mir in der Thal schon immer ein Herzensbedürfniß auch durch ein ärmeres Zeichen dem hohen Orden anzugehören, welches leider erst 'durck Meine Thronbesteigung für Mich zur Thatsache werden sollte. Ich bin der festen An­sicht, daß der König von Preußen auch durch ein äußeres Zeichen dem Orden anae- hören muß. Die großen Aufgaben, welche Mir auf dem Gebiete der inneren Ent­wickelung Meines Volkes obliegen, vermag Ich nicht allein durch die staatlichen Oraane zu lösen. Zu der Hebung der moralischen, sowie der religiösen Kräftigung und Ent­wickelung Meines Volkes brauche Ich die Unterstützung der Edelsten desselben Meines Adels, und die sehe Ich im Orden St. Johannes in stattlicher Hahl vereint Ick hoffe von Herzen, daß es Mir gelingen möge im Verein mit der liebesthätiaen Unter­stützung des Johanniter-Ordens, die Ausführung und Fortbildung der Hebuna des Sinnes für Religion, christliche Zucht und Sitte im Volke zu bewirken so die boben Ziele zu erreiche^ welche Ich Mir als Ideale gestellt habe. Wir aber die w r^m t- einander das schlichte weiße Kreuz heut erhielten, sowie die, welche es schon besitzen wir wollen unsere Glaser erheben und auf dessen Wohl trinfen ber in alter bnhm- h°aCnfhCr gepaart mit htngebender Aufopferung und christlichem Sinnes

O.rden SU der Hohe gebracht, auf welcher er sich nunmehr befindet. Seine kön?g ttcheHohertt der durchlaucht gste Herrenmeister des Ordens von St. Johann vom Hur!ah!" 3<rUfaIcm ~ $rin* Brecht von Preußen, Regent von Braunschweig -

Mn^tn,^ Sch^ßwächter Langhammer, welcher, wie bekannt, am Abend des 23. Mai im Charlottenburger Schloßgarten einen Schuß abgefeuert und sich selbst dabei verwundet Hatte, tft gestern vom Schöffengericht wegen groben Unfugs zu 14 Tagen Haft verurtheilt worden. Langhammer hatte zuerst in der Untersuchung angegeben daß an lenem Abend aus eurem Gebüsch im Schloßgarten ein Schuß auf ihn abge- feuert sei, diese Angabe hat sich als erfunden herausgestellt. 0

Lokales.

.^?6ust. Anläßlich des heutigen Namenstages Seiner b ®r°66eraO88 baben bie üff-ntlich-n Gebäude Flaggen-

An kt-, 25. August. Das Gr. Ministerium hat kürzlich folgendes Ausschreiben nifi> fin?Chph?rtntl6})Cr?,aUn0C-n bc§ Bundes erlassen:Die Verwaltungen der Gefäng!

be^lU0t' n Seergneten Fällen den Gefangenen die Benutzung der eigenen Wäsche, Kleidung und Bettwerk, sowie das Tragen des Bartes zu gestatten Diest aberkannt sind."^ ni(^ auf ^lche Gefangene, denen die bürgerlichen Ehrenrechte

vielen anderen^S^dten^^in^? J- l°n ci,nc.m geographischen Lehrbuche, worin neben L»'8 4»!

"on "©eita -Manchem SBSrln'bW-

6 93attB,aatc in ben Backerlädrn. Allerorten macht sich diese Unsitte bemeifba"

Handel und Verkehr. '--

1,M-1?08"Hühmrei"?'l © ®fb.

der 0-00 Käse pr St. 4-7 L Käsematt ' vr^Kt 67OA ®5"f

Linsen pr. Liter 28 Tauben pr. Sßäär ^^ 50 P0 Grbf,S. pr' 183>-

H-Hnen pr. St. M0,60-0,90, ®nkn pr. i ÄönPn^'

60-68 Kuh- und Rindfleisch 45-54 .3, Sch^in-fleisch'N Pr.Ä

54-64 £ Kalbfleisch 40-46 ^, Kart°ss-'ln pr1M KUo ^^^'7^"° per_5entner 7,00-7,50, Milch pr. Ztter S-18

BermischUs. ------

Frankfurt, 24. August. Wie erinnerlich wurde vor Jahren die Mittmp h»a russischen Kanzlers Gorischakoff in Baden-Baden um BrilltnI-n im Wertb^ von

Ä >-» - Ä»sswrs

^,^5^°"a^b-hord-n zu schicken, hat sich auch diesmalbewährt.^ Nachdem vonunft^ KtÄÄÄ

Ä-J-Ä'S-ÄffgS

füngnlß Beka7ntL gemach^°D°esmäl^nt!pra^^^^^

ber die Ä&» ß^und-mmL'a.

g-N-Nn worden. C,"em bei roüfbenb S-w°rd-nen Elephanten aus' die ,Schnut"

und ^^F^^^^?!^-?7-'s^^i^?^Pb°?°a^N^^ V

LKWWTWLZLZ?

d-ss-n vollster Zusriedenheit arbeitete und überhaupt als dn Ser ft *Cn^,U l'ch-r Mensch galt, gerieth mit einem Mitarbetter an bemÄVJ

«s» lattSR

»-» »«kl« In 3>W M -11,1 «rMl$ ,1 äSSi

»äs.! ä ass

x?Äfts ä* 'ÄAfesjSFr«

nom 4. Garderegiment im Hose d-r Artillerie-siaserne vom Pferde und blieb sofort todn

Auszug aus den StandeSamMegistern des Ständesämt^teßen.

5a. Srj?Ä rt'Ä, Aschaffenburg' ®aUmcif,ct bab*Et- mit Maria Ma.hilde W^Uand^ von Katharin-Ricolaus kon^©efnlFSS Ä

Pfarrverwalter zu Maulbach mi J hanna Luise Au u ft 1 A^acob Aaudt, 24. Johannes Ernst Falkenheimer von Freinsheim Sa°<Sbicr- Catharine Schneider von Allendors an der Lumda. ' ir b er' mit Marie ».»XÄMShtfÄ Zahlmeister^Aspirant Karl Adam Rinner eine ToAtpr smn!!? ®ertrub- 18. Dem Fabrikarbeiter Karl Hof ein Sohn, Friedrich Gustav ' Gmma- 20* Dem Bi-denk^s^^. H-rman^Gefrgi"*?^?'^,%T °°p Königsberg, Kreis Hensel, 46 Jahr- alt, ledia von^Ort-nb?.?^alt Forstinspeetor dahier. 19. Marie Grotzh. Landgerichtsrath dahier. *20 Louis Heaer^Z3^ab"r-dftP^ftiPk/ 53 $abre aIt' 21. Karoltne Louise Juliane siickendratb 46^5.-,' »°n Wetzlar.

ESgg'ÄfflS

Telegrapyische Depeschen.

Wolsf'S telegr. Eorrespondenz. Vurea«.

. m August. Der Kaiser horte nach seiner Rückkehr von Sonnenbura

den Vortrag des Grasen Eulenburg und nahm das Souper mit den Primen ireinrim und Mbrecht -in. Heute früh 7 Uhr begab sich der Kaiser zu Pferde nach d-m Tempesi Hofer Felde zur Besichtigung der Grenadlerregimenter.

DasMilttärwochenblatt" meldet: Fürst Bismarck ist als General der Cavallcrie, nachdem sein Verhaltnitz als Ches des ersten Magdeburgischen Landwehr- regimenls Nr. 26 n Fo^e der veränderten Landwehrbczir kseintheilung als gelöst anzu­sehen ist sortan bei der Garde-Landwehr, und zwar k la suite des 2. Garde-Landwehr- Regimcnts, zu fuhren.

llhr ln,®häj$°,?/6fPPn Dänemark und der dänische Prinz Johann trafen h-ut- um o ru .Abends lluf dem Anhalter Bahnhofe em. Die Ehrencompagnie war vom 2', Garderegiment mit seiner Fahne gestellt worden. Die Musik tnlonirte beim Ein- Men des Zuges die dänische Nationalhymne. Der Kaiser und der König umarmten sich herzlichst und küßten sich mehrmals. Ebenso begrüßte der Kaiser den Prinzen Mann. Nach geschehener Vorstellung des beiderseitigen Gefolges schritten die Fürst- ltchkeiten die Front der Ehrencompagnie ab und dann geleitete der Kaiser den König und Prinz Heinrich den Prinzen Johann zu den Wagen, die zum königlichen Schlosse fuhren. Das Publikum war zahlreich anwesend.

rar 24. August. DieTimes" behauptete in einem Leitartikel, Boulanger's

Wah erfolge hätten ini Berl n unangenehm berührt. Dazu bemerkt dieNordd. Alla. jStß* ' das sei ein vollständiger Jrrthum; in Berlin stehe man mit Genugthuung jeder Entwickelung Frankreichs gegenüber, die geeignet sei, dem Nachbarlande Ruhe zu ver- schaffen und wieder zum zahlenden Abnehmer unserer Produkte zu machen.Unter welcher Regierungsform dies geschieht, ist für uns bedeutungslos; wir haben keine kriegerischen Vellettäten und jede französische Regierung, welche den Frieden nicht bedroht, rst uns recht willkommen. Boulanger versprach hinreichend, daß der Fried7n ihm am Herzen liege und deßhalb ist für uns kein Grund zur Beunruhigung vor­handen. Wir können mit einem boulangtftischen Frankreich ebenso gut in Eintracht leben, wie mit einem bonapartistischen, zum Mindesten ist es fraglich, ob Soulanger, E er gesteigerten Einfluß erlangt, denselben in antideutschem Sinne verwerthet- im Gegenthel, es ist in hohem Grade wahrscheinlich, daß Boulanger es vorsichtig 'ver- meiden wird die errungene hohe Stellung unberechenbaren Zufüllen des Krieges vreis- ^useben. Wir sind nach Allem^, was Boulanger in der letzten Zeit gesagt und geschrieben hat, bnechtigt, ihn für friedfertig zu halten; wenn wir darin auch keine sichere Bürgschaft des Stedens erblicken, so sind wir doch klar darüber, daß es bei der momentan in Frankreich herrschenden Stimmung überhaupt keine französische Regte- XUaß ßCcen *??' meJ^ uns vollständig beruhigen würde. Boulanger beunruhigt uns nicht mehr wie irgend ein anderer, wenn er hält, was er versprochen hat. Wenn eS ihm gelingt, Ruhe und Ordnung in Frankreich herzustellen, so wären seine Erfolge uns und ganz Europa sicherlich willkommen." 1 0

, 24. August. Mehrere Blätter melden, Erzherzog Albreckt werde sick

ft»« zu den großen preußischen Manöoern folgend, nach

t stattfindcnden Truppenmanovern zwischen dem 2. und 5. September nacy 2ocntn begeben.

, s PariA, 24 August. Anläßlich des 50. Geburtstags des Grafen von Paris rn C ä» 5c^te^en ^^ontinental-Hotel statt, an welchem etwa 300 Royalisten

Zeitnahmen. Der Herzog d Audiffret-Pasquier sagte in einer beifällig aufgenommencn Rede, in der gegenwar igen Situation, mit einem Präsidenten dee Republik ohne Am sehen und einem verkleinerten Senat trenne nichts mehr Frankreich von der Tyrannei einer einzigen Versammlung. Indessen blieben er und seine Freunde liberal ab?r si erachteten es nicht für genügend, ephemere Popularitäten gehen und kommen u lassen Man müsse eine entsckleden monarchische Politik bekennen. Die Versammlung stimmte Zu und beschloß eine Adresse an den Grafen von Paris. 0

Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde

hessische^andesverein d-r Katser°Wilhelm-Stiftung für deÜffche°Jnva«d-n ESärwegrade der Lahn und der Luft, '

na* Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Ubr

o, Luft 18, Wasser 13'/- Gr. 9

®*' bcn 2o- August 1888. Rübsamen.