Abnahme erfuhr, während gleichzeitig Delirien auftraten. Ein entscheidender Fieberrückgang kam aber nicht zu Stande, vielmehr steigerte sich die Zunahme der Temperatur Nach- ; mittags und die Delirien des Abends und Nachts zu so hochgradiger Aufregung, daß nach Mittemacht ein schlimmer Ausgang unabwendbar erschien. Erst gegen Morgen wurde der Prinz ruhiger und entschlief sanft um 6 Uhr 5 Minuten.
PariS, 23. Februar. (Prozeß Wilson.) Der Vertheidiger Wilson's, Lento, führte aus, daß dafür, daß Wilson Geld erhalten habe, jeder Beweis fehle. Die Bittsteller, welche sich'an Wilson'gewendet, hätten auf Wilson's Zeitungen subscribirt, weil sie gewußt, wie sehr sich Wilson die Propaganda für die republikanische Sache angelegen sein laste. Die ungerechte gerichtliche Verfolgung Wilson's sei angestrengt unter dem Druck der öffentlichen Meinung aus politischen Gründen. Der Vertheidiger wies schließlich unter dem Beifall des Publikums auf den Kummer hin, der Grevy durch das Vorgehen gegen Wilson bereitet würde.
Paris, 23. Februar. Das Uriheil im Prozeß Wilson wird nach acht Tagen verkündigt werden.
London, 23. Febmar. Die Königin erhielt heute Nachmittag Depeschen aus San Remo, welche eine wesentliche Besserung des deutschen Kronprinzen anzeigten.
London, 23. Februar. Das medizinische Fachblatt „The Lancet" hat gestern Abend ein Telegramm aus San Remo erhalten, welches meldet, daß in dem Befinden des Kronprinzen eine erhebliche Besserung eingetreten sei; es seien keine Symptome von Bron- chitts oder Pneumonie vorhanden; die Färbung des Auswurfs, welche durch die Canüle verursacht worden, habe fast aufgehört, die Schwellung am Kehlkopfe sei bedeutend vermindert.
London, 23. Februar. Die „Times" meint, das Projekt, es solle die Pforte die Stellung des Prinzen von Coburg in Bulgarien als illegal bezeichnen, könne nur ein Resultat haben, wenn die Mächte wüßten, welche weiteren Schritte seitens Rußland in Aussicht genommen seien. Dies sei die Anschauung Englands. Italien und Oesterreich hätten sich in gleichem Sinne geäußert.
Stockholm, 23. Februar. Der englische Gesandte Sorbett ist heute Nachmittag hier gestorben.
Petersburg, 23. Februar. Der „Regierungsbote" veröffentlicht ein Kommunique, worin die Regierung ihre Anschauung über die bulgarische Frage ausspricht. Nach einer näheren Ausführung wird betont, daß diese Erwägungen die Negierung von Anbeginn der bulgarischen Krise geleitet und bewogen hätten, von Hause aus jeden Gedanken an die Eventualität der Wiederherstellung der Gesetzlichkeit in Bulgarien mit Hülfe der Gewalt abzulehnen.
— Das Kaiserpaar empfing gestern den General Werder. Derselbe war gestern auf dem Balle beim Großfürsten Wladimir, welchem auch das Kaiserpaar beiwohnte.
Petersburg, 23. Februar. Das bereits erwähnte im „Regierungsboten" veröffentlichte Regierungscommuniqe in Bezug auf Bulgarien besagt: Jüngste ausländische Privatdepeschen thetlen mit, daß der kaiserliche Botschafter in Berlin der deutschen Regierung Vorschläge in Betreff Bulgariens gemacht habe. Um die gegenwärtige Sachlage richtig aufzufassen, ist es unerläßlich, die von der kaiserlichen Regierung ursprünglich ausgesprochene Anschauung über die bulgarische Frage im Auge zu haben. Das Berliner Tractat dient infolge des allgemeinen Einvernehmens der Mächte als Grundlage der auf der Balkanhalbinsel eingesetzten Ordnung der Dinge. Diese enthält die einzige internationale Garantie gegen Erschütterungen, welche für die Zukunft der jungen Staaten der Balkanhalbinsel gefährlich waren. Von diesem Gesichtspunkte eben betrachtete die kaiserliche Regierung auch die Ereignisse, welche sich in Bulgarien seit der Abdankung seines ersten Fürsten abwickelten. Die Ankunft des Prinzen Ferdinand von Eoburg in Sofia und seine gewaltsame Aneignung der Fürftengewalt erfolgten im Widerspruche zu den Bestimmungen des Tractats, weswegen die kaiserliche Regierung schon damals erklärte, daß sie nicht die Absicht habe, den Prinzen als gesetzlichen Regenten Bulgariens anzuerkennen und gleichzeitig versuchte, auch andere Kabinette zu bewegen, sich im selben Sinne auszusprechen. Gegenwärtig nun, angesichts des allenthalben ausgedrückten Wunsches, dem bestehenden alarmirenden Zustande ein Ende zu machen, dessen Wurzel sich vornehmlich in der zweideutigen Lage Bulgariens birgt, erachtete es die kaiserliche Regierung als ihre Pflicht, einen neuen Versuch zu machen, um eine Erklärung der Mächte herbeizuführen über die Unantastbarkeit der Bestimmungen des Tractats bezüglich Bulgariens und die Nothwendigkeit, dasselbe auf den Weg der Gesetzlichkeit zurückzuführen. Die naturgemäße Folge einer solchen Erklärung der Mächte müssen Vorstellungen in Konstantinopel sein, um den Sultan zu bewegen, den Bulgaren zu eröffnen, daß die Person, welche gegenwärtig den Titel eines Fürsten trägt, nicht der gesetzliche Regent Bulgariens, sondern nur ein Räuber der Gewalt ist. Nach der Ansicht der kaiserlichen Negierung gebührt die Initiative zu einer solchen Eröffnung ohne Frage dem Sultan, dessen Rechte als Suzerän durch die ungesetzliche Lage der Dinge in Sofia unmittelbar berührt werden. Ohne der Zukunft vorzugreifen und zur Beseitigung der Zweifel jeder Watur über die Zwecke und Absichten der Regierung, findet sie es durchaus nicht nöthig, ihre Handlungsweise zu verbergen, welche sie in der bulgarischen Frage zu bethätigen fest entschlossen ist im Falle der Beseitigung der Gründe, die eine Fortsetzung der Krise prooociren. Bulgarien verdankt seine Existenz den Opfern und Anstrengungen Rußlands, welches schon kraft dessen allein fortfährt, seine Theilnahme dem Lande zuzuwenden und mit Trauer auf die Prüfungen blickt, welche es zu erleiden hat. Indem die Regierung den Vorurtheilen und Parteilichkeiten fremd bleibt und es daher nicht mit ihrer Würde vereinbar erachtet, sich in die inneren Streitigkeiten einzumengen, ist sie doch gleichzeitig weit von dem Gedanken entfernt, irgend Jemand für die Vergangenheit verantwortlich zu machen. Schon ein aufrichtiges Bekennen der Verirrungen wird in den Augen der Regierung als Unterpfand für eine Wendung zum Besseren gelten. Rußland wünscht ausschließlich das Wohl Bulgariens und wird nach oer Entfernung des Usurpators die erste aufrichtige Erklärung des bulgarischen Volkes, ausgesprochen durch dessen Repräsentanten, erwarten, um das Vergangene der Vergessenheit zu übergeben und für die Wiederherstellung der auf gegenseitiges Vertrauen begründeten Beziehungen zu sorgen. Hierbei ist der Regierung auch jegliche Absicht fern, die Freiheit der Bulgaren irgendwie zu beeinträchtigen, eine Freiheit, welche ihnen in Allem durch den Tractat zugesichert ist, was die inneren Einrichtungen des Landes und dessen Perwaltung betrifft. Die Regierung kann nicht vergessen, daß Bulgarien diese Freiheit vornehmlich Rußland verdankt und daß nicht in der Unterdrückung, sondern in der Vertheidigung der Rechte des bulgarischen Volkes unsere direkte Bestimmung liegt, wenn nur die Personen, welche zur Leitung des Geschickes dieses Volkes berusen sind, auch ihrerseits es verständen, sich dieser Rechte vernünftig zu bedienen. Mögen die Bulgaren, durch die Erfahrung belehrt, endlich die Nothwendigkeit einsehen, persönlichen Bestrebungen und Berechnungen zu entsagen und ihre Anstrengungen zu vereinen, um ihre Heirnath auf den Weg der Gesetzlichkeit und der Wohlfahrt zu führen. In solchem Falle wird jegliche fremde Einmischung zwecklos und überflüssig werden und die Einsetzung des künftigen Fürsten wird sich unbehindert unter den vom Tractat stipulirten Bedingungen vollziehen. Die obigen Erwägungen haben die Regierung von Anbegmn der bulgarischen Krise geleitet und veranlaßten schon von Hause aus den Gedanken an die Eventualität der Wiederherstellung der Gesetzlichkeit in Bulgarien mittelst Gewaltmaßregeln abzulehnen. Bet alledem versteht es sich von selbst, daß bis zur Entfernung des Usurpators aus Bulgarien die kaiserliche Regierung die gegenwärtige Sachlage im Lande fortgesetzt als eine ungesetzliche betrachten wird, in der Ueberzeugung verharrend, daß in der Beseitigung Lieses Zustandes das zuverlässigste Mittel liegt, die allgemeine Ruhe sicherzustellen.
Lokale-.
Gießen, 24. Februar. In den dem preußischen Abgeordnetenhause zugegangenen Anlagen zu dem Entwurf eines Gesetzes betreffend die Herstellung neuer Eisenbahnlinien für Rechnung des Staates rc. wird über die Linie Ntederwalgern- Wetdenhausen folgendes ausgeführt: Die Entwickelung des industriereichen, zu dem sogenannten Hessischen Htnterlande gehörenden Salzbödethales ist, obgleich begünstigt burch die reichen Schteferlager und sonstigen mineralischen Schätze der südlichen Ausläufer des Rothhaargebirges bisher nicht in dem Maße fortgeschritten, wie es bei dem Vorhandensein der von der Natur gebotenen günstigen Vorbedingungen möglich gewesen wäre, wenn ihr neben den letzteren eine Verkehr und Absatz erleichternde directe Schienenverbindung zur Verfügung gestanden hätte. Nachdem durch die Gesetze vom 7. März 1880 (Gesetzsamml. S. 157), 15. Mai 1882 (Gesetzsamml. S. 280), 21. Mai 1883 (Gesetzsamml. S. 85), 7. Mai 1885 (Gesetzsamml. S. 119) und 19. April 1886 (Gesetzsamml. S. 125) die Herstellung von Bahnverbindungen zur Erschließung wichtiger Theile des zwischen der Main-Weser-Bahn, der oberen Ruhrthal- und Ruhr-Sieg
Bahn, sowie der Deutz-Gießener Bahn belegenen entwickelungsfähigen Landstrich; genehmigt worden, ist nunmehr auch zur Befriedigung der Verkehrsbedürfntsje des Salzbödethales (Provinz Hessen-Nassau) die Anlage einer Eisenbahn untergeordneter Bedeutung von Niederwalgern nach Weidenhausen in Aussicht genommen. Von der Gesammtlänge (13,9 km) der Bahnlinie entfallen 9,0 km auf den zum Regierungsbezirk Eassel gehörenden Kreis Marburg (566 qkm, 44 000 Einwohner) und 4,9 km auf den zum Regierungsbezirk Wiesbaden gehörenden Kreis Biedenkopf (677 qkm, 41000 Einwohner). Das von der Bahn aufzuschließende Verkehrsgebiet umfaßt etwa 182 qkm mit rund 14 000 Einwohnern. Nach dem Ergebniß eingehender Ermittelungen ist in Uebereinstimmung mit den zutreffenden Ausführungen der Provinzialbehöroen die Herstellung einer Schienenoerbindung auf möglichst kurzem Wege mit der Hauptstadt des Kreises Marburg als zur Erreichung des vorgezeichneten Zweckes besonders geeignet erkannt und der Anschluß der Bahn an die Main-Weser-Bahn in der Nähe von Niederwalgern in Aussicht genommen worden, das die Verkehrsbeziehungen derjenigen Ortschaften, welche gerade dem mehr bevölkerten und entwickelungsfähigeren Theile der Gegend angehören, vornehmlich nach Marburg gerichtet sind. Der Boden der Gegend ist bei dem gebirgigen Terrain für den Ackerbau zwar nur wenig geeignet, umsomehr begünstigen aber ausgedehnte Wiesen und Weideflächen die Viehzucht, deren Erzeugnisse den Gegenstand lebhaften Handels nach außerhalb bilden. Im Uebrigen dient der Boden überwiegend — 45 bis 50 Procent der Gesammtfläche — der Forst- cultur. Die ausgedehnten Waldflächen sind größtentheils mit Hochwald bestanden; die im Gebiet der Bahn belegenen fiskalischen Forsten nehmen allein 1600 ha ein. Für die Nutzung dieser Waldungen, deren reiche Producte gegenwärtig nur unzureichende Verwerthung finden, stellt die Bahn besondere Vortheile in Aussicht. Während die Bahn in dem unteren Theile des Salzbödethales außer Holz und den Fabrikaten einiger Mühlenelablisscments für ihren Verkehr nur wenig findet, fällt sie mit dem Endtheil ihrer Strecke in das Jndustrierevier Gladenbachs und seiner Umgegend und bat aus den hier betriebenen Dachschiefergruben, Eisen- und Nickelhütten, Schwerspath- g üben, Tabakfabriken, Wollspinnerei, Branntweinbrennerei ihren Hauptoerkehr zu erwarten. Unter den industriellen Anlagen ist die Justushütte die bedeutendste. Der in der Nähe sich reichlich vorsindende Brauneisenstein gelangt zur Zeit in nur unbedeutenden Mengen zur Verhüttung, weil dieselbe bei dem geringen Eisengehalt der Erze mit Holzkohlen nicht gewinnbringend ist. Nach Herstellung der Bahn wird die Möglichkeit billigen Bezuges von Steinkohlen eine bessere Verwerthung der Erze herbeiführen. Von den irn Verkehrsgebtet der Bahn belegenen etwa 50 Ortschaften ist der Marktflecken Gladenbach mit 1300 Einwohnern (Amtsgericht, Oberförsterei) hervorzuheben. Von der Ausführung des Unternehmens werden für die Wiederbelebung der Industrie im Salzbödethal, welche im Wettbetriebe mit anderen, unmittelbar an den großen Verkehrsstraßen belegenen Etablissements zu unterliegen droht, die günstigsten Erfolge zu erwarten seien. Die vorhandenen abbauwürdigen Eisen-, Silber- und Kupsererzlager bedürfen nothwendig der noch fehlenden Schienenverbindung, um überhaupt erschlossen und ausaebeutet werden zu können. — Für den Verkehr der Bahn kommen hauptsächlich Ausfuhrgegenstände: Kartoffeln, Getreide, Vieh, Holz, Schiefer, Eisenwaaren, Wollwaaren u. s. w. in Betracht, während künstlicher Dünger, Kohlen, Holzkohlen, Getreide, Lohrinde, Kolonial: und Manufacturwaaren vornehmlich die Einfuhr bilden werden. — Die Baukosten werden, ausschließlich der Kosten für den von den Interessenten herzugebenden Grund und Boden, etwa 985 000 JC ober rund 70 900 Ji. für das Kilometer betragen. Die Kosten des Grunderwerbes sind auf 133 600 JL geschätzt. Nach Abzug des von den Interessenten außerdem noch zu leistenden Baarzuschufses von 42 000 JL würden ftaatsseitig für den Bau der Bahn noch 943 000 JL aufzuwenden sein.
Gießen, 24. Februar. Im Freireligiösen Verein setzte gestern Abend Herr Prediger Sänger aus Frankfurt a. M. seinen zu Ende vor. Manats dahier gehaltenen Vortrag über „Das Gewissen" fort. Auch dieser Vortrag fand bei dem zahlreich erschienenen Publikum beifällige Aufnahme.
Verwischtes
Darmstadt, 23. Februar. Im Palais Seiner Großherzoglichen Hoheit des Prinzen Alexander fand gestern Abend 71/2 Uhr das mehrerwähnte Concert statt, welches zum Besten des Vereins hessischer Lehrerinnen zur Gründung eines „Lehrerinnenheim" von der hohen Protektorin des Vereins, Ihrer Durchlaucht der Frau Prinzessin von Battenberg, veranstaltet worden. Dasselbe nahm einen in jeder Beziehung hochbefriedigenden Verlauf und wird, da es sehr zahlreich besucht war, eine den schönen Zweck reichlich fördernde Summe gebracht haben. Die einzelnen Nummern des reichhaltigen und abwechslungsvollen Programms und deren Wiedergabe einer Besprechung zu unterziehen, liegt nicht in der Absicht dieser Zeilen, die nur konstatieren wollen, daß die instrumentalen wie die vokalen Leistungen das Interesse des Auditoriums zu fesseln und bis zum Schluffe rege zu halten aber wohl geeignet schienen. Seine Königliche Hoheit der Erbgroßherzog, Ihre Großh. Hoheit die Prinzessin Alix, Seine Großh. Hoheit der Prinz Alexander und Ihre Durchlaucht die Frau Gräfin zu ErbachrSchönberg waren Höchstselbst an der Ausführung einiger Piecen betheiligt.
— Ein Verband sämmtlicher Verpflegungsstationen des Großherzogthums Hessen und der preußischen Provinz Hessen - Nassau wurde in einer vorgestern zu Frankfurt a. M. unter dem Vorsitz des Herrn Prooinzialdirektors v. Marquard von hier stattgehabten Versammlung hessischer und preußischer Verwaltungsbeamten beschlossen. (D. Z.)
A Mainz, 23. Februar. Auf telegraphische Weisung des Ministeriums in Darmstadt hin wurde der Landtagsabgeordnete Jöst für die Dauer der Kammerverhandlungen aus der Haft aus dem hiesigen Provinzialarresthaus entlassen.
— Von den bei dem Raubmorde hier als abhanden gekommenen ausgeschriebenen Gegenständen sind nachträglich wieder einige Sachen, so die Taschenuhr, in der Behausung der ermordeten Frau aufgefunden worden. Diese Thatsache gibt einem hiesigen Lokalblatt Veranlassung, in geschminkter Form darauf hinzuweisen, daß die ganze Untersuchung nicht mit der nöthigen Vor- und Umsicht geführt werde und daß zahlreiche Gerüchte laut würden, wonach der Mörder nicht weit zu suchen sei. Diese etwas geheimnißvoll klingenden Mittheilungen haben zu der Vernehmung des Redakteurs des betreffenden Blattes geführt, und ist derselbe, wie wir hören,^der untersuchungsführenden Behörde mit nicht unwichtigen Wahrnehmungen an die Hand gegangen.
Telegraphischer SchiffSbericht
der „Red Star Line" Antwerpen.
Der Postdampfer „Rhynland" der „Red Star Line", welcher am 11. Februar von Antwerpen abging, ist am 22. Februar wohlbehalten in Newyork angekommen.
HauLel srud Verkehr
Herborn (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 23. Febr. Ans den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 393 Ochsen und 326 Schweine. Der nächste Markt ist am 22. März l. I.
Berichtigung.
In gestriger Nummer ist durch ein Versehen des Setzers die Einleitung zudem 1. Artikel unter Darmstadt weggeblieben. Es muß heißen: „Aus dem Bericht des Ersten Ausschusses über die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, den Haupt- Voranschlag der Staats-Einnahmen und Ausgaben in den Jahren 1888/1891 betr. Aus dem Kapitel: Außerordentliche Ausgabe u. s. w."
fkrtiirfrlfibno \ Seit 20 Jahren von unübertroffener Wirkung ist das «yUUipiKgt: . staatlich geprüfte und begutachtete von ersten Autoritäten empfohlene
Haarwasser v. Retter (München)
welches statt Oel ob. Pomade, täglich gebraucht, das Haar bis in's höchste Alter glänzend, geschmeidig und Scheitel haltend macht, die Kopfhaut von Schuppen rc. befreit und dadurch die Thatigkeit derselben erhöht. Z h. um 40 u. 1.10 bei 1377 I. H. Fuhr, Sonnenftraße.


