Lokales
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Gustav Dittmar, Romrod.
Frttz Schudt, Bönstadt.
Heinrich Thylmann, Altenstadt.
Carl Braumwarth in Stammheim. Johann Faust in Elbenrod.
Franz Lehning, Büdingen.
Wenzel Haffer II , Rieder-Weisel.
Wilhelm Heyer I., Wölfersheim.
24. Georg Hanstein I., Friedberg.
“5. Hrch. Wilhelm Alles, Rieder-Florstadt.
26. Gg. Philipp Fauerbach, Ockstadt.
27. Johannes Mathes in Bellersheim.
28. Johannes Carle III., Rieder-^bmen
29. Konrad Schudt, Steinfurth 9
30. August Reich VII., Bad-Nauheim.
r, derlin, 22 November. Die Thronrede des Kaisers wird von allen Blättern.
»M"eUr ?ben\Friedenskundgebung aufgefaßt. Die "5?Ebings hinzu, baß die Rede sich auf die Lichtfarben beschränke und die Schattirung Anderen, vielleicht auch den Thatsachen selbst überlasse Das /'^rliner Tageblatt will aus der Fassung der Stelle, in welcher sich der Kaiser zu der Hoffnung bekennt, daß es ihm und seinen Bundesgenossen und Freunden gelingen
^opa.den Frieden Z" erhalten, erkennen, daß auch Rußland den friedlichen Machten bergezählt wird; dem Blatt fallt es auf, daß der französischen Republik in der Ansprache mit keiner Silbe gedacht ist und sieht in dieser Lücke den einzigen dunkeln d-l diesmaligen Thronrede. Die „Berliner politischen 9tachrichlen" betonen Er?? nahh5hbcr ^cbc unb bedeutungsvoll der Frtedensbund mit Oesterreich und 40luXl?ri uvyCDCe
»n„SÄf’a“tcn b-kand sich al? Vertreter be§ Großherzogthums Hessen Herr Geh. Baurath Wagner, Professor an der technischen Hochschule hterselbst
^"^^"^E, 2I Nov-mber, Das Großh. Ministerium des'Innern und der Justiz, Adtheilung für Schulangelegenhettcn, h°! angeordnei, daß in den Gemeinden in den oberen Klassen der Volksschule und in den Fortbildungsschulen des Landes für iie Folge auch aus die große Wichtigkeit des Obstbaues für die Landwtrthschast bin- gewiesen bezw. darüber gelehrt werden fall. Das Ministerium hat deßhalb verfügt, daß in diesen Schulen das von der Obstbauabthetlung des Darmstädter Gartenbau- veretns herausgegebene Schrlslchcn, welches eine leicht faßliche Anleitung zum Obstbau enthalt, für den Unterricht verwendet werden soll.
.. m Derttn, 21. November. Der dem Bundesrathe vorgelegte Gesetzentwurf, betr. die Vorarbeiten für das Nationaldenkmal Kaiser Wilhelm's I, lautet-
Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen rc., a amT ^^ches nach erfolgter Zustimmung des Bundesraths und Des Reichstages, was folgt:
OTln, , Zu einer Preisbewerbung für das Seiner Majestät dem hochseligen Kaiser innrwY? L' bem Ortnber des Reiches zu errichtende Denkmal wird eine Summe von 100,000 JL zur Verfügung gestellt. Der Reichskanzler wird ermächtigt, diesen Betraa aus den bereiten Mitteln der Reichs-Hauptkasse zu entnehmen.
Berlin, 21. November. Die See-Kadetten und Kadetten unserer Marine sind a4?gen)m Vrn\ mtt 1" ihrer Löhnung liegenden Kleidergelde von 108 JL Arltch ihre Bekleldung und Ausrüstung zu bestreiten. Die Kleider werden durch den Dienst an Bord, in der Takelage, am Geschütz und in der Maschine erheblich abgenutzt und namentlich durch die Wasche im Auslande stark mitgenommen, so daß sie nach drei Jahren so gut wie werthlos sind. Die Kosten der ersten Ausrüstung eines Kadetten betragen 800 die Kosten der Ergänzung bei der Beförderung zum See- Kadetten belaufen sich auf 500 A zusammen also 1300 JL, wozu noch die laufenden t"ten. Dieser Ausaabe gegenüber wird gegenwärtig den See- §??etten und Kadetten wahrend der dreijährigen Dienstzeit nur ein Kleidergeld von gewahrt unb es müssen deßhalb die Eltern sich verpflichten, einen monatlichen Zuschutz von 60 zu Zahlen. Um nun letzteren ermäßigen zu können und dadurch dle Seeofsiciei lausbahn den Söhnen der weniger bemittelten gebildeten Stände in weiterem ilmfange zugänglich zu machen, wird dem Vernehmen nach beabsichtigt, eine Erhöhung der Löhnung der See - Kadetten und Kadetten in Aussicht zu nehmen zu" lassen^ bQrQUr bC)U0l^e Forderung dem Reichstage zur Genehmigung zugehen
v o (2- e $ n dem hier am 2. December stattfindenden Concerte von Nnhs« MWSS8 so daß das Zusammenwirken dieser beiden Künstler stet^ nnn JtJ; ‘ -oegtttterin, Applaus des Auditoriums begleitet ,u werden pflegt ' cincm ““oemetnen
. B - rmikchtes.
gestern ^in^Tbeil'der Anetten ^"?^°^ung bes hiesigen Kreisamtes wurde
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unb die Wollproduktion durften unter dem mittleren Durchschnitt ausfallen. 3 "
Telegraphische Fepeschen.
Wslff'S UUfct. Eorrespon-e«z. Bureau.
dEu, 22 November. Der Reichstag wurde heute im Weißen Saale des <-nu*hJin A^^sses mit großem äußeren Glanze eröffnet. Der Kaiser verlas per- £.IC 9?u2rebe' bei den Stellen, betreffend die friedliche Lage, dm xd\x\V- S?rhl,ic° d)roUns8b e f!,cJa!e Gesetzgebung, mit lautem Beifall aufgenommen Bötticher erklärte nach der Verlesung den Reichstag für eröffnet
Eintritt des Kaisers brachte Vicepräsident Buhl und als der Kaiser den Saal nnmmpn^r (Sa* Cr dundesbevollmächtigte Graf Lerchenfeld ein stürmisch ausge- nommene£ Hoch auf ben Karser aus. In ber Hofloge wohnten die Kaiserin der Lerroa 9Hhrbl2t ^"f,^0sta, ber Erzherzog von Oesterreich-Este unb die Prinzessin Subri i t mit ihren Söhnen dem feierlichen Akte bet. 8 11
Cultus^nff/ms jy;^0Dcmber- Dem hiesigen Magistrat ging folgendes Schreiben des in <» ,,<SeL ^^ftät der Kaiser hat mittelst des abschriftlich beigefügten Erlasses vom 0. November mich davon in Kenntniß gesetzt, daß er das Huldigungsgeschmk der «er=
??7-n ^^o^en, bestehend in der Ausführung des von Begas modellirten Brunnms, gern und dankbar angenommen habe, zugleich hat Se. Majestät, unter Bestätigung seiner Zustimmung zur Aufstellung des Brunnens auf dem Schloßplatz mich angewiesen, hiernach das Weitere zu veranlassen. Indem ich dem Magistrat hiervon Mitthetlung mache, kann ich nicht unterlassen, meine lebhafte Genugthuung darüber °u^usprechm, daß nunmehr Dank der Opferwilligkeit der Behörden, die Durchführung bu^ bcn beglückenden Anlaß seiner Stiftung
^b^ ber ^e^bcy bilden und fernen Geschlechtern von der vaterländischen Begeffttrung unserer Tage Zeugniß ablegen wird. Gemäß der allerhöchsten Bestimm- liQae^mn^P^Aa11^ bc« Niagtstrat das Gypsmodell zu dem in meinem Auftrage E Begas entworfenen Brunnen zum Zwecke der Ausführung in edlem Metall l“nube\0eben' “"b Wunsche, daß die Uebergabe, sowie die Feststellung der näheren Be- ^,'vmuilgen (über den Bronceguß, über die sonstigen technischen Arbeiten und über mihinn ?Ur<b Beauftragten beider Setten-zusammengesetzte Com-
mifuon rfolgen werde, worm ich meinerseits den Gehetmrath Jordan bestellt habe"
Der Erlaß des Kaisers an den Cultusminister lautet: 9
w . .'^^°6istrat und die Stadtverordneten der Residenzstadt haben mir nack ber Neife an die südlichen Höfe durch eine Deputation als <puü Ntte * A» n?^as modellirten monumentalen Brunnen dargebracht,
^a Deputation in bestrnderer Audienz zu erkennen gegeben habe, bin ich durch das Oefchenk freudig uberrajcht und habe es gern unb bankbar angenommen. Mit breih^Ct w rr0, August, worauf ich mein Einoerständniß mit der Wahl te.en Äuä bC8 !8rUnne"3 erfläre- ,eBe i*Sle jur wef-
B«r»i«, 22. November. Nach dem Etat für 1889/90 eraiebt sich bei den fort-
g'J'BÄTaEÄÄTS v76 alPc '5** ro/I(be bet ben Matrtkularbeiträgen in Zugang gebracht werden' Unter 17n520ßüoei2nQhmC^ befinden sich die Mehrbeträge an' der Zuckersteuer im Betrage von 17520000 JL der Salzsteuer im Betrage 12800000 der Maischbottich- unb Örannb lÄfTn 2358000 jl , ber Brausteuer im Betrage von
100841°$ 'm’ KCr He?CrcSUf ?cr unb Telegraphenoerwaltung im Betrage von nnh ni-'fAu' der Ueberschuß ber Eisenbahnoerwaltung im Betrage von 1108700 je unb verschiebene Verwaltungseinnahmen im Betrage von 1 545 460* JL
m. , ?^itt, 22. November. Im Etat bes Auswärtigen sind 15000 für h,n ^0" Zanzibar unb für Südwestafrika im Neichszuschuß von 102000 JL
E ttrb£n\3n der Begründung heißt es, der bi^er”
binflue fonnte oon da aus weder einen genügenden Einfluß ausüben noch die frieb: h^nVhmmn^ r\UItf/"?en bc§ Namaqualandes in der Aufrechterhaltung
ber ^b/lÄl0 unterstützen. Es sei deshalb erforderlich, daß sobald wie möalick ein re^orttrenber Beamter in Namaqua stationirt werde. ^Ebenso
tX müF^L^L°bnmhrt werden, die beutschsreundltchen eingeborenen Streit- I j. «sä ÄÄi wsses lat* 3»»
sstch leider umaekommem^ Rettungsboot des Leuchtschiffes gerettet, 3 Personen t , 22. November. Die Prinzessin von Wales bat mit ihren Gin
bern heute Abend 6V4 Uhr die Rückreise angetreten. Auf dem Bahnhof waren die
»ffiSta S'Si ZK:! 3»** 61abm”nh,uc6ulrt O-sterreicherstinen, wädrend Gabrtelle^Roth tine Französin Miß Amerikanerin ist. Das Quarlet, thut bm eiften Scbritt in M, Z'W SB'sSag B -um V°rtrag° zu br.ng7n
Herr Der an das Realgymnasium dahier berufene Lehrer
JLfur bli am ° Friedrich Stein III., Stumpertenrod. I Johannes Köhler IV., Langsdorf. | Zoh. Georg Gernand II., Heuchelheim, i Johannes Hartmann III, 5>euchclheim ' Johannes Weber v., Lang-Göns. ' l, Balthasar Emmerich, Gießen.
Georg Faber IV., Leihgestern. Georg Schwarz, Trohe.
Wilhelm Eberhard, Gießen.
11. Johannes Gottwalz, Burkhardsfelden.
12. Ludwtg Treff in Gießen.
13. Friedrich Jung, Klein-Linden.
14. Johannes Weber I., Ober-Sorg.
15. Heinrich Hölscher VI., Alsfeld. ■


