Ausgabe 
24.6.1888 Erstes Blatt
 
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Wärmegrade der Lahn und der Luft,

nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr.

Lust 2U/r, Wasser 16«/r Gr.

Gießen, den 23. Juni 1888.Rubsamen.

Briefkasten.

Herrn H. S. Den Vorsitz führte Herr Landgerichtsrath Küchler.

Flett in Gießen.

Getaufte.

ES

'4

irt. u- Carl Lenz .... 38

(6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte

keil. I. Lein. K. Haas, W-Löber 601

Gießen.

(2 (4 (6 (2 (4 (6

2

1

2

3

1

2

3

2

1

2

1 bei

Den 16. Juni. Dem Rechtsanwalt August Metz eine Tochter, Auguste Karoline Mathilde Johanna, geboren den 20. März.

Den 17. Juni. Dem Schreiner Christian Reitz eine Tochter, Emilie Marie Wilhelmine, geboren den 29. Mai.

Denselben. Dem Taglöhner Johann Adam Leismann eine Tochter, Anna Marie, geborensten 4. Dem Gartner Gustav Gentsch ein Sohn, Paul Rudolf, geboren den 1. Juni.

Beerdigte.

Den 17. Juni. Hermann Lutz, lediger Sohn des verstorbenen Lehrers i. P. Heinrich Daniel Lutz, alt 18 Jahre, gestorben den 14. Juni

Den 19. Juni. Philipp Bender, Veremsdtener, alt 42 Jahre, gestorben den

Den 20. Juni. Rudolf Briegleb, Pfarrer in Heuchelheim, alt 76 Jahre, gestorben bcn 17$)"?!!*21. Juni. Emilie Johanna Anna Ohler, ledige Tochter des Lederhändlers Conrad Ohler, alt 11 Jahre, gestorben den 18. Juni.

Gestorbene.

Juni: 15. Heinrich Wolf, 64 Jahre alt, Großh. Kreisbauaufseher von Nidda. 17. Philipp Bender, 42 Jahre alt, Vereinsdiener dahier. 18. Johanna Emilie Ohler, 11 Jahre alt, Tochter von Lederhändler Konrad Ohler dahier. 20. Jacob Wallbott, 3Vr Jahre alt, Sohn von Maurer Heinrich Wallbott zu Steinbach, Kreis Gießen.

bei L. Keil, I. Lein, K. Haas, W.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Betraute.

Den 16. Juni. Georg Karl Ludwig Haubach, Kaufmann in Darmstadt, und Luise Johannette Katharine Philippine Flett, ledige Tochter des Gastwtrths Louis

Brodpreise

vom 24. Juni bis 8. Juli 1888.

Gießen, den 23. Juni 1888.

Großherzogliches Polizeiamt Fresenius.

der Bäcker

1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod . ... 25

" (4 Pfd.) Weißbrod . ... 50

(2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 22

(4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 44

(2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 20

Mart. u. Carl Lenz - - - - 18

2 (4 Pfd.» Schwarzbrod 2. Sorte 40 bei Mart. u. Carl Lenz .

ruaehöriger Leitung erfolgt seitens der Reichs-Post- und Telegraphenverwaltung für Rechnung dieses Theilnehmers, wobei jedoch die Kosten für das erforderliche Leitungs- material außer Berechnung bleiben. Sollten in Folge einer solchen Verlegung die Grund­lagen der nach Punkt 4 zu berechnenden Vergütung eine Aenderung erleiden, so hat vom Tage der Verlegung an eine anderweite Feststellung dieser Vergütung in Kraft zu treten.

a Die Einholung der Genehmigung des Hauseigenthümers zur Einführung der «ernsprechleitung in das vom Theilnehmer anderweit bezogene Haus ist Sache des Theil­nehmers. Wird diese Genehmigung seitens des Hauseigenthümers verweigert, so bleibt ver Theilnehmer gleichwohl zur Zahlung der festgesetzten Jahresgebühr bis zum Ablauf der unter 9 festgesetzten Zeit verpflichtet.

9) Dauer der Benutzung.

Die Ueberlassuna der Fernsprechstelle erfolgt zunächst auf die Dauer eines Jahres, vom Tage der Uebergabe ab, demnächst auf unbestimmte Zeit unter Vorbehalt einer drei­monatigen, nur zum Ende eines Kalender-Vierteljahres zulässigen schriftlichen Kündigung.

Berlin, den 27. September 1886.

unter den hervorragendsten Neuheiten, welche unser Haushalt der fortschreitenden Entwicklung der Industrie verdankt, ist in erster Linie die so rasch beliebt gewordene Mack's Doppelftärke zu nennen, welche unfern verehrten Hausfrauen die Arbeit an den Wäschetaaen so bedeutend verkürzt und erleichtert. Das zeitraubende Auflösen von Zu­sätzen wie Borax, Gummi, Stearin rc., welche jede erfahrene Hausfrau der einfachen Reis­stärke beizuqeben pflegte, fällt weg, weil dieselben in Mack's Doppelstärke m bewahrter, richtiger Mischung bereits enthalten sind. Das Plätten geht rascher von Statten; das Plätteisen gleitet äußerst leicht über die Wäsche, ohne je zu kleben, was namentlich bei seiner Herrenwäsche, bei Vorhängen rc. von größter Wichtigkeit ist; die Verwendung ist üußerst einfach; die Wäsche wird mit geringerer Mühe weißer und steifer als mit irgend einer anderen Stärkesorte; kurz, das Fabrikat ist eine wahre Wohlthat für Alle, welchen daran liegt, an den Wäschetagen Mühe und Arbeit zu sparen.

Leider kommen, wie bei jedem guten Fabrikate, zahllose mlnderwerthige Nach- abmungen in ähnlicher Packung im Handel vor und empfiehlt es sich daher für jedermann, der das ächte Fabrikat des ursprünglichen Erfinders (Hch. Mack m Ulm a DZ erhalten will, beim Einkäufe genau auf den NamenMack und auf die bekannte Schutzmarke (Dame und Waschfrau, welche der ersteren die Wasche überbringt) zu achten.

Hanve» und Verkehr.

Gießen. 23. Juni. Auf dem heutigen Markt kostete : Butter per Pfund m Q R5 o 90 Hühnereier pr. St. 5 S>, 2 Stück 9 H, Enteneier 56 Ganseeier

O-OoT'safe »r et. 59 A, Kasematte per St. 3 4, Erbsen per Liter 17 A,

Ansen per Liter 30 L Tauben p7r Paar X 0.55-0.70, Hühner per Stück JCi/M flettch^rPfund"b6-S4^

BH?

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen-

Etufgebote.

Juni: 18. Andreas Uebel, Polizet-Commissartats-Aspirant dahier, mit Auguste Karoline Christiane Konradine Luise Katharine Abend Hierselbst. 21. Peter Simon Just Flaschner zu Kronau, mit Wilhelmine Rieß, .Näherin von Gießen. 22. Heinrich Schnewer, Taglöhner dahier, mit

Juni: 16. Georg Karl Ludwig Haubach, Cigarrenfabrikant zu Darmstadt, mit Luise Johannette Katharine Philippine Flett von hier.

Juni: 11. Dem Tapezier Paul Kretzig eine Tochter, Emma Helene. 14. Dem Maurermeister Martin Langsdorf »eine Tochter, Mathilde. Dem ^aglohner Karl Kabn eine Tochter, Luise Josephine Jacobine. 16. Dem Buchhalter Edmund Wetter eine Tochter. 16. Dem Schuhmacher Heinrich Schomber eure Tochter. 16. Dem Schriftsetzer Albert Wolff eine Tochter, Dora Sophie. 16. Dem Schneider Clemens Narz eine Tochter, Eltsadethe Johanna.

der Brodverkäuser 4

1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod . ... 25 ) 50

) Schwarzbrod 1. Sorte 22 ) Schwarzbrod 1. Sorte 44 ) Schwarzbrod 1. Sorte ) Schwarzbrod 2. Sorte 20 ) Schwarzbrod 2. Sorte 40 , ) Schwarzbrod 2. Sorte 60

Allgemeiner

Kaufmännischer Verein Giessen. |

Austerordeutl. Generalversammlung

Ireitag den 29- Juni er-, Abends 8/2 Nßr, int Vereinslocale, Restauration Feidel Taaesordnung: Vorlage und Beschlußfasiung des von der eingesetzten Com- Lagesorouung ausgearbeiteten Statutenentwursr und event.

Vornahme dadurch bedingter Ausführungen.

Entfvricht die Generalversammlung nicht den Bestimmungen des Statuts, so ist solche auf Samstag den 30. Juni er. anberaumt.

Wir bitten um zahlreichen Besuch.

Gießen, 22. Juni 1888.Der Vorstand.

Die Rübsamensche

Bade und Schwimm Anstalt

eröffnet.

Für den Schwimmunterricht und Aufsicht sind erprobte Kräfte da und in den Wochentagen von Morgens

Baden Alleine"' Mädchen im Kinderbad wird stets überwacht und EiituM

stnd an den Wochentagen Vormittags von 1» 12 Uhr un

tmb strenge Aufficht geführt, fo dafi die verehrt. Eltern m

Nähere in der Anstalt, wo auch die Liste zur gesalltgen Etnzetchnung offen

* l. ehr. Bübsamen,

Turn- und Schwimmlehrer.

Ein alter Geldschrant wird

flotfjaer Lebensoerltcherungsbank.

Versich.-Bestand am 1. Juni 1888: 71010 Pers, mit 539 300 000 Mark

Mrsicherungssumme ausbezalftt seit Beginn - .... 188 760 000

Dividende im Jahre 1888: 41% der Normalpramte nach dem alten, 32 bis 128 "/o der Normalprämie nach dem neuengemischten Verthetlungs-

Di^Bank trägt ohne irgend eine besondere Gegenleistnng und ohne »er BerkiMerunaSsnmme für all« Versichert««. welch« infolge als Nichtkomdattanten «riegsdienst

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