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— Die Universität Breslau ernannte den Acmeebischof Aßmarrn zum Dootor theologiae hon. o.
— Mik Beginn des Wintersemesters tritt in die theologische Fakultät der Uni- versiiüt Greifswald d^r Prediger Mein hold, Sohn des unlängst verstorbenen Superintendenten D. Meinhold, als Doccnt für alttestamentltche Exegese ein.
Handel und Vermehr.
— Es ist bei Fabrikanten und Geschäftsleuten am hiesigen Platze noch vielfach die Ansicht vorhanden, daß bei Versendung von Frachtstücken nur derjenige Frachtbrief verwendet werden dürfe, welcher von der betreffenden Bahn, die das Gut befördert, abgestempelt worden ist. Diese Ansicht ist eine irrige. § 50 des Betriebs Reglements für die deutschen Eisenbahnen bestimmt nämlich: „An Orten, wo mehrere Verwaltungen Güterexpedittonen haben, sind die von der einen Verwaltung gestempelten Frachtbriefe auch von der anderen als giltig anzuerkennen." Es können mithin auf Station Gießen z. B. Frachtbriefe mit dem Babnstemvcl der Oberhess. Bahnen zu Sendungen verwandt werden, welche mit der Main-Weser- oder Köln-Gießener Bahn befördert werden sollen. — Seit Frühjahr dieses Jahres hat obiger § 50 noch einen weiteren Zusatz erhalten, welcher lautet: „Die von einer Eisenbahnverwaltung, deren Sitz innerhalb des Deutschen Reiches belegen ist, abgestempelten Frachtbriefe werden auch dann als giltig anerkannt, wenn die betreffende fremde Verwaltung eine Güterexpeditton an dem nämlichen Orte nicht besitzt." Diejenigen Firmen, welche seither z. B. Frachtbriefe mit dem Stempel der Main-Weser- Bahn von Cassel bezogen, haben dies nicht nöthig. Sie können ihren etwaigen Bedarf ruhig einer hiesigen Druckerei aufgeben, welche wohl ebenso gut und billig fragliche Formularien liefern werden als auswärtige. Die Frachtspesen hierfür dürften dazu noch erspart werden. Sollten Güterexpeditionen irgend welche Schwierigkeiten erheben, so wolle man sich nur auf vorstehenden Wortlaut der Bestimmungen berufen.
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. —„Wir wollen nicht verfehlen, unsere Leser wiederholt auf die in unserer heutigen Nummer empfohlenen Fabrikate der Deutschen Armee Conferven-Fabrik m AnSbach aufmerksam zu machen, die sich in Anbetracht der kurzen Zeit des Bestehens der Fabrik einer außerordentlichen Beliebtheit erfreuen. Die enorme Billigkeit, die leichte und bequeme Art der Zubereitung, die leichte Berdanlichkeit und ganz besonders der bedeutende Rährwerty machen diese Fabrikate zu einem unentbehrlichen Nahrungsmittel für jeden, selbst den kleinsten Haushalt Leider fehlt dte richtige Erkenntniß .für den hohen Werth dieser Fabrikate gerade noch in den Klassen der Bevölkerung, für die dieselben eigentlich geschaffen sind, wir meinen die Arbeiter. Die Fab.ik bietet durch ihre Suppentafeln zum Preise von 5 Jedem, selbst dem Aermsten, Gelegenheit zu einem Versuch, und diesen wenigstens sollte Nie- mand versäumen. In wie vielen Familien ist nicht nur der Mann, sondern auch die Frau, oft auch die kaum erwachsenen Kinder auf den Erwerb angewiesen. Die Beschäftigung führt die Leute mehr aus dem Hause und die kurze Mittagszeit reicht nicht hin, eine warme Mahlzeit zu bereiten. Welche Vortheile haben nun gerade Är diese Leute die Fabrikate der Deutschen Armee-Conseroen-Fabrik, die ihnen für wenige Pfennige in kürzester Zeit, nur mit Wasser gekocht, ein nahrhaftes und wohlschmeckendes Gemüse oder eine ebensolche Suppe verschaffen. Jeder- j mann sollte sich selbst überzeugen und Sache aller besseren Kreise wäre es, die ärmeren Klassen auf derartige Fabrikate zu ihrem Vortbeil aufmerksam und eventl. Vomrtheile derselben verschwinden zu machen. Die Fabrik thut Alles, ihren Fabrikaten durch öffentliche Speisungen immer weiteren Kreisen Eingang zu verschaffen, und hat dieselbe die besten Zeugnisse von hohen Behörden, ärztlichen Autoritäten, Spitälern rc. aufzuweisen.
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Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
j Heute Montag Abend 8 Uhr: Bi'belstunde in der Kleinkinderschule, 1. Moses, ' Kap. 3, der Sündenfall der ersten Menschen. Pfarrer Dr. Naumann.
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