tn einer Familiengruft häuslich eingerichtet hatten. Die Geister wurden anderweitig untergebracht und jetzt herrscht wieder Grabesstille aus dem Friedhose.
— Die Frau eines Gutsbesitzers in der Gegend von Löwenberg war sehr uervos und hatte auch an Krämpfen sehr viel zu leiden. Ein „Wunderdoctor" wollte ihr nun Heilung bringen und gab ihr den Rath, bei dem nächsten Begräbniß mit einer langen Ruthe in das offene Grab zu schlagen. Die Frau folgte dem Rathe, wurde aber bei dieser Handlung von einem Grausen befallen und fiel ohnmächtig nieder. Sie kam wieder zu sich, war aber irrsinnig geworden.
— sEtn Schlaumeier.) Tagelöhner: „Herr Paster, ick wull Sei dat doch seggen, nächsten Sünndag fieern ick un mm Fru uns' gollen Hochtted!" — Pastor: „Aber, lieber Mann, sind Sie denn schon fünfzig Jahre verheirathet?" — Tagelöhner: „Dat grad' nich, Herr Paster! Aebcr ick und mtn Fru hewwcn uns dät uwerlegt: wie wullen sei man nu all fieern, bet föfttg Johr is't noch ne ganze Wiel. Wecka weit, ob wi denn noch lewen!"
Landwirthschaftliche Nachrichten.
(Nachdruck verboten.)
— sSpinat für den Winter.) Jetzt im September ist es die höchste Zeit, an die Aussaat des Spinats für den Winterbedarf zu gehen. Derselbe wird auf abgetragenen Erbsenbeeten und Gartenland, auf welchem Frühkartoffeln gestanden haben, aesäet; die Beete müssen jedoch vorher mit kurzem verrotteten Dung gedüngt werden. Es empfiehlt sich, für den Winter eine größere Fläche zu besäen, da der Spinat in der kälteren Jahreszeit nicht so schnell wächst und geringere Mengen liefert. Gleich nach der Aussaat tritt man den Samen etwas ein, damit er fest in der Erde liegt und die aufgehenden Pflanzen im Winter nicht locker im Boden stehen, da dies ihrem Gedeihen wesentlich schaden würde. Bei warmer Witterung keimt der Spinat schon nach etwa acht Tagen. Wenn mit dem aufgehenden Spinat noch Unkräuter zum Vorschein kommen j
sollten, dann müssen diese, sobald der Spinat etwas herangewachsen ist, ausgejätet < werden. Ist das Wetter im Herbste günstig, dann bestockt sich der Spinat vor dem < Winter noch sehr gut und liefert während des Winters bis tief in's nächste Frühjahr i ein sehr gesundes und schmackhaftes Gemüse für die Küche. Im Frühjahre, wenn der Spinat abgeerntet, dann wird das Land umgegraben und für Kohl, Gurken, Sellerie oder dergleichen Gemüse benutzt, welche einen kräftigen Boden verlangen. I
r-l-graphischer «chifftbericht
der „Red Star Line" Antwerpen.
Philadelphia, 19. September. Der Postdampfer Nederland" htr
Sine“ i,t von Antwerpen heule wohlbehalten hier angckommen 6 ° .Red Si-i
~ Sufttfen mit Soueinlage, sogenannt- Ltrickeisen, haben sich s-lt (sammlHdje Berliner Thtcrärzle, welche Beschlaaschmtedm Sh?» ? = e großen Mengen, da di- Strickeisen die Ps-rd- schomn *
derselben werden angegeben: 1. Schonung der Pferde inioloe hrä fnnft.*,, or Xorl6ttle 2. Verhinderung des Ausgleitens, 3. Verhinderung von Steinaallenbl^dnna dn lQ*rfe TO b“ 5pf,e(rbcn' ^iche nicht stoßen). Das Ausschlagen d» Strickclsen tsn°i° einfach. Man entferne den am gekauften Eisen befindlichen ©trief Ja? ? dunkelrothwarm (nicht mehr) und passe, refob^
Huietsen. Nun kann man entweder den Strick m^er dnÄn®16 tilr d-m das Eisen aufgenagelt ist oder man schlägt denselbln vorhe ein *
Dorn Locher in der Richtung der im Eisen beftnblicben IQaaen5Äer '1 "ney dieselben ^^setzen eines Dornes auf die NägU tretb?m!Ü
otefelben so fest wie nothwendtg nach. Die Taueinlaoe füllt hna ctrciDI Alens aus und nutzt sich mit diesem gleichmäßig ab fo^daß die denkSent-? 513^ stets eine weiche und stumpfe bleibt. Der Strick fällt nie heraus sondern?^
Literarisches.
» „ T, röafferfrort*, Nr. 51, bringt unter Rudern: „Hur Abwehr" imd o, . Frankreich". Umer Segeln: „Alster-Regatta des Norddeutschen Re^attA m '/Au; „Union-Nacht-Elub-Regatta auf dem Wörther-See", „Zur Wannsee-Neaatta"^^' -Mein Pech". Unter Allgemeines: „GaEotor-Boote"5 ttttXS“”' ®“""' ®w,nm™ «»1 uw» l~i. *S
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