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Loefluiids Älgiaer-RaMiicii vol,t"r"
-Loenunds Kindermilch
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3n aOttt'Stbothelett“"0, besonders bei gestörter Verdauung. Per Büchse !mL20.
3ti rtpotsteteu, en gros von Ed. Loeflund in Stuttgart. 279
— ®te Nachricht, der Director des Ministeriums des Innern, Geheime- rath v. Zastrow, solle vortragender Rath beim Prinzen Wilhelm w-roen, ebenso wie es Geheimerath Professor Dr. Max Dunker beim 27jährigen Kronprinzen geworden war, entbehrt nach zuverlässigller Erkundigung oer Begründung.
Schweiz.
Bern, 19. Februar. Aus bester Quells wird dis Nachricht französtscher Bmiter, Dsutschlano habe der Schweiz einen Vertrag zur Verlheidiguna ihrer Neutralität angeboten, für vollständig unbegründet erklärt. U V
Kraniircich.
Vati«, 18. Februar. Die „Räpublique Fran<ratse" will erfahren haben, die englische Regierung hätte dem Vice-Admiral Hewett einen strengen Verwe s ertheilt, weil derselbe in seinem Trinkspruch in Genua darauf ange- feie t habe, daß demnächst die englische und die italienische Flotte Seite an Seite fechten würden. (Nachdem der erste Lord der Admiralität, Lord Hamil-
,im Umerhause erklärt hat, daß derartige Trinksprüche im Kreise von Officieren befreundeter Nationen nichts Ungewöhnlicher seien und Admiral «efe Worte gebraucht, dadurch lediglich „eine freundliche und ber Schicklichkeit entsprechenoe G-finnung" zum Ausdruck gebracht habe, erscheint ein Tadel seiner Regierung ausgeschlossen.)
- „Figaro" meldet, der fcanMjche Botschafter in Rom, de Mouv, sei in Puris eingetroffen, da dessen Mutter plötzlich gestorben sei. Vor seiner Ab- reise von Rom habe Crirpi ihn gebeten, de» Präsidenten Carnot, den er von
v-r kenne, seiner Hochachtung zu versichern und ihm mitzutheilen, es sei durchaus falsaz, daß er, Crispi, dm Franzosen seindlich gesinnt fei.
. . ~ Hneik hier andauernd. Fast überall find die Verbindungen unter- orochen ober sehr erschwert.
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Landwirthschaftliche Nachrichten.
(Nachdruck verboten.)
nnb P^rde.) In einzelnen Gegenden Süddeutschlands und auch hin
»no wieder in Thüringen wird gegen die Pferdekoltk ein so einfaches Mittel mit sebr gutem Erfolge angewendet, so daß sich dessen Verbreitung empfiehlt. Das Mittel ist
iS Ui denselben her, indem man etwa ein Dutzend mittel
großer Zwiebeln, die geschalt und durchgeschnitten werden, in einem Liter Milcb mehrere Stunden lang kocht. Schließlich drückt man die Zwiebeln aus laßt die Milcb erkalten und füllt sie dann in Flaschen, in denen sie, fest verkorkt, sich sehr aut hält und lange Zeit, brs zum Gebrauch aufbewahrt werden kann Tritt bann frnHF m ein, so 6ibt man demselben eine halbe Weinflasche voll von der Zwiebel- rftbt honn, am besten mit Strohbuscheln, die Haut des Thieres warm jedoch W^Cr J*ann öol£cne Decken um den Leib des Thieres. Meist hilft das r ??? öJit 1 hCrUfnn? *72? ^ie onwenden, schon nach einmaligem Gebrauch di- gleite D^osis unb Ano-lt"^bm°Ö. ' DakGute"^ dem'^Mittel" ÄÄ fClbft W“ta‘ °s für benVÄfertj S&Ä , ^Lagerstätten der Schweines Man muß schon sehr weit gehen und sehr viel Herumsuchen, ehe man in einem Schweinestall auf dem Lande eine Vorrichtung trifft d e den Schweinen eine trockene Lagerstatt bietet. Meist ist den Borstenthieren in gleicher Hohe mit dem Erdboden in einer Ecke ihr Lager bereitet, aber in welchem Äsende befindet es sich, es ist schmutzig und naß. Der Grund für diese Vernas lassigung ist der vielfach^-verbreitete Glaube, daß das Schwein sich nur im Schmuk wohl suhlt und nur im Schmutz gedeiht. Diese Meinung ist aber eine durchaus irrige iU Janem ^deihen ebenso der Reinlichkeit, wie jedes andere Thier und es bedarf vor Allem auch emer trockenen Lagerstätte zur Erhaltung seiner Gesundhert. Es sollte deshalb in jedem Schweinestalle eine erhöhte Lagerstätte ein- gerichtet und hinreichend mit Streu versehen werden. Sehr bald lernen die Thiere die Vortheile einer trockenen Lagerstätte würdigen und hüten sich, sie zu verunreinigen Auch sonst ist den Schwemm Reinlichkeit von größtem Vortheil, sie solltetge Ä dann nehmen sie bei geringerem Futterverbrauch schneller^zu
und es lohnt sich die Muhe der Reinigung sehr gut. lameuer zu
Vermischte-.
c △ 2.1* Februar. Wie hiesige Blätter mittheilen, hat die SluffidbtS;
^r Sladt Mainz bereits die Ermächtigung zur Aufnahme des in der letzten M ossenen neuen städtischen Anlehens ertheilt. - Nachdem seit langer Zeit das Fleisch zu Preisen verkauft wurde, die in keinem Verhältnis zu den gedruckten Viehpreisen standen, hat sich ein Theil der hiesigen Fleischer, die Schweinemetzger, wohl aus Furcht vor der Concurrenz der binnen Kurzem hier in das endlich zu einer Preisreduction entschlossen.
hat gestern Abend beschlossen, das frische Schweinefleisch zu 60^ und
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ei»_rtnnpS Mit dem heutigen Tage hat die hessische Ludwigsbahn die seit Beginn des Äe ßmlrb bnnn^ 5SlQn E^selegtm Expreßgüterzüge wieder eingestellt, auf wie stallen w™rbb b ab^än0cn' wie sich der Wasserstand, für die Schifffahrt ge
r.- ^Verdichtung des Petroleums.^ Dr. Kaufmann macht augenblicklich 93er- m ?kr ^uffffche Regierung mit der Absicht, ein Verfahren zu ^finden mittelst meu?ttn !e^eP Zustand übergeführt werden kann. Nachrichten zufolge zu erhitzen und hinterher 1-3 pCt. Seife ^hinzu-
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Unten tetan ffo“ besonders korxu-
5?? Trittplatte befestigt, welche mit einem Ausschnitte versehen ist, der
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Literarische-.
— Der Bier-CommerS in nichtstudentischen Kreisen. Rmeiter Herausgegeben von der Redaction der „Fidelitas", elegant aed 1 20 vmmhm-n* Verlag von G. Kramer. Während der vor etwa Satre^rUt i^bemfeiben SBerlaa; wabl^beliebter Ti?Ä eine Anleitung rur Abhaltung eines Commerses, sowie eine Aus- e^rlnf *eJjer pachte, bietet dieser zweite Theil eine größere Anrabl Reden Intermezzi, Gcsangsscherze und Spiele für fröhliche Trinkgesellschaften, überhaupt für jeden geselligen Kreis, wo man poculiren und better N^,will. Unseres Wissens gibt es in der humoristischen Bterltteratur kein zweites
C em?rt un^ F^nnde einer lustigen Unterhaltung werden das vorliegende UM o m r willkommen heißen, als die Gesangsscherze zumeist mit Noten verschen sind und der Verleger für eine opulente Ausstattung Sorge gettagen hat. 10 '
großer Wärme, indem er seine Berechtigung daraus herlsitete, daß er, abgesehen von seiner Botschafter-Eigenschaft, nach dem Kaiser und dem gleichzeitig anwesenden Feldmarschall Grafen Moltke dec älteste russisch- General an der Tafel- runde sei. , Die Abordnung des Kaluga-Regiments hatte übrigens am Tage vorher Gelegenheit, Zeuge zu sein der einzig in der Welt dastehenden großartigen Huldigung, die jetzt alltäglich und mit Rücksicht auf die jetzigen traurigen Zettumständs mit besonderer Wärme von der Berliner Bevölkerung dem Kaiser bereitet wird. Gerade als die rujsiichen Officiere sich dem Kaiser meldeten ertönten die Marschklänge der vorüberziehendcn Schloßwache. Der Kaiser unterbrach' den Empfang mit dem Bemerken, er könne die Berliner nicht warten lassen, und trat an's Fenster, von brausenden Hochrufen empfangen, die noch voller uno lebendiger wurden, als das Publikum der am andern Fenster erscheinenden russischen Officiere ansichtig wurde. Noch gewaltiger und erhebender war aber die gestrige sonntägliche Huldigung. Die Prinzessin Wilhelm war eben mit ihren vier Knaben beim Kaiser, als die Schloßwache vorbeizoq- schleunigst eilten die drei ältesten, prächtig sich entwickelnden jungen Prinzen an's Fenster, von dem der Fenstervorfatz entfeint wurde, und hinter fie trat der Kaiser an'« Fenster, die Hand aus den kleinsten legend, während der älteste militärisch grüßte. Bald darauf ließ sich auch die Kaiserin auf ihrem Fahrstuhl an's Fenster rollen und im Hivtergrm.de stand die Prinzessin Wilhelm, den jüngsten Knaben auf dem Arm haltend. Man kann sich den Jubel der Bevölkerung ob diese« anmuthigen Bildes des Hohenzollernhaufes denken. Imm-r -
wieder stiegen brausende Hochrufe zum Himmel empor, während 1
Äaifer Wilhelm aufs Freundlichste durch Winken mit der Hand und Verbeu- 1 gungen dankte. i
Univerfktäts-Chrouik.
Lehmann, Prjoatdocent für deutsches Privatrecht an der Berliner 'Änwkb.°°n bet 1Udf“toen 5acul,ät -u Rostock erhalten, dem er J
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^ch^anzlers Fürsten Bismarck.
am! ‘ ^ograph. Bericht über die Reichstagsverhandluna am 6. Febr. 1888.
Als Anhang den Text, des deutsch - osterr. Vertrags enthaltend.) Preis r 50 Pfg^
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