Gießen, den 22. November 1888.
IX
JL
2146
in unübertroffener reichster Auswahl von 1 70 v4t. [9370
Gießen, den 20. November
9371
9389
9372
1785
376
50
16
26
60
Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten Spenglerarbeiten Schlosserarbeiten Schreinerarbeiten Weißbinderarbeiten
Senßfelder, Bez.-Bauausseher.
n
M
H
n
H
empfiehlt 6881
76
Senßfelder, Bez.-Bauaufseher.
Arbeitsvergebung
Montag den 26. I. M.,
297.52
184.78
87.88
27.75
32.40
148.40
77.— 1888.
Fortsetzung der Borträge des Herrn K Boiat, Drediner der freireltgrösen Gemeinde in Offenbach a. M. über: „Das Leben Jesu«
DienStag den 27. I. M
Vormittags 11 Uhr, sollen in der Gemeinde Treis a/Lda. Dachdeckerarbeiten, veranschlagt zu 100 J-L, öffentlich in den Accord gegeben werden.
Gießen, den 20. November 1888.
Sauerkraut, Grünkern
c. noth.
Ph. Kreiling, Restauration zum Gambrinus
empfiehlt:
Garnirte Damen Hüte schon von 2 je. an,
Kinder Capot-Hüte in Sammt und Atlas, von 1 «x an.
Sämmtllclie JPutzwuaren billigst.
Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Alten- Buseck nachstehende Arbeiten öffentlich in den Accord gegeben werden:
„ veranschlagt
1) Fertigung von 15 334 lfd. m Draingraben incl. des Röhrenlegens und Wiederzufüllens der Gräben
2) Lieferung der erforderlichen Drainröhren von 37 bis 150 mm Lichtweite mit ca. 52320 Stück
veranschlagt zu
Erd- und Maurerarbeiten ~
Ernst Cballier(Rudoiph’sMf.) Giessen
Musik - Instrumenten - Fabrik und -Handlung.
Academischer Concert-Verein Marburg.
Donnerstag, 22. Novbr., Abends präcis !/28 Uhr:
Zweites Concert
3) Anfuhr der Ziegelröhren mit ca. 1883 Centner .
4j Lieferung der Mündungssteine nebst Eisengitter .
5) Lieferung der Nivellirpfähle an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden.
Friedberg, am 20. November 1888.
9379 Greb, Provinzial-Wiesenbaumeister.
Allgemeiner A»zeiger Bekanntmachung.
Der Voranschlag über Einnahmen und Ausgaben unserer Gemeinde für bet« Etatjahr 1889/90 nebst Beilagen und Berathungsprotokoll liegt zur Ein- ^m^^r Interessenten acht Tage lang auf dem Bureau des unterzeichneten 1. Vorstehers offen.
Am 11. unb 12. Cctober fühlte sich der Landgraf in Batavia ganz wohl. Dennoch entschloß sich Major v. Hugo, einen Arzt ,u Rathe zu lieben- der Landarat l-hnt- dt-s tndeß ab unter dem Hinweis darauf, daß er völlig gesund üi. Es wurde nun bestimmt, daß der Landgraf und sein Gefolge nach Sinaapore geben sollten Folge dessen verließen die Genannten am 13. October de^Bord ^LolK, U der fie die einzigen Passagiere waren An jenem Abend befand sich der Prinz beson- Sa««"!* f,inen Kunden auf Deck und knüpfte mit diesen EAJ"-* b h rC nc geregte Unterhaltung an. Gegen 9 Uhr
ö?// '(®U C ui unb 4?te ^Äu; gedenke gut zu schlafen". Es bezog sich diese Aeußerung auf die unruhigen Nachte, die der Landgraf in der vorgehenden Seit gehabt, wo er sich nicht so wohl fühlte. Es wurde nun eine kühle und geräumige (Sabine für den Prinzen gewählt, auf der Seite des Schiffes gelegen, welche der mk'firhnh 1en ^Ir*C des Nordost-Monsum am meisten ausgesetzt war. Der Landgraf früh zu wecken^ * JUVU(*' "^bern er noch seinen Diener angewiesen, ihn um 6 Uhr imnn FoF»ri« ar um /. 11k«. .„i.i... l. . ' fand aber seinen Herrn noch schlafend,
bar!T. ^hrte er um 6/< Uhr wieder, der Prinz machte aber ein Zeichen, daß er nicht her ßrhüif1 mcIbe.te bic3 dem Major v. Hugo, der darauf bemerkte, daß
be5 ^cm ßcnbßr.?Jen gut thun werde. Gegen 9 Uhr früh hörte der Stewart, ? L fpatev, ^egen 11 Uhr, hörte ihn derselbe wieder husten. Major
hnihrtimpVCnbF.araUF bb^ „Stewart den Befehl, zurückzubleiben, bis ihn der Prinz nbflber^rim Um diese Zeit ftagte Herr v. Hugo den Stewart,
ob der Prinz noch schliefe. Der Stewart erwiderte, er wisse es nicht: gerufen sei er beauftragte Major v. Hugo den genannten Diener, in die
? c nf unb SU sehen, ob der junge Fürst noch schliefe. Sowie jener, die ^nUat hpftäHntpChiCpß gleich - '^Das Bett ist leer." Herr v. Hugo, der nun ebenfalls E° ' 9rtcfr6 c k* ii ^gleich der Stewart den ihm in der Sabine übertragenen ^lak verlassen hatte, hatte er doch nichts Auffälliges bemerkt. Es wurde nun d "«^nze Schiff sogleich durchsucht, ohne daß aber eine Spur von dem Verschwundenen zu finden gewesen wäre. Die einzig mögliche Erklärung des Vorfalles war die, daß der Landgraf, erfaßt von einer plötzlichen Geistesstörung, welche sein vorhergehendes Leiden veranlaßt hatte, nicht wissend, was er thue, die Thür seiner Cabtne geöffnet, dann diese be verlassen habe und in das Meer gefallen sei. Er konnte übrigens aus seiner Cabine nicht einfach herausfallen, dazu war das Fenster derselben viel zu klein- auch hatte es einer sehr großen Gewalt bedurft, um das Fenster zu forziren Der Gedanke an einen vorher überlegten Selbstmord ist ganz ausgeschlossen. Der ganze weitere Reiseplan des Landgrafen war genau festgestellt und er sprach viel von der Ausführung desselben im Voraus. Er freute sich auf den Besuch in Siam unb die
Mrffe’naÄ?™ ^annischafi des Königs, sowie des Landes. Alsdann sollie die BB käS“ r
werden da?imwar für ihn gefährlich gewesen. Es mag erwähnt Verschwindens an^ tC unbestimmte Zeit und den unbekannten Ort seines
zumal die Dnnk-sfi-ti selben Tage von Nachforschungen Abstand genommen wurde, E rniL -6eranrucfte und das Schiff in der Zwischenzeit die seit der bereits einen ziemlich weiten Weg zurückgelegt hatte.
Dampfer i ad) her ^,tfo!BC,8 begaben sich aber am folgenden Tage per
k och der Gegend von Muntok, der Stelle, in deren Nähe her trmirtm» iinfnri lich eine'büftere0©! imniima imtpr hpn ^^Eo^mniß hat natür-
»S»' Sr» is WfJÄ tta
unter Mitwirkung von Herrn Eugen d’Albert.
D-dur Symphonie von Brahms. Clavierconcert Es-dur von Beethoven Meistersinger-Vorspiel von Rich. Wagner, Claviersoli Freischütz- Ouvertüre von Weber.
, „ Nummerirte Billete für Nichtmitglieder ä 3 Mk, nichtnummerirte a 2 Mk., sind in der El wert sehen Buchhandlung zu haben Karten zu der am 22 d. M., Vormittags 11 Uhr, stattfindenden Generalprobe sind zum Preise von Mk. 1.— ebendaselbst zu haben. [9378
r«l-graphtsch«r Schiff-b.eicht
. 17 ber „Red Star Line" Antwerpen.
«st van Antwerpm ^ut^LchaL ^-d Star Ltne"
la. Schweizerkäse, „ Holländer Käs«, „ Limburger Käse,
Neue Heringe, „ Linsen.
nur von garantirt reinem Roggenmehl, nach norddeutscher Methode mit gröbter Sorgfalt bereitet, von angenehmem kräftigem Geschmack. Dieser Brod ist leicht verdaulich und nicht oersäuert. ' [9374
Preis: 1. Sorte 4 Pfd. 50 H, 2 Pfd. 25 &
2. „ 4 Pfd 46 H, 2 Pfd. 23
3« haben bei August Guhr, BahnhoMr. 12.
__Separates Zimmer abzugeben.
He Eliinger« Asterweg 6, I. Stock,
Exportbierbrauerei Justus Hildebrand, Pfungstadt „ . 7 Medaillen, Shrendiplom und Shrenbecher
siir daS absolut beste Bier auf der Hagenauer Bierausstellung 1874 Die Exportbiere obiger Brauerei offerire in Flaschen frei in’« p,«,,, geliefert und stets in frischer Füllung J Tret ,ni ®aus
Bock-Ale (Salon-Bier) gg
Kaiserbräu (Münchener Brauart) 2S Märzenbier (hell Wiener) .... 28 °
Prima Lagerbier (dunkel) .... 2v
qqqo ^er Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde Gießen-
y22£__M. Hamberge r._________
Vergebung nun Drainage-Arveilen und Materiallieferungen ui Bettenhausen.
26. ds. MtS., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Nathhause zu Bettenhausen bte bet Drainirung der Fluren II, III, IV und dortiger Gemarkung vorkommenden Arbeiten und Materiallieferungen,
Donnerstag den 22. November, Abends 8</, Uhr, im Saale des Hotel „Prin? Carl"
2. Thema: Geburt und Jugend Jesu.
QoQ. , Einzelbillets für diesen Vortrag sind an der Kaffe ä SO Pfa.
9381 zu haben. Der Zutritt zur Gallerte ist frei. 9357
Lebende Karpfen, Sehr schörre Schellfische, beste Helgol. Angelwaare, prima Hechte, Zander, Backfische, fst. gewLss. Stockfische rc, heute und folgende Tage große Sendungen zu sehr billigen Preisen bei 9388 n C, G. Kleiiihenn.
Detaschrr Hvf^
Ausschank des [9391
Weibensteplian - Bräu.
Schönes Haferstroh Ä verkauft K. Euler, Hammftr. 5. [9376
Caviar, empfiehlt 9214
Emil Elschbach*
zq ^schenken geeignet, äaa8er6t billig. - Master umgehend
Gutachten. tn München übergab mir ein „Haarwasser" mit
richten tZ dasselbe zu prüfen und gutachtlich darüber zu be-
«in wobltULti^ b^v^lmchr siücher^Lksi"da/von "m^Gebrauch?
Mtün^en, 7. IX. Ö7. (L. S.) Dr. g. Witlstein.
Zu haben um 40 $ u. 1.10 bei I. H. Fuhr, Sonnenstraße. 529


