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|er Erweiterungen der Wucherung ist nicht festzustellen, da ein Einblick von der Mund­öffnung aus nicht möglich ist. Eine Mitleidenschaft der Lunge scheint kaum noch zu dezweifeln und ist durch das anhaltende Fieber wohl angezeigt. Mackenzie hat die Befürchtung ausgesprochen, daß Pyämie (Blutvergiftung) eintreten könnte durch Erguß : kleinerer Etterknotchen." *

iDerReichs-Anzeiger" veröffentlicht folgendes Bulletin { vom 19. ds.: Bei dem Kaiser war die letzte Nacht befriedigend. Heute früh ist das ! Freber gegen gestern vermindert und das Allgemeinbefinden besser, jedoch ist noch i andauernde Ruhe im Bett erforderlich. w !

t Gestern Nachmittag hatte das Civilkabinet Vortrag beim Kaiser, darauf } fani) cier Empfang des Botschafters Grafen Münster statt. Heute Vormittag ließ sich der Kaiser von General Winterfeld Vortrag hallen. Der Kronprinz, die Kronprinzessin und der Großherzog von Baden befanden sich heute Mittag bet dem Kaiser zum Be­suche spater besuchten den Kaiser auch die Kaiserin Augusta und die Großherzogin von Baden. Der Kronprinz empfing gestern den General Pape und arbeitete mit dem Krtegsmrmster und dem Regierungsrath Brandenstein.

m GJRorbb. Allgem. Ztg." schreibt: Nach directen Informationen ist im

Befinden des Kaisers eine leichte Besserung zu constaliren. Das Fieber ist auf 38.3 gefallen, die Athmung ruhiger, ein Uebergreifen des Krankheitsprocesses auf die Lungen H*. e "aJtDeiäbar, dagegen sind leichte bronchitische Rasselgeräusche an vereinzelten stellen hörbar. Nachts war mehrfach guter Schlaf, der Appetit ist befriedigend. Dro- Y,üor ^yden betheiltgt sich auf Wunsch der Majestäten und der Aerzte an allen ärzt­lichen Besuchen.

£ » f a l t

"ümaS'vonSettenb"r'etaattaÄ* toaft Revision beantragt und zwar weil Schaum's Freisprechung berüalick des '

SS ÄwK b Di- ee.Uo! y,

Berlin, 20. April, 9 Uhr 20 Min. (Privaidepesche.) Der Kaiser TmH» .

3 emlicb Nacht; das Befinden im Uebrigen ist gegen gestern Abend unoeränl^ wo nach reichlicher Elterentleerung die Athmung ruhiger und das Fieber geringer m

Berlin, 20. April, 12 Uhr 10 Min. Mittags. (Privaidepesche) (Hn e ®O.a0 Uhr veröffentlichtes Bulletin lautet:Ser Kaiser halte eine gute £ ba§ Fieber hat sich wieder vermindert, die Athmung ist im Ganzen gut, das Allgem.?? befinden hat sich gehoben." ^u0enicta=

^°6enzte, Wegner, Krause, Hovell, Bergmann, Leyden.

4 Uhr,

Von Um

Pfarrer

Pfarrer

Um Vr10

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Berlin, 19. April 5 45 N. Der Kaiser hat während der Nacht ziemlich reich­liche Nahrung (Ei und Milch) zu sich genommen. Der Appetit des Kaisers ist auch heute rege; gegen 2 Uhr befahl erzselbst sein Diner und speiste im Bett aufgertchtet mit vollem Appetit.

Kirchliche Anzeigen der Stadt «ieste».

Svaugelische Gemeinde.

G o t t e S d i e n st.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag Ab?nd^?Uhr. W' @ant8ta0or0Cn 8°° »hr, Samstag Mittag

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©inßelbe^arr0C^a^e in ber D0B1 221 bis 28. April besorgt

cn -XX Samstag den 21. April: Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Or. Naumann

Sonntag Jubilate, 22. April:

K Vormittags 9«/, Uhr: Pfarrer vr. Naumann. Confirmatron der Realaymnasiasten und Realschüler.

Feier des heiligen Abendmahls.

, .. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Din gelben.

M b°' en Gottesdiensten Kollekte für die Armen der Gemeinde.

Kinderkirche, Nachmittags 2 Uhr, Pfarrer Schlosser-

2 3Ipn^ ^benbs 8 Uhr Bibelstnnde in der Kleinkinderfchule,

D^gzaumann 6°n $erS 5 ber Wandel in Wahrheit und Liebe- ~

Telegraphische Depeschen.

Wolff's ielegr. Sorrespondenz» Bureau.

, 19- ^pri!. Der Kriegsminister und v. Caprivi hatten sich Mittags

r.f?,^allOmtenuUr0 begeben um dem Kaiser Vortrag zu halten- Sie kehrten aber sofort nach Berlin zuruck, da der Kaiser die Vorträge nicht entgegennahm.

cv T.r~ g01 Bundesrath ging heute der Gesetzentwurf über die Alters- und Jnvalidenoersorgung zu.

, Das Armee - Verordnungsblatt enthält eine Cabtnetsordre, wonach auch nach Aufhören der Armeetrauer für Kaiser Wilhelm die Epauletts bis auf Weiteres nicht anzulegen sind. '

(4memmfenU50001!«2l|,rlL 8c°P°Ib H°bcnz°llern spendete für die Ueber- fiub mT. UnterstützungscomitS'S für die Ueberschwemmten

8 m 18, W- 1,589,613 M. eingegangen, wovon bereits 832,000 M. in das Ueberschwemmungsgebiet abgesandt sind.

?priL Abgeordnetenhaus. Bei der fortgesetzten Berathung des VolksschuUastengesetzes wurde der Paragraph in der Kommtssionsfassuna an­genommen. Ein Antrag Rickerts, die Zuwendung aus der lex Huene um zwei Millionen kurzen, um diesen Betrag für die Schulgemeinden zu gewinnen, wird abgelehnfi ^tnai]5minjfter batte erklärt, die Regierung könne sich über ihre Stellung zu dem "icht eher aussprechen, als bis die Entscheidung des Hauses darüber Erfolgt ba^n fest, daß eine Mehraufwendung nur erfolgen dürfe

Ä? ä,

2,<prrrt= ?? Staatsanwaltschast macht bekannt: In Folge des kaiserlichen Amnestieerlasses wird der hinter dem Erzbischos Ledochowskv vom Biefiaen Kretsgerichi ergangene Steckbries zurückgenommen. ' P m WT0en

^pr-U2 Die boulanglsttschen Blätter forbern ihre Gesinnungs- r l' ft$ 8eule Jcbcr Kundgebung zu enthalten. Es heißt, Boulanger werde um Kundgebungen zu vermeiden, heute durch die Rue de Bourgogne sich nach der igwS&rS&Ä LÄ L SS'ÄH* au^kCkC L^uke nahm einen Antra g an, in welchem alle plebiszitären ^deen HnffhLq? fbCr l Deputirter ausgesprochen wird. Die

Union der Linken beschloß zu einer Interpellation nicht die Initiative zu ergreifen * Die radikale Linke mochte sich mit dem Cabinet wegen Ernennung einer Commission für die Verfassungs-Revision verständigen. Die Union der Rechten wünschte daß in Wrtitr^acb ^CH ber Kammer diese Commission ernannt werde. Es heißt

e erft um 4 Uhr in die Kammer kommen. Zahlreiche Gruppen 9mif*?nfnn nP^II0e ?Um Kammergebäude besetzt; bis jetzt ist es zu irgend wttch^em Uch N Pottzit Zes"' braßen, welche zur Kammer führen, sinb fämmt-

Bei der Berathung der Deputirtenkammer über den Antrag Jumel's erklärte Renisinn ^fall der Linken und des Centrums, er sei stets für eine

nhmür?» ber Verfassung gewesen, verlange aber, daß die Kammer dazu den Zeitpunkt abwarten solle, wo es sich dabei nicht mehr um eine von den Monarchisten aeleate Schlinge oder um den durchlöcherten Mantel der Diktatur handele. 9 0

. Boulanger, von Laguerre, Le Hörisse und Döroulöde begleitet, verließ in

hi?C^V CnCn ??a,0en um 2 Uhr 45 Min. das Louvre-Hotel und kam um 3 Uhr in

Herwegs wurde derselbe mit den Rufen: Es lebe Boulanger' begrüßt der Kammer war bereits eröffnet, als Boulanger etntraf. Consetl' ^ ^"et erklärte' bevor die Tagesordnung festgesetzt werde seien einige g erungen zwischen Kammer und Regierung nothwendtg. Die Lage sei nicht so ^hrooll, wie man sage: immerhin sei sie ziemlich ernst. SDie rooae

rin tn bcr Kammer eine Majorität vorhanden sei, die bereit sei dem Cabinet ein Verttauensvotum zu geben. Das Cabinet wolle das Vertrauen der Kamm5 firf?CImh*n\b 6 ^publttanischen Institutionen gegen diejenigen zu vertheidigen welche nlXn tec? '"°"archi chen Fahne decken oder der Nation ein pIebi?4täxeT^tMeI

Kammer nahm mit 379 gegen 177 Stimmen eine von Jumel beantraate ? 69'?nUn0a an' ausspricht, die Kammer hege das Vertrauen zu der Regierung 9fAfMneJ ben republikanischen Institutionen in energischer Weise

Achtung zu verschaffen und die vom Lande verlangte Politik des Fortschrittes der Än Hnb ^er ^ihett zur Geltung zu bringen. Ein von Wickersl)eim7r 7estellter wu!de9!7ii!^für die Revision der Verfassung am Sonnabend zu ernennen 3f° 05?en 215 Stimmen angenommen. Nach der Annahme dieses An- Dfrtaöte sich die Kammer auf nächsten Sonnabend. Boulanger kehrte^ in offenem Wagen na^ bem ^ouüre^otel zurück; auch auf dem Rückwege^wurde^ derselbe von einer etwa 5OOO bis 6OOO Personen zählenden Menge mit Hochrufen begrüßt.

London, 19. April. Der Schahkanzler Goschen hielt gestern in Prouhnn" ptnp Ade. tn welcher er in theilnehmender Weise der Krankheit des Kaisers Friedrfih gedacktt fein ?,er! m h* ®eWe,£a»er bc8 h-ldenmüthigen leibenben Monarchen'

lein Herz schlage tm Einklänge mit dem Kummer eines jeden deutschen Herzens.

,, ,.,d"kin, 20. April, 8 Uhr Vorm. (Privatdepesche.) DieNordd. Allg. 3ta " Sie Saif ?1 S,bnb 618 9/i! U6r beim Kaiser versammelt.

S e Kaiserin ließ sich barnach Bericht erstatten. Das Befinben bes Kaisers war SPutSfrequen^geri^1111* Eiterentleerung ist bie Athmung etwas freier, bie

Eharlottcnburg, 20. April, 9 Uhr. (Privaidepesche.) Des Kaisers Nackt- Tu6e n,(lp b°^°digenb. Die Gefahr einer Blutvergiftung ist anscheinend beseitigt. $ '

ö e t m i sH t

Vergangenen Sonntag vereinigten sich die Vertreter der

Taunusgegend zur Abhaltung des 35 e I h b p r n - t h r »7a Cr jturno7eine der

Frankfurt, Bockenhetm, Bornheim, Sachfinhaufin Offenbach bic"

thömHApnH vertretene Verein einen Preisrichter stellt. Die^veiE

Ite?nfL'u°nb7^/Sr ur^zlee^^.e^P^Le^ntff^ theilnehmenden Wettturner müssen werben Die

Ein ^Intron Auf Sp. nt.... k rbenen hohen Strümpfen turnen"^

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Freiübungen mitgemacht haben Auck s<ind hpr <nb7nf* t?c

WMMDZSWS ohne Sprungbrett jur Aussührung gelange oeutfepen Wettturnvrdnung

Liniennetzen war schon früher verboten worden. mu °en|elbeii

freien ßlb^Lnp^' eing'ewickel? ein'^e^^e^^U°1as"7un''te?^ bi7L

Mutter und Kind in die Krankenabtheilung des Gefängnisses gebracht.

Af »t, !n' ^0 April. Die Vorstände der Rettungshäuser zu Häbnlein

Arnsburg und Jugenheim haben in einer Eingabe an das Ministerium Erklärt Ä 11 Sirrt ± S? bnr,^9.e fdclt-.b,e «f Grund deS GestSvom

Iks3 V887t Uber Unterbringung tugenblidjer Uebeltbäter unb verwabriolt^ Kinder uberrotefenen Zwangszoglinge zu denselben billigen Sätzen zu übernehmen d - übrigen Zöglinge. Sie haben deshalb die Pflegekosten für einen RnaHnn t 1« 220 ^unb die Kosten ber Lehre, falls ein Zögling unkr "er fadbaunn en

Sorge unb Austicht nach ber Confirmatton bleibt, auf 100 JL jährlich feftgefetjt "

I A®«»«». 19- April. In einer gestern Abend stattgehabten Veriammluna der

Maurergehulsen wurde der einstimmige Beschluß gesaßt, alle von ben Meistern unb Bauunternehmern bis letzt gemachten Propositionen abzulehnen unb bis zum lebten $ ?*?ne a auszuharren unb nichts von ben Forderungen, bie sie gestellt zu streichen

bürgermeifter Dr. Oechsner unb Beigeorbneter Dr. Gaßner übernommen ' an bieZ,.?"nkfurt 19. April. Während des heutigen Tages wurde man lebhaft

bu ^re?ün0en offenen Monats erinnert. Den ganzen Taa dränaten Kaiser ^e°br"ick^Bbe?, Z°itungSredaetionen, um bie neuesten Nachrichten über /Diedrichs Befinden, die heute früh recht besorgnißerreaend lauteten alsbalh kennen zu lernen. Glücklicherweise lauteten die letzten Telegramme wieder lange er^aWen"" 6kibt btm beuW£n ®olfe »weiter Kaiser noch recht

a. -Die Spenden für das Kaiser Wilhelm-Denkmal haben nach dem neuesten Verzeichniß die Summc^von 78 000 JL bereits überstiegen. 9 oemneunten

~ 3U dem diesjährigen Frühjahrs-Pferdemarkt sind bereits 2000 snfprh^ ?nrCMb MptT etn b-ie^cr Kommis ging mit einer Summe von 5000 Jt, welcv ihm jur Ablieferung an ein Bankhaus übergeben worden war, durch. 9

«n u kJ. April. Die Eröffnung der drei Königsschlösser ist auf den ÄÄ fpterMÖffnet""8 * W ausgenommen. Das

Katholische Gemeinde.

3. Sonntag nach Ostern- Uhr an Beichte.

Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion- Uhr: Hochamt und Predigt.

Uhr: Andacht.