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die Erinnerung an ihn vor allem dazu beitragen, daß die Völker einander in Frieden und Freundschaft die Hand reichen. (Allseitige Zustimmung.)

Reichskanzler Fürst v. Bismarck: Meine Herren! Es wird mir zur großen Ge- nugthuung gereichen, wenn ich mich als von Ihnen beauftragt betrachten darf, denjenigen fremden Regierungen, deren Volksvertretungen ihre Sympathie, ihr Beileid, ihre Theilnahme bei der Trauer, die uns betroffen hat, kundgegeben haben, den Dank des deutschen Reichs­tags zu übermitteln. (Bravo!) Ich weiß nicht, ob ich Ihre Zeit damit in Anspruch nehmen darf, Ihnen anzudeuten, wie ausgedehnt die Betheiligung allein in dieser Richtung gewesen ist. Ich spreche nicht davon, daß die Deutschen, unsere Landsleute, die sich ja auf jedem, selbst dem wenigst ausgedehnten Theile des Festlandes und der Inseln rund um das Weltall angesiedelt haben ich glaube ohne Ausnahme hierher ihre Sympathieen telegraphirt haben mit einer Schnelligkeit, die in früheren Zeiten gar nicht möglich war. Die zuletzt eingetroffene ist die der Deutschen in Korea. Es sind aber auch aus allen fünf Welttheilen, aus den kleinsten Inseln, aus Ortschaften, die ich, obschon ich glaube, in der Geographie so bewandert zu sein, wie mein Amt es mit sich bringt, doch mir habe aufsuchen müssen, rührende Beweise der Theilnahme eingegangen, zum Theil nur in Worten, zum Theil auch zugleich mit dem Bedürfniß von der anderen Hemisphäre, von den Antipoden, daß ihre Sympathien durch hier zu beschaffende Kränze und Palmen auf dem Sarge zum Ausdruck gebracht werden sollten. Etwas in der Geschichte schwerlich Dagewesenes ist die Theilnahme an dem Todesfälle eines Monarchen in dieser Ausdehnung. Es sind ja große Männer vorher gestorben, und wenn Napoleon I., wenn Peter der Große, wenn Ludwig XIV. aus diesem Leben schieden, so hat das gewiß in weiten Kreisen einen Wellenschlag gemacht; daß aber von den Antipoden und von den benachbarten Völkern Kränze und Palmen auf das Grab des verstorbenen Monarchen gebracht worden sind, das ist eine in der Geschichte no ch nicht dagewesene Thalsache. So hochgefürstet ist noch kein Monarch gewesen, daß alle Völker der Erde, ohne Ausnahme, ihm beim Hintritt ihre Sympathie, ihre Theilnahme, ihre Trauer am Sarge zu erkennen gegeben haben. (Bravo!) Was nun meinen speciellen Auftrag, den ich von Ihnen übernehme, betrifft, so kann sich der ja nicht an alle Staaten der Erde richten; aber ganz besonders hervorgetreten sind die Kundgebungen in den uns näher benachbarten und befreundeten Ländern, wie in Oesterreich-Ungarn ich darf Ihnen nicht wiederholen, was sie alles aus den öffentlichen Blättern wissen und kennen, in Italien, in Portugal, in dem der Niederlande, in Schweden, in Belgien, in Dänemark. Die Beziehungen zu Deutschland haben in Dänemark manche trübe Erinnerung nothwendig hinterlassen müssen. Die Persönlichkeit, die aus unserer Mitte geschieden ist, hat aber nach allen Seiten hin eine dergestalt heilende und versöhnende Wirkung geübt, daß auch von dort, von beiden Häusern der dänischen Vertretung, würdige und sympathische Aeußerungen an das deutsche Volk gelangt sind. (Lebhaftes Bravo!) Ich bin Ihnen daher dankbar, wenn Sie mich durch die That und Ihre öffentliche, durch den Herrn Präsidenten eingeleitete Kundgebung ermächtigt haben, diesen uns befreundeten Nationen, auf deren Sympathieen der Friede der Zukunft fester ruht, als auf geschriebenen Verträgen, Ihren Dank mit dem Danke der kaiserlichen Regierung kundzugeben. (Lebhaftes Bravo!)

Das Haus tritt dann in die Tagesordnung ein und genehmigte in 2. Lesung den Nachtragsetat, sowie definitiv das Etatsgesetz und einige noch ausstehende Etatstitel nach kurzer Debatte. Morgen 1 Uhr: Adreßdebatte.

Telegraphische Depesche«,

Wolff'S -« Bäsmh*

Berlin, 19. März. Der in der Beantwortung der Botschaft des Königs dem Abgeordnetenhause vorliegende Adreßentwurf dankt für die Kundgebung der verfassungs­mäßigen Gelöbnisse und spricht die wärmsten Wünsche für die Wiedergabe der vollen Ge­sundheit Sr. Majestät des Kaisers und Königs und für dessen Regierung aus und drückt die innigste Trauer dem Heimgange des Schöpfers und Mehrers des deutschen Reiches aus, dessen Erben die Herzen der Nation vertrauensvoll entgegenschlagen, wie sie in Liebe dem Kronprinzen zugethan waren. Mit der den Hohenzollern eigenen Pflichttreue sei Seine Majestät in die Mitte des geliebten Volkes geeilt. Möge Gott Sr. Majestät dem Kaiser und Könige Kraft verleihen, zum Heile des Vaterlandes das Scepter zu führen; Patchen dankt seine Machtstellung und Kraftfülle der Führung der Hohenzollern und steht in hin­gebender Treue und Gehorsam zu Sr. Majestät dem Kaiser und Könige.

Anläßlich der Thronbesteigung Sr. Majestät des Kaisers und Königs sollen in außerordentlicher Mission abgehen: Generaladjutant von Loen nach London, Graf Lehn­dorff nach Wien, General von Werder nach Petersburg, Fürst Radziwill nach Madrid und Lissabon, General von Alten nach Paris, Fürst von Hohenlohe-Ingelfingen nach Rom und Oberstmundschenk Fürst Hatzfeld an den Papst.

Straßburg i. C«, 19. März. Folgender Erlaß Sr. Majestät des Kaisers if heute veröffentlicht worden:

Wir Friedrich von Gottes Gnaden, deutscher Kaiser, König von Preußen, thun kund und fügen hiermit zu wissen: Nachdem Unseres geliebten Herrn Vaters Majestät weiland Kaiser Wilhelm, nach Gottes Rathschluß aus dieser Zeitlichkeit geschieden, ist die deutsche Kaiserwürde und damit in Gemäßheit der Reichsgesetze die Regierung der Reichs, lande auf Uns übergegangen. Wir haben dieselbe im Namen des Reichs übernommen. Entschlossen, die Rechte des Reichs über diese deutschen, nach langer Zwischenzeit wiederum mit dem Vaterlande vereinigten Gebiete zu wahren, sind Wir Uns der Aufgabe bewußt in denselben deutschen Sinn und deutsche Sitte zu pflegen, Recht und Gerechtigkeit zu schirmen und die Wohlfahrt und das Gedeihen der Bewohner zu fördern. Bei Unserem Bestreben, dieser Aufgabe gerecht zu werden, zählen Wir auf das Vertrauen und die Er­gebenheit der Bevölkerung, sowie auf die treue Pflichterfüllung aller Behörden und Be­amten. Wir fordern und erwarten die gewissenhafte Beachtung der Gesetze, dagegen werden auch Wir Jedermanns Rechten Unseren kaiserlichen Schutz gewähren. Durch unparteiische Rechtspflege und eine gesetzmäßige wohlwollende und umsichtige, aber mit fester Hand ge­führte Verwaltung wird die unverjährbare Verbindung Elsaß-Lothringens mit dem Deut­schen Reiche wieder eine so innige werden, wie sie in den Zeiten Unserer Vorfahren gewesen ist, bevor diese deutschen Lande aus der uralten und ruhmvollen Verbindung mit rhren Stammesgenossen und Landsleuten losgerissen wurden. Wir befehlen, diesen Erlaß durch das Gesetzblatt zu verkünden. p

Gegeben Charlottenburg, den 15. März 1888.

2 gez. Friedrich.

gegengez. Fürst v. Hohenlohe.

« m Darrrig, 19 März. Bei Marienburg war heute früh sehr starker Eisgang auf ??8<& ?rtc niedrig liegenden Straßen der Stadt sind überschwemmt. Die Ostsee ist viele Meilen über Hela hinaus mit festem Eis bedeckt.

, . Dirscha«, 19.Mär,. In Folge des gestrigen Schneefalles sind folgende Eisen- bahnlinim gesperrt Dir chau-Bromberg, Dirfchau-Mart-nburg, SimonSdorfsiTiegen- Hof, Praus-Barthaus, Guldenboden-Mohrungen. 0

m , A*sth, 1?- März, ^ch hier v dem Ueberschwemmungsgebiete eingegangenen Nachrichten umfaßt das vom Körösfluß überschwemmte Gebiet bei Bekes 20 000 f\ocb Die Stadt ist sehr gefährdet. In Szathmar sind bereits 50 Häuser eingestürzt- bet Dob sind 10,000 ^od) überschwemmt. Bet Bekescsaba ist der neulich aufgeführte N'ina- damm weggeschwemmt. Die Lage ist eine verzweifelte. Die Gegend zwischen Bekes und Csaba gleicht einem Meere. 1

. . Paris, !». März Die beiden neuen Deputirten Bacher und Laporte traten

dem boulangistlschen EomsiL bei - Die Versammlung der Radikalen im Dcparte- ment Aude verwarf die Candrdatur Boulanger s. ¥

Paris, 19. März. Das heftige Schneetreiben dauert fort. Wie Berichte aus Lille besagen, ist auch dort durch den Schneefall der Verkehr vielfach gestört.

Lokales.

Hetzen, 20. März. An anderer Stelle dieses Blattes legt der Herr Büraer- mkister dm Bewohnern unserer Stadt den Wunsch dar, am kommenden Douners- t-g den 22. März, als dem Geburtstage unseres nun in Gott ruhenden Helben- aller geräuschvollen Arbeiten sich zu enthalten, bczw. auf das Rothwendtgste zu g-w1dm-t"stlCt fl' ,Onf tin Ta» der Freude, diesmal der stillen Trauer

Gießen, 19. Marz. (Schwurgericht.) Carl Schupp von Wingershausen ist angeklagt, seine Hofrailhe vorsätzlich und in betrügerischer Absicht in Brand gesetzt zu haben. Im Januar ließ sein Schwiegervater eines Abends Grundstücke versteigern, schupp war auch in der betr. Wirthschaft, entfernte sich dann, um zu Hause Dickwurz Il0Äen,aro Lfr ""gegeben, war aber nach Verlauf ganz kurzer Zeit wieder im Wtrthshaus erschienen und gleich darauf entstand Feuerlärm, es brannte die Schupp'sche HoSSnr>p war mit seiner Mobiltaroersicherung im vorigen Herbst mit einer beträchtlichen Summe in die Höhe gegangen. Ferner wurde nachgewiesen, daß er den ^bau seines Wohnhauses beschlossen, schon Hölzer hierzu angekauft hatte. Er leugnet LJ va<r, u?, meint, das Feuer sei durch eine Katze entstanden. Als er am fraglichen Abend die Dickwurz gestoßen, habe er eine Katze in die Scheuer schlupfen sehen, seiner gleich gesagt. Diese weiß hiervon nichts. Die Geschworenen sprechen das Nlchtschuldig aus und wird Angeklagter in Folge dessen freigesprochen.

x ^Schwurgericht.) Heinrich Kraft II. aus Hergers-

30rL?Ur?a d-s Verbrechens des Meineids für schuldig erachtet und derselbe in eine Huchihausstrafe von 1 Jahr verurtheilt, ihm auch die Qualität abgesprochen, je wieder als Zeuge oder Sachoerständtger eidlich vernommen zu werden.

. . Die Sache gegen Georg Kann aus Gießen wird nicht morgen früh, sondern heute Nachmittag verhandelt.

B M B i f d t t »

f o®cu^nL 25* M.örz. Zum Gedächtniß der Beisetzung unseres verewigten Kaisers am 16. d. M. und zugleich zur Erinnerung an den feierlichen Trauergottesdienst am gestrigen Tage rn der Pfarrkirche dahier wobei auch der evangelische Ktrchen- Ktrchengesangvereln mitwirkte und die Joh. Mich. Bach'sche Motette:Ich weiß, daß mmL^rl°fcr tn ergreifender Weise zum Vortrag brachte wurden dem Orts- CT., kl. ßlx . . ' i i.......,, m . 0 ü zur Anschaffung von zwei

Altarleuchtern für die Kirche mit der weiteren Bestimmung, daß dieselben bei der Erst- communion der diesjährigen Confirmanden zum ersten Male in Gebrauch sollen genommen werden. Ehre den Gebern! aber auch dem Geiste einer Kirchengemeinde, ^nr^^olch pietätvoller Weise das Gedächtniß des frommen Kaisers zu ehren sucht. Möge das Vorgehen der christlich-patriotischen Stifter Nachahmung finden in recht Dielen Gemeinden.

, jniainj, 19. März. Das schon oft angeregte Project der Einführung einer yesttschen^ Landeslolterie wird binnen Kurzem in Form eines Antrages der Regierung zur Erwägung unterbreitet werden. Ein diesbezüglicher Antrag ist von mehreren Abgeordneten ausgearbeitet und wird noch während der Berathung des Budgets ein- gedracht werden. Begründet wird der Antrag mit dem Hinweis auf das Spiel- beourfnttz, das sich allgemein geltend macht und zu dessen Befriedigung alljährlich große Summen aus Hessen nach Preußen und Braunschweig wandern.

er Lokalblätter veröffentlichen heute Abend einen Aufruf von

Freunden und Verehrern Heinrich Heine's, in welchen zum Zeichnen von Beiträgen für das in Düsseldorf sur den Dichter projektirte Denkmal aufgefordert wird. Es wird hier Dielrad) darüber gesprochen, daß sich unter den Unterzeichnern des Aufrufs auch em hervorragender Ultramontaner, der bekannte Stadtverordnete Dr. Masserell, befindet.

Aus Rheinhessen, 19. März. Ueber einen Fall eines unschuldig Ver- urtheilten wird demM. T." aus Stadecken berichtet: Vor etwa 5 Jahren wurden dem dortigen Bürgermeister Holl mehrere Aepfelbäumchen abgebrochen. Der Verdacht, dle That begangen zu haben, richtete sich gegen einen Arbeiter von Neu-Ulm. Der­selbe wurde auch trotz Leugnens zu 10 Tagen Gefängntß und einer Geldstrafe ver- 52 rVr* einiger Zeit hat sich nun durch einen Zufall ergeben, daß mehrere Burschen die That damals aus Uebermulh verrichteten. Wie verlautet, sei eine Unters fudiunß zur des damals unschuldig Bestraften und zur Bestrafung des

wirklichen Thaters im Gange.

t / Frankfurt, 19. März. Diesmal ist es der Polizei gelungen, der Diebe habhaft zu werden, welche in der Nacht vom 16. zum 17. d. Mts. in dem Hause am Taunusplatz Silber- und sonstige Gegenstände stahlen. Leider hat man in dm Ein­brechern die berüchtigten Silberdiebe allem Anschein nach nicht erwischt. Die Ver­hafteten beißen Schäfer und Schmidt; ersterer ist von Sprendlingen, letzterer von Pfaffenroth. Es find alte Zuchthausbrüder, die schon manchen Streich oollführt haben. Sie wurden m dem benachbarten Offenbach abgefaßt. Die Silbersachen wurden gestern Morgen um 5 Uhr bei einem Hehler in der Buchgasse dahier gefunden. Das saubere Ehepaar wurde sofort verhaftet. Die gestohlenen Kleidungsstücke fehlen noch, desgleichen "" Theil der von den Einbrechern mitgenommenen Münzsammlung. Der Umstand, daß diesmal die Spitzbuben so schnell erfaßt wurden, wirkt beruhigend. Hoffentlich gelingt es auch unserer Polizei, denberühmten" Silberdieb dingfest zu machen. - ®er Ma i n war seit 2 Tagen unausgesetzt gefallen, jetzt beginnt er wieder zu steigen. Hochwassergefahr liegt indetz nicht vor. Frühjahr will es heuer auch bei uns gar nicht werden Wahrend wir verflossenen Freitag 10° Wärme zählten, hatten wir heute wieder 4° Kalte und ordentliches Schneewetter. Nachgerade fängt der Winter doch an langweilig zu werden. In den Schaufenstern unserer Geschäfte prangen Frübjahrs- stoffe und auf den Straßen liegt 1/2 Fuß hoch Schnee. Die Frühjahrsmesse wurde heute eröffnet. Das Wetter wird den Verkäufern wie Käufern nicht sonderlich erwünscht sein.

Aus Pommern, 17. März. Die ungeheuren Schneestürme der vergangenen Tage, die so mannigfache, theilweise noch nicht einmal behobene Verkehrsstörungen hervorgerufen, haben leider auch mehrere Menschenleben gefordert. Ein Kösliner Land- brieftrager blieb auf seiner Tour im Schnee stecken und wurde als Leiche aufgefunden. Ebenso erging es einem Hilfsbahnwärter der Strecke Colberg-Degow und einem Post­boten aus Zollrück, der nur noch 1000 Schritte von seiner Wohnung umsank und erfror. Einem Knecht aus Stolp gingen in Folge des furchtbaren Wetters die Pferde durch, so daß er, vom Schlitten geschleudert und unfähig, sich weiterzuhelfen, vom Schnee verschüttet wurde. '

Literarische-.

r...DieThier. Börse", welche Dr. Langmann in Berlin herausaibt, gestaltet sich immer unterhaltender und mannigfaltiger. Seit dem 1. März ist dieselbe noch um ein interessantes BeiblattNaturalien- und Lehrmittel - Börse" erweitert

Cm n Trotzdem ist der außerordentlich billige Abonnementspreis (nur 50 bei jeter Postanstalt für das ganze Vierteljahr) nicht erhöht. Man wird das Blatt als Ergänzung zu den politischen Zeitungen bald in jeder Familie finden. Wer Annoncen jeder Art in ganz Deutschland bekannt machen will, annoncirt am zweckmäßigsten in derThier-Borse", welche in einer Auflage von ca. 25,000 in allen Theilen Deutsch­lands verbreitet ist.

rruD BrEetzr.

n März Aus dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund

Hühnereier pr. St. 56 Ganseeicr St. 10UO Käse vr. St. 4-8 4,

,dl' Liter 19 Linsen 32 Tauben per Paar 80 bis

0.90-1 20, Hahnen pr-Stück M. 1.20-1.50, Enten m Ganse pcr Pfund 00-00 H, Ochsenfleisch per Pfund 58 bis

m AH-'Ä ^ nbEeif? Schweinefletfch 5460^, Hammelfleisch 40 bis ^'°Eplbflelsch 4046 H, Kartoffeln per 100 Kilo JL 5.005.50, Milch Der Liter 1218 H, Weißkraut Stück 0-00 H, Zwiebeln per Centner M. 12.0018 00.

Frankfurt,19. März. Der heutige Viehmarkt war gut befahren. Ange- ttieben waren 419 Ochsen ca. 25 Bullen, ca- 466 Kühe und Rinder, ca. 295 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. ^ 56-58, 2. Qual. J4 48-50, Kühe und Sm?Cr 2- 4446 per 100 Pfund Schlachtgewicht,

Kälber 1. Oual. 5557 H, 2. Oual. 4850 H per 1 Pfund Schlachtgewicht.

19. März. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer * AA-1U0, fremder -* 17,76-20,50, Roggen -ff. hi-s. JL 13,75-14,00, fremder "2 Gerste effektiv hiesige und Wetterauer JL 15.5017,00, fremde

00,0000,00, Hafer eff. hies. JL 14,0014,50, fremder JL 00,00^-00,00.