Ausgabe 
19.2.1888 Drittes Blatt
 
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von Schulzeugnissen.

Bekanntmachung.

aufmerksam gemacht, daß hiernach unvollständige

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Setreffenb: D>- Nachsuchurig der Berechtigung zum einjährig.freiwilligen Dienst auf Gründ

1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubnugeu, wenn der sich Meldende im Großberroo.

^ebkrUktt.ronCo.3a.^es n°chgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Bererb»

einjährigen ©ienft ist bei Verlust des An-

ÄenfP Re BlS 3Um L April desselben Jahres zu

S. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und m»n^eriUare* 'N Acteniormat (nicht Briefpapier) zu oer>

68 zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse

4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufüaen:

a. Geburtszeugniß;

b- °'n Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit ».Fähigkeit, denFre-willigen Zm Uebrrgen wtrd euf die Bestimmungen der §§ 88, 89, 90, 93 und

iss?,* L.Kf.'tzrr«

das Schulzeugniß.

Sodann wird noch besonders bemerkt:

Zu PO8. b: daß in dem Einwilliaunas-Attesi dit»

Vaters oder Vormundes, in der Lag^ezusein beSÄÄ Ar°nd des einjährigen Dienstes unterhalten zu können nicht fehlet

yn s die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Bezirks.

Die Patente wären fotom'untofÄto'Snb nach d^Nam"n^n'°w i e7e r"'g1 h ü"r' i g" g e 7r d n e^bis"'täna« »u bekleben und letztere zu entwerthen.

Zuwendung von Slreusano bittet man zu vermeiden. 9 9 99 ' blj ^"SÜens 13. Marz hierher zurückzusenden

Gießen, am 18. Februar 1888. Großherzogliches Steuer-Commiffariat Gießen.

S ü f f e r t.__

: ?af5,?e Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reffenua- n ffe ^**c die Umverittät und die derselben gleichgestellten Sodbtoidm inLTet fÄU9nifri*r bie,^.tima der Gymnasien und Realschule« *' Ocd- sammtlich nach dem Schema 17 zur Ersab-Ord. ' ber Wehr - Ordnung vom 28. September 1875 Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) ausgestellt sein muffen.

z« rr rx - angeführten Ersatz-Ord. verwiesen.

Großherzogliche Prufungs-Commission für einjährig Freiwillige

Der Vorsitzende: vi Z e l l e r. B

Kemschland.

Berlin, 15. Februar. DiePolit. Nachr." schreiben: An eine N iie der Gouverneurs von Berlin, Generals v. Werder, nach St P-tersbura wec- den in den Blättern Combinationen von zum Theil sehr weitgehender ^Natar

Wir möchten die Berechtigung solcherMu'hmaßunMin Abrede !?"' uenkeratJ" ^'der hat von seiner früheren langjährigen Vertrau ms- stellung als deutscher Militärbevollmächtigler in St Pekersbura ru d>-> hofi dort,aen Gesellschaftskreisen so zahlreiche ,md aus^-eich7e e Bb,i h mg'n dost ^ Er °rung seines Besuches der russischen Hauptstadt die AniühruA anderer Bew^qrunde als sie in den persönlichen V-rhältnissm Dec Generals i * hpr ©t. d^^durger Gesellschaft gelegen sind, unnöthig erscheinen läßt.

desihl der KriegSministeriumr ist angeordnet worden. bah dis Instrumente sämmtlicher Militär-Capellen um einen halben Ton tiefer aeft- nut

Dies Bestimmung macht theilwetfe eine N-ubeschaffun van Instrumenten, theilweise eine Bearbeitung be; alten nötfjig.

AtaNea.

diemo, 16. Februar. Das Besinden des Kronprinzen ist heute besser. Er stand heule auf und mit gutem Appetit. Prinz Hnnnch reiste dem Großh. Paare von Baden nach Genua entlegen Mackmne', Ab reffe .st abermals aus Samstag oder Sonntag °ersch7e7wordm

, vtcmo, 17. Februar. Der Kronprinz bat eine bpfi^p Lanh UylLrLL'bor Sis KS< hin Fieber, keine «renLilit nob

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A Vermischtes.

^eTM3e(Cite- bEm «W 'N demselben Zug fuhr A7r3ReichL°?AL

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ZWWZMMMZ SSsVSM lnngen massiv ansgesührt, aber nicht in der vorsthüstsmäßigen Stärfe^rnnr^.a'^h' ! >«««« S!ÄJrta.i SifisZFr BäsOs LM2ZL °LMs''7n'°"-8TLG8L7°k7 cunb sich'd-°7!Lmmlu7^d7m"L beS --"der Plockftratze stehenden Nebenbaue7uM> Anschluß deffcchen'"an'deä V'-rd'"b°" SWMWW L7r^ch.'"i'ÄL''^V^^ :fiK'SSBä,3w!:

totale».

ÜkMSZMMMS 8195.50 in Summa auf 57 253 m'7 n ^^'chen Einnahmen ans S^nubersteht, wovon 49 346.60 auf bie orbentiid en8Tue Ausgaben

ordentlichen Ausgaben entfallen Der i 'J i6;$3 *'*. aus die auher-

sich auf 5247/86 jl (4599.25 jl ordentlicke 648 ?? Plocklschen Stiftung beziffert 647.36 v*L ordentliche 4600 *< rtnüpmrh «x « außerordentliche Einnahmen die sachlichen Bedürfnisse der höheren undVoranschläge über städtischen Volksschulen werd« »i hZ'v Mädchenschule, sowie der 1280 M.. für letztere ein solcher von crftereJ* etn Aufwand von

betreffenden Pfründner erledigte Psründnerstell^n durch Tob der

vergeben werden. Laut Beschluß der n Plocktschen Stiftung sollen wieder hiesigen Schäfereigesellschasten^ mttaetbeilt^d^^t^^^^!!^ wurde den I zwischen der Stadt und diesenfeübe? beni 1* ^pril 1888 das

Wetderechts aufgelöst würde. Hiergegen bat ?bJr Ausübung des

Einspruch erhoben, indem sie geltend ^macht bafc^ ^r<Wen 2lnman

ein seit unvordenklichen Zeiten bestehendes fei dnät ? ^^"bung der Weide I folglich dis Stadt auch Mcht berechtigt fei «fani 7. r ? öerut*;\0r nid>t etiftire,

möge deshalb ihren Beschluß von? 29 Dctobet d* $ b c ®ertam'nlunB

befürwortet das Verlangen der Schäfereigesellfchast l ' S, 7 »=« Simon ber Schafheerden dem Verkehr in der Stadt binberlidP h^m0^ uni> Ein treiben fo könne dies durch Reglement geordnet werden ab?/ bn? to.iskrT. iun,lber wäre, bie Stadt ans den von dem Anwalt der GesellschaftTnaefüLt °ufznheben sei

®te BflM derer, die sich mit Oeconomie be aßfen werde bchalick «^°" bttngt. nicht zu ferner Zeit gewiß ganz verschwinde ?"ner, sodaß sie in I

cinißc Jahre bestehen zu lassen, in welcher 8eit dann^den Ädrige Verhaltntß noch gegeben sei, sich mehr mit «nweikdnng von künstlichem Gelegenheit

Herr Ad. Noll spricht sich dafür aus, daß man die 2C' L .dcireunden.

Ä'|tnS um ein Zabr verlängern^Me ©Aafbefik-?1 6ebun9 des geschädigt, wenn man ihnen jetzt schon die Weide nabme rourb!cn erheblich

in der kurzen Zeit ihr Lieh ohne^^Lerlust^ in wrfnuft t6,nen nicht möglich,

in ähnlichem Sinne aus. Herr Baist bemerkt hnt? ar^)t fpvtdjt sich I

sammlung entspreche, wenn man dem «eSanain^r ÄÄ Der- |

»«»»* »Ä'ifcSllÄ'ffft;; I