Oberbefehlshaber der englischen Kriegsschiffe an der Küste von Sansibar keine speciellen Instructionen in Betreff der Sicherheit der englischen Unterthanen, denen der englische Consul jede erforderliche Warnung habe zu Theil werden lassen, erhalten hätte. Die Blokade sei um eine Woche verschoben worden, damit sich die englischen Staatsangehörigen aus den bedrohten Positionen zurückziehen könnten.
London, 16. November. Der „Times" zufolge wird Lord Dunraven am nächsten Dienstag. im Oberhause die Aufmerksamkeit des Hauses aus den Schriftwechsel betreffs der Unterdrückung des Sklavenhandels in den ostafrtkanischen Gewässern lenken.
— Nach einer Reuter - Meldung aus Sydney stellen dort eingetroffene Nachrichten das Gerücht, daß der deutsche Kreuzer „Adler" aus einige Samoaner geschossen, wobei einige Kugeln in die Stadt Apia gefallen, dahin richtig, daß der „Adler" lediglich auf das Kriegsboot „Mataafa", als dasselbe sich Apia näherte, gefeuert habe. Nach einer Meldung der „Times" aus Sansibar dauert die feindselige Stimmung gegen die deutsch-ostafrtkantsche Gesellschaft in den Südhäfen Ktlwa und Lutdt, welche mit Insurgenten angefüllt sind, fort. GS bestätigt sich, daß Minengant und Tunghi niedergebrannt sind.
Kopenhagen, 16. November. Bet dem gestrigen Gastmahle beim Kronprinzen brachte der König einen Trinkspruch aus die ausländischen Fürstlichkeiten aus, wobei er für die bezeigten Aufmerksamkeiten dankte. Der Kronprinz trank auf das Wohl seines königlichen Vaters, der Großfürst - Thronfolger von Rußland auf das des Großvaters. Schließlich dankte der König auf das Bewegteste seinen Kindern und Enkeln und schloß, indem er die Gesundheit des Kronprinzen und der Kronprinzessin ausbrachte.
Rom, 16. November. Im Senate vertheidigte der Justizminister das neue Strafgesetz, auf die fortschrittliche Bestimmung desselben, namentlich auf die Aufhebung der Todesstrafe hinweisend. Hinsichtlich der Artikel über den Mißbrauch des kirchlichen Amtes erklärte der Minister, die Regierung wolle nur, analog anderen Gesetzgebungen, verhindern, daß die Kanzel der Wahrheit zu einer Kanzel der Zwietracht und Unruhestiftung werde; gleichwohl sei eine bessere Präctstrung der Bestimmungen dieser Artikel angezetgt.
Lissabon, 16. November. Zur Verstärkung der portugiesischen Flotte an der ostafrikanlschen Küste gehen demnächst die Korvette „Königin von Portugal" und das Kanonenboot „Sambesi" von hier nach Sansibar ab.
Darmstadt, 17. November. fPrivatdepesche.j Der Präsident der Centralstelle für den Landesgewerbeveretn, Geheimerath Fink, ist auf sein Nachsuchen dieser Stelle enthoben._________________________________________________
L v k K t e t».
Gieße«, 16. November. Freitag, den 23. I. Mts., Nachmittags 3 Uhr besinnend , sindet eine öffentliche Sitzung des Kreisausschusses des Kreises Gießen statt, in welcher tolgende Gegenstände zur Verhandlung kommen:
1. Beschwerde des Gerson Jakob von Rüdoingshausen, wegen verweigerter Orts- dürgerausnahme.
2. Reclamation der Firma Meyerhoff u. Goßlar, Goldenberg u. Marcus, Meyer Katz Söhne und Stegmund Rosenbaum von Gießen gegen die Heb- regtster und den Ausschlag der Communalbedürfnisse für die israelitische Re- ligionsgemeinde zu Gießen pro 1888/89.
3. Gleiche Reclamation der im Jahre 1886 aus der israelitischen Religtons- gemeinde Gießen ausgetretenen Israeliten.
4. Gleiche Reclamation der im Jahre 1887 aus der israelitischen Religions- gemernde Gießen ausgetretenen Israeliten.
Gieße«, 16. November. Samstag, den 24. I. Mts., Vormittags 9 Uhr beginnend, findet eme öffentliche Sitzung des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen statt, in welcher folgende Gegenstände zur Verhandlung kommen:
1. Die Erbauung der Kreisstraße Bellmuth-Bobenhausen-Schwiekartshausen;
, Dertheilung der Kosten derselben in den gemarkungsselbständigen fiscalischen Walddistricten der Gemarkungen Bellmuth und Bobenhausen betr.;
2. Dre Erbauung einer Nebenbahn von Hungen nach Laubach; hier die Enteignung von Gelände in der Gemarkung Hungen betr.
3. Klage des Ortsarmenoerbandes Hanau gegen den Ortsarmenverband Büdesheim, die Unterstützung der Witlwe M. Otto betr.
4. Klage des Ortsarmenoerbandes Darmftadt-Bessungen gegen den Ortsarmenverband Ortenberg, Erstattung von Pflegekosten für den Spenglerlehrling Peter Zabn betr.
5. Beschwerde des Schullehrers Stiebing zu Bersrod wegen Zuziehung zur 1887/88 er Corn munalsteuer der Gemeinde Schwickartshausen betr.
6. Gesuch des MetzgerS Heinrich Schwing II. von Stammheim um Erlaubniß zur Errichtung einer Wtrthschaft.
Gießen, 17. November. (Theater.) In seinem „Dr. Wesp-" hat Bencdix den Beweis erbracht, daß selbst aus einem abgebrauchten Motiv — denn ein solches ist doch wohl die Vertauschung der Namen mit den daraus entspringenden Mißverständnissen — stch e*n reizendes und im höchsten Grade erheiterndes Lustspiel ausspinnen läßt. In der heiteren Form birgt sich aber ein ernster Inhalt. Die Tendenz theilt das Stück mit einem der besten Lusffpiele der letzten Jahre, mit Kadelburg's „berühmte Frau", und man schwankt in der That, welchem von beiden Stücken man den Vorzug geben soll. Noch andere Aehn- lrchkerten haben dieselben: hier wie dort findet sich eine schriftstellernde Dame, hier wie dort ein,junges Mädchen, das in warmer Begeisterung für die dramatische Kunst erglüht, aber dennoch schließlich dem wahren Berufe des Weibes treu bleibt,-dieses Stück endet wie jenes mit dem obligaten „Krieg", ja Benedix ist sogar so splendid, ihn auf drei Paare auszudehnen; denn von den vier ledigen Jünglingen der Handlung, die sich alle vr. Wespe nennen, geht nur einer leer und ledig aus. Die Tendenz tritt in unserem Stücke noch mehr hervor, da außer in der Dichterin „von Gottes Gnaden", Theudalinde Abendröte, auch m deren Nichte Elisabeth von Zündorf die Idee der Frauenemancipation verkörpert ist.
Dre Rollen des Stückes sind meist außerordentlich dankbar, unser heute sehr zahl- rerches Publrkum nrcht minder, so daß es jedenfalls auch zu bösem Spiel gute Miene gemacht hätte, rote viel eher zu einem so guten, wie es heute Abend geboten wurde.
Den Bankier von Zündorf spielte Herr Taußig recht gut, besonders gegen den Schluß, als ihm dre Verwicklung nachgerade unheimlich zu werden beginnt, war der weiner- lrche Ton sehr wirkungsvoll. Für Frl. Friedrichs' eigentliches Fach hielten wir bisher dre sentimentalen Liebhaberinnen, heute zeigte sie uns, daß sie auch kecke Charactere allerliebst zu spielen weiß. Frl. Mül le r (Thekla) schien uns mehrfach allzusehr zu deklamiren, zedoch ihr Sprel war, was ja schließlich die Hauptsache ist, wahr. Frl. Hellmut (Theuda- lrnde) trieb die Karrikatur auf die Spitze; inwieweit dies berechtigt, darüber ließe sich streiten. Wieder störte bei ihrem Spiele das häufige Schließen der Augen, warum thut das dre Dame? Schon finden nur es eigentlich nicht, auch nicht wahr, höchstens „theatralisch" und das „Theatralische" macht sich unseres Erachtens nirgends schlechter und fratzenhafter als gerade auf der Bühne. Herr Pieper (Dr. Wespe) war wieder in seinem ureigensten Element, ein fader, eingebildeter Geck, „personifizirter Glacehandschuh" und dabei von geradezu rührender Unverfrorenheit. Der Maler Honau, an sich eine sympathische Figur, wurde dies durch Herrn Förster's Spiel nur noch mehr. Auch Herrn Sternau's zurückhalten- des, aber desto innigeres Spiel verdient rückhaltsloses Lob. Das Monocle schien beiläufig heute Abend epidemisch zu sein. Herr Göhler hatte eine zwar unbedeutende aber unge- mein wirkungsvolle' jedenfalls in sehr heiterer Laune entstandene Rolle; er spielte den Studiosus Schreier sehr gut, vielleicht hauptsächlich deshalb, weil er nicht lange auf der Buhne ist und so keine Zeit hat zu überlegen, was er mit seinen Gliedern anfangen soll. Gerade dieses Ueberlegen scheint den Herrn stets in Verlegenheit zu setzen und so die Schuld seines steifen Spiels zu sein. Der Aufwärter Adam hat eigentlich nichts zu thun als zu ~ sA",bAN und zu „verduften". Beides that Herr Reiners, besonders was Stupidität des Geslchtsausdrucks betrifft, mit einer unvergleichlichen Komik. Herr Löwe spielte den alten Christof ganz befriedigend. r
- Wiederholung von „Ihre Familie" am Donnerstag nahm, verglichen mit der ersten Aufführung, -inen ungestörten Verlauf. Gan, ungestört war sie allerding-j auch nicht, dazu that die Souffleuse ihre Schuldigkeit zu gut. Di- Dame schreit sich noch die Schwind- sucht an. Die Besetzung des Hauses war mäßig, die der Rollen die nämliche wie das erste Mal bis aus die Rolle der Gräfin, in der Frl. Hellmut wieder sich als eine sehr tüch. iiße Nachfolgerm des Frl. Frey bewährte. Th, M—m '
x Gieße«, 17. November. (Theater.) „Der Salontyroler" LustivDr r»- 4 Akten von G. v. Moser, wird am Sonntag den 18. November zur Auffübrnnn ßeiangen. Da dasfilbe eines der besseren neueren Stücke von G. v. Moser ist und sich durch reiche kornische Situationen auszetchnet, so verfehlen wir nicht, unser theattr- ltebendes Publikum ganz beionderS auf dieses Stück aufmerksam zu machen; auch die Musik empfiehlt sich durch Innigkeit, einschmeichelnde Melodien und Originalität wir erinnern nur an das von Koschats compontrte und durch die ganze Welt verbreitete Lied „Verlassen, verlassen . Die Titelrolle wird von unserem beliebten Director gespielt und da auch die übrigen Nollen sich in bewährten Händen befinden, so sehen wir e nem genußre chen Abend entgegen und empfehlen den Besuch des Thea ers auP& Angelegentlichste. ' * 1 2 3 4 5 &
Vermischtes.
— Zu den größten Unannehmlichkeiten der Eisenbahnreisen gehört der Staub welcher von dem Zuge infolge seiner raschen Bewegung aufgewirbelt wird und von der Ktesbedeckung des Bahndammes herrührt. Den Staub dadurch beseitiaen in wollen, bafc man den Damm etwa z. B. mit Rasen besät, geht nicht, weil ein fortwährendes Nachstopfen des Kies unter die allmählich lose werdenden Schwellen er- orderstch ist. Hier hilft nur Verwendung eines unvergänglichen, festliegenden Geleise- UnterbaueS. Unter diesen Umstanden verdient eine Anregung des Ingenieurs Kavser ?^^?b.utlchen Bauzeitung vielleicht Beachtung. Das Geleise festzulegen, ift leübf J Cn b£? ' I°bald man, wie bereits mehrfach geschehen, die hölzernen ober eisernen Sollen durch ^teinwurfel er etzt. Die Bearbeitung dieser Würfel ist jedoch viel zu kostspielig; der Zweck derselben lasse sich aber erreichen, wenn man Cement-Kunstste n Derroenbet, ein Matenal welchem man jede beliebige Form geben kann und dessen Festigkeit derjenigen des besten (Landsteins gleichkommt. Wendet man solche Steine an, Die auf 2 Maik zu stehen kommen, so kann man den Damm selbst wie die Böschunaen mit Rasen belegen und es ist damit jeder Staubentwtckelung vorgebeugt
Kopenhagen, 15 November. Das deutsche Panzerschiff „Kaiser", auf welchem Prinz Heinrich von Preußen hierher kam, ist bei der Einfahrt in den Hafen in der Nahe der Trekrones-Batterie auf den Grund gerathen. Eine Dampf-Barkasse wurde sofort abgesandt, um den Prinzen abzuholen, lieber das Mißgeschick des Kaiser" erfahrt ein Correspondent der „Köln. Ztg." aus Marinekreisen, daß kein Lotse an Bord war, wahrend sonst alle größeren Schiffe bei Helsingör, des tückischen Fahrwassers wegen, Lotsen nehmen. Der „Kaiser" hatte auch bei Helsingör die Lotsenflagge gehißt doch aus unbekannten Gründen gleich wieder eingezogen. Das Schiff hatte die Boje an Backbord< (links), statt, wie es hätte sein sollen, auf Steuerbord'eite (rechts) Der Wasserstand war ungewöhnlich niedrig. Der 24 Fuß tiefgehende „Kaiser" faßte Grund, was anfangs kaum bemerkt wurde, da er mit halber Kraft fuhr Der Navi- gationsosficier CapitänUeutenant v. Häseler bat den (Sommanbanten Hoffmann um ben Befehl zum Rückwärtsfahren, was mit voller Kraft geschah. Nach einer Stunde war der „Kaiser" frei.
~ Vor etwa zehn Jahren «ob's auch in Paris, wie jetzt in London, echeir OTäbd)mmorber bet nnr unter verlorenen Mädchen seine Opfer suchte. Er war ein Russe, Nicola Wassilii, er hanbelte aus religiösem Wahnsinn unb stieß die Dirnen nieder, „um sie für ben Himmel zu retten." Verurthetit werden konnte er nicht well seine Unzurechnungsfähigkeit bewiesen wurde, er kam aber in's Irrenhaus, aus welchem er Anfangs dieses Jahres als geheilt entlassen wurde. Manche Leute sind schon auff den Gedanken gekommen, ob dieser Mann nicht der Londoner Mörder ist -' r, e CI?? Bevötkerungsziffer geht in den französischen Landkreisen sehr zurück, so> stark, daß die Zunahme der Stadtbevölkerung den Ausfall im Vergleich zu anderen Landern bei Weitern nicht ausgleichen kann. Der Verlust an Landbevölkerung betragt ur die Wen 40 Jahre mehr als 2,300 000 Köpfe. Einer der ersten französischen Volksw rthschaft er spricht sich hierüber folgendermaßen aus: „Der französische Volks- stamm ist deshalb weniger fruchtbar, weil er überhaupt weniger kraftvoll geworben ist. Die erschrecklichen Wirkungen des Schnapsgenusses, das übermäßige Tabakrauchen, die Verwüstungen, welche gewisse Krankheiten auf unsere Bevölkerung ausüben, und zwar nicht allem in den Städten, sondern mehr und mehr auch auf dem Lande, Alles dieses tragt dazu bei. Ein großer Bruchtheil der Familien hat feine Kinder; in anderen sterben dre Kinder im frühen Alter dahin, weil sie nicht Kraft und Mark genug besitzen, um den naturgemäß unausbleiblichen Kinderkrankheiten genügenden Widerstand zu leisten."
— Mit einer großen Bieridee, die er in Berlin verwirklichen will, geht ein kühner Mann aus München um. Er will in der Nähe des Dönhoffplatzes ein neues Wirthshaus ausmachen, dort ein neues echtes Brau elnfübren unb ein Bier-Abonnement cinrichten! Für monatlich dreißig Mark soll jeder täglich so viel Liter vertilgen dürfen, als er vertragen kann. Der unternehmende Wirth, der fein Handwerk in München gelernt hat, ist, wie er behauptet, im Besitze der statistische Unterlagen, deren er zur Berechnung des Abonnementpreises bedarf. Da dieses statistische Material Münchener Verhältnissen entnommen ist, wo mehr Bier getrunken wird, als in Berlin, so hofft er sein Geschäft zu machen. Wenn die Ankündigung kein schlechter Witz ift, so darl man auf die Entwickelung des Unternehmens gespannt fein.
. ~. USeutltdM In der ärztlichen Vorprüfung legt ein Professor der Botanik
dem Eandrdaten, da wegen der herbstlichen Jahreszeit lebende Pflanzen nicht zw haben find, ein großes Herbarium vor, schlägt eine beliebige Seite desselben auf unb ersucht den Candidaten, die Pflanze nach ihrem Namen, ihrer Klassenzugehörigkeit rc näher zu bezeichnen. Der Prüfling betrachtet die Pflanze, überlegt hin und her unb ßibt schließlich zur Antwort, daß er nur lebende Pflanzen erkennen könne. „So, so", replicirte der Examinator, „dann bitte, kommen Sie im Sommer wieder'"
Literarische s.
•n Ätsche Romanvibliothek (Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt), deren lüngst abgeschlossener Jahrgang eine Fülle von Romanen ersten Ranges brachte, hat ihren neuen , den siebzehnten wieder mit zwei Werken eröffnet, deren erste Kapitel außerordentlich vrelversprechend sind. Eine dem modernen Leben ganz vorzüglich afc» gelauschte Erscheinung ift Ernst Ecksteins „Camilla", eine junge Millionenerbin, die trostlos ift, sich nur um ihres Geldes willen umschwärmt zu sehen und deren Verzweif- lung darüber sie augenscheinlich in die seltsamste Situation zu stürzen im Begriff steht^ ihrer ungarischen Eigenart, aber nichts beftoroeniger von überzeugendster Wett tob die Gestalten in RobertByrs „Weg zum Glück", ber mit einer meister- Schnitzeljagb beginnt, bei welcher sich alsbalb Begegnisse mysteriöser, die Phantasie lebhaft anregender Art ereignen- Beide Romane, deren berühmte Ver- fasser sich unverkennbar in ihrem besten Fahrwasser befinden, werden sich ohne Zweifet zu höchst genußreicher Lektüre entfalten. An diese beiden großen Romane reihen sich amüsante und unterhaltende kleine Artikel in bunter Abwechslung, sowie eine Auswahl des Besten aus der Lyrik der Gegenwart. Die „Deutsche Nomanbibliothek" können wir deshalb allen unseren Lesern, welche auf eine gediegene und dabei doch außer- ordentl ch billige Unterhaltungslectüre (Preis vierteljährlich für 13 Nummern 2 A das 14tagige Heft 35 H) Werth legen, angelegentlichst empfehlen.
A. Zuntz sei. Wwe. Hoflieferant Sr. Maj. d. Kaisers u Könige Bonn, Berlin und
. ... * Antwerpen, empfiehlt als unübertroffen, ihre seit mehr als 8877
Gebrannten Java Kaffees bS"r
Lebensmittel-Branche käuflich sind. ■■■■■■■■*■■■*■■*•
Handel nnv Verkehr.
„ "Ließen, 17. November. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, pr. Pfd. 0'd5-1,M, Hühnereier, 1 St. 0— 4, 2 St. 13-15 Ä, Enteneier 0- H, (Sanft» der 10-12 -5), Käse pr.St.4-8 H, KSsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 17 A, Linsen pr. Liter 2b Tauben pr. Paar M 0,40—0,60, Hühner pr. St 0,85-1,00, MN-" pr. St- •* 0 90-1,10 Enten pr. St. JC 1,30-1,70, Ochsenfleisch pr. Psd-
4, Kuh- und Rindfleisch 45-54 H, Schweinefleisch 50-60 Hammelfleisch 54—64 <9), Kalbfleisch 50— 9>, Kartoffeln pr. 100 Kilo M. 5,00—7,00, Zwiebeln
p-r E-ntner >4 6,00-7,00, Milch pr. Liter 12-18 9>, Weißkraut pr. St- 4-9 A. Gänse per Psd. 42-54 4-


