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Das neue Erercier-Reglement.

DiePol. Nachr." schreiben vom 13. September: Es war eine der ersten Regierungshandlungen Kaiser Friedrichs, für Abfassung eines neuen Exercter-Regle- ments für die Infanterie Sorge zu tragen. Er hat den Abschluß der einschlägigen Arbeiten nicht mehr erlebt, aber sein erlauchter Nachfolger hat dieses vom Vater über­kommene Vermächtniß übernommen und in so kurzer Zeit zur abschließenden That werden lassen, daß allein schon hieraus zu erkennen war, welche große Bedeutung Kaiser Wilhelm der Einführung eines neuen Exercier-Reglements betmißt. Nachdem nun aber dasselbe fertig vorltegt, darf aus der ganzen Anlage und nach einigen den Geist der neuen Vorschriften besonders präcisirenden Stellen der sichere Schluß gezogen werden, daß seitens des Kriegsherrn der preußischen Armee eine directe persönliche Einwirkung auf den Inhalt des neuen Exercier-Reglements stattgefunden bat. Letzteres gibt sich als eine überaus glückliche Verbindung der altpreußtschen Straffheit mit den Anforderungen des modernen Gefechtes an Beweglichkeit und Schmiegsamkeit der taktischen Formen.Kriegsgemäß" soll zukünftig die preußische Infanterie erzogen werden und diese Forderung zieht sich wie ein rother Faden durch das ganze Reglement, während in den bis jetzt gültigen Vorschriften der mehr exerctermäßigen, rein mechanischen Ausbildung der Truppen ein allzu großes Feld eingeräuml war. Gleich die ersten Sätze geben Dtrectioe für die Art und Weise, wie künftighin unsere Infanterie ausgebildet werden soll. Es heißt dort: Das Exercieren bezweckt Schulung und Vor­bereitung der Führer und Mannschaften für den Krieg. Alle Uebungen müssen deshalb auf den Krieg berechnet sein. Die wichtigsten Anforderungen aber, welche der Krieg stellt, sind: Strengste Disciplin und Ordnung bei höchster Anspannung aller Kräfte. Diese Eigenschaften der Truppe so anzuerziehen, daß sie ihr zur anderen Natur werden, ist ein Hauptzweck aller Uebungen auf dem Exercierplatz, wie im Gelände. Im Kriege verspricht nur Einfaches Erfolg. Es handelt sich daher nur um die Erlernung und Anwendung weniger einfacher Formen, welche aber mit Straffheit etngeübt und mit voller Sicherheit beherrscht werden müssen. Die Vorschriften deS Reglements geben hierfür allein die Norm. Sie sind ihrem Geiste und Wortlaute nach für Krieg und Frieden unbedingt verbindlich. Alle Künsteleien sind untersagt.

Das Reglement zerfällt in drei Thetle. Der erste (Schule benannt) behandelt 'die Einzelausbildung von den Griffen sindGewehr aui" undFaßt das Gewehr an" in Wegfall gekommen, den Zug, und zwar sowohl die geschlossene wie die zerstreute Ordnung, die Compagnie, das Bataillon, das Regiment und die Brigade. Das Bataillon und dessen Ausbildung bildet die Grundlage für die Gefechtsführung. Die Linienformation ist beseitigt. Das Bataillon kennt nur noch drei Grundformen. Es steht entweder in Doppelcolonne, der alten Colonne nach der Mitte entsprechend, in Tiefeolonne die vier Compagnien in Compagniecolonnen hintereinander oder in Breitcolonne mit den vier Compagnien in Compagniecolonnen nebeneinander. Die Compagniecolonne besteht aus drei zweigliedrigen Zügen und ist fortan die Grundform für alle Bewegungen resp. Aufstellungen, die Gefechtszwecken dienen. Für die Com­pagnie ist das Carree geblieben, für das Bataillon weggefallen. Alle Formen der Schule sind einfach und darin liegt insofern eine große Bedeutung, als auch unsere Reservisten und Landwehrleute binnen kürzester Frist sich in die neuen Vorschriften einleben können. Wer also darauf specultrt, daß die Schlagfertigkeit des deutschen Heeres durch Einführung des neuen Reglements vorübergehend gestört werde, der irrt sich gewaltig.

Der zweite Theil behandelt das Gefecht und zwar in folgenden Abschnitten: Einleitung, Bedeutung des Exercierplatzes, zerstreute und geschlossene Ordnung, das Schützengefecht, Verhalten gegenüber den verschiedenen Waffen, Benutzung des Schanz­zeuges, Verhalten der Führer und Soldaten im Gefecht, Ausdehnung und Gliederung, Angriff und Verteidigung. Es folgt dann das Gefecht der Truppenoerbände (Com­pagnie, Bataillon, Regiment und Brigade) mit Schlußbemerkungen, deren Schlußsatz als besonders markant er ist im Reglement mit besonders fetter Schrift gedruckt wie folgt lautet:

Das Reglement erschöpft die taktischen Lehren nicht, es beschränkt sie auf grundlegende Gesetze. Die Ausbildung der Truppe ist aber nach den Grundsätzen des Reglements richtig erfolgt, wenn sie das kann, was der Krieg erfordert und wenn sie auf dem Gefechtsfelde nichts von dem wieder abzustreifen hat, was sie auf dem Exercierplatze erlernte!"

Der dritte Theil behandelt die Parade, Abholen der Fahnen und die Signale. Das neue Reglement ist eine hervorragende Leistung nach Form und Inhalt; mit ihm wird die deutsche Infanterie auch nach der Seite der formellen Schulung hin wieder an der Spitze aller Armeen stehen!

werden die Gesammtlage nur von dem Gesichtspunkte der Befestigung des Friedens betrachten und neuerlich eine gegenseitige und volle Ueberetnftimmung hinsichtlich der Grundzüge der Politik konstattren.

Pari-, 16. September. Wie die Blätter melden, gab der Marineminister Be­fehl, daß die Kommandanten französischer Schiffe an der Ostküste Afrikas auf Sklaven­schiffe, unter welcher Flagge sie auch segeln mögen, Jagd machen sollen.

Kopenhagen- 16. September. Der König hat dem General der Kavallerie von Pape den Elephantenorden, dem General der Kavallerie von Rauch, dem General- lieutenant von Sobbe und dem Ober-Hofmarschall von Liebenau das Großkreuz des Dannebrogordens verliehen.

Rom, 16. September. Wie bisher verlautet, dürfte die militärische Revue an­läßlich des Besuches des Kaisers Wilhelm am 13. Oktober und die Flotten-Revue am 16. Oktober stattfinden.

Parma, 16. September. Bet einem gestern zu Ehren des Justtzministers Zanardelli von den Behörden und angesehenen Persönlichkeiten jeder Parteirichtung veranstalteten Banket hielt derselbe eine Rede, in welcher er den Deputirten Parmas für die Unterstützung dankte, welche dieselben dem neuen Strafgesetzbuch und nament­lich jenem Theile desselben hatten angedethen lassen, der sich auf den Mißbrauch des Kirchenamts beziehe und ungerechte Proteste des italienischen Episkopats sowie eine zu mißbilligende Einmischung fremder Bischöfe heroorgerufen habe.

Petersburg, 16. September. DasJournal de St. Petersbourg" ist er­mächtigt zu erklären, daß die Behauptung derNouvelle Revue" bezüglich einer im vergangenen Jahre ergangenen Einladung an den Kaiser von Rußland zu einer Zu­sammenkunft in Stettin vollständig unbegründet sei.

Lokales.

Siesten, 17. Sept. Neuere Entscheidungen des Bundesamts für das Hetmaths- wesen haben den Rechtssatz aufgestellt, daß der § 29 des Reichsgesetzes über den Unter­stützungswohnsitz vom 6. Juni 1870, wonach der Ortsarmenoerband des Dienstortes verpflichtet ist, Personen, die im Gesindedienste stehen, Gesellen, Gewerbegehilfen und Lehrlingen, wenn sie an dem Orte ihres Dienstverhältnisses erkranken, Kur und Ver­pflegung auf die Dauer von 6 Wochen zu gewähren, auch dann zur Anwendung zu bringen ist, wenn die Aufnahme solcher Personen in das Krankenhaus oder die Unter­stützung im Wege der öffentlichen Armenpflege erst nach Beendigung des Dienstverhält­nisses stattgefunden, sofern nur nachgewiesen werden kann, daß dies zur Zeit der Er­krankung noch bestanden habe..

Gissten, 17. Sept. Der Gießener Radfahrverein darf den gestrigen Sonntag als Ehrentag bezeichnen. Seine Fahrer errangen bei dem gestrigen in Offenbach abgehal­tenen Wettrennen 6 Hauptpreise und 2 Ehrenpreise, und zwar errangen im Eröffnungs­fahren W. Hamel den 2., Conr. Hamel den 3. Preis; im Jugendfahren der 12jährige Paul Nassauer den 2. Preis (sein Offenbacher Gegner Hch. Schlesinger trug mit einer halben Secunde Vorsprung den 1. Preis davon). Im Er st fahren errang Conr. Hamel den 1., Gustav Ruppel den 3. Preis. Im Hauptfahren erhieltW. Hamel den 1. Preis. Letzteres Rennen gestaltete sich hochinteressant, indem im Eröffnungsfahren P. Schlesinger- Offenbach den 1. und W. Hamel-Gießen den 2. Preis erhielt, wogegen im Hauptfahren Hamel über Schlesinger siegte. Außer den vorerwähnten Preisen wurde den Herren Gustav Ruppel und W. Hamel für ihre vorzüglichen Leistungen auf dem hohen Zweirad je ein Ehrsnvreis zuerkannt.

Gissten, 17. Sept. Ein junger Taglöhner, wohnhaft in der Lahnstraße dahier, machte sich am 9. d. Mts. ein Vergehen gegen den § 183 des Str.G.B. schuldig. Es wurde Anzeige gegen denselben erhoben.

Am 13. d. Mts. haben sich zwei Füsiliere der 10. Compagnie vom 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 116 heimlich aus der Garnison entfernt und sind bisher nicht wieder zurückgehrt.

Am 14. d. Mts. Abends wurde einem an dem Promenadenhautz dahier an­haltenden Fuhrmann von Rodheim der Pferdeteppich vom Wagen weg entwendet. Die Diebe, zwei jugendliche Strolche, der eine von Bellersdorf und der andere von Hohen- Solms, wurden am andern Morgen hier verhaftet. Den Teppich hatten sie zufällig einem andern Rodheimer Fuhrmann zum Verkaufe angeboten, dieser aber erkannte den­selben und nahm ihn an sich.

Wegen einer nicht unbedeutenden Körperverletzung, begangen von einem Gärtnergehilfen an dem Lehrling einer Gärtneret in der Grünbergerstraße, wurde am vorigen Samstag Anzeige erhoben.

Amversttäts - tzhromL.

München, 16. September. Professor Carl von Prantl von der hiesigen Uni> versität ist gestern in Oberstdorf, 69 Jahre alt, gestorben.

Dem Professor an der Universität Königsberg, Geh. Regierungsrath vr. Neu­mann, welcher am 11. d. M. seinen 90. Geburtstag beging, ist vom Kaiser der Kronen­orden 1. Klasse verliehen worden. Die Universität ließ durch ihren Prorektor, Prof vr. Prutz, ein Glückwunschschreiben und eine künstlerisch ausgeführte Adresse über- reichen. Oeffentliche Kundgebungen, welche die Studirenden beabsichtigt hatten, mußten auf Wunsch des greisen Gelehrten unterbleiben.

Privatdozent vr. Trautmann in Berlin ist zum a.-o. Professor ernannt worben. Prioaldozent Horstmann erhielt den TitelProfessor".

Vermischtes.

nn. Darmstadt, 16. September. Die gelegentlich der Eröffnungs-Vorstellung in unserem Hoftheater an der elektrischen Beleuchtungsanlage stattgefundene Betriebs­störung wurde seither, jedoch mit Unrecht, der mit der Installation der elektrischen Leitung im Hoftheater betraut gewesenen Firma Siemens u. Halske zur Last gelegt. Wie ich jedoch von competenter Seite erfahre, wurde die Störung dadurch hervor­gerufen, daß an den Dynamomaschinen des Elektrizitätswerkes die negativen und positiven Pole bei der Montirung verwechselt wurden und daß hierdurch eine falsche Leitung des elektrischen Stromes entstanden ist. Die indirekte Ursache dieser Falsch­leitung war sodann die Ueberladung der Akkumulatoren durch elektrischen Strom und das Abschmelzen der Bleischaltungen. Erst durch den letzteren Umstand war man auf den Fehler aufmerksam geworden. Nachdem nunmehr der Fehler gehoben ist, functtonirt die elektrische Beleuchtung in musterhaftester Weise.

nn. Die Kunde von einem heute Nacht stattgefundenen Raubmord durcheilt soeben unsere Stadt und versetzt unsere Einwohnerschaft von Neuem in Aufregung. Heute Nacht gegen halb 2 Uhr wurde der in der Bessunger Weinbergstraße Nr. 12 in Miethe wohnende Schuhmacher Oppermann in seiner Wohnung durch ca. 14 Messer­stiche ermordet und seiner gesammlen Baarschaft, sowie seiner Uhr beraubt aufgefunden Der Ermordete, ein fleißiger Arbeiter, war in der Bessunger Schuhfabrik beschäftigt und hatte am Mittag seinen Lohn erhalten. Bei Ankunft der Schutzmannschaft lebte Oppermann noch, konnte aber keine Angaben über den oder die Thäter mehr machen sondern verschied kurze Zeit darauf. Unsere gesammte Schutzmannfchaft ist in fieber­hafter Thätigkeit, um die Mörder, welche ihr bereits bekannt sein sollen, zu verhaften.

A Mainz, 16. Sept. Nächsten Sonntag den 23. ds. Mts. veranstaltet der Mittelrheinische Rcnnverein auf der Ingelheimer Au hier sein Herbstrennen. An dem gleichen Tage feiert auch der Mainzer Ruder-Verein sein zehnjähriges Stiftungs­fest und zwar in Verbindung mit der Schlußfeier der Rudersaison 1888. Neben einem allgemeinen Festcommers wird der wesentlichste Theil der Feier ein Ruderfest auf dem Wasser sein, bei welchem auch das hier lang nicht gesehene Schauspiel eines Schiffer­stechens vorgesehen ist. Ihre Beiheiligung an der Feier hat die FrankfurterGermania" und der Straßburger Ruderoerein bereits offiziell zugesagt.

Ein hiesiger Arzl wurde letzter Tage bei einem Krankenbesuch vor der Woh­nung des Patienten von einem großen Hund angefallen und derart zugerichtet, daß er blutüberströmt nach seinem Hause gebracht werden mußte. Die Manövertruppen der hessischen Division werden kommenden Montag wieder in ihre Garnisonen zurückkehren. Gestern feierte der von Angehörigen aller Confessionen gleich geschätzte Pfarrer Kemps hier das 25jährige Jubiläum seiner Thätigkeit als Seelsorger in dem hiesigen Spital.

A Mainz, 16. Sept. Mit dem Gefolge der Hofmarschälle v. Westerweller und v. Wernherr und eines Generalslabsoffiziers traf. heute Vormittag kurz vor 11 Uhr der Großherzog mittelst Extrazug auf dem hiesigen Centralbahnhof von Darmstadt hier ein. Nach einem kurzen Aufenthalt im Fürstensalon des Bahnhofs bestieg derselbe unter dem Geleite des Provinzialdirektors Küchler und Geheimrath Reinhardt einen bereitstehenden Salonwagen, in welchem der hohe Herr mit dem fahrplanmäßigen Zug 11 Uhr 20 Min. nach Bingen weilerfuhr. Von dorten setzte der Großherzog die Reise mittelst Exttazug fort. Die Rückkehr des Großherzogs nach Darmstadt aus den Manöoern der 25. Hessischen Division erfolgte gestern Nachmittag mit dem Zuge 4 Uhr 30 Min. Aus der Zeit der Anwesenheit des Großherzogs hier ist noch nachträglich zu erwähnen, daß drgestern im Großh. Palais eine Hoftafel stattfand, zu welcher Einladungen an ok Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden, sowie verschiedene Notabeln von Mainz ergangen waren.

Ein ergötzliches Geschichtchen erzählen Mainzer Blätter, welches dem Bürger­meister einer benachbarten Landgemeinde anläßlich der Anwesenheit des Großherzogs passirt sein soll. Das Gemeindeoberbaupt hatte sich zu dem Empfang des Landesfürsten eine schöne Rede zurecht gemacht und brav auswendig gelernt. Der Großherzog kam und mit ihm der Redemoment für den Bürgermeister. Die ersten Worte des ländlichen Demosthenes gingen ganz glatt von statten, dann gerieth er in's Stocken und zwar derart, daß er unter allgemeinem Gelächter das Geftändniß machte:Königliche Hoheit, alles andere habe ich wieder vergessen!" Der Großherzog soll bet der Scene nicht am wenigsten gelacht haben.

sWenn man gerührt ist.) Karoline hat ihrem Landsmann Wilhelm, der bei der Garde steht, ein Paar weiße Strümpfe zu seinem Geburtstag gestrickt und Überreicht sie ihm unter freundlichen Glückwünschen.Karline", schluchzt der Beschenkte gerührt,Karline, Du bist zu jut die schönen weißen Strümpfe ick werde se ooch mein janzes Leben lang dragen!"

Handel und Verkehr.

Grünberg, 15. September. (Fruchtvreise). Weizen uK. 17,80, Korn JL 16,80, Gerste JL 13,(0, Hafer JL 12,20, Erbsen JC 00,00, Samen Jt CO,00, Wicken 00 00 Kartoffeln JL 0,00. Lein JL. 00.00. '

Literarisches.

Soeben ist von der altbekannten, in vielen tausenden Exemplaren verbreiteten Frommann'schcn Karte Von Hessen die 22. Auflage erschienen. Dieselbe ist eine wesenllich umgearbeitete und verbesserte; sie enthält alle Eisenbahnen (auch Secundär- bahnen), alle Straßen und bis heute angelegten öffentlichen Wege. Durch diese speciellen Vorzüge, sowie durch unerreichte Vollständigkeit, Genauigkeit und Klarheit nimmt sie unbe- skltten weitaus den ersten Rang unter allen Karten über Hessen ein und ist für jedes Bureau, Comptoir, sowie für Hotels, Restaurants u. bergt ein ebenso unentbehrlicher wie chöner Zimmerschmuck. Die Karte ist aus dem bewährten Verlage von Emil Roth in Gießen hervorgeganqen und in jeder Buchhandlung für 2 Mark 80 Pfg. erhältlich.

Wie heizt man Räume, welche keinen Schornstein haben? Mit dem tragbaren Carbon-Ofen, welcher ohne Schornstein rauch-und geruchlos brennt. Jllustr. Prospect durch die Carbon Natron-Heiz- Cie. in Dresden. 7395

Wärmegrade der Lahn und der Luft,

nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr.

Luft 15, Wasser 12 Gr.

Gießen, dm 17. September 1888. Rübsamen.