Ausgabe 
17.3.1888 Erstes Blatt
 
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Menschen hinstellte.

Bon

Allgemeiner Anzsrger

IandlMrHsch. X'üt'fllucrcill Sitten. qf-y Ausverkauf,apW

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Sitzung

Katholische Gemeinde.

Passions-Sonntag.

Gottesdienst in der Synagoge.

Freitag Abend 5« Uhr, Samstag Morgen 8* Uhr. SamStag Mittag i Uhr 6äÄrÄ»<n 10 Uhr Trauergottesdienst für weiUnb | unferen höchstseligen Kaiser Wilhelm.

M Weaen Verlegung meiner Geschäftsloealitäteu 2 «ad» ö?Ec der PlvckstraG« und Seltersweg (im Hause H

2 des Rechtsanwalt Labroisse) verkauft von heute ab meine ftmmt- £

5 lichen Waarenvorräthe in . . nn «

Tapeten, Rouleaux, Teppichen, Gar- e

2 dinen, Tischdecken etc.

M zu bedeutend herabgesetzten Preisen. » X

2 Ernst Btödner^

I .OHR Bahnhofstraße 19. G

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Der Staatsanwalt ersuchte auf Grund dieses Ergebnisses der Verhandlung die Herren Geschworenen, die auf Morbücrtud) b L Mud) dnen ^^;nnnt^lotr°°nrau8'' gehender Ueberlegung zu tobten, an sie gerichtete Frage mitJa iu bc

8 5 Mr bie »euere firage, auf vorsätzlich- hinterlistige Körxerverletzuua mit gefähr­lichem Instrument, und eine noch gelindere Auffassung, daß Jost nur aus^hr ss g die Körperverletzung begangen, trat der Derlbeidtger ein; er h°t^ -doch g---n di­klare, fachliche Anklagebegründung mit seinen Ausführungen kein Gluck.

Kur» vor 2 Uhr Nachmittags verkünbtgte ber Obmann zu vraflc 1 mit mehr als 7 Stimmen, jedoch nicht erwiesen, daß der Angeklagte mit Ueberlegung

Auch der hiesige Kriegerverein hat in Adressen an Se. ~Ä- 't Ve-

Augenblick v-rs-tzt-uldi- Anwesenden in eine der Situation angemessene ernst-feierliche Stim- muna Nach Abfingung des Chorals 447, 53. 1. 2. 6. 11. hielt Herr Oberlehrer Hahn eine nach Inhalt und Form wohl durchdachte und gut gegliederte Rede, d.e ihr-SUmdrucks auf die stuhörer sicher nicht ermangelte. War doch auch der Bortragende «on tiefer Ruh- runq ergriffen. Die Rede verbreitete sich über Kaiser Wilhelms Vorleben, sein Mannes und Greifenalter und schildert ihn in lebhasten Farben als Hausherrn, Kriegsherrn un Reichsherrn Sie verweist die Jugend auf Kaiser Wilhelms Fleiß, Ordnungsliebe, Ans- damr Ünd ^eue und ermahnt sie, sein Bild tief in ihre Herzen 8u schließen und seinem ^anbelt

A Main, 15 März. Pon einem unbekannten Wohllhäler finb ber hiesigen Bürgermeisterei 300 JC mit folgenbem «egletttoreiben

die Kaiserliche Botschaft an den Reichskanzler bitte Sie einli gende ^W^an Nothleidende christlicher Conscssion zu vertheilen. ^ge r 2Beiöbeit nennen

getrost das Hohelied unbefangener Menschenliebe und^/taatsmLnntscher b nenn n

kann, dazu beitragen, den dunklen Geist der Unduldsamkeit und des gemdnen Hanes

- "... -.» «*!Ä5S

Ä» »ÄS ÄÄ « - als die Verwaltung von dem Plan Kenniniß erhielt und bte geeigneten 2»atz nahmen ^en stdgenden Strom wurde gestern die Wachtmannschaft vom Wasser

eingeschloffen und mußten eiligst Pioniere s" P.ntons reguirirt «erden, um Mannschaften aus der ungewohnten Gefangenschaft zu befreien.

Seit heute Mittag ist der Rhein unmerklich gefallen.

A ctrnnfflirt 15 März Unser Main, der im Allgemeinen zur Lust und

SÄb" ^i°B-r»ndun°gsbahn fahrt bereits durch das Wasser

j Nach kurzer Berathung erging das Urtheil dahin, daß wegen Ve^

I sucks des Todtschlaas zu 2 Jahren 7 Monaten Zuchthaus (einschließlich einer im Februar vom Schöffengericht Ortenberg erkannten zweimonatlichen Gefangn ßsras wegen Diebstahls) verurtheilt und ihm auf die Dauer von 5 Jahren die burgerl ch Ehrenrechte aberkannt worden seien.

$°r6lttUmiTltor wurde vor versammelter weiblicher Schuljugend und dem resp. Lehr- v-rsonal durch Herrn Oberlehrer Fuhr -in in Form und Wesen gl-ich-S Trau-rc-r-mom-ll abaehalten Die Rede des Herrn Fuhr betont zunächst die Wichtigkeit de. heutigen Tages wr i-dm Deutschen, dabei auf das ruhmvoll- Wirken d-s selig Entschlafenen v-rw-.s-nd. er könne von sich sagen, was Uhland den König auf dem Thron- sagen »M-m Haar ist -rgraut, mein Auge getrübt, di- Kri-gswaff-n hängen im Saal. Hab- Rache g-sproch- und Rache geübt, Wann darf ich rasten einmal?" I

Auch auf di- Erziehung d°s Kaisers kommt der Redner zurück uns cm SMb jen« b-rrlich-n Königs-Mutter vorführend und der Worte gedenkend, d>° sie ,ur Zeit Deutsch, landä tiefster Emiedrigung ihren Kindern zug-rus-n:Befreit Euer Boll vor> der Sch , werdet Männer und trachtet nach dem Ruhm großer Männer, »nnt Ihr dl-s-z mch erreichen, so sucht den Tod; denn es ist b-ffer in Gottes als m Menschen Hände zu fall n - | Goldene Worte fürwahr, di- Ni-mand tr-u°r b-h-rzigt- und erfüllte als Kaiser Wllh-Inn Darum trauert auch di- d-utsch- Ration h-ut- mit Recht über den H-dNg -.n-s folch Herrsch°rS. Ist er auch in hohem Gr-is-nalt-r von uns genommen worden so war es u uns dennoch zu stüh. Und das Alles weiß und fühlt das d-usich- Bollheute, we,ß un Mit daß ihm di- Krone seines Hauptes fehlt. Darum ist denn auch Trauer - n- innerliche dem Herzen -ntstr°m°nd-, ti-sg-sühlt-. Fast ^tt«id w«taiUm)läm>at ket äußerlichen Trauerseier, der Erinnerung an die innere, nicht bedurft doch das .;erz »erlangt darnach, feinen Gefühlen und EmPfindungen auch sichtbarl.ch Ausdruck zu °-tIe-h-n.

W-nn daher auch unser Schmerz groß und gerecht .st, so sind-n wir gl-.chwohl Trost im Hinblick auf d-s großen Kaisers herrlichen Sohn und geistigen Erb-m unseren erhabenen Kaiser Friedrich, weil wir wiffen und es uns bereits durch goldene Worte ins Bewußtsein g-rus-n worden ist, daß das begonnene Werk von ihm ,m Geiste der Liebe und Treue sortaesetzt und, so Gott will, «füllt werden wird.

Mögen hierzu seine H-rrsch-rjahr- ungetrübte, ungezahlte und gottbegnadete fern

Sicft»«, 16 März. Heute morgen von 11-12 Uhr sand im Gymnasium eine Trauerst!?zum Andenken an Se. Majestät Satfer SJilbelm ftatt. ^en Dr ©lamm hielt eine zu Herzen gehende Ansprache, in bet er auf bie hohen Tugenden des enifchlasenen Monarchen* ^inwieS und ihn der Jugend als das Muster eines edlen Fürsten und

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°U' d°'°AU ou8^bc6afübrt1bur4 0r6ae Salbungen und als ste - Müller ging

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ber Nahe;£n'a^e horten auf der Bürgermeisterei von

dann -i ig qu-r -ld-in bisnach St-rnfels,^maq. w 2od)ler

bem «ttentat alsbald Anzeige. I 'denn ihr mann geblieben sei, worauf derselbe fragte ihn, was ihm vassirt mld nn rot^c er nicht. Der bald barauf Achewmdm Polizeieugnete « AlleE hielt es aber für angezeigt, zu verschwinden,

-rd- LL baw ^^^"^^zh^h^lastenden Alte WWl üb.

J«», bedürf.

* tige Erstcommunikanten.

Am Freiiag um 6 Uhr: Fasten-Andacht und Predigt.

i a tz. M., Nachmittags 3 Uhr, Sonntag den Ve w

85 in Grossen-IAnden

im Saale des Herrn Ludwig Keßlerim Löwen".

' k . Nortraa des Herrn Landwirthschaftslehrer

Tagesordnung. S Anwendung künstlichen

Leithiger aus Als seid »o-r Der Borstand.

Düngers. ________i-izJ__________

Glaser,

» «x «MwAhmen vs^^Udern^rmd Spiegel« in allen denkbaren empfiehlt sich im Sinrahme« n ^mcn. 477

Kirchliche Au;eigen der Stadt Wieste».

Svaugelische Gemei«de.

Gottesdienst.

Sonntag Judica, den 18. März:

Kirchliche Trauerfeier zum Gedachtniß an den he mgegangene» Kaiser Wilhelm.

WartUÄ0eMrrÄb^6 U6?:rVL $amUomn§anb«d)t in b-r Kirche.

Wilhelm. Pfarrer Schlosser. i-i-rr. wir ben Landes-Buß-und

Dr. Naumann.

Liesten. 16. März, **« - - ri .

Majestät den Kaiser Friedrich und Ihre Majestät die Kaiferin Aususta den fühlen feiner Trauer um unseren entschlafenen Heldenkaiser Wilhelm Ausdruck lieben

15 Märt. Gepflogenheit ist es, bie sog. bösen Schwiegermütter als

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*'lirl$«unterPberr Anklage des Mordversuchs stehende Hrch. 3oft aus Her-henhain

k?-iner^ nu°^Da^ der ^^ütiegerfohn den allen Gewohnheitstrink-r^aus>Eu^tKrund-n bei der Auslohnung uicht sehr .^ ^4^ieaersohn festgesetzt. Dieser Groll mag zunächst gegen den ungerechten und geiz gin * ? an ® einem Schnapskreuzer abzwackle

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