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Bayern ist heute, Morgens

die Corpsrayons nicht die sämmtliche Armeekorps eine nur das Grenadierkorps be- Charsower Militärbezirks sei Kriegsbudget eine Ersparniß

O1, München, 15. November. Herzog Maximilian von 31/j Uhr, gestorben.

Petersburg, 14. November. Bezüglich der gemeldeten Veränderungen in den Bestanden der Armeekorps wird mitgetheilt, daß dieselben infolge der Auflösung des Char- kvwer Militärbezirks vorgenommen werden mußten, damit **' '

grenzen der Militärbezirke durchkreuzten. Hierbei erhielten einheitliche Organisation zu zwei Infanterie-Divisionen und wahrte den Bestand von drei Divisionen. Die Auflösung des durch rein ökonomische Gründe hervorgerufen und habe im von 180,000 Rubel ergeben.

nichts zu verbessern sei. - Die hierauf folgendenkleinen Mtttheilungen aus Kloster Arnsburg' von Herrn Prof. Buchner boren des Interessanten und für ote Zuhörer besonders Amüsanten Vieles. So waren es besonders einige die Ver- haltnissc des Klosters Arnsburg im vorigen Jahrhundert beleuchtende Schriftstücke, die rrs7°^weit sie nicht selbst ergötzten, in der ihm eigenen humoristischen Weise auslegte. In einem aus dem Jahre 1754 dattrten Briefe ladet der damalige Oberstkammerer des regierenden Fürsten von Solms Laubach den hochehrwürdigen Herrn Pater Albartcus von Arnspurg in aller Form, nach einer jedenfalls auch schon für die damalige Zeit höchst überschwänglichen Einleitung, zur Hasenjagd ein, bei der es abererfror hergehe. Auch der Brief der Patres der Eommente Schisfenberg an die frommen Vater zu Arnsburg, in welchem dieselben um möglichst schnelle Ueber- lassung zweier Ohm Wein angegangen werden, erregte Heiterkeit. Ein weiter vor­handenes Stuck eines Hauptbuches des Gießener Apothekers aus dem Jahre 1765 gab den Anwesenden Gelegenheit zu Betrachtungen über die körperlichen Leiden, über die auch damals schon die Herren Patres und Fratres zu Arnsburg klagten. Der Mittelchen und Mixturen, Pulver und Salben, Specereien und Kräuter, welche den vielen Insassen des Klosters Arnsburg, vom Prior bis herab zumSaubannes" ver- ordtnieret worden, sind sehr viele darunter der größte Theil solcher zur Behebung von Verdauungsbeschwerden, die ein Hauptleiden gewesen zu sein scheinen. Nach diesem Vortrage berichtete Herr Rud. Wolff über die Resultate der von ihm mit einer Anzahl anderer Herren in der Lindener Mark (District Fuchsbau) vorgenommenen Aufdeckung von Hünengräbern. Auch dieser Vortrag, sehr erläutert durch Zeichnungen der Graber und Vorzeigung gefundener Gegenstände verschiedener Art, fesselte die Auf­merksamkeit der Anwesenden in gleich hohem Grade und fand seinen besonders erwabnenswerthen Abschluß in dem Vorträge eines unserem Kaiser Wilhelm II gewidmeten Gedichtes, in welchem der Kaiser, unter Hinweis auf seine frei Gelegenheit der römischen Kaiserreise in Pompeji gezeigte persönliche Theilnahme an den Arbeiten als Archäologe gefeiert und seiner mit einem Hoch gedacht wurde. Den letzten Vor­trag: Gießen zu Beginn des 19. Jahrhunderts, halte Herr Dr. Klewitz übernommen. Derselbe schilderte aus einem im Jahre 1804 bei Georg Friedrich Ae^er in Gießen erschienenen BucheStatistisch politisch-kosmopolitische Blikke in die Hessen-Darmstadttsche Lande, von W. Butts, erster evangelischer Pfarrer zu Berstadt in der Wetterou" die Ansichten des Verfassers über die Lebensgewohnheiten, Gr. rauche und gesellschaftlichen Verhältnisse der Bevölkerung von Hessen, im Besonderen von Oderhessen in einer Weise, daß den Betrachtungen der Zuhörer über die damalige Zeit im Vergleich zur heutigen der weiteste Spielraum gelassen winde. Die einzeln vor­gelesenen Stellen erregten darum auch die größte Heiterkeit. Der Verfasser kommt nach der Besprechung der Verhältnisse, wie sie im Hinterlande, im Vogelsberg, in der Wetterau u. s. w. herrschten, speciell auch auf die Gießener Verhältnisse und die Gewohnheiten seiner Einwohner zu sprechen. Ob z. B. heute noch, wie damals, die Frauen, wenn deren Eheherren nach des Tages Last und Mühe den Abend- spaziergang machen, zum Kartenspiel den dritten oder vierten Mann suchen ob die Familienfeste noch wie damals gefeiert werden, ob die Gießener Mädchen heute noch als diejenigen zu bezeichnen sind, die in der Wahl ihrer Freier nicht so sehr darauf versessen sind, daß Der Auserwählte womöglich einige Grade über ihrer gesellschaftlichen Stellung steht, ob auch wie damals, wo so wenig Studenten und noch weniger Militär in Gießen waren, Mangel an Mannern herrschte, ob auch heute noch wie damals die Wurst in Gießen am schlech­testen und das Bier das miserabelste Gebräu ist darüber läßt sich jedensalls noch streiten, für seine Zeit wird man aber dem Verfasser wohl glauben dürfen. Aus semem Werke, das sich in der hiesigen Universität befindet, gehl aber hervor, daß er ein sehr scharfer Beobachter seiner Landsleute war; ihm ist die berühmte und gefürch­tete Meile zwischen Butzbach und Friedberg, über die sich sogar ein von Kopenhagen nach Konstantinopel reitender Hoicourier beim Besteigen des Pferdes beklagte, ebenso wenig entgangen, wie die Beobachtung des gesellschaftlichen Schliffes der Darmstädter, aUwo ieder Canzleischreiber sich mit einem Anstand in Gesellschaft zu bewegen wußte, an welchem sich Künstler nnd Gelehrte ein Muster nehmen konnten. Hinsichtlich des Benehmens waren übrigens die Darmstädter den Gießenern insofern über, als z. B. bei Begrüßungen die ersteren sich um volle 4 Zoll tiefer verbeugten, als die letzteren.

Gießen, 15. November. Das Ergebniß der von dem hiesigen Comitö für die Brandbeschädtgten in Hünfeld veranstalteten Sammlungen beträgt 2890 JL, außerdem wurden dem Herrn Oberbürgermeister Bramm von Herrn Geheimen Sanitätsrath vr. Dettweiler in Falkenstein 138 JL zugesendet, welche von dortigen Kurgästen ge­sammelt worden sind. Die Absendung der Beträge an das HtlfscomitS in Hünfeld, nach Abzug der entstandenen Kosten, ist bereits erfolgt. Außerdem wurden mehrere Kisten mit Kleidungsstücken rc. dorthin abgesendet.

Gießen, 15. November. lEtsverein.) Da der im vorigen Winter hergestellte Zugang zur Eisbahn von der Ostanlage her vielfach von Unbefugten benutzt wird, die Anstellung eines besonderen Controleurs aber nicht thunltch erscheint, beabsichtigt der Vorstand, jenen Zugang nur noch an Sonntagen und frei besonderen Festlichkeiten zu offnen, im Uebrigen aber zu schließen. Von heute ab ist dies bereits vorläufig ge­schehen und kann die Eisbahn daher nur noch von der Grünfrergerstraße aus gegen Vorzeigung der Beikarte oder Lösung einer Tageskarte betreten werden.

Hierbei wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß die Eiszeichen und Tageskarten sichtbar zu tragen sind. '

Gießen, 15. Nov. (Theater.) Wir freuen uns, mittheilen zu können, daß morgen, Freitag, ernes der vorzüglichsten Lustspiele von Roderich Benedix zur Aufführung kommt und zwarDoctor Wespe". Wir erinnern, daß dasselbe Stück hier früher ungemein gefallen hat und sagen unserer strebsamen Direction Dank, daß sie dieses ewig junge Werk Benedix' in ihr Repertoir ausgenommen hat. Die Lustspiele von Benedix zeichnen sich durch wahre, aus dem Leben gegriffene und an Komik reiche Situationen vortheil- haft vor den neueren Lustspielen, die nur einen vorübergehenden Werth beanspruchen, aus und werden deshalb die Werke Benedix' stets einen bleibenden Platz im Repertoir der deutschen Bühne beibehalten. Das Stück ist sorgfältig einstudirt und sehen wir einem genußreichen Abend entgegen.

Vermischtes.

. D°rmftadt, 14. November. Seitens der Direction der Technischen Hochschule ist dem Herrn Dr. Adolph Hansen aus Altona die venia legendi für das Fach der Botanik eriheilt worden. In Folge der Versetzung des Professors Herrn Him­stedt an die Landesunioersttat Gießen werden an der hiesigen Hochschule Vorträge über Physik zur Zeit nicht abgehalten. Heute Abend findet imDarmstädter Hof" ein Abschiedsesskn zu Ehren des Herrn Prof. Himstedt statt.

o rwstadt, 14. November. sMilitärdienstnachrichten.) Schla efereit, Lazareth-Verwalt.-Jnsp. in Gießen, zur Wahrnehmung der Ober-Lazareth-Jnspektor- versetz^ch C ' ~ Aunk, Lazareth - Inspektor in Karlsruhe, nach Gießen m ~ Nach der kürzlich seitens des faiferl. statistischen Amtes herausgegebenen Bearbeitung der Ergebnisse der deutschen Volkszählung vom 1. Decemfrer 1885 an dem genannten Tage, wenn man als Großstädte die Orte von mindestens !00'000 Einwohnern, als Mittelstädte die von 20 bis 200,000, als Kleinstädte die von haaa >9?' Q ? Landstädte die von 2 bis 5000, als Landorte endlich die von weniger 4 Ln >29 Einwohnern bezeichnet, von der Gesammtbevölkeiung in den 21 Großstädten 4,446,381 Einwohner, in den 116 Mittelstädten 4,171,874, in den 683 Kleinstädten a'k0o^6aa4 J? bcn 1951 Landstädten 5,805,893, in allen übrigen (Land-) Orten 25,376,927 Einwohner. Danach kommen auf die Landbevölkerung 56,3 pEt., auf die Stadtbevolkerung 43,7 pEt. der gesammten Einwohnerschaft des Reichs, und zwar speciell auf die Großstädte 9,5, die Mittelstädte 8,9, die Kleinstädte 12,9, und auf die Landstädte 12,4 pEt. Der Procentsatz der städtischen Bevölkerung und namentlich derjenige der größeren Städte ist übrigens seit dem Jahre 1871 ein immer größerer geworden.

i , DieDeutsche Kol.-Ztg." bringt Einzelheiten über den Kampf, den das deutsche KriegsschiffLeipzig" am 22. September in Bagamoyo mit den Eingeborenen hatte, welche die Niederlassung der Ostafrikanischen Gesellschaft angriffen. Da die Angreifer sich gut hinter die Hütten versteckten, wurden dieselben vom Stationsgebäude aus mit Granaten beworfen und zugleich die schon mit derLeipzig" verabredeten Rothsignale gegeben, welche gegen 11 Böte aussetzte. Die ankommenden Böte wurden vom Strande aus mit Gewehrfeuer empfangen, welches von der Marine mit Geschütz­

folgenden Kalenderjahren um je vier Tausendstel, in den dann folgenden 20 Kalender­jahren um je sechs Tausendstel, von da um je acht Tausendstel bis zum Höchstbetrage von jährlich fünfzig Hundertstel des betreffenden Jahreslohns. Die niedrigste Invalidenrente würde in der ersten Klasse 72 Mark, die höchste in der fünften Klasse 350 Mark betragen. Die Altersrente für männliche Personen soll jährlich vierundzwanzig Hundertstel des Jahres­lohns betragen, also in der ersten Klasse 72, in der fünften 168 Mark.

Berlin, 14. November. Die Deutsch-ostafrckanische Plantagen-Gesellschaft be­absichtigt, in einer außerordentlichen, am 23. November stattfindenden Generalversamm­lung den Antrag zu stellen, das Festland von Usamfrara eventuell durch eigene Truppen­macht wieder zu gewinnen. Auch soll ein eigener Dampfer angeschafft werden. Graf Pfeil, der langjährige Capitän des Sultans von Sansibar, hat der Gesellschaft seine Dienste zur Verfügung gestellt und befindet sich auf dem Wege hierher.

Die Nachricht Der' sogen.Staaten-Correspondenz", der Bundesrath und der Reickstag würden sich mit einer Vorlage wegen Erhöhung der Tabaksteuer zu befassen haben, ist falsch.

Rach derNational-Ztg." ist beschlossen, vom 1. April k. I. an die General- Jnspection und die vier Jnspectionen Der Feldartillerie aufzuheben und diese .den Armeecorps zu unterstellen. Auch Personalveränderungen in den höheren Armeestellen sollen noch erfolgen.

SrcSlau, 14. November. Bei den Stadtverordnetenwahlen in der dritten Ab- theilung wurden heute neun gemeinsam von den Eartellparteien und vom Zentrum ausgestellte, zwei deutsch-freisinnige und zwei keiner bestimmten Partei angehörige Can- bibaten gewählt.

Dresden, 14. November. Der gcsammte Schiffsverkehr auf der Elbe ist wegen starken Eisganges eingestellt.

( Kopenhagen, 14. November. Prinz Heinrich traf an Bord des SchiffesKaiser" um 122/4 Uhr im Hafen ein, wo zum Empfange erschienen waren: der König, in Uniform bes Thüringischen Ulanenregiments Nr. 6, der Kronprinz, der Großfürst-Thronfolger und die übrigen Fürstlichkeiten, sowie eine Deputation des Thüringischen Ulanenregiments Nr. 6 und die Spitzen der Militär- und Civilbehörden. Der König hatte um 10 Uhr die Depu­tation des Thüringischen Ulanenregiments Nr. 6 und später den bayerischen Abgesandten Lerchenfeld empfangen, welcher dem Könige den St. Hubertusorden überreichte. Alsdann saudstgroßer Empfang der übrigen ausländischen Abgesandten und anderer Glückwünschen- Koperihagerr, 14. November. König Christian empfing heute bcn russischen »otidjatur Mohrenheim in besonderer Audienz. Der Großsürst-Thronfolger besuchte den Ministerpräsidenten Estrup.

Der Präsident des Folkething, Högsbro, erklärte in der heutigen Sitzung, baß unter geregelten Verhältnissen die Beglückwünschung des Königs zum Jubiläum seitens des gesammten Folketlsings natürlich erfolgt wäre, dies aber bei dem ^wie- spalt der Parteien unmöglich sei. Die Linke des Folkething stimmte zu, die Rechte ver- Ueß kurz vor dem Schlüsse der Sitzung den Saal und wird mit der Rechten der Kammer gemeinschaftlich den Glückwunsch barbringen.

Parts, 14. November. Das Institut Pasteur wurde freute in Gegen- roar. Earnot s, der Mehrzahl der Minister und anderer hervorragender Persönlichkeiten eröffnet.

- Die Revisions-Commission sprach sich für Aufhebung des Senats wie der Präsidentschaft der Republik aus.

Paris, 14 lltovember. In dem Processe gegen Prado und Genossen wegen der sT?1 u?9 bcr Mane Agnetaut erkannte das Schwurgericht den Prado für schuldig S u 0ra!^0&nc mildernde Umstände, die Mitangeklagten Garcia, unverehelichte Daull, -°res und Ybanes für schuldig mit mildernden Umständen. Die unverehe- ucyte Mauncette Couronneau und die verehelichte Forestier, sowie die verehelichte Pablo wurden freigesprochen.

t,r. , Paris, 14. November. Prado wurde zum Tode, Garcia zu 5jähriger Ein- lcyttetzung , die unverehelichte Daull zu 2jährigem, Roberto Andres und Bdanes zu fahrigem Gefängniß verurtheilt. 6

London, 14. November. Im Unterlaufe beantragte frei der heutigen Be- ratfrung des Ausgafrebudgets der Abgeordnete Bradlaugh zur Position für die Polizei Der Metropole die Streichung des Gehalts für den Polizeichef. Bradlaugh bezeichnete fctnen Antrag als einen Protest gegen das Verbalten des Ministers des Innern, Matlhews, bei der Unterdrückung der öffentlichen Versammlungen auf dem Trafalgar­square. Der Antrag wurde mit 207 gegen 91 Stimmen abgelefrnt

Petersburg, 14. November. Laut dem gestrigen faiferl. Tagesbefehl gehören gum Besiande nachbenannter Armeekorps folgende Infanterie-Divisionen. Zum zweiten Armeekorps die 26. und 27. .Infanterie-Division, zum brüten die 28. und 29., zum merten die 16. unb 30., zum sechsten die 4. und 6., zum neunten die 5. und 33., zum zwölften die 12. und 19., zum dreizehnten die 1 und 36., zum fünfzehnten die 2.

c 3un! !Ä?nten 25. und 41., zum siebzehnten Armekeorps die 3. und , ?."^ne-Division. Die übrigen Armeekorps verbleiben im bisherigen Bestände. Desgleichen bleiben die Cavalleriedivisionen in den bisherigen Corpsverbänden, aus­genommen die dreizehnte, welche in das 15. Armeekorps kommt. Das erste kaukasische Armeekorps wird hinfort einfach das kaukasische Armeekorps genannt, die Verwaltung jmeiten roirb aufgelöst. Der Kommandeur destelben, Manlcuffel, wird zum Com- manbeur des 16. Armeekorps ernannt.

Lokales.

. . ,15- -io-ember. Heute Vormittag 9 Uhr leisteten die in voriger Woche

«... 5 l6- eingetretenen Rekruten den Fahneneid. Zu diesem feierlichen

Acte wurden die 3 Fahnen des Regiments von einer Compagnie mit der Regiments- mufif in die Stadtkirche, wo die Vereidigung stattsand, gebracht. °

ÄFett'.15- November In der gestern Abend im CafS Ebel abgehaltenen und besuchten^ Hauptversammlung des Oberhessischen Vereins für Lokal- SfJ; vV crftattcte zunächst Herr Prof. Dr. Buchner Bericht über die Thäligkeit des j J11? vergangenen Jahre. Aus diesem Berichte ging hervor, daß der Verein ist und Abschnitt in Erfüllung der sich gestellten Aufgaben sehr thüttg gewesen ist und ersolgreich gewirkt feat. Der von Herrn Rud. Wolfs erstattete Kassenbericht qrntnHThU ü0no^n finanziellen Verhältnissen des Vereins, dem außer

b^rbeitragen auch 300 JL Staatsgelder zuflossen dafür, daß alledem Verein D-r^-'itb^ Vn d «nb S,erf£ b-r Großh. Universitätsbibliothek zugcwiesen werden.

93 (Vorsitzender Herr Geheimerath Prof. Dr. v. Ritgen) wurde ^^^ewählt und als anthropologischer Sachverständiger Herr Dr. Steffahny dem be^^hnereffan?^ ^un senden Vorträge "toten den Anwesenden viel behandelte derjenige des Herrn Geheimerath Prof. Dr. v. R i t g en, nCn k®e8enftanb Mnes Vortrages durch die Zeitungen gegangenen Sh^en,^<8tl8»nb' Kirch- zu Esfoldelrbach, die allerdings in nahe u erbaut wo,den zu sein scheint. Schon der Thurmbau dieser Kirche sei in einer Art aufgefufrrt worden, daß an ein langes Bestehen desselben nicht De?Ar^te^' man bemfelben ein angenehmes Aeußere nicht abzusprechen könne. Der Archilect, über dessen Person jedoch tiefes Dunkel zu herrschen scheint, habe beim Bau ,b ^^^chtoollen großen Quadern in lauter kleine, vielleicht backstetn- ' "^^richlagen lasten und^amit das Mauerwerk aufgefüfrrt. Auch mit der Kirchenfenster seien Fehler begangen worden; dieselben, bemalt, in ver- isick? und, weil angefertigt bevor die erforderlichen Oeffnungen vorhanden,

angebracht verhinderten das Eindringen des Tageslichts in die Kirche fast vollständig, kurz, die Bauart der Kirche sei so, daß an derselben so gut wie