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Darmstadt, 12. Mar. Zu Pfarroerwaltern resp. -Vicaren wurden bestellt: MarrverwaUer Fnedrtch Jager zu Munster zum Pfarrverwalrer von Billertshausen Theodor Rom Held zu Erchen zum Pfarroerwalter von Ober-Ofleiden, Pfarrassistent ®rnA^nrel ru Hochweisel zum Pfarrverwalter von Ober-Saulheim, Psarramts- candrdat Karl Haacke zu Frredberg zum Pfarrverwalter von Wenrngs, Illert ru Leeheim zum Pfarroerwalter von Burkhards, Pfarroerwalter Theodor Wahl ru Lampertheim zum Pfarroerwalter von Kirtorf, Pfarrassistent Guyot zu Mainz zum Pfarroerwalter der Landpfarrei Mainz (Bretzenheim-Mombach-Weisenau), Pf«" 0 Appel zu Ober-Saulheim zum Assistenten und Htlfspredtger zu Darmstadt, Psarrvicar Hermann Melror zu Raunheim zum Pfarroerwalter daselbst Pfarroerwalter Rippert zu Bellersheim zum Pfarroerwalter von Ranstadt, Adam ^-^nhaub zum Pfarroerwalter zu Münster; ferner am 10. April Pfarrverwalt" Terdtnand Kari er zu Bingenheim zum Pfarroerwalter von Landenhausen am 11. April Pfarroerwalter Adam Schaich zu Ossenheim zum Pfarroerwalte/ nnn ^f1ftenUuaSocbmeikIPrtl Plarramtscandida! Otto Pabst zu Jugenheim zum Pfarr-

Miene, in dieser Frageumzuf'allen", obwohl er erst vor Kurzem in Folge der persön­lichen Intervention des Kaisers seinen Widerspruch gegen die Spiritussteuer aufgegeben zu haben schien. Aber die polnischen Wähler lehnen sich jetzt gegen ihre parlamenta­rischen Vertreter auf, die galizischen Branntweinbrenner sehen nur auf ihren Beutel und kümmern sich den Kukuk um die finanziellen Interessen des Gesammtstaates. Sie sollen ihren Abgeordneten tüchtig zusetzen, während anderseits Graf Taaffe für den Fall der Ablehnung der Spiritussteuer mit der Demission des Ministeriums droht, so daß sich die Herren Smolka und Genossen in einer recht unangenehmen Klemme befinden. Schließlich werden fie aber in der Spiritusfrage doch klein beigeben und lür ihre Nachgiebigkeit schon durch irgend ein neues Zugeständniß der Regierung be­lohnt werden; die große Regierungstasche ist zwar durch die verschiedenen Concessionen an die Parteien der Rechten bereits bedenklich erleichtert worden, indessen, Graf Taaffe wird für die braven Polen schon noch etwas aufzutreiben wissen!

In Wien hat am Sonntag die Enthüllung des prächtigen Maria Theresia- Denkmals unter Entfaltung des größten Pompes im Beisein des Kaisers, der kaiser­lichen Familie und unter zahlreichster Betheiligung aller Kreise der Einwohner schäft Wiens stattgefunden.

In Frankreich rührt Boulanger wieder einmal die Reclametrommel für -seinegroße" Sache. Er hat am Freitag, begleitet von seinemGeneralstab", die an­gekündigte Reise nach dem Norddepartement angetreten und sich zunächst nach Dün­kirchen begeben, wo ihm zu Ehren am Abend ein großes Bankett veranstaltet wurde. Am Samstag reiste der Ex-General nach Douai weiter und hier, wie an den übrigen Städten des Norddepartements, welche Boulanger durch seinen Besuch auszuzeichnen gedachte, waren ebenfalls politische Banketts zu Ehren des großen Mannes geplant und an schwülstigen Reden wird es hierbei Boulanger nirgends haben fehlen lassen. Uebrigens wird behauptet, daß der Ex-General über das Ergebuiß der Gemeinderaths­wahlen ziemlich verstimmt sei, da sie seiner Sache lange nicht die Erfolge gebracht hätten, auf die man in boulangistischen Kreisen glaubte rechnen zu dürfen; in der That sind die Boulangiften mit ihren gemeinderäthlichen Listen fast überall,' wo sie mit denselben heroortraten, glänzend abgefallen.

Ueber den Abschluß der abermaligen Afrikadebatte in der italienischen Deputtrtenkammer liegt noch keine officielle Mittheilung vor, doch ist an dem Siege der Regierung schwerlich zu zweifeln.

In Bulgarien tauchen wieder einmal Banden auf, von denen eine, die von Serbien aus das bulgctrische Gebiet betreten hatte, von den bulgarischen Truppen an­gegriffen und zerstreut wurde.

In Marokko ist eine aufständische Bewegung ausgebrochen und erlitten die Soldaten des Sultans durch die Aufständischen eine schwere Niederlage.

^on der brasilianischen Deputirtenkarrrmer ist die Regierungsvorlage welche die unbedingte Ab.schaffung der Sklaverei in Brasilien aussprtcht an- genommen worden; hoffentlich bleibt dieser Beschluß nicht auf dem Papiere sichern

Realgymnasiums und der Realschule für das Jahr 1889. ÄÄ®1 dhilipp Müller um pachtweise u-der- £ubroi9 ®cnbcr-

Verbesserung eines Feldweges auf der Hohleiche.

Errichtung einer Badehalle für die städtischen Volksschulen.

Badeemrichtung in der Stadtmädchenschule.

«Sri Schulräumen für die Stadtknabenschule.

D sn? d-k Exbelhändlers Karl Stückrath um Bauerlaubniß.

Desgl. des Schreinermeisters Emil Heinrich Müller

Desg. des Wagnermeisters Karl Lind enstr uth.

Desgl. des Kaufmanns August Vogt.

Ä .'.VttV" 3«» -""II »m Erlaubnis

s*b;8.®i?sia.!d" -»

Die Friedhofwege betreffend.

Die Dienstwohnung des Friedhofaufsehers.

Gärtnereibetrieb seitens des Friedhofaufsehers.

D e Einfriedigung der städtischen Anlagen.

Die Anbringung von Ruhebänken in den städtischen Anlagen.

Die sogenannte Wodestraße. B

Das Feuerlöschwesen.

Das neue Schlachthaus betreffend.

Ueberfluthungen des Neustädterfeldes.

Die Pflasterung eines Gäßchens auf dem Neuenweg.

®o8püaI8CeiänbeKCb§ler8 ^°6 Häuser um käufliche Ueberlassung »ort Erhöhung der städtischen Trottoirs.

®n1t*ätbRuÄ"ann5 3StaCl 9iOt6,d,iIb um Erlaubnis zur Anlegung.

Ausbau der Ludwigstraße.

Asterw-g'b?lreffend'^^ b der Wittwe Spier u. s. n>. auf denr Die Ausführung der allgemeinen Bauordnung.

Kostendecreturen.

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr. Correfpondenz-Bureau.

Berlin, 14. Mai Dasi Befinden des Kaisers macht Fortschritte. Seit einiaen Tagen hat er geringe Schling-Befchwerden. Der Kaiser nimmt reichlich Spe se Die

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Berlin, 14. Mai. Der Kaiser, welcher gestern auch Vorträge Wtnterfeld's ent­gegengenommen und dem Generallteutenant v. Mischke Audienz ertbeilt hatte arLiSt heute Vormittag längere Zett mit Wilmowski. Nachmittagsstattetn Ä

°°n M-ining^d-n ÄÄTÄiSSli

. . < ~ DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Die Wiedergewinnung der Kräfte nmi-fit

Kaiser unverkennbare Fortschritte. Seit wenigen Tagen kommen'zwar 2 ?or wie sie schon öfter vorübergehend vorhanden waren indekr kann das Fieber als beseitigt gelten. Der Schlaf war in den letzten Nächten in ber Verringerung der Eiterabsonberung wenig unterbrochen und stärkenb- Die Nabrunas- aufnahme ,ft ausreichenb unb erfolgt nicht ohne Appetit, Der Kaiser fühlt fiA8«« Bewegungen im Zimmer seit Samswg ohne stb- Un,-rstützü/?nllt «rotzer Leichtigkeit ausgc ührt werben. Der gehobene Kräfte,ustanb a-ffott-t etwas umsaugretchere geistig- Beschäftigung,bie inb?| wÄfeIS S Mn. yC 6Unf,i6em 2Be,,er bür"° in nächster Lei. b«tufS im'Ä

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feabeöUte iöila0 um 2 Uhr 48 Minuten nach Malm°°L"Pzu^'^raftnPNn?en''stein'

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unb^m-H^EP-Ution'-u^"" 11116 ffcbcn Quf bcx T-g-S-rbnung bi- Ob-rkanal-Vorlagp -,,..^DieNotbbeu,sch- Allgemeine Zeitung" veröffentlicht ein am Bahnhose ,» *=' Aaricourt verhandeltes Protokoll, wonach einem deutschen Geschäftsreisenden

Namens Benno Littauer, der sich nach Reims begeben wollte, an der Grenze bei Jgnen- rt<DMC?Urt -j" 7" ftanzofuchen Polizeicommissar eröffnet wurde, sofort auf deutsches G-bi-t JwWWen unb vor dem B-.re.-n des französischen G-b,-ls sich bi- da u gehörige Erlaubniß von dem Pra.-cten von Nancy zu erbitten, obwohl derselbe mit einem vorschriftsmäßigen Passe und mit Geld versehen war. Die Nordd A 3ta " iuru^enaraben.°tf,E6e ¥ro,of°a ®ie6t eille Aufklärung! d-r wir nichts w-i7e?h?ua

Dem Vernehmen nach find außer dem allgemeinen Amnestieerlaü für ht» Armee und für die Marine für die von den Militär- und Marinegerichten oerurtbeilten Personen weitere umfangreiche Gnadenakte in Aussicht genommen $ "

mbhpr 141 Mai. Der Großherzog, welcher bereits in den letzten Tagen

wieder Vor rage entgegengenommen hatte, hat heute zum ersten Male seit seiner Er­krankung wieder einen kurzen L-paziergang unternommen. Die katarrhalische Affektion nur5 Sanz Überwunden, jedoch im allmäligen Rückgänge begriffen, so daß

nur noch allgemerne Schonung nothwendtg ist. 11 ' ' B

p 14. Mai. Der Kaiser eröffnete die zur Feier seines 40jäbriaen Reaie- bttUm5 .veranstaltete Gewerbe-Ausstellung in Anwesenheit der Erzherzöge Hofwurdentrager, der gemeinfamen, sowie der österreichischen und der hier anwesenden ungarischen Mlnister, der Botschafter Frankreichs und Italiens, hoher Staatsbeamten g?,-^vhlreicher Mitglieder des Parlaments und Gemeinderaths. Der Präsident der Uusstellungs-Eommrssion, Banhaus, richtete an den Kaiser, der mit begeisterten Öock- r!mH ^fan-9C%roU5CZ Huldigungs-Ansprache, worauf der Kaiser erwidene^ Mit dem wärmsten Interesse verfolge ich die Bestrebungen der heimischen Arbeit auf dem Gebiete der Gewerbe-Industrie. Es gereicht mir zu^^wahrer Befriedigung hervor! $r+ben kU(. bie. gewerbliche Leistungsfähigkeit in stetigem Fortschritt begrffien

§ Hobe Stufe der Entwickelung gehoben, allgemein anerkannt

erscheint. Die Erreichung dieses erfreulichen Ergebnisses ist zunächst der fürsorglichen hJmr»s fll''ef^Cn Förderung des fachlichen Bildungswesens zu danken, wobei

dem nrederosterreichrschen Gewerbeoerein durch ^ine thätige Mitwirkung ein wesentl ckes zmolll. 3u nicht geringem Theile ir^en hierzu bie AusstLgen bei wah!e Feste der Arbeit, welchen eine erhöhte Bedeutung dann zukommt, wenn wie hier Kunst- d-K ^?^^^ndustrie und Kleingewerbe sich in harmonischem Wirken zur Erreffhuna . '^n '^onen Zieles zusammenfinden. Mrt lebhaftem Vergnügen erschien rch

LUk ^butlgen Feier und wünsche, daß das mühevolle Werk einen glücklichen (^*nff1pnß^Tken' zahlreichen Ausstellern gebrachten Opfer lohnen ^und dem

trneerm2^irKßUn<S 9c6en,möge. Nehmen Sie alle meinen Dank, meine -nofle Anerkennung. Nach der Rede ertönten begeisterte Hochrufe. Der Kaiser machte darauf einen zweistündigen Nundgang durch die Ausstellung macyre

, r, Amberg, 14. Mai. Die Stadt Zydacgow wurde von einer großen Feuers­brunst beimgesucht, auch die Kirche ist niedergebrannt. Ö B «euerö*

c Der General Dubaratl empfing die Präsidenten des bona-

Eomitö s und hielt an sie eine Ansprache, in der er darlegte daß das wirkliche Progrmnm, um das Land vor Ausbeutern zu bewahren, in der Wieder­herstellung der Berufung an's Volk bestehe. Es sei nothwendig den Eäsarismus m proflamtren, das heißt die Vereinigung der Gewalt in kräfttgen Händen um die J?Öt OnkttaJitttJder Bedrohung nach außen. f l4-J^ai. Bei dem gestrigen Abendessen betheuerte Boulanaev

sn^Cl t^r Vaterland und die Republik und protestirt gegen die Be, schuldung, daß er die Diktatur anstrebe und einen Angriffskrieg wünsche $an welchen nur ein Verbrecher oder ein Wahnsinniger denken könnte. ° weiten

c. 441 R^ai. Das Fieber hat beim Kaiser von Brasilien nachaelassen

die Schwache ist geringer, die Nacht war ziemlich ruhig. nachgelassen,

r , 0^? Janeiro, 14. Mat. Der e>enat ertheilte der sofortigen bedinaunas- losen Aufhebung Der Sklaverei ebenfalls seine Zustimmung. oeomgungs-

K . [VriDatbepetoc.] Bulletin von 9 Uhr Morgens. DaS

Beftnben Seiner M-z-stat b-s Kaisers ist in ben letzten Tagen gut g-bli-h-n. Der Appetit, lornte bte Kräfte haben zugenommen. In Folge einer leichten Rachen- -ntzuni-ung bestehen feit einigen.Tagen geringe Schlingbefchwerben, welche sich aber bereits beffern. Das abenbliche Fieber bleibt ganz gering.

Berlin, 15. Mai. Dek Reichskanzler Fürst Bismarck ist heute Morgen nach.

Varzin abgereist. ö

8 o f a l e H. -

»s,.6,

1. Vertilgung der Blutlaus.

2. Wahl eines Mitglieds des Wiesenvorftandes.

A volzversteigerung vom 27. Februar d. I.

^?Rathhaussaalls7 ^-ur-unb Perrück-nmach-r-Jnnung um U-b-rlassung.