kurzer^d sin7loser Spielerei I Samstag Abends
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Samstag:
Sonntag:
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lichen Gestalt herausputzen, das Fußbänkchen zum Wagen oder Schl tten umgestalten, mit Lohnen oder Erbsen Figuren zusammenstillen, ihre Vtehheerden durch Kartoffeln nitt vier Hölzerchen schassen, und damit beweisen, welche Mannigfaltigkeit und welch tiefer Sinn im kindlichen Spiele liegt. Zum Beweise der vorhin geltend gemachten Meinung, daß es eben lange nicht so leicht ist, wirkliches Spielzeug zu kaufen, schicken wir diele Betrachtungen voraus. Wenn auch unsere Spielwaaren - Hmrdlungen noch wert davon entfernt sind, ihre Spielsachen in der eben beschriebenen Weise zur Ausstellung zu bringen, so befindet sich dock Manches darunter, das zu kaufen auS den eben angeführten Gründen sich nicht empfiehlt, dessen Vorhandensein aber das berechtigte Geschäftsinteresse der Spielwaaren-Händler erfordert, wenn sie nicht in den Verdacht kommen sollen, gar nichts Neues mehr zu bieten. Das Publikum Erlangt Neues, _ . v c . > ru.rf.it.. OCX L___V X — k -.ü.J k.i L> /+»nitt • ri rl n PT tl
10028] Amerikanische EtShaken zu verkaufen^ be< Schmied-m-ist-r.
herabwürdigen, z. B. in Gang zu setzende Dampfmaschinen, fahrende Seedampfer, heizbare Locomotioen mit ganzen Etsenbabnzügen, compltcirte Schießwaffen, Telegraphen, Kriegs- und Belagerungswerkzeuge ihren eigentlichen Zweck nicht zu erreichen, sie schaden sogar, da sie unverdaubare Vorstellungen erzeugen, dem Kinde so gut wie keine Nahrung für die Phantasie geben, dafür aber den selbstschöpferrschen Drang er tobten
10021 Ein dreiräderiges Kinder» velociped (Reitwagen mit zwer Sitzen), ist zu verkaufen.
Ludwlgstraße 45, I. Et.
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in allen Qualitäten und Größen billigst.
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10024 Seisen^und Lichterfabrik.
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Saltksiitttß in der Lynagogr.
gteitag Abend “ ui « Morgen 8» Uhr. Samstag Mittag 3« Uhr.
Elwas bringen, haben indeß die Gießener Spielwaaren^Handlungen dafür gesorgt, vatz jeder Later oder Mutter das nach Gutdünken richtige Spielzeug für die Kleins finden kann. Blei- und Hotzfoldaten aller Waffen und Uniformen, Schiffe mit Mattosen und Gütern, Roll- und Chaiscn-Fuhrwerke, Pferdeställe, Menagerien, Viehhofe und Gärten, Hampelmänner, Wtckelkinder und Puppen, einfach und vornehm.geNeckete ferner Sckaukel- und Steckenpferde, Musikinstrumente, Schachteln mit allerlei Inhalt in Holz ut.b Blei, Gartengeräthe und Handwerkszeugkasten, ausgestoptte^und geschnitzte Kaninchen, Ziegenböcke, Schäfchen, Hunde und allerlei Vogel, Hausgerathe, Tische und Stuhle, Puvpenftuben und Puppenküchen, Puppenwagen, die beliebten Baukasten mit Holz- und Steintheilen, Flinten, Säbel, Helme, Ulanen Ezapka's und Husareni Eza o s, Puppentheater, Festungen, Eisenbahnen u. L w. u. s. w., das sind ungefähr die Sachen, d e unsere Ktnderwelt am Weihuachtsfeste erfreuen sollen. Und wo find die Spielsachen zu haben^ Schauen^ wir"uns in den Verkausslocalen von Moritz Gregor ^ Sohn und Friedrich Rüger am Kreuzplatz, L. Frohn^auser in der Mausburg, J. H. Fuh und H Hoffmann in der Sonnenstrahe, Salomon & Eomp. am Kirchenplatz, R Hecke? n der Brandgasse, Meyer's ®aarenljau8 unb ^unf
Basar am Selttrsweg, Joh. Zufall und G. Marx in der Marktstraße um und wir werden finden, was an die Kleinen zu verschenken uns am geeignetsten erscheint. Wie über all, so ist auch in den Spielwaaren-Handlungen dasur gesorgt,daß für den- rletnstm Geldbetrag ebenso etwas zu haben ist, wie für e ne größere Summe. Jedem Stande M -s ermöglicht im Kreiie der Familie Freude zu bereiten, sofern andere Ursachen, Krankheit oder Toi> der Freude den Eintritt nicht verwehren. Wer seither schon beobachtete, mit
I welchem Interesse unsere Kinder welt die Schaufenster der Sptelwaarcn-Handlungen be- I trachtete, wer hier und da den unter den Kindern gepflogenen Unterhaltungen lauschte I unh ihre Wünsche anhörte, der muß anerkennen, daß den Sprelwaaren vorden übrigen I lAeaenständen der Vorzug gebührt. Wer aber Gelegenheit hat, untere Kleiner sich mit
LxALL die Zeitvertreiben zu sehen, der wird finden, daß das KfirdersM nick? esiel Spiel, sondern für die Kinder Arbeit ist und wer durch r chligt- Wahl des I c^nielieuas diffe Arbeit der Kinder fördern hilft, der darf mit arbeiten an der Cr- ffi^^rania(b^enben Geschlechts. Mehr wie je ist die jetzige Generation an- I erwiesen ihrer sllackiolgerin eine Erziehung zu Theil werden zu lassen, die: fte betab 0 , 3» SäKSÄI»« SS." n£i: i™ 3.W »■« »“I °->-»>__
Allgemeiner Anzeiger.
Academische Borträge.
in der Universitätsaula. ,
Hausmeister zu haben.
Kathstischk Semkiildt.
Nachmittags nm° 4"uhr°und °Abends um >/,8 Uhr Gelegenhett
mit Predigt.
Giugesandt.
Gießen, 14. December.
ejspr Gießener Zitherclub (Wohlthatigkeitsverem) hält seine dtesiahrige
wlMn d^mrgang-n-n Jahren, ein recht zahlreicher werben. da stch Jeder gut amusiren dürfte.
Eine Wanderung durch die Gießener Wcihnschts- Ausflettungcn.
(Fortsetzung aus Nummer 292 und Schluß.)
^risttsche 115, die medicintsche 310 und die philosophische 547 Zuhörer, aus
nicht zum d«Uni°ersiiäi J-n- das Winter-
Semester 1888 -89 4 seift iucl. 31 nicht immatritulirten Sludrrenden 601 auf, gegen 64 weniger als im verflossenen Sommer-Semester.
...
Erwachsenen, wenigstens soweit die genan^u Vam^ für ^unß unb Alt
kleidungs-Jndusttie, der Lehr- und - 6 „ . d ^ch auf diejenigen Geschäfte
ihr- Erzeugnisse darb.eten ' '„wün'chte,, und
das Ülugenmrrk zu lenken. die auss^ttetzttch auf bii Epi-tw-aren-
deshalb auch mit Freuden begrüß en w v Spielsachen, die in un eren L>ptel- Hand»«n«.n. Unter der großen Alter, für jebeS ftinbeS
waaren-Handtungen ausgestelltl-d-S « wählen, ist »ach lange nicht
gemüth und für iede kmdtude Austast 0 IO oft gefehlt, als gerade beim Em- fo leicht, wie es den Ant-Hein ha ^ch°' u verwundern daß die Spld
tauf von Sprelwaaren, unb so ist es naiur m « nur ntd)t {n Kinderhände. waaren-Jndustrie Vreles erzeugt, was uderaüod.^8^h^^^^ sobald als
Das namentlich tn der Neuzeit sch g bbcrQU^.u^cben# sie für gesellschaftliches Auf- möglich aus ihrer kindlichen NatuNrch e 0 z .. ^hLtigkeit im höchsten Grade treten zuzustutzen. au, Kosten deEltern N-ik zu alle
anjufpannen, nur um ber eigenen roie o un^ Bälle frühzeitig zu
Vergnügungen mit einzufuhttii, durchs K<nde^ge ^ck^ 3)anf 6(er nod) nicht w fättigen, hat, soweit unsere Wahr». h im Allgemeinen doch daS zur
Wurzel gefaßt, wie-iell-i»^"ude.wartS naturgemäßen Wirkung deS geistigen Erfteuung des Ktndcrhcizen und z r h g n ^cm Speelzeug die Einfa-dh-tt ge- LedenS dienende Spielzeug sta k be-instutz un Q(len Ständen und Landern
nommcn, fo daß non Allem u fp S ( gefunden erziebcrächcn Sinnes, um zu dienende Klapper S-blttben ist. E, bedarf 1 1 « (tQ,l6ten ^zudei- und Märchenbücher, verhüten, daß aueb bei uns dre fo vorncpm » i Maschinen und pdysrkalt-
die Zusammensetzipi-I- von Landkarten und G.iwiepnuaie^ Deckktsfen des
schen Instrumente, *=»nlto£n Svieizeug, di- weitbekannten Schachtdn mit I Säugling* drangen und die ^^"mtthMen, Schash-°'den, Pi-rd-ställ-n, Menage- d-n hübfchen BauernhauIcrn, Garten, ^iehhiuen, -w^t^ ^rdrängen, wie dies tetder ricn, Holzfoidaten, Kolbgefchirren, Außerdem hat der Auffchwung z. B. in der in vielen Großstaoten zu beoboch e s.Autz hufc lft Don denfctben Groß-
Puppenwcli eine neue Thatigk-it hervorg ,em ifi fcer It)at hj,r den fugend- ftüdten in so vornehm- Formen Sedrömgl w , w» Schaufenstern
lich-n Mädchen -in niLi^g-ringerSchad« ’fiw oben. daß das Kind
der Großstädte ausgestellten Modedamen,.oornehm $lai(5lneTle im Innern zum
kaum sich nahen mochte, mit beweglich p^«^'^„uren, in Spitzen gehüllt, nach Piarpern einiger Worte, mit einer d -t n o btm Modefvurnal, sind wohl allen Seiten künstlerisch> au«« ben Sinn zu lächerlichen Aus-
darnach ang-ldan, >» dem drdiahrlg^-n ^,° ftematifch zur albernen Zierpuppe heran- schr-citungen btr Mobe wecken und - 1) ^ghrm jtinberfuunbe zu bienen. Anziehen, nicht aber als Spielzeug im Sinne auer wa^ ^ft übertriebenen Aus- Für bie Knaben ist nicht weniger Gef h h ber alten Zinnsoldaten haben, ftattun^___ ntirh bie mit ÄS XdUt^n spw,«»«. bi« bie muesttrr |
8u kurzer und sinnloser e-pi-lere,^
Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Kvavgelisihk Ktmeistdk.
Gottesdienst.
3 Advent, Sonntag den 16. December: Vormittags 9'/» Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nackmittaas 5 Uhr: Pfarrer Dtngeldey Beichte und heiliges Abendmabl im Abendgottesdienst.
w WWWSLWBLiL«.«-!- pr6fun|lenbeXTottre °di.nst"(W°-ntSandacht),am Donnerstag den 20. December. W(n^TiÄ W- ®ÄSirb der NachmittagSgo.teS- bltn^PfaUrrtg°-schäft7in^r Woche vom 16. bi, 22. December besorgt Pfarrer Dr. Naumann.
Aufforderung, i
Forderungen an den Nachlaß der am 6. December l. I. verstotbenen Lina Straub Wittwe von Gießen sind binnen " Tagen bet unterzetchne- tem Gericht anzumelden, damit. ste I der Auseinandersetzung des Nachlaßes , berücksichtigt werden können- ;
Gießen, den 11. December l«»»- | Großherzogliche« Amtsgencht. i
Schmeckenbecher. 10034
<Am,r,n ottlrtun« -in-, Hund-li-bhab-r, g-sührt. Ein in der Wi-n-rstraß- in MM wobmnd-r R-ntner fpi-Ue auf diese W-isc mit seinem Jagdhunde; d-rs- b-
nifnüta die Lippe seines Herrn mit unb biß ihm ans der Obeilippe em Stück
heraus. ^ Der ohnmächtig geworbene Hundefreund würbe nach ber nahen Sanitätswache .
tu Görtttzer ^lhnhos gebracht. aeftern Abend die Aalbeck'sche Tuch- ' unb obendrein beUrrocditer Neugier die Zerstörungsluft »ähren. Gesundes Spielzeug
Kiel, 13. December- ^eumünster tst gmern Aveno^ow^schäftigttn ' muß darnach angethan sein, dem Kinde freien Raum für seine eigene Phantasie zu fabrik niedergebrannt. Em ) ber Verunglückten ist noch nicht lassen, es mutz dem Alter unb der Vorstellungskraft des kindlichen Giftes angepaßt
Arbester vermochte sich nicht z12 unb 20 Festzustehen scheint, daß vier sem und ihm nicht ein erst künstlich zu weckendes ober durch lange, unterrichtsahnliche
schwere Arbe!ttri7nm umgekommen ! Erklärungen verständ.g werdendes Vergnügen bieten. Bei richtiger und
verheirathete Manner, eme F aeleaenen Kaisersaal und zerstörte einen \ Auswahl der Spielsachen wird man osl versucht, die einfachen Dorfklnder als Beispiel
sind. Das Feuer "griff auch den in der Jiaftt gelegenen Kantnam uno j ; Bcnn mQ„ fiebtf mit w-Ich-r (Genialität sie d°n Stiefelknecht zur m-nsch-
Z6etl 12?L-ce>nb-r.' Aus Ichr-cklich-W-is- wurde beute Pormittag im Kloster '
bt>r Barmberüaen Schwestern von St. Elisabeth eine junge außerordentlich beiteDie ^Amefter Kmene ein Opfer ihres Berufes. In der Nacht wurde das Laden- ^.?bcken des Kaufmanns Seulen, nachdem sie erst vor wenigen Wochen vom Nerven- k-b-? a-n- m war, infinnig und tobte derart, daß sie, weit -in- Unterbringung ini ben Lrrtnfp^hniifern nicht möglich war, im Poltzeigewahrsam untergebracht werden mußte, freute Vormittag wurde dieselbe, anscheinend ganz beruhtgt, in's Krankenhaus gebracht und^in ein? Bette eingeschlossen. Bald daran, fing sie darin zu toben an; inwlge dessen atna die Schwester Philomene allein in die Zelle, um die Kranke zu deruhtgen,
® nn xicfer infort angegriffen unb, noch bevor Hülfe erschien, erwürgt. Der schne
aber von Oteier ]°’ÜU f 1 kommen tonen, gar n'cyis yieuea meyi zu uicuu.
herbeigeeilte Arzt konnte nur noch ben Lod feststellen. Originelles, vergißt aber babei, daß bosselbe Pferdchen, dasselbe Kaninchen auf Rädern, ------------ ‘ I dieselbe Schachtel Soldaten, die vor sechs Jahren dem ersten Söhnchen gekauft-wurden,
unit>etfltäte<^ptpmr« . ... I s^enI ;et,t zweijährigen dritten Söhnchen gerade so neu sind, wie damals dem ersten,
Hall-, 12. December. Das Verzeichnt» d-r ®,unb*reiiben .c. an b r Uni- b^^ 18^1 ft roetbcn können, sowie daß Spi-lsachm nie und v'mmer
vcrsität im Winter,-meft-r 1888-89 weist einen Bestand von 1624 tmmatIiruinten smirbm bürfin Getreu dem Grundsätze, wer Gretes bringt, wwd Jedem
. - ______ ____u CI (IrterlAtipn Fnmmpn Msilkven rum OCJUIU vt*- -UUl I , , . , I < r. v: . 1 -C.____ Olt. nnn,n hrtfltr Aptornt. Dfltt


