Peht nach dem ärztlichen Bericht in einer tiefen Wunde in der rechten Halsgegend, die bem Athmen erhebliche Schwierigkeiten bereitet. ■- r_ ... _
Paris, 13. Juli. Bet der heutigen Einweihung des Denkmals sur Gambetta auf dem Carousfel - Platze, welcher eine zahlreiche Menschenmenge beiwohnte, hielt Floquet eine Rede, in welcher er die Perdienste Gambetta's pries und mit der Aufforderung schloß, man solle alle Kräfte dem Volke widmen, welchem Gambetta gedient habe, und der Armee, welche er geliebt, sowie dem Vaterlande, welches er verteidigt habe. Der Wunsch Aller könne nur auf eine Republik gerichtet sein, die Reformen zug-neigt und in Wahrung ihrer Rechte friedliebend, zugleich aber auch unveränderlich in ihrer Stärke sei. Der Präsident des Senats, Le Royer, wies in seiner^ Rede darauf hin, daß Gambetta in der Institution des Senats eine der festesten Stutzen der Republik erblickt habe. Freyctnel feierte Gambetta wegen seiner unerschütterlichen Standhaftigkeit während des Krieges von 1870/71 und wegen seiner Verdienste um die Armee, in deren Namen er Gambetta seine Huldigung darbringe. Weitere Reben wmden von Meline und Spuller gehalten.
— Der Akademiker Allou ist gestorben.
Petersburg, 13. Juli. Durch einen heute veröffentlichten Kaiserlichen Ukas wird das diesjährige Rekrutenkontingent auf 250,000 Mann festgesetzt, gegen 235,000 Mann im vorigen Jahre. — Durch ein weiteres zur Veröffentlichung gelangtes Gesetz wird die Dienstzeit im aktiven Heere und in der Landwehr verlängert. Die gesammte Dienstzeit für die dem Loose gemäß eintrelenden Mannschaften wird auf 18 Jahre festgesetzt, wovon 5 Jahre auf die Dienstzeit beim aktiven Heere kommen. Die Abiturienten höherer Lehranstalten und Freiwillige genießen Privilegien. Die Landwehr wird aus sämmtltchen nicht bereits aktlv dienenden wehrhaften Männern bis zum 43. Lebensjahre einschließlich gebildet und in zwei Klassen eingethetlt. Die erste Land- wehrklasse gibt den Stamm der Landwehr ab, während die zweite nur durch Kaiserliches Manifest etnberufen wird.
— Das „Journal de St. Petersburg" erklärt, die auswärts verbreiteten Gerüchte über neue finanzielle Operationen Rußlands seien vollständig unbegründet.
Belgrad, 13. Juli. Der Kronprinz wird morgen spät Abends zurückerwartet. Bezüglich der Eompetenz in der königlichen Eheschetdungsangelegenheit wird officiell darauf hingewieseu, daß der Eompetenz des EonsistortumS je ein Kirchensprengel untersteht. Für den Herrscher des Landes ist das ganze Staatsgebiet maßgebend, daher gehört die Angelegenheit vor das die Vorsteher sämmtllcher Kirchendezirke, resp. Episkopate in sich vereinigende Forum, die Synode.
Die Auslieferung des Kronprinzen von Serbien.
Wiesbaden, 13. Juli. Heute Vormittag, pünktlich um 10 Uhr, fuhr Polizei- Präsident v. Rein baden an der Villa Clementine, in welcher die Königin von Serbien wohnt, vor, begab sich mit einigen Kommissaren, dem Polizei-Inspektor Gehr und etwa 12 Schutzleuten in die Villa und um 10 Uhr 12 Min. bereits erschien unten am Eingänge an der Frankfurter Straße der Kronprinz Alexander an der Hand der Königin, gefolgt von dem Polizei-Präsidenten und den übrigen Beamten und Schutzleuten. Der Kronprinz stieg zuerst in den am Eingänge bereitstehenden Wagen, bann folgte eine Hofdame, und Beide fuhren nach dem Taunusbahnhofe. In der Umgebung der Villa hatte sich begreiflicherweise eine große Menschenmenge angesammelt. Für den Fall, daß dem Polizeipräsidenten der Einlaß verweigert worden wäre, war ein hiesiger Schlosser mit Arbeitern bestellt, um eventuell mit Gewalt zu öffnen.
lieber die Vorgeschichte dieser Auslieferung theilt der „Rheinische Courier" in einem Exlrablattc von heute früh 9 Uhr Folgendes mit:
Kaiser Wilhelm hat vor 5 bis 6 Tagen persönlich die Königin telegraphisch gebeten, den Kronprinzen gutwillig dem Bevollmächtigten des königlichen Vaters zu übergeben. Die Königin, obwohl sie wußte, daß ihr die Rückkehr nach Serbien verboten ist, antwortete dem Kaiser, sie würde ihren Sohn persönlich dem König überbringen. Dre Königin sandte dann noch einige Telegramme an den Kaiser, die jedoch unbeantwortet blieben. An den König Milan richtete die Königin ein flehentliches Telegramm, er möge ihr den Kronprinzen doch noch einen Monat lassen. Der König, der sich durch die schroffe Zurückweisung seiner meit entgegenkommenden Vermtttlungsvorschläge tief beleidigt fühl! und jetzt jede weitere Verhandlung mit der Königin von sich weist, antwortete auf das Telegramm nicht an die Königin direkt, sondern an den Gouverneur seines Sohnes: „Nicht einen Tag länger!" In Berlin wurden unterdessen die diplomatischen Verhandlungen mit Nachdruck betrieben. Fürst Bismarck mochte wohl den Wunsch haben, die Sache noch vor der Kaiserbegegnung in Petersburg geordnet zu sehen. Da die Königin auf ihrer Weigerung beharrte und selbst die freundliche Vorstellung von allerhöchster Stelle unbeachtet gelassen hatte, so blieb nichts anderes Übrig, als dem Polizeipräsidenten in Wiesbaden die Anweisung zu geben, nunmehr seinerseits den Willen des königlichen Vaters zur Geltung zu bringen. Inzwischen stellten sich aber leider auch noch andere Maßnahmen als erforderlich heraus. Die Königin hatte eine Flucht mit dem Kronprinzen geplant, sie hat bei der Kgl.Etsenbahn- direktion einen Extrazug bestellt ohne Angabe, wohin. Die Eisenbahndirektion antwortete ihr, daß sie nicht in der Lage sei, einen Extrazug zu stellen. Um eine Flucht der Königin mit dem serbischen Thronerben zu verhindern, sah sich die Polizei genöthigt, die Villa der Königin noch schärfer als sonst, aber so wenig auffällig, als nur irgend möglich, bewachen zu lassen.
Gestern Abend kurz nach 8 Uhr begab sich der Herr Polizeipräsident in die Villa der Königin, um derselben amtlich zu eröffnen, daß er heute Vormittag 10 Uhr erscheinen werde, um den Kronprinzen, wenn nöthig mit Gewalt zu holen. Die Königin war sehr ernst und scheint um Aufschub dieser Maßnahme gebeten zu haben, doch erklärte ihr der Herr Polizeipräsident, daß er sich jetzt auf nichts mehr einlassen könne. Bis gestern Abend wußte der Kronprinz, der sich mit seinem Gouverneur stets im obern Stockwerk der Villa befand, während unten die ernsten Verhandlungen statt- fanben, nichts von dem Bevorstehenden. Die Verwandten der Königin haben der sich in höchster Aufregung befindenden Monarchin den Rath gegeben, der Gewalt zu weichen und unter Protest den Kronprinzen dem Polizeipräsidenten zu übergeben. Letzterer wird um 10 Uhr dem jungen Prinzen eröffnen, daß der Wille seines königlichen Vaters ihn zu sich rufe.
Königin Natalie wird veranlaßt werden, 10 Stunden nach der Abreise des Kronprinzen Deutschland zu verlassen. Die Ausweisungs- Drdre soll der Königin bisher nur mündlich durch den Polizeipräsidenten mitgetheilt worden sein. — Als gestern Abend der mit der Königin verwandte Baron v. Steiger von Frankfurt, wohin er sich Nachmittags begeben hatte, zurückkehrend zur Königin wollte, wurde er am Eingänge der Villa von einem Polizeibeamten mit dem Bemerken zurückgewiesen, daß nur „betheiltgten Personen" der Eintritt in die Villa gestattet sei. Nachdem sich der Zurückgewiesene, dem bei Widersetzlichkeit seine Verhaftung angekündigt wurde, beim Polizeipräsidenten legitimirt hatte, wurde ihm der Zutritt zur Königin gestattet. Seit heute früh stehen eine Anzahl Schutzleute und Geheimpolizisten unter em Befehle eines Polizeikommissars um die Villa; für eventuelle Fälle, die sich später bei der lieberfübrung des Kronprinzen nach dem Bahnhofe ereignen konnten, wird die Schutzmannschast gegen 10 Uhr auf 30 Mann verstärkt werden.
In der späteren Ausgabe heißt es: Vor acht Tagen schon stand ein Salonwagen auf dem hiesigen Bahnhofe für die Ueberführung des Kronprinzen bereit, jedoch gelang es an jenem Tage nicht, den Kronprinzen zu erhalten. Es sollte heute gleich von hier aus ein Extrazug bis Belgrad genommen werden, jedoch hätte bei der Eisenbahn- direktion, damit sie mit den fremden Eisenbahnen behufs Fahrplanaufstellung die nöthigen Abmachungen treffen konnte, der Extrazug 7 Tage vor der Abreise angemeldet werden müssen, und dies konnte der Kriegsminister nicht, da er den Tag der Abreise vorher nicht bestimmen konnte. Seit 9‘/2 Uhr sammelte sich vor der Villa ein immer mehr wachsendes Publikum an. Oberstlieutenant Bajalowitsch und Major Chtvich, die als Adjutanten des Kronprinzen vom König hierhergesandt waren, aber von der Königin nicht zugelassen wurden und deshalb Dienste beim Kriegsminister thaten, begaben sich kurz nach 9'/r Uhr in die königliche Villa, um sich dem Kronprinzen, mit dem sie reisen sollen, als seine Adjutanten anzumelden.
Der Kronprinz machte einen durchaus heiteren Eindruck; weinend winkte ihm die Königin von einem Fenster der oberen Etage aus ihren Abschiedsgruß zu. Das Publikum brach bei der Abfahrt des Kronprinzen in Hochrufe aus. Der Polizeipräsident fuhr nicht mit zum Bahnhof, wo die beiden Adjutanten des Kronprinzen, die dorthin vorausgefahren waren, den Prinzen und seine Begleitung in Empfang nahmen
nnb in den Salonwagen geleiteten. Mit dem Zuge um 12 Uhr 11 Min. fuhr der Kronprinz mit seiner Begleitung in der Richtung auf Frankfurt von hier ab. Auch der Kriegsminister General Protitsch war in großer Uniform, hochroth mit goldenen Borden und Achselstücken.
Lokales.
Gießen, 14. Juli. Die Mannschaften deS am 3. Juli hier zu einer Hebung zusammengetretenen Landwehr-Bataillons wurden beute wieder entlassen.
Vermischtes.
Friedberg, 11. Juli. Heute Nachmittag hatten wir zur Abwechslung in dem ewigen Regen einmal etwas Schnee untermischt. Die Leute fangen allgemach anr ihre Oefen in Stand zu setzen. Gott desser's — aber bald!
A Mainz, 13. Juli. Auf einem der Trajcctboote, die die Verbindung zwischen hier und Kastel vermitteln, entstand heute Morgen aus einer unbedeutenden Ursache eine große Panik. Das zum Erdrücken gefüllte Bootchen, dessen Passagiere großlen- theils aus Marktfrauen bestanden, war gerade von der Landungsbrücke abgefahren, als ein äußerst heftiger Knall ertönte und sich eine undurchdringliche Rauchwolke über das Fahrzeug ausbreitete. Den Grund hiervon nicht kennend, schrie Alles wild durcheinander und Jedes drängt das inzwischen wieder an dem Schiffsbock angelegte Boot zu verlassen. Mit vieler Mühe gelang es dem Schiffspersonal und einigen besonnenen Passagieren, die Leute vor dem Hinausdrängen zurückzuhalten und durch die Belehrung, daß das ganze Vorkommniß nur auf eine undichte Stopfbüchse in der Maschine zurückzuführen sei, einigermaßen die Ruhe wiederherzustellen. Da ertönte plötzlich ein zweiter noch heftigerer Knall — und aus war es mit aller Besonnenbett! Ohne sich an den Mahnungen und Zurufen des Personals zu stören, sprangen Männer und Frauen über die flache Brüstung hinweg auf die Brücke. Glücklicherweise lag das Boot so dicht an dem Landungsbock, daß Niemand der unbesonnenen Springer in das Wasser geriet!). Während dieser Scene, die durch das Geschrei der Marktfrauen natürlich viel schlimmer schien, als sie wirklich war, kam ein zweites Trajectboot, auf welchem der vernünftige Theil der Passagiere die Ueberfahrt machte, während die übrigen aus Furcht den Weg nach Kastel über die Brücke nahmen.
— Frankfurt, 13. Juli. Die Frankfurter Turnerschaft faßte gestern den Beschluß angesichts des anhaltenden ungünstigen Wetters das Feldbergfest am nächsten Sonntag nicht abzuhalten, dagegen am 29. Juli das Wettturnen für das Feldbergfest im Schleifer'schen Garten in Cronberg zu veranstalten.
— Am 5. August findet das Herbst-Wettfahren des Frankfurter Bicycle- Clubs im Palmengarten dahier statt. Das Programm enthält 9 Nummern. Das Haupt-Zweirad-Fahren umfaßt 25 Runden — 10 000 Meter. Die Kunstfahrer N. E. Kaufmann und Mcanney werden an dem Tage zweimal auftreten.
— In einer Druckerei in der Langestraße Hierselbst wurde verflossene Nacht eingebrochen und aus dem Schreibtisch ein Betrag von 350 JC. gestohlen.
— Im Zoologischen Garten ist Sonntag 50 Pfg.-Tag.
— Gestern Abend spielte sich auf einem der hiesigen Bahnhöfe eine nicht alle Tage vorkommende Scene ab. Drei hiesige Schlosser hatten nämlich in der Lotterie gespielt und 8000 JL gewonnen. Sie beschlossen daraufhin nach Amerika auszuwandern und betraten gestern Abend den Bahnhof, um die Reise anzutreten. Dem einen sollte das nicht so ganz leicht gelingen, denn unter die Abschiednehmenden mischte sich auch ein Mädchen mit einem Kind auf dem Arm, welches den einen der drei Glückspilze nicht ziehen lassen wollte, weil er ihm die Ehe versprochen habe. Erst nach vielem Zureden und nachdem die beiden anderen Reisegefährten ebenfalls versprochen, daß ihr Genosse sie nachkommen lassen werde, beruhigte sich das Mädchen und nahm einen ihr als Trost gebotenen 100 Mark-Schein an. Ob sie Ihn Wiedersehen wird?
Jena, 12. Juli. Heute Morgen hat ein hiesiger Böttchermeifter Namens Zahn auf offenem Marktplätze auf den Chemieprofessor Dr. E. Reichard mehrere Schüsse aus einem Revolver abgefcueit, von denen der erste den Rock durchlöcherte, die übrigen fehlgingen. Das polizeiliche Verhör ergab, daß der Thäter den Angegriffenen für Jemand Anders hielt, dem er grollte. Zahn wurde vorläufig in der Landesirrenanstalt untergebracht, da man Geistesstörung vermuthet. (F. Z.)
Elberfeld, 12. Juli. In dem benachbarten Bonsdorf saß in der verflossenen Nacht noch eine fidele Tafelrunde jüngerer Leute am Stammtisch. In der Kneiplaune offertrfe einer der Anwesenden, Kaufmann Sebulon C., dem Sohne des Beigeordneten C., für 100 JL zu Gunsten des Fonds für ein Kaiser- und Kriegerdenkmal sofort durch den kleinen Marktteich zu schwimmen. Die Wette wurde angenommen. C. entkleidete fick, ging nackt über die Straße zum wenige Schritte entfernten Markt und sprang in das eisig kalte Wasser. Der leichtsinnige junge Mann büßte das Wagniß mit dem Leben; ein Herzschlag hatte sofort seinen Tod herbeigeführt.
Eingesandt.
Gießen, 14. Juli. Das Sommerfest des Fechtverbandes, welches morgen auf der „Schonen Aussicht" abgehalten wird, scheint den Vorbereitungen nach viel zu versprechen. Der Wirth, Herr Sorger, hat die Gartenanlage zu einem hübschen Festplahe umgewandelt, für geräumigen Tanzboden und genügende Sitzplätze im Freien und im schön becorirten toaale ist gesorgt, ebenso für gute Speisen und Getränke, sowie für Beleuchtung des Weges nach der Straße hin.
Handek und Verkehr.
Gießen, 14. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, pr. Psd. JC. 0,85—0,95, Hühnereier, 1 St. 0—0 H, 2 St. 9—11 X Enteneier 5—6 A, Gänse - eier 0—00 H, Käse pr- St. 4—8 Käsematte pr. St 3 Erbsen pr. Liter 17 Linsen pr. Liter 28 H, Tauben pr. Paar JL. 0,60—0,70, Hühner pr. St. JL 0,90—110 Hahnen pr. St. JL 0,60—1,20, Enten pr. St. JL 1,70—2,00, Ochsenfleisch pr. Pfd'- 60—68 H, Kuh- und Rindfleisch 45—54 H, Schweinefleisch 50—60 A, Hammelfleisch 54—64 H, Kalbfleisch 40—46 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo JL 4,50—6,00, Zwiebeln per Centner JL 9,00—10,00, Milch pr. Liter 12—18 A, Weißkraut pr. St- 00—00 Kirschen pr. Pfd. 10-
Auszug aus den Staudesamlsregistern des Standesamts Gießen.
Aufgebot-.
Juli: 7. Ludwig Mobus von Burkhardsfelden, Kutscher dahier, mit Katharine Kaspar von Nonnenroth. 7. Johannes Seeger, Geschäftsführer zu Meder-Weisel, mit Margaretha Göbel zu Frankfurt a. M. 12. Hermann Strobel, Bäcker zu Karlsruhe mit Katharine Julie Luise Goß daselbst. 12. Jacob Karl Christmann, Pfarrverwalter zu Framersheim, mit Franziska Emilie Altoater hierselbst. 13. Julius Moritz Johannes Wenzel, Hülfstelegraphist zu Gießen, mit Wilhelmine Franziska Louise Henriette Dickorö dahier.
Gheschtteßnnge«.
Juli: 13. Wilhelm Ranft von Allendorf an der Lumda, Schlaffer dahier, mit Margaretha Katharina Stillenbach von Lauterbach, wohnhaft dahier. 13. Heinrich Brück von Groß-Erda, Taglöhner dahier, mit Elisabeth Krombach von Krofdorf, wohnhaft dahier.
Geborene.
Juli: 4. Dem Handarbeiter Wilhelm Gans eine Tochter, Katharine Margarethe. 4. Dem Taglöhner Heinrich Fleischer eine Tochter, Anna Marie. 5. Dem Briefträger Wilhelm Veite ein Sohn, Philipp Joseph Albert. 6. Dem Schlosser Robert Bernhard Moritz eine Tochter, Louise Anna Katharine. 9. Dem Hülssheizer bei der Main- Weser-Bahn Paul Loth ein Sohn. 9. Dem Professor Dr. Johann Wilhelm Spenge! eine Tochter. 9. Dem Maurer Ernst Haubach ein Sohn. 9. Dem Post Hilfsboten Seraphin Staubach ein Sohn. 11. Dem Dachdecker Karl Korndörfer Zwillingstöchter. 12. Dem Privatdocenten Dr. Carl von Noorden ein Sohn, Carl Harko Heinrich Theodor. 12. Dem Tapezier Pantaleon Hollmann ein Sohn.
Gestorben-.
Juli: 6. Johannette Eichenauer, geb. Bender, 60 Jahr alt, Wittwe von Feldwebel Georg Heinrich Eichenauer dahier. 6. Georg Christ, Freiherrlich Riedeselischer Forster von Ober-Ohmen. 9. Johannette Marie Ödei, 2 Jahre alt, Tochter von


