CO
1
2
2
Anm.
1216
Rmtr.
69,2
A. Bramm.
1248
Comsderichi öer Frankfurter Börse
1266
Dr. Schüler.
h
inet Börse vom 14. Februar 1888.
Cichorien per Pfd.
von
1262
Tendenz: fest und steigend.
Atasern
der Ber 139.75 87.00 77.35 75.50
192.12
90.87
77.80
91.25
Eichen Nadel Die
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48,2
108
2
341
17
1169
A.
234
38
4
6
45
14
13
18
13
22
18
Rmtr. Wellen 27,7 1100
vom
2.-15. Jahr:
Versteigerung
Donnerstag den 16. Februar l. I. werden im Pfandlokal 1 Cylinderbureau, Bohlen, 1 Hobelbank, Kommode, Kleioer -Lrank, silberne Löffel, Messer u. Gabeln, Brosche und 1 Kuh gegen Baarzahlung versteigert.
1265 Horn.
Um die bereits eingetroffenen großen Schuh-Bezüge einräumen zu können, ver- kause den Restbestand meiner Colonia!«
e
Oberhesßslhk Elsenbahm«.
Die Lieferung von 200 inrprägnirten Telegraphenstangen und 60 desgleichen Strebe hölzern ist zu vergeben.
Die Bedingungen können bei unserer Registratur eingesehen werden- Angebote sind bis zum 18. b. M- dahier einzureichen.
Gießen, den 10. Februar 1888.
1250 Großherzogliche Direction.
im
1. Lebensjahr:
1
Disconto-Com.-Antheile Laura-Actien
4% Ungar. Goldrente
5°/o Gemischte Russen
Holzversteigerung im Gieffener Stadtwaide. Montag V.2V» Februar 8 888, von Vormittags 9 Uhr an, 1oQ im Gießener Stadtwalde in den Districten Neuhege und Waldshule nachverzeichnetesHolz versteigert werden:
Bau«, Werk- und Nutzholz.
Eichenstamme mit 37,90 Festm., (Wagnerholz),
Birkenstämme mit 0,38 Festm., Fichtenstämme mit 90,60 Festm., Eichenstangen mit 1,15 Festm., Fichtenstangen mit 62,43 Festm., (Spalierholz),
B- Brennholz.
E. K. G. V.
Mittwoch den 15. Febr.: Gesammtprobe.
Gießen, den 13. Februar 1888. Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Telegraphischer Coursberichl
Oesterr. Creditactien
Oesterr. Staatsbahn-Actien 1880 4o/o Russen Oblig. 4% unif. Egypter Oblig.
Fastnacht zu begraben", durch das Verbrennen einer Strohpuppe, während am Harz der Brauch: ein Glas voll Branntwein in einem Erdloch zu vergraben bis zum : nächsten Jahre und dabei eine ernste Rede zu halten, noch nicht gänzlich ausgestorben j sein soll. — Jedenfalls aber sind die Zeiten vergangen, in denen es an manchen I Orten vorkam, daß leibhaftige Menschen, Fastnachlsnarren oder Fastnachtsbären vorstellend, iy's Wasser geworfen oder unter Stroh zum Scherze begraben wurden, als lebendigere Illustrationen der Aschermittwochs-Bräuche. '
Dauer'scher Gesangverein.
Concert
am 19. Februar 1888, Abends präcis 7 Uhr in Stein'ß Sa al bau.
Karten ä 33 Pfg. im Vorverkauf bei den Herren Daniel Heil (Lmdenplatz), I. Muhl (Bahnhosstraße) und Friseur Conrad (Mäusburg).
273,7 138,2 4220 Zusammenkunft ist an der Licherstraße 1. Schneise.
Danksagung
Men Freunden und Bekannten, sowie dem Herrn Compagniechef der 6. Compagnie nebst den übrigen Vorgesetzten und den Kameradschaften, welche unserem geliebten Sohn und Bruder
Konrad Mest,
Musketier der 6. Compagnie, Regiment Ur. 116
bie letzte Ehre erwiesen haben und seinen Sarg mit Ehrengaben schmückten, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Dr. 9! aumann am Grabe des Verewigten, sagen wir unseren herzlichsten Dank/ 1247
Gleimenhain (Kreis Alsfeld), den 13. Februar 1888.
Die tieftrauernden Eltern nebst Familie.
starken Essig „ Weinessig ?, "
Bienenhonig per Pfund Bohnen
Biktoriaerbsen,, Bogelfutter
Hirsen
Weizen-GrieS ,' "
15_22
BonbonS per Pfund 80 H.
S. Elsoffer.
Heute:
Prima Schrllsische. Lander, Lachs, Bücklinge und Kieler Sprotten bei [1268] C. G. Kleinhenn.
20 diverse Sorten feinere Käse,
1253] 1 guter Sprungherd, 1 rothe und 1 grüne Plüschgarnitur, fast neu, weg ugshalber zu verkaufen.
Näheres in der Exped. d. Bl.
Scheith. Knüppelh. Stockh. Reish.
Rmtr. Rmtr. ~ "
Möchentliche Aeberficht Ser Todesfälle in der Stadt Gießen
6. Woche. Vom 5. Februar bis 11. Februar 1888 "
Einwohnerzahl: 19 001 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 32,84°/«.
Kinder
Fleisch-Extract
L vH ö ist vom feinsten Geschmack und (grösster Ausgiebigkeit. Das Beste ist stets das Billigste.
Schiffs nachrichten
n Zbbruar. [Per transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer
6 p Töpfer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am
Baltimore an^kommen^^b^^ 0cftern H Uhr Vormittags wohlbehalten in
Qohn ^c6ruar- lPer transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer
i L ,^ap an §• Hellmers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am Aftern a“ u? unb am 3- i^ruar von Southampton abgegangen war, ist
gestern Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Mermietßungen.
1261 Eine Parterre-Wohnung mit allem Zubehör rst zu vermiethen.
Näheres Ludwigsstraße, Ecke der Bleich- straße 23 III.
l2!*0] Schees Logis, U-3 Zimmer mttÄtfefor, per 1. März zu oermiethen.
Näheres in der Exped. b- Bl.
theslde! mrd
J°nuar. Aus dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 0.85—0.95, Hühnereier pr. St. 6—7 Ganseeier St. 10—00 X, Käse vr. St. 4—7 Jk KLsematre 3—0 X, Erbsen pr. Liter 19 H, Linsen 32 Tauben per Paar 60 bis D?r^ffi^alrne? oRer 0.90-1.20, Hahnen pr. Stück 0.85-1.50. Enten
SnV ?& ,2* Ganse per Pfund 00—00 Ochsenfleisch per Pfuni 58 bis
fiO 't' Eihn Ä %nb5ei$ i5-50 Schweinefleisch 54—60 Hammelfleisch 40 bis Kalbflersch 40-46 ^ Kartoffeln per 100 M JL 3.70-5.00, Milch per Liter !2 18 Weißkraut Stück 0—00 X, Zwiebeln per Centner JL. 10.00—000.
Hauslehrer.
Zu Ostern wird für zwei Knaben von 7 und 9 Jahren ein Philologe, Protestant, welcher sein Examen bestanden, als Hauslehrer gesucht. Derselbe muß sie zu den höheren Klassen des Gymnasiums heranbilden können.
Offerten mit besten Referenzen, Zeugnissen und Photographie, sowie Gehaltsansprüchen bitte unter D. 2440 an Rudolf Moste, Frankfurt a. M. einzusenden. 1251,
w-raren zu folgenden spottbilligen Preisen Fst. Kirsch, Liqneirr p. Schoppen 25 X
w Salatöl .
— [Aschermittwochs-Bräuche.] „Gedenke, o Mensch, daß Du Asche bist und Wieder zu Asche werden wirst!" lautet die mahnende Tendenz des „Aschertages" oder Aschermittwochs, mit welchem in katholischen Ländern die lange Fastenzeit beginnt, die erst das Osterfest beendigt. Doch der Mensch hängt nun einmal mit zähen, starken Fäden an der Vergänglichkeit des Daseins und baruni vermag er sich auch schwerer zu trennen von den Freuden dieses Lebens und von dem lustigen Gesellen Fasching, dessen Sang und Klang der ernste Aschertag vertreibt, und deßhalb liebt er es, der Kirchenfeier auch eine weltliche noch anzuhängen, um auf diese Weise die lustigen Fastnachts- tage durch eine Art von Kehraus zu Grabe zu tragen — man heißt diese alte Sitte „die Fastnacht begraben!" — und übt sie — je nach Brauch der einzelnen Länder» und Gegenden - sehr verschieden aus. — In Böhmen z. B. wird eine alte Baßgeige ohne Saiten, bezogen mit weißer Leinwand, durch das ganze Dorf getragen, von Musikanten und einem großen Gefolge begleitet, während voran ein Mann geht, der eine brennende Laterne an einer Stange trägt. So zieht man unter den Klängen eines traurigen Marsches, mit lautem Gejammer über des Faschings Ende, umher, um den Tobten bann in ber Erbe oder im Schnee feierlich zu begraben; — ober man erweist ber gestorbenen Fastnacht bie letzte Ehre dadurch, baß man eine große aus- gestopfte Männerfigur auf einer Tragbahre umherträgt, um sie schließlich im Scbnee zu bestatten ober in's Wasser zu werfen. Zuweilen auch wird bereits am Fastnachts- Dienstag — an dessen Abend auch bie Eeremonie bes Vergrabens oft schon vor sich geht — ber sogenannte „Wilbe" gejagt und gelobtet, b. h. ein als Wilber maskirter Mann wird bann von maskirten unb unmaskirten Menschen durch verschiedene Straßen verfolgt, bis es endlich heißt: „Bis hierher unb nicht weiter!" weil ein Strick ihm ben Weg versperrt. Flugs nehmen bie Verfolger unter lautem Jubel ben Stolpernben gefangen unb ein Henker mit bem Schwerte hat ihm ben Garaus zu machen, indem er in bie mit Blut gefüllte Blase sticht, welche bie allegorische Fastnacht um ben Leib gebunden trägt, das Blut röthet die Erde, der tobte Wilde wird auf eine Bahre ober einen Schlitten geladen, unb bas Fastnachtsspiel ist zu Enbe. Am Aschermittwoch trägt man alsbann eine Strohpuppe — möglichst wilb kostümirt — hinaus zu einem Teich, um sie bort hineinzuschleudern. — Auch in Westfalen kommt es vor, daß ein Strohmann mit obligatem Halloh in's Wasser geworfen wird, oder man begräbt einen solchen, der zuvor im Tanzsaale hat Posten stehen müssen, bis die Herrlichkeit aus und vorüber ist. Die Pointe aber davon ist bie, daß dieses Verscharren in einem Düngerhaufen geschieht unb zwar in dem eines mißbeliebten Besitzers, der badurch verhöhnt werben soll. — In ber Schweiz findet man noch Reste von ber Sitte, „die alte
12 8, 2 " 2
. . rr Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele ber Tobesfalle S in ber betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen i^g«Bgra i ir-mri-T ibuthb iL m ia»n mim ________*
Vermischte Anzeigen,
. 4.264 Sofort o. 1. März 4—5 Zimmer in ber Nähe der Bahn von einer kleinen rub- Familie für 300—400 JL gesucht.
Offerten abzugeben Hotel Weber.
1263 Eine gesunde zweitstillende Amme sofort gesucht.
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Bei meinem Weggang von Lich sage allen lieben Freunden und Bekannten ein herzliches Lebewohl.
M. Kleinbenn^
1269________ Holländischer Hof.
1254 Ein ordentliches reinliches Dienst« Mädchen wird auf sofort gesucht.
___Neustadt 24.
Am 1. b. M-, Abends zwischen 6 und 7 Uhr wurde mein vorzüglicher Jagdhund mittelst in meinen Garten gelegter mit Strychnin inficirter Fleischbrockei? vergiftet. Da die bis jetzt stattgehabten Nachforschungen bezüglich des Thäters, über dessen Person ich für mich übrigens feinen Zweifel habe, noch nicht zum Ziele geführt haben, so gebe ich hiermit bekannt, daß ich Demjenigen, der das Material liefert, um den Verbrecher zu überführen, 200 Ji. zahle-
Es starben an:
Zusammen:
Erwachsene:
Lungenentzündung
2
1
Entzündung der Bronchien
1
1
Lungenschwindsucht
2 (1)
2 (1)
Gehirnschlagfluß
1
1
Organischer Herzkrankheit
1 (1)
1 (1)
Altersschwäche
2
2
Krämpfen
1
—
4;j/o Preußische Consols 106 90
3V2°/o do- 101.20
4u/o Nassauer Oblig. 102.60
4% Bayerische Oblig. 1(6.00
4% Badische Oblig. 104 90
4% Hessische Oblig. 106.00
4% Franks. Hypothbf.-Psandbr
alte 100 90, neue 102.20
3V8u/o do. 97.30
41/2% Franks. Landwsch. Creditbk.-
Oblig. 103.60
4% Hamb. Hypothbk.-Pfandbr. 102.50
W/o d0. 97.50
5% Buderus Oblig. 10450
3*/2% Solms-Braunf. Oblig. 94 30
4% Gießener Oblig. 1(4.00
4% Oesterr. Goldrente 87 20
4V6% Oesterr. Silberrente 63.80
5% Portugiesen Oblig. 95 30
Darmst. Bank-Actien 13600
Geldsorten.
20 Francs-Stücke 16.14—16.17
do. in Vs 16.13-16.16
Engl. Souvereians 20.29—20 34
Dollars in Gold 4.16—4.20


