Ausgabe 
14.10.1888 Erstes Blatt
 
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Schmerz, und auch Frau Reiners (Meta) spielte wieder äußerst sympathisch. Die beiden Dienstmädchen, Frl. Fels und Frl. Reichelt, wetteiferten in reizendem Spiel. Der pathetische eifersüchtige Friseur Ttnnecke fand in Herrn Hildebrandt einen sehr geeig­neten Darsteller. Herrn Försters (Schütze) natürliche ungezwungene Darstellung be­friedigte in hohem Maße. Das Spiel des Herrn Göhler erfreute diesmal durch eine wohlthuende Wärme, die es die ersten Male vermissen ließ. Herrn Hentschel's Soldat (Wurzel) war eine sehr belustigende Leistung. Man gestatte uns jedoch die Frage, wie ein in Berlin dienender Infanterist in die Uniform des 116. Regiments kommt?

Der Besuch war etwas zahlreicher, als bei den ersten Vorstellungen. Unsere Bitte an den Souffleur, seinen löblichen Eifer ein klein wenig zu mäßigen, müssen wir auch heute wiederholen; er macht wirklich zu viel Lärm. Th. Mn.

Gießen, 13. October. Die Gewerbebank Gießen begeht am heutigen Tage die Feier ihres dreißigjährigen Bestehens. Angesichts des segensreichen Wirkens dieses Insti­tuts, das, wie aus den alljährlich erstatteten Berichten ersichtlich, einer fortschreitenden Entwickelung sich erfreut, sei es uns und mit uns allen Denjenigen, denen das Emporblühen eines gesunden volkswirthschaftlichen Lebens am Herzen liegt, gestattet, an dieser Stelle die besten Wünsche auch für das fernere Blühen und Gedeihen der Gewerbebank darzubringen. Wenn am heutige n Tage die Gewerbebank auf drei Jahrzehnte erfolgreichen Wirkens zu­rückblickt, wenn man angesichts des heutigen Standes dieses Instituts sich vergegenwärtigt, aus welch' kleinen Anfängen sie sich zu demselben emporschwang, so ist es wohl nicht mehr tote recht und billig, in unsere Wünsche auch Diejenigen mit einzuschließen, die als Gründer, als Vorstands- und Aufsichtsrathsmitglieder durch ihr ersprießliches Wirken die Bank auf die jetzige Höhe brachten. Wiederholt haben die Vorsitzenden von Verbandsversammlungen in ihren Berichten lobend der Einrichtungen und Prinzipien, auf denen die Gewerbebank Gießen fußt, erwähnt und diese als Muster empfohlen. Die Bank hat seit ihrem Bestehen im Vorstande wie im Aufsichtsrathe Männer besessen, die das Interesse derselben zu för­dern, ihr Ansehen nach Außen zu erweitern wußten, auch diese können, ob noch im Amte oder nicht, mit Stolz auf ihre Thätigkeit und ihre um die Bank erworbenen Verdienste zurückblicken. Die Mitglieder und Freunde der Gewerbebank vereint heute Abend ein Fest­essen in Stein's Garten zu würdiger Feier des dreißigjährigen Bestehens derselben und die Theilnahme an demselben verspricht eine zahlreiche zu werden. Ueber den Verlauf dieser Feier werden wir, unter Anfügung eines kurzen Berichts über die Vorgänge innerhalb des Instituts der letzten 30 Jahre, in nächster Nummer berichten.

UniversttätS-Ghronik.

An Stelle Fürbringer's ist der außerordentl. Profeffor Georg Rüge in Heidelberg zum ordentlichen Professor der Anatomie an der städtischen Universität in Amsterdam ernannt worden.

Vermischtes.

nn. Darmstadt, 12. October. [15. Hauptversammlung des Mittelrhetnischen Architecten- und Ingenieur-Vereins.) Unter dem Vorsitz Des Geh. Oberbauraths Dr. Schäffer- Darmstadt hielt gestern der Mittelrhetnische Architecten- und Ingenieur- Verein seine 15. Hauptversammlung in den Räumen des Saalbaues ab, welche sehr zahlreich besucht war, da über IGO Mitglieder anwesend waren.

Nach der Besichtigung der großartigen Ausstellung von Zeichnungen und Plänen, in welcher die Meisterwerke des Hoch- und Brückenbaues oertieten sind und nach Ein­nahme eines Frühschoppens begannen die geschäftlichen Verhandlungen, zu denen auch Mtnisterial-Präsident Weber, sowie Oberbürgermeister Obly erschienen waren.

Vor Eintritt in die Verhandlungen gedachte der Vorsitzende der kürzlich ver­storbenen Mitbegründer des Vereins, Ministerialrath Horst, Geh.Baurath Holzapfel (Gießen) und Geh. Oberbaurath Pfarrer, indem er denjelben einen warmen Nachruf widmete.

Die Vereinsthättgkeit war im abgelaufenen Vereinsjahr eine sehr lebhafte und wurden mehrere Versammlungen abgehalten, in welchen über die obligatorischen Meisterprüfungen und über die Zweckmäßigkeit der facultatioen, Meisterprüfungen berathen wurde.

Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden durch Zuruf wieder- und Bau­assessor Klingelhöffer neu in den Vorstand gewählt.

Der Kassebericht ist ein günstiger und betrugen die Einnahmen pro 1887/88 2580 JL worunter 1902 Mitglieder-Beiträge- die Ausgaben betrugen 2011 JL Auf Antrag oes Vorstandes wird beschlossen, die Kosten der Ausstellung auf den Verein zu übernehmen. Zum nächstjährigen Versammlungsort wurde Büdingen gewählt.

Ein von den Professoren Wagner und Marx eingebrachter Antrag, im An­schluß an den Beschluß der deutschen Geschichts- und Alterlhums-Vereine an die Großh. Staatsregierung eine Eingabe zu richten, damit für die wirksame Erhaltung der Kunstdenkmäler in gleicher Weise wie in Frankreich und England Bedacht genommen werde, wurde nach kurzer Debatte angenommen und der Vorstand ermächtigt, Schritte in diesem Sinne zu thun. Ebenso wurde ein Antrag des Vorstandes auf Herausgabe periodischer Mittheilungen an die Mitglieder einstimmig angenommen und war hiermit der geschäftliche Theil der Versammlung erledigt.

Nunmehr hielt Herr Bauassessor Klingelhöffer einen Vortrag über die bis vor Kurzem von ihm geleiteten Klinikbauten zu Gießen, welche durch Pläne auf das eingehendste veranschaulicht waren, während Herr Geh. Ober-Baurath Dr. Schäffer Mutheilungen über die im Bau begriffene Mainbrücke bei Kostheim machte. Hiernach wurde die Versammlung geschlossen und begaben sich die Theilnehmer in die Central­station unseres Electrtschen Werkes zur Besichtigung desselben und mehrerer Schulbauten.

Um 4Vg Uhr fand ein Banket im Saalbau statl, wobei Geh. Ober-Baurath Dr. Schäffer einen Toast auf den Kaiser und den Großherzog ausbrachte. Heute ist die Ausstellung für dys Publikum geöffnet.

A Mainz, 12. October. Der der Polizei in Wien in die Hände gerathene, von hier flüchtig gegangene Gold- und Silberwaarenhändler Boleg wird die nächste Woche den hiesigen Gerichten ausgeliefert. Mehrere durch den Gauner schwer geschädigte Firmen haben sofort nach dessen Verhaftung sich bereit erklärt, die Kosten der Aus­lieferung gemeinschaftlich zu tragen. Seit einigen Tagen treibt sich hier ein angeblicher Feüeroersicherungsinspector herum, dessen Benehmen die Aufmerksamkeit der Polizei heroorrief. Die Aufmerksamkeit war nicht grundlos, denn die Persönlichkeit wurde in dem Augenblick verhaftet, als sie versuchte, falsches Geld zu verausgaben. Bei einer Durchsuchung fand man in den Taschen des Verhafteten eine größere Anzahl falsche 20 Pfennig-Stücke. Ein städtischer Subaltern-Beamter kam zu der fixen Idee, zweiter Bürgermeister von Mainz zu sein. In seinem Wahne traf er allerlei Anord­nungen, die lediglich der Bürgermeisterei zukommen. Der Unglückliche wurde heute Morgen in eine Irrenanstalt verbracht. Gleichzeitig mit dem Gouverneur wird auch der Commandant der 'hiesigen Festung, Gsneralmajor Sichart seinen Posten verlassen. Beide Militärs sieht man von Mainz nur ungern scheiden.

A Aus Rheinhessen, 12. October. Auf Anregung mehrerer einflußreicher Personen von Rheinhessen und Starkenburg hat am Donnerstag in Worms zum Zwecke der beiderseitigen Verkehrsinteressen, vornehmlich zur energischen Betreibung der Wormser Rheinüberbrückung eine Besprechung stattgefunden. Es wurde beschlossen, alle interessirten Factoren zu einer Besprechung auf den 28. October nach Bensheim einzuladen.

= Fran kfurt, 12. October. Darmstädter Landstraße 85 dahier wohnt der Gärtner Heister. Der zu dem Hause gehörige Brunnen sollte gereinigt werden, zu welchem Behufe Heister den 25jährigen Brunnenmacher Gelsheimer aus Oberrad zu sich beschied und rhn mit dieser Arbeit betraute. Gestern Nachmittag kam Gelsheimer mit einem Gehülfen an und stieg mittelst einer Strickleiter hinab in den Brunnen. Da er etwas vergessen hatte, kehrte er auf halbem Wege um, um alsbald zum zweiten Male in die Tiefe zu steigen und zwar ohne irgendwelche Vorsichtsmaßregeln, obgleich er bei dem ersten Versuch hinabzusteigen bereits bemerkt hatte, daß die in dem Brunnen herrschende Luft eine sehr schädliche war. Seine Unvorsichtigkeit büßte der Unglückliche denn auch mit seinem Leben. Der am Brunnenrand stehende Gehülfe hörte plötzlich einen dumpfen Schall und bemerkte dann, daß die Strickleiter leer war. Die Stickluft hatte den Mann jedenfalls betäubt und im Wasser des Brunnens ist er bann ertrunken. Die auf Weisung der Polizei alsbald herbeigerufene Feuerwehr vermochte nicht die Leiche zu Tage zu fördern, da sich jeder Versuch, in den Brunnen hinabzusteigen, als unausführbar erwies. Heute Vormittag erst gelang es, mittelst eines Hakens die Leiche herauszuziehen. Der Verunglückte war die Stütze seines alten arbeitsunfähigen Vaters, her noch gestern Abend händeringend an der Unglücksstätte erschien. Wie sehr der

Brunnen mit Stickgasen angefüllt war, erhellt daraus, daß eine herabgelassene Sicher­heitslampe erlosch. Möge der Fall als Warnung dienen! Es ist dies gewiß nicht der erste derartige Fall, und doch werden immer wieder die allergewöhnlichsten Vorsichts­maßregeln außer Acht gelassen.

Handel und Verkehr.

G i e ß e n, 13. October. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, pr. Pfd. 0,85-1,00, Hühnereier, 1 St. 7 H, 2 St. 13-00 H, Enteneier 0- Gänse­eier 0-00 H, Käse pr. St. 4-8 H, Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 16 H, Linsen pr. Liter 28 H, Tauben pr. Paar 0,500,60, Hühner pr. St. JL 0,901,00, Hahnen pr. St. JL 0,60-1,00, Enten pr. St. 1,301,80, Ochsenfleisch pr. Pfd. 69 -68 H, Kuh- und Rindfleisch 4554 H, Schweinefleisch 50-60 Hammelfleisch 5464 Kalbfleisch 4046 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,007,00, Zwiebeln per Gentner JL 4,005,00, Milch pr. Liter 1218 Weißkraut pr. St. 8

Folgender Brief fft unserem Wiener Vertreter zugegangen: Ich habe den mir zur Probe für Kranke des Maria Theresien Frauen-Hospitals in Wien zugeschickten Fleischextract von Armour & Co., Chicago, versucht und vortrefflich befunden. Ergebenst Prof. Dr. Earl Freiherr von RocitanSky, Director.

Arm nur & Cnq fl??si8er Fleischextract, bester, volle

TT tAk. Topfe Os billiger wie jeder andere.

Zu haben in größeren Delikatessen- und Colonialwaarenhandlungen.

General-Depot P. Wohl, Berlin und Frankfurt a. M. [8216

Frankfurter Stadttheater.

Herr Her n e ist von seinem Unwohlsein wieder hergestellt und bleibt die für Sonntag den 14. im Opernhause angesetzte Wiederholung von Verdi'sOthello" auf dem Repertorr. 1

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Wegen-

Nufgebote.

October: 6. Ludwig Steinmüller II., Landwirth zu Allendorf a. Lahn mit Luise Volk daselbst. 9. Johannes Vogel von Mainzlar, Fuhrmann dahier, mit Elisabeth Kern von Harbach. 11. Peter Kern von Ober-Breidenbach, Taglöhner dahier, .mit Elise Kraft, geb. Kreicker, Wittwe des verstorbenen Cigarrenmachers Heinrich Kraft II. von Laubach, wohnhaft dahier. 12. Christian Carl Johannes Immanuel Dunkel von Erfurt, Schuhmacher dahier, mit Wilhelmine Christine Lesch hierselbst.

«yefchlietzunge«.

October: 6. Hermann Ludwig Karl Köhler, Kreisbauaufseher-Aspirant zu Worms, mit Susanne Friederike Emma Wißmann von hier. 10. Wilhelm Engelhardt von Alten-Buseck, Zuschneider dahier, mit Anna Magdalene Georgine Kölle hierselbst 10. Johann Jost, genannt Justus Wolke, Buchbinder dahier, mit Auguste Kreuter hierselbst. 12. Carl Zulauf, Oeconom und'Gastwirth zu Angenrod, mit Christiane Caroline Löber von hier.

Geborene.

October: 5. Dem Ausläufer Adolf Fink ein Sohn, Max Karl. 6. Dem Tag­löhner Heinrich Büttner ein Sohn, Karl. 6. Dem Former Wilhelm Pletfch eine Tochter, Lina Wilhelmine Luise. 6. Dem Gärtner Heinrich Eschmann eine Tochter, Marie Barbara. 8. Dem Schuhmachermeister Martin Schmidt eine Tochter, Karoline Katharine. 10. Dem Juspector Julius Löbermann ein Sohn.

Gestorbene.

October: 6. Johannes Köhler, 10 Jahre alt, Sohn von Landmann Konrad Kohler von Ebersgöns. 6. Anna Graulich, geb. Reitz, 52 Jahre alt, dahier, getrennt lebende Ehefrau des Landwirths Peter Graulich zu Rieder-Ohmen.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 6. October. Hermann Christian Ernst Eichenauer, Kaufmann, und Anna Marie Emilie Rübsamen, Tochter des Badeanstaltbesitzers Christoph Rübsamen zu Gießen.

Denselben. Hermann Ludwig Karl Köhler, Kreisbauaufseher-Aspirant zu Worms, und Susanne Friederike Emma Wlßmann, Tochter des verstorbenen Schuhmachers Heinrich Wißmann zu Gießen.

Den 7. October. Heinrich Wagner, Schneider, ein Wittwer, und Katharina Scheid, Tochter des Ackersmanns Johann Georg Scheid zu Gladenbach.

Denselben. Heinrich Eduard Friedrich Lind, Fabrikarbeiter, ein Wittwer, und Katharine Schreiner, Tochter des Taglöhners Wilhelm Schreiner zu Climbach.

Getaufte.

Den 7. October. Dem Taglöhner Heinrich Fleischer eine Tochter, Lina, geboren den 4. Juli.

Denselben. Dem Schuhmacher Karl Amend ein Sohn, Friedrich Karl Emil, geboren den 10. September.

Denselben. Dem Feldwebel Heinrich Adolph eine Tochter, Elise Emilie Hermine Frieda, geboren den 4. August.

Denselben. Dem Fuhrmann Martin Helfrich eine Tochter, Katharine Elisabeth, geboren den 4. September.

Denselben. Eine uneheliche Tochter, Luise, geboren den 17. September.

Den 8. October. Dem Professor Johann Wilhelm (Spenge! eine Tochter, Gertrud Hedwig, geboren den 9. Juli.

Den 11. October. Dem Metzgermeister Franz Schmidt ein Sohn, Adolf Louis Karl Eduard, geboren den 24. September.

Denselben. Dem Kaufmann Gustav Müller eine Tochter, Lilli Ludovica Wilhelmine Charlotte Elisabeth, geboren den 6. September.

Beervigte.

Den 7. October. Mathilde Kalkhof, Tochter des Kaufmanns Ludwig Kalkhof, alt 12 Jahre, starb den 5. October.

II IIIIHTOM?

Brodpreise

vom 14. bis 28. October 1888.

der Bäcker H

1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 27

2 (4 Pfd.) Weißbrod .... 54

1 (2 Pfd.) Schwarzbrot) 1. Sorte 24

2 (4 Pfd.) Schwarzbrot) 1. Sorte 48

1 (2 Pfd.) Schwarzbrot) 2. Sorte 22

bei L. Krombach, Carl Lenz . 21

2 w (4 Pfd.) Schwarzbrot» 2. Sorte 44

bei L- Krombach, Carl Len,. .42

3 (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte

bei I. Lein, K. Haas, L- Keil ... 66

Gießen, den 13. October 188

Großherzogliches Fres

der Brodverkäufer

1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 27

2 (4 ) .....54

1 (2 ) Schwarzbrod 1. Sorte 24

2 r (4 ) Schwarzbrod 1. Sorte 48

3 w (6 ) Schwarzbrod 1. Sorte

1 (2 ) Schwarzbrod 2. Sorte 22

2 (4 , ) Schwarzbrod 2. Sorte 44

3 (6 , ) Schwarzbrod 2. Sorte 66

Polizeiamt Gießen, rnius.

Kirchliche Xn^rigni der evangelischen Gemeinde.

Am Montag den 15. October, Vormittags 9 »Uhr, predigt in dem Gottes­dienst zur Eröffnung der Dekanatssynode nach heute erst eingetroffener Mit- theilung Pfarrer Wahl zu Wieseck.

Briefkasten.

Herr nn., Darmstadt. Bitten für die Folge Ihre Briefe nicht der Bahnpost nach Basel anzuvertrauen, da sonst dieselben etwas zu spät nach Gießen gelangen. -

D. Red.