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Telegraphische Jepeschen.

«Skale«.

und den Beifall, der

als Köchin ganz aus Den Schutzengel des schoß jedenfalls den

in October. Aus Tiflis wird gemeldet, der Kaiser habe gestern

ail! dem Gebiete von Kars empfangen, roeldie Der= Pnb!!,nk ^/^lkerung erblicke ihre Wohlfahrt in der unbegrenzten Ergebenheit für lajewttsch In^BorshomW fl<6 "UnmE1,r i,eim Großfürsten Michael Ntk°- troffen ^0. October. Die kaiserliche Familie ist heute Vormittag hier einge- e - 10. October. Die Stamme des Schwarzen Gebirges scheinen sich mie

wirb'bi^h1 F.C6f9k0C5) d. n Indus zu wenden. Oberbefehlshaber Maqueen wird die das Land beherrschende Position besehen; er hat die Stämme benackricktiat «aäbm^ ftC^enbcS @etretbe vernichten werde, falls sie sich nicht vor dem 15A »* yuvwi*

»OM's telegr. «orrespondenr - Burea«.

c i 10. Oclober. Generalstabsarzt Lauer beging heute in aller Stille in

seiner Villa in Potsdam seinen achtzigjährigen Geburtstag. Eine offizielle Feier unter- blieb^da der Jubilar leidend ist. Trotzdem liefen zahlreiche Gratulationen von Seiten des Militärs, Berufsgenossen und Freunde, sowie reiche Blumenspenden ein. General­arzt Coler, Chef der Mediztnalabthetlung, beglückwünschte Namens der Militärärzte persönlich. Im December feiert Lauer sein sechzigjähriges Dtenstjubiläum.

cm sa :S?£Un,Lt ?0-o^vber. Professor Virchow thetlte in der heutigen Sitzung der Medizinischen Gesellschaft mit, daß er Namens der Gesellschaft an Generalstabsarzt PV Lauer anläßlich seines achtzigjährigen Geburtstags ein Telegramm gesandt habe folgenden Wortlauts:Die Medizinische Gesellschaft sendet Ihnen ihre herzlichen Glückwünsche und ihren innigen Dank für Ihre langen, segensreichen Dienste." Redner 8=$tc.Jn leinen jetzt folgenden Worten mit lebhafter Anerkennung der Leistungen des Jubilars, dem es mit zu verdanken sei, daß Kaiser Wilhelm so lange unter uns weilte und Dem die heutigen Militärärzte ihre bedeutungsvolle und entsprechende Stellung in der Mtlitärhierarchte verdankten.

c. Straßburg, 10. October. Der Redackeur desMessin", Zimmermann, ist aus Glsatz-Lothringen ausgewiesen worden.

ar, . Bruneck (Tyrol), 10. October. Prinz Heinrich von Preußen traf gestern Abend hler ein und stieg im Hotel zur Post ab. Der Männergesangverein brachte ihm ern Ständchen dar, worauf der Prinz sich den Chormeister oorstellen ließ und dankend die in den deutschen Relchsfarben eingefaßten Liedertexte entgegennahm. Die Abreise erfolgte heute 12Vs Uhr Mittags.

Mürzsteg, 10 October. Heute früh conferirte Kaiser Wilhelm längere Reit mit Herbert Bismarck , welcher bereits gestern unmittelbar nach seiner Ankunft in Murzsteg eine einftundige Audienz hatte. Heute Vormittag erfolgte die Abreise beider Kaiser, des Königs von Sachsen und der übrigen Jagdgäste in acht Equipagen nach Neuberg, woselbst der Hosseparatzug bereitgehalten wird.

Neuberg, 10. October. Ihre Majestäten Kaiser Wilhelm, Kaiser Franz Josef und König Albert, sowie die übrige Jagdgesellschaft sind 11% Uhr Vormittags hier emgetroffen und mit Sondeizug um 12 Uhr weitergereist. Die herbeigeströmte Be­völkerung begrüßte die Allerhöchsten Herrschaften mit lebhaften Hochrufen.

Mürzzuschlag, 10. October. Seine Majestät Kaiser Wilhelm hat bei freund- Ucherem Wetter, als während seines Aufenlhalts in Steiermark herrschte, die italienische Reise angetreten. Um 12 Uhr 30 Min. traf der Separatzug aus Neuberg ein. Ihre Maiestaten Kaiser Wilhelm, Kaiser Franz Josef, König Albert, ferner Prinz Leopold von Bayern, der Großherzog von Toskana und die übrigen Jagdrheilnehmer begaben sich in den Hoswarfefalon, woselbst eine Frühstückstafel angerichtcl war. Hier unter; i l n k vre Majestäten etwa 10 Minuten mit dem Ober sthof meister Prinzen Hohen- lohe, dem Generallieutenant von Hahnke und anderen Mitgliedern des Gefolges. Insbesondere pflog Se. Majestäl Sailer Wilhelm längere Unterhaltung mit dem Bot- fchafter Prinzen Reuß und anderen anwesenden Persönlichkeiten, bis die Reit zur Ab- 0^0011^11 war. Nachdcm Allerhöchstderselbe von den zurückbleibenden Herren I durch Händedruck Abschied genommen, schritt Se. Majestät auf den Kaiser Franz Josef zu, tauschte mit demselben wiederholt Umarmungen und Küsse und nahm sodann in ° 2BeS von dein König von Sachsen und dem Prinzen Leopold von

Hierauf bestieg Se. Majestät den Waggon, lüftete mehrmals den §.ut 3}*11! der Zug setzte sich in Bewegung und fuhr aus dem Bahnhof,

kn i Je r Kaiser Franz Josef trat nach eingenommenem Frühstück mit den zurück­gebliebenen Herren der Jagdgesellschaft die Rückreise nach Wien an.

"Wien, 10. October. Kaiser Franz Josef, der König von Sachsen, Prinz Leopold von Bayern und die übrigen Jagdtheilnehmer sind Nachmittags 4 Uhr hier wieder emgetroffen.

cm c^inn, ^0. October. Der deutsche Botschafter Graf Solms ist [beute Seiner Majestät dem Kaiser Wilhelm entgegengereist; die zum Ehrendienst bei Sr. Majestät befohlenen Cavaliere haben sich bereits gestern an die Grenze^degeben. Für das Ge-

Majestät des Kaisers sind in demselben Flügel des Quiiinals, welchen Se. Maiestat bewohnen wird, Wohnungen bereitgestellt.

Rom, 10 October. Die deutschen Bewohner Roms überreichen am Sonntag nach dem Gottesdienst dem Kaiser eine kunstvoll vom Maler Tubenthal hergestellte Adresse, die den folgenden Wortlaut hat:Begeisterten Jubel erweckt die Ankunft Ew. Majestät bei allen in Rom ansässigen Deutschen. Entsprossen verschiedenen Gauen des großen Vaterlandes haben die Deutschen Roms zu allen Zeiten in der Liebe zur Heimath und der Theilnahme an Allem, was das deutsche Volk in Freude und Trauer bewegte, das stärkste Band der Gemeinsamkeit gefunden. Daß wir unserer treuen An­hänglichkeit an das Vaterland, unserer tiefen Ergebenheit und Ehrfurcht für dessen er­habenen Herrscher inmitten der Stadt, deren dankbare Gäste wir sind, am heutigen Tage Ausdruck geben dürfen, erfüllt uns mit inniger, unermeßlicher Freude. Gottes reichsttr Segen begleite Ew. Majestät auf allen Wegen zum Heile und Ruhme des deutschen Vaterlandes."

~ ir Ponlebva, 10. October. Der hiesige Bahnhof wird bei der Ankunft des Kaiserlichen Extrazuges bengalisch beleuchtet. Die Bürgermeister aller an der Eisenbahn- ftrerfe Pontebba-Udine gelegenen Orte werden zum Empfange des Kaisers am Bahn- hofe erscheinen, Nachts ist zollhoher Schnee gefallen. Die auf der Strecke Pontebba- Udine durch Hochwasser herbeigefühlten Beschädigungen sind vollständig beseitigt.

Ponlebba, 10. October. Auf dem Bahnhofe herrscht regste Thütigkeit zum Empsange des kaiserlichen Gastes. Auf dem Perron sind 15 prachtvolle Candelaber angebracht. Die Bahnbureaus wurden vorübergehend in die Nebenräume verlegt. Die Neoisionshalle ist in zwei Räume gelheilt; einer bildet den Empfangssalon, in welchem

Generaladjutant des Königs von Italien, Pasi, und die Ehrencavaliere dem Kann Wilhelm vorstellen werden; der andere dient als Speisesalon, in dem ein Diner ru 20 Gedecken stattsindet. Die Räumlichkeiten sind mit den deutschen Reichsfarben -eschmuckt. An den Decken hangen zahlreiche Crystallkronleuchter, an den Wänden zwei kostbare Gobelins und reicher Blumen- und Pflanzenschmuck. Für das Gefolge fmdet in einem eigens hergerichteten Salon e.n Diner zu 40 Gedecken statt. Kaiser Wilhelm wird sich beim Ueberschreiten der österreichischen Grenze nicht aufhalten und sich in Ponlebba nach dem Diner von den österreichischen Begleitern verabschieden , . 5?Ut-bba, 10. October. Kaiser WUHelm ist heute Abend mit dem Prinzen Heinrich hier eingetroffen und von den zum Ehrendienst befohlenen italienischen Offi­zieren Namens des Königs Humbert bewillkommnet worden. Nach kurzem Aufentbalte wurde die Reise fortgesetzt. Die vor dem Bahnhofe zu vielen Tausenden zusammen- gestromte Bevölkerung begrüßte den Kaiser mit brausenden Hochs. 6

Paris, 10. October. Präsident Carnot ist heute Vormittag von Annecy ab- geretst und gegen 2 Uhr in Beaune emgetroffen. Das Nachtquartier nimmt er in uDtjon; morgen erfolgt die Rückkehr nach Paris.

10' Stober. DerTemps" kommt heute erneut aus den Empfang Carnot s bei seinen letzten Reisen sowie auf das von der Bevölkerung dem Präsidenten ^enuber bekundete Vertrauen zurück und weist mit Rücksicht hierauf jeden Gedanken an eine Verfassungsrevision als verbrecherisch und thöricht zurück.

10. October. In der heutigen Berathung der Budgetvorlage '

S ^merkte Holftein-Ledreborg, daß falls die Verständigung über das Budget | mOprhpnrfSrx4ninUn*9 provisorisch emanirten Gesetzes seitens der Linken bedingt werden solle, diese ein solches Ansinnen niemals acceptiren werde. 1

aus heKrbattnr8®fomme?.CtOber" ®otfd,after Schuwalow ist oon (einem Landgute i

Zum Schluffe sei noch zwei Wünschen Raum gegeben. Der eine aebt an den brtsn0^.lb ersuchen, sein vorlautes Wesen abzulegen. ^Wenn wir Pd k^^V9 ' ^gar einmal von der BühneSt!" zugerusen Und

f . r E^ues Theater.j Nachdem sich am Mittwoch Abend das allerliebste Lust- fpielder Störenfried von R. Benedix, des ungetheiltesten Beifalls in prfrpnpn hnft» betritt am kommenden Freitag Rudolf Kneisel wieder mit einer Neuheit unsere Bühne' und zwar mit seinem lustigen SchwankPapageno". Das Stück hat überall einen sehr großen Ersolg zu verzeichnen gehabt und möchten wir bei dieser Gelegenheit nickt sam°!7Lch-m ",eaetIicbenbe Publikum auf diese Neuheit ganz beWr77usme?k-

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5 R-entg-n wurden ausNachsuchen ihres Dienstes entlassen,

zur Ver'wenduna^^als^Ä^bme b ^^^?bftens achtjähriger acttoer Dienstzeit, welche WUMZMVWM nachsuchem" ° S8ernenbunS das Einverständniß ihrer uorgesetzien Behörde

Hnnvel utto Verkehr.

MM «RtW

l0, §^ber. Erbsen game pr. Vfd. 16-20 do. geschälte 18-22^ Linsen 18 28 weiße Bohnen 2022 jvartoffeln 100 oon n,,n $. G-scheid 10-12 Butter per Psd. 0 90-110 ®er ba§ ß 7 4 °inr0" pCr M-p-r Stück 20-51JiaJ pfr Stück 9^5 VsS n?r Md 7-9^ Weißkraut per Stück 8-20 H, Rotherüben per Portion 15-30 P 9

Vermischtes.

, . Darmstadt, 10. October. Nächsten Samstag, den 13 October I finhpt npr^nii*11 dl'O^^^nd im Saale des Ludwigsbahnhof-Hotels hier statt. E?'ergehen persönliche Aufforderungen nach den Einladungslisten, doch werden alle biesiaen und auswärtigen Mitglieder des Kösener 8.6. bestens willkommen geheißen Da sett der Abhaltung des letzten L.6.-Abends dahier eine Pause von über breimertel Jahren ver- J.n ^n,?c?ra^£..?cr llroßen Anzahl der hier und in der Umgegend ansässigenalten Herren des Kosener 8.-0.Verbandes steht eine zahlreiche Betheiligung empSWminMu nod in ben Unw-rsitätss-ri-n hier weilenden jüngeren

= Frankfurt, 10. October. Der Selbstmörder Kemvf mpTrhpr

U n bei mH A e 8 seiner blutigen That erkor und demselben Nldurch^etwas

Unheimliches verlieh, soll schon früher zweimal versucht haben, sich das Leben zu ber ^bnsch in einem Anfall von Geistesstörung d^andelt hat. Merkwurd g bleibt dann nur, daß derselbe eine Waffe bei sich trug und so planmäßig und vorsichtig zu Werke gehen konnte, wie geschehen. 9

^5^"Esur t a. M., 9. October. An derMainspitze" bei Sacksenbanfen PTfnrntP °mh3r f1887 Zusammenstoß zweier Eisenbahnzüge, wobei ein Bremser geiödtet und fünf Personen mehr oder weniger schwer verletzt wurden. Wegen dieses Unfalles wurde der Locomotivfuhrer der Hessischen Ludwigsbahn, Joseph Limburg aus Mainz der einen jener beiden Zuge leitete, unter Anklage gestellt. Das Landgericht in Wies- ?nmnM^nnrbMn^rnß4n?^C?' ^ffen Darstellung das für ihn maßgebende Signal sowohl vor seiner Einfahrt wie auch noch nach dem ZusammenstößeFreie Fahrt" an- °i-l1? Z-ug-u fr-ig^proch-n° 8 toUlbI°§ tem Un01ü(f fci- na* V-rmhmung

, , leben augenblicklich in der Zeit des Aepfelweins. Jeden Taa mprhp» Diele Wagen voll Aepsel hierher und nach Sachsenhausen gebracht. Für die lieble Jugend sind das Blümer genußreiche Augenblicke in des Wortes eigenster Bedeutung, bin» fie folflt unermüdlich den obstbeladenen Wagen und sucht einige Aepfel zu erbafcken Besonders reich ist die Ausbeute, wenn die Wagen vor^ben ÖirtbSaften Ä weder Käufer nach Verkäufer zu sehen ist. Ein beliebtes ^ä»itÄ s ch^ in den Besitz van Ak-feln zu setzen sind Stacke ober Latten, durch welche Nägel geschlagen werden Mittelst eines solchen Instruments versuchten gestern mehrere Buben auf dem Rämer- berg Aepsel aus dem Keller zu holen. Da dies ihnen schliesslich aber zu langsam ging ftleg einer durch das Kellerloch hinab und warf die Aepfel den Harrenden z" D?e Strenzerel" wurde bemerkt und der Dieb gefangen. Er erhielt eine wenin liebe aber wirksame Strafe. Nicht Prügel wurdet ihm verablttcht jZ?SiaÄ« ibn, unter Anbrohung von Hieben, auhaltenb Aepfel zu essen Binnen 25 Winntp« ^tilgte d-r klein-Räuber 12 Stück, dann verlietz ihn aber'die Masi Zäfne und Magen sträubten sich unb er sing laut zu schluchzen an. Der Eigenthümer der Aepfel Sar n ^nmenfcj, er ließ Gnade für Recht ergehen und hieß ihn auf demselben Wege nk»®"repfdbaLmfhUOminen' ®Ct f° lall geschworen haben,

Krofeff^r0 Dr ° 9 9? 'sm'niff Ct°hLediger der hiesigen israelitischen Gemeinde, Professor vr A. A. Wolff, beging heute unter reger Theilnahme sein 60jähriaes Priester - Jubiläum. Der König ernannte den 87jährigen Jubilar zum (Eommanhpnr gekommm ° mOtff 'Mt DOt fünWß Gichen n"ch K^nhagen

Benedix' jum^erjen^gebenbeä Lustssstel'^,De?Stör-n^r^"b" 9ieinerä brachte uns »stenLsien^ÄW

ZMWMNWZM Famtl.ensreund, dem all' der Jammer nahe geht, dm S örenttted^ ans i Stunbm

ibdoch, besonders in den ©eenen, wo sie an ihrer Tockter bebt bnttp fip nnfepJ* » «SS b^LL'L

SubÄaib stellst H°rr' h7er ^ar^" 4 "t"Cr8tiifCnb'

dem Leben gegriffen und ihre Klage war ungemein rührend.

Hauses, den alten Muller, spielte Herr Director Reiners. Er ?O0e! Der Eindruck seines Spiels war ein Überwältigender ibn des öfteren sogar auf offener Scene unterbrach, hatte er wohl verdient Die ^rl K?l! a" abwechselnd vor Rührung und vor Lachen in die Augen.' Auch yr Ufa, sowie die Herren Taußig, Löwe und vor Allem fSprr (SiihphrnnSf fanden sich mit ihren Rollen recht befriedigend ab frUbebranbt

oom H^en^^ung wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen und der kam gewiß