Brand- und Frostschäden, Bindehauterkrankungen, Diphtherie, Ekzemen und Rhagaden, so daß also die ungemeine Wirksamkeit deS Creoltns bet völliger Unschädlichkeit allen etwa versuchten Verdächtigungen oder Zweifeln gegenüber als feststehend zu betrachten ist.
Merkwürdig ist, daß das Creolin nicht nur kein Gewebe beschädigt oder befleckt, sondern im Gegentheil als Fleckwasser wirkt, indem es Fettflecke aller Art aus Decken, Stoffen, Kleidern rc. entfernt. Auch zur Behandlung der Wäsche kann es daher mit Vortheil dienen und allen Metallen, wie Silberzeug u. dergl. verleiht cs, als Putzflüssigkeil oder Putzpulver angewendet, einen außerordentlichen Glanz.
Für sanitäre, häusliche und industrielle Zwecke findet hiernach das Ereolin geeignete Verwendung bei schweren und ansteckenden Krankheiten zur Desinfektion der Krankenzimmer, dann aber auch allgemein in Krankenhäusern, Schulen, Küchen, Vorplätzen, Dielen, Closets, Unrath-Etmern, zur Heilung von Geschwüren und Wunden, bet Diphtheritis und anderen Halskrankheiten zum Gurgeln und Jnhaliren, bei starkem Nasenbluten, für Bäder, als Kopfwaschwaffer und zu sonstigen Totlettezwecken rc. rc. Die Landwirthschaft bedient sich des^Creolins zur Schaf- und Rinderwäsche, es vernichtet hierbei alle Insekten und Schmarotzer, insbesondere die am schwersten zu bekämpfenden Sarkobtesarten der Räudemilben. Ein mit Creolin gewaschenes Thier wird von keiner Fliege gestochen und etwaige Wunden heilen in überraschender Weise. Die Wolle der Schafe wird weiß, glänzend und im Ansehen verschönert. Richt minder wirksam ist eS als Heilmittel der Klauen- und Maulseuche bei Rindern und Schafen, als Waschmittel und Heilmittel für Mauke und Kronengeschwüre der Pferde, als Mittel gegen Räude und Ungeziefer bet Hunden, bei allen Geflügelkrankheiten (siehe der Geflügel- -freund Nr. 20, 19. Mai 1888) u. s. w., u. s. w. Die Creolinwäfche ist endlich das
beste Mittel gegen Schmutz, Kornwurm, Schimmel, Brand, Saatkrähen u. s. w. beim Reinigen des Wetzens und befördert gleichzeitig das Keimen, nicht minder aber ist es ein untrügliches Holz - Conserorrungsmittel, welches die Fasern leicht durchdringt, sie £• ar ^nen Zähigkeit verleiht, gewissermaßen* eine Versteinerung herbeiführt und dre Angriffe nagender Insekten verhindert. Die Anwendbarkeit ist hier um so allgemeiner, als nach dem Tränken mit Creolin jede andere Farbe auf das Holz ausgetragen werden kann.
.. 8“r hier nur andeutungsweise ausgesübrlen Verwcndungsarten ertheilt
die Firma William Pearson u. Cre. in Hamburg detaillirte Gebrauchsanweisungen und bemerken wir nur noch, daß der billige Preis des Creoltns dessen Anwendung Überall und tm größten Maßstabe ermöglicht.
Wärmegrade der Lahn und der Luft, nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr. mi t t Luft 10, Wasser 13</r Gr.
Gießen, den 11. Juli 1888. Rübsamen.
GchiffSrrachrichten.
Bremen, 10 Juli. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer $apt* aP’ daur, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am d üon .Bremen und am 1. Juli von Southampton abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
Allgemeiner Anzeiger.
Heiigras- Vcrsteigcrimg.
Freitag, den 13. Juli L I., Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das Heugras von den städtischen Wiesen, ca. 60 Morgen, an Ort und Stelle versteigert werden.
Der Anfang ist bei der hiesigen Ziegelhütte.
Allendorf a. d. Lda, 9. Juli 1888. Gr- Bürgermeisterei Allendorf a.d. Lda.
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Materialwaaren. [5690
•dK- Bekanntmachung. *Oc
Wir bringen hiermit zur Kenntniß, daß seitens unserer Generalagentur, der Firma Ludwig Müller Co zu Nürnberg sämmtliche Wormser Loose baar bezahlt und bezogen wurden. Somit sind alle Verpflichtungen erfüllt und die Ziehung findet bestimmt und unabänderlich am Dienstag, 19. Juli^ im Rathhause zu Worms statt. .
Worms, 8. Juli 1888. Für den Ausschuß:
Friedrich Schoen, Vorsitzender. •
Wormser Loose bei der Genralagentur vergriffen, am hiesigen . Platze Loose noch in kleinerer Anzahl zu Haden bei allen bekannten Verkaufsstellen.______________________________5677 -
Zahresfest
tauez
ezet.
ütt clet-
des
Vereins für innere Mission in Bad-Nauheim ;
am 18 Juli 1888.
Festpredigt: Pfarrer Waas aus Lampertheim. Vortrag von
P. Veit aus Braunschweig über: „die Fürsorge für unsere weibliche Jugend." Nachversammlung aus dem Teichhause.
5679________________Der geschäftsführeode Ausschuß.
Evangelischer Bund. I 5681 |
Versammlung Donnerstag den 12. Juli, Abends 8ZUHr, im kleinen Saal des Stein'schen Gartens.
Tagesordnung: 1) Vortrag des Herrn Prof. vr. Müller: über die römische Propaganda der Gegenwart.
2) Wahl des Vorstandes für den Ortsverein Gießen und Berathung über die Thätigkeit des letzteren.
Gäste sind willkommen._______________________Dr. Gottschick.________
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