Ausgabe 
11.10.1888 Zweites Blatt
 
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Handel und Verkehr.

«rl) - [Rilometerbinttä] In letzter Zeit ist die schon mehrfach e.hob-n- Foroerung von sogenannten Ktlometer-AbonnemenlS auf den tSifentabiu-n seitens des Publikums und namentlich des vandelsstandes wieder r-roorg- r-ttn Der Handels Vaud verlangt dieselben als Ausgleich für die kombinirtcn Rundreiiebillet^ die in der Hauptsache nur dem Vetgnngungsoerkehr zu Gute kon.ulen, für Geschäftsreisende aber W---N so mancher er chw-r-nb-n Bedingung, der Forderung einer Rundreise Gebund-^ seins an eine vorher festznstellende Tour, der Zurücklegung einer erheblichen Entfernuna tnnerhaid einer bestimmten Zeit, des Wegfalles von Freigepäck, nicht recht verwendba? sind. D.e vom Handelss ano vertretene Ansicht, daß der B-rnssr-isende derEifenbahn nicht nur die Einnahme sur seine Person und sein Gepäck zubriitge, sondern auch n Folge seines Handelsbcruses für vermehrte Zufuhr im Güt.rp-.k-hr, also auch dort

nna6T.än ^r?^"bahnverwattung wirke und deßhalb eine oorzugsweite Berücksichtigung verdiene, ist sicher nicht von der Hand zu weisen und dürste mobt Anspruch auf Beachtung haben. Bei den preußischen Staatsbahnen, die botb sonst in ?e fC w" B-rbess-rungen und Erleichterungen in den EinVichtung n des Personenverkehrs vorangchen, ist auffallender Weise die Idee der Kilometcr-Abonne mentS noch immer kühl behandelt, während ringsumher, in Oesterretch-Ungarn den Niederlanden u. s. w. dies« Einrichtung langst Gemeingut geworden ist. Dieselbe ist ^.undsur sich ziemlich einfach. Sie besteht in Oesterreich-Ungarn darin, daß sogen W-ithmarkenh-,t-ausgegeben werden, die Werthmarken-Coupons zu 20 ® 5 ® ^0/r. und 10 Kr-, im G-sammtwerthe von 100 G., 200 G., 500 G. unb 1000 enthalten, deren Preis aber unter Gewährung eines nach der Höhe des G-sammtwertbls stergenden Rabatts von 30 bis 50 pCt. diesem entsprechend weniger beträgt Auf Grund der im W-rtbmark-nh-f,° befindlichen Wer,hmarken können nun°ü/bUÄ gewöhnliche Btllets »u allen fahrplanmäßigen für die P-rsonenb-fördcruna bestimmten

QC ^agenklafsen gelost und mit den Werlhmarken bezahlt werden welche hierbei zum vollen Betrage in Anrechnung kommen. Die Preise bei zu veraus­gabenden Btllets werden von 10 zu 10 Kr. derart abgerundet, daß Beträge unter wabtn. " 6 f'e"' "nb Uber 5Är" iingegen für volle 10 Kr. genommen < rtDas Werthmarkenheft hat nur für jenes Kalenderjahr Giltigkeit, sur welches dasselbe ausgestellt wurde Für W-rthmark-n, di- in, Lauf- des Jahres nicht b nutzt oder,verloren gegangen sind, kann eine Rückvergütung des bezahlten Präses m-ü beansprucht werden.. Die Werthmarkenh,sie werden auf den Namen ausaestellt und sind^ausschltcßlich für die Person gtltig, auf deren Namen das Heft lautet. ^Wird das

Werthmarkenheft bei einer anderen Person gefunden, so wird pinn^inntn

Person strafrechtlich verfolgt. Die (Sonaole zur Verhütung unrechtmätziaen * e,tnJ?. ^brthmarkenheftes durch eine unbefugie dritte Person verursacht die

.^.auptschwierrgkelt und halt zumeist die Eisenbahn-Verwaltung von allgemeinerem Vor­gehen ab. Soll die Emrlchtung sich nichi nur auf einen Verwaltungsbezirk beschränken IpMuVLi? hU.ffln?ereausgedehnt werden, wie es jetzt von einer öster- retchtlchen Bahn für den Verein deutscher Etsenbahn-Verwaliungen angelegt ist so tritt Nabntt-s d e doppelte Berechnung des vollen Fahrgeldes unb des gewährten

Äs U e Hindernisse dürften aber nicht unüberwindlich sein, und wenn

unter ® F Ian0Jitne tia^cllie Herabsetzung des Personenfahrgeldes

9 rS ? Nebenemrichtungen eintreien sollle, so werden auch bte preuß ^i^Dme?er69Ihnnnn?m?n^1a ,na^ Werthmarkenheften oder den diesen ähnlichen

T ~ au(S den Bezirks-Ersenbahnraths.-Sttzungen rst von den Vertretern der Handelskammern schon wiederholt dem Wunsche nach denselben Aufdruck gegeben worden - nicht lange mehr verschließen können. 11 Cn ^U50rucr

«iterari f d) e

^s!106und Mühe, wenn die Fensterläden sich schließen und die friedlichen Klange der Abendglocken den Feierabend verkünden entflieht ein ^phpr 0e/" dem Hasten und Jagen des geschäftlichen Getriebes,

nCn rCt4m dämmernden Lampenscheine in fröhlichem Geplauder den Rest des Tages zu verbringen. Gar Mancherlei des Interessanten ist da ost n.

ben Erlebnissen des vergangenen Tages und den Ereignissen der Knasten ^elt ' Und auch ein alter lieber, regelmäßig alle vierzehn Tage vorsprechender Gast bat sich wieder eingefunden und weiß so viel Schönes und Neues DonufüTren ba6 fnaar fcie mit einer kleinen Weihnachtsarbeil beschäftigten Finaer der Kranen n^02 ,7 ^ emsig ihre Regsamkeit einstellen und Alles im Kreste 1f D Ä FOwrÄi»

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