Lokales.
T^s°rdnung Mr di- Stadtverordneten-Sttzung am
erhobenen Taxen.
für
1
JL, 1 Kuh
4.58 JL, 1 Rind H, 1 Hafen 6 $
die friedliche Entwickelung der politischen Lage ist bereits so weit fortgeschritten, daß einzelne Stimmen vor einer Ueberschätzung der friedlichen Symptome warnen und daran erinnern, daß mit den diplomatischen Verhandlungen zur Lösung der bulgarischen Frage die Schwierigkeiten erst beginnen. Zu der Verschiebung weiterer zwei russischer Divisionen an die Westgrenze bemerkt die „Kreuz-Zeitung": „Wenn hierin auch kein neues Moment zu erblicken ist, da der „Russische Invalide" die weitere Ausführung des Truppendislokationsplanes angekündtgt hat, so ist doch aus der Thatsache, daß es bei der Ausführung dieses Planes verbleibt, ersichtlich, daß sich eben an der militärischen Situation nichts geändert hat." Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt heute: „Ein Zwischenfall, der daran gemahnt, wie ungemein schwer das Moment des Unberechenbaren in die Waagschale der internationalen Situation fällt, ist der von Nabokow und Genossen in Bulgarien angestiftete Putschversuch. Obwohl dem Unternehmen kein besserer Erfolg beschteden gewesen als seinen Vorgängern, zeigt es doch, daß Bulgarien von einer definitiven Ordnung der Dinge noch recht weit entfernt und nicht in der Lage ist, den Interessenten des europäischen Friedens moralische Bürgschaften für Die Stetigkeit seiner normalen Entwicklung zu bieten."
Berlin, 8. Januar. Einen liebenswürdigen Beweis internationaler Courtoisie hat, wie di- „Nordd. Allg. Ztg." mittheilt, in diesen Tagen die italienische Regierung geliefert
Für den deutschen Kronprinzen und die kronprinzliche Familie gehen täglich zahlreiche Sendungen aus Deutschland, meist in Körben mit frischen Blumen oder in Blumensträußen bestehend, in San Remo ein. Der Umstand, daß für Postpacket- sendungen nach Italien nur ein Höchstgewicht von 3 Kilogramm zugelassen ist, erschwert natürlich derartige Sendungen und führt schon bet der Aufgabe derselben wegen der im Publikum häufig bestehenden Unkenntniß von jener Einschränkung bedauerliche Verzögerungen berbet. Im Hinblick hierauf hat die italienische Postverwaltung die Grenz- Postamter telegraphisch angewiesen, ausländische Postpacketsendungen an den deutschen Kronprinzen und an die kronprinzliche Familie bis zum Gewichte von 5 Kilogramm zur Beförderung zuzulasien.
Italien.
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wahrend dahier zur Erhebung kommen für oder Stier 2.75 jü I Schwein 1.72 m.. 1 uo „
und für 1 Rnitr. Laub-, Scheit- und Knüppelholz 24 H.
UniverfltätS-Chronik.
* Ochsen 6.86 JL, 1 Kuh
Hammel 58 1 Reh 43
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. «Sttteatu
4n QiArftnH vtAv» COr.„..irr » Earnot hielt am gestrigen Sonntag eine Jagd
°°"R°mb°u.ll°t ab, an der auch der deutsch-!rKschffÄaS-, MZK
welche eifrigst'betrieben'werden^^ Arbeiien für die Weltausstellung -°n 1889,
<5avallerifte« und Artilleristen seien bereits entlassen die Entlassima fLr !unp '
bedarf aber noch der Bestätigung des Senats. ' ßmn' ülc Ernennung
Gan Remo, 2. Januar. In ganz Oberitalien ist nordischer Winter eingekehrt: in der Lombardei und im Venetianischen liegt fußhoher Schnee und Bahn- und Telegraphenverkehr sind tagelang tn's Stocken gekommen. Sogar Nizza hat seinen bedeutenden Schneefall gehabt, ebenso Cannes, und die hier einlaufenden Briefe aus Rom, die bisher nur über unendlichen Regen gejammert, melden zur Abwechslung neuerdings auch von dort Regen und Schnee zusammen. Unter solchen Umständen hat der zeitweilige Bewohner von San Remo noch allen Grund, mit seinem Wettergeschick zufrieden zu sein. Schnee kennen wir einstweilen nur vom Hörensagen. Wirklicher Frost ist uns bisher ferngeblieben und wenn wir bei frischer Brise, rauher Luft und bedecktem Himmel einmal einen Tag den Ausgang auf das Nothwendige beschränken, so gewährt doch gewöhnlich schon am folgenden Tage stundenlanger Aufenthalt im Freien im Hellen, warmen Sonnenschein auch zarten, schwachen Kranken selbst entschiedenes Behagen. Man darf daher wohl sagen, daß Alles in Allem genommen die Wahl des Winteraufenthalts für den ersten unserer Kurgäste, den Kronprinzen, eine gute gewesen ist Seine Erscheinung, seine Frische und Heiterkeit bezeugt es. Die elastische Kraft seiner Bewegungen spricht von vollem Wohlbefinden. Das tückische Leiden, das nun schon seit mehr als Jahresfrist in Behandlung steht, scheint zu einem Stillstände gekommen zu sein. Seine äußeren Erscheinungen bleiben in ihrer Art eigenthümlich. Sie decken sich nicht vollständig mit irgend einem der verschiedenen bekannten Krankheitsbilder. Der hohe Kranke selbst leidet unter keinerlei Beschwerden. Für die vielen Millionen von Landsleuten, die in diesen Tagen mit heißen Wünschen, gethetlt zwischen Furcht und Hoffen, nach San Remo blickten, muß es unter allen Umständen ein Trost sein, baß der heldenhafte, ritterliche Fürst, auf dessen Haupt so lange die besten f>off: dre Zukunft unseres Volkes ruhten, ungeschwächt in voller Kraft und Männlichkeit dasteht und mit unerschütterlichem Gottvertrauen der Zukunft cntgeaen- sieht Seine Aerzte nennen ihn das Muster und Beispiel aller Patienten und rühmen die strenge Gewissenhaftigkeit, mit welcher er ihren Vorschriften nach lebt, ihre Unter-- fuchungen und Beobachtungen erleichtert und ihre heilwirkenden Bemühungen in jeder Richtung unterstützt, nicht zuletzt durch seine stramme Mannhaftigkeit und tapfere, flu> « Was dre Behandlung anbelangt, so gehören ihre Einzelheilen nicht in den Bereich des Berichterstatters. Die besondere Schonung und Rücksicht, welche im Privatleben das Gefühl dem wohlerzogenen Menschen an der Schwelle des Krankenzimmers auferlegt, sollte der erlauchten Person des Fürsten gegenüber, welcher der Krone am nächsten steht, rn erhöhtem Maße vorwalten. Ein entschiedenes und gerechtfertigtes Jnt-r-ss- ied«ch wird in wellen Kreisen der Stellung und dem Einflüsse des deutschen iVri u dieser Behandlung zugewandt. Durch die Nähe drohender Gefahr für den ? geliebten Thronerben aufs Tiefste erschüttert, hatte das Volk dringend verlangt daI auch Deutschlands bestes Können auf dem Gebiete der Wissenschaft zum Wohle des Kranken nutzbar gemacht werde. Es war für den Arzt, auf welchen die Wahl fiel eine hohe verantwortungsvolle, mit eigenthümlichen Schwierigkeiten verknüpfte Aufgabe. Die ritterliche biedere Mannestreue, welche unser Kaiser stets Denen bewährt hat, denen er einmal sein Vertrauen geschenkt, zählt auch bekanntlich zu den bemerkens- werthen Ergenscha en seines Sohnes. Man hat es bis tn die letzten Tage gesehen, wie er seinem englischen Arzte unentwegt sein Vertrauen erhielt, und Mancher mochte mit ungewisser Besorgniß dem Verlauf der Dinge entgegenblicken in einer Lage, die öu Reibungen und Zusammenstoß mancher Pflichten in Menge zu bieten schien.
^"^"den Menschen, unter Männern von vornehmer Gesinnung ebnen sich dergleichen Schwierigkeiten von selbst. Eigenes hervorragendes Wissen und ^ÖI}nen ihnen neben der Achtung vor fremder Begabung und Tüchtigkeit
zugleich Bescheidenheit, Zuruckhaltung und Entgegenkommen. So ist es auch in diesem Falle gescheh^. Wer hier in unmittelbarer Nähe dem Gange der Ding? als theiU nahmvoller, aber unbefangener Zeuge folgt, der kann nur mit herzlicher Freude ver- 9br6 ^änncr bcr Wissenschaft mit wohlthuender Wärme den Empfindungen arn6?I^rn.SnUn0 h-nb Sympathie für einander Ausdruck geben,
kin Sache, um die: es sich hier handelt, muß solche Harmonie ein Gewinn
sein. Geopfert wird dabei nichts, denn es kann nach bestem Wissen bestimmt ver- sichert werden, daß bei aller Zurückhaltung der Einfluß der deutsche» Wissenschaft erhäl^^ (Köln^Z^g"/ bC§ bcut^en ®olfeg die gebührende Geltung voll und ganz
5. Verbreiterung der kleinen Sandgasse.
7i Softenbe«elburnen®aTUn ^Kupferschmieds Zimmer ziehenden Fluthgraben.
affiftenPS« in H-Äidn'als Angest-ltt ist d-r
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dach (Ln)^^Ä^L di-Ob°r-T-,egraphenassist-ni-n Drews in Cffen= issan ja*
ssSsEäSS« r« d^ser Auskunft gingen die bestellten Maaren ^al^sbald'ab Als^dann^fvättr ää ä's »S ä,wää bee®?a6^ Unb »^Vftern auch -in' °bsi°g°nd?s'urchdf ""
Gasthof Roh hier selbst Feuer aus und^erstW 7inen ^tz-n Tbett dÄaÄ'd?"»" ÄSr °UrbC burch
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bad> dadurch daß er sich jT üb« bte S ne ndfle ÄM
Tclegraphenstange schlug und durch den Anprall von der M^chine a^i. k^?"' cine D°r Mann erhielt b-d-ut-nd- N-rl-tzung.n am So?fe unb
was Anzahi d-r Anschlüsse re°?. Abonnent-^ -ls an» R " Dichtung - sowohl
belangt — an der Spitze aller Weltstädte marschirt. * ^Nutzung der Apparate an=
©ctrob®taflVtrnTAn(Stabtnffit^n"( l-tzt-n Nummern eine Zusammcnsiellung d-r ♦Ruma l s^tadt Gießen, sowie einiger anderer Städte des Großherzoa-
^.^bi Vergleichung der Elnahmen unserer Stadt mit denen der Städte Darmftaht, Offenbach, Mainz und Worms wird unseren Lesern wohl der Umstand StSdt-"im Verhältnisse^ ^d/uteEd""^^^ ?h°n ®ie|cn btnt-r denen der vorgenannten Vlaore ,m ^eryattntste bedeutend zuruckbleiben. Es erklärt sich dies durch die Ner- schiedenheit der bestehenden Sätze, da dieselben in jenen Städten fast für jeden einzelnen b ^ÜÄ^SbÄ2?enPanb Dtd böher sind wie die dahier ~ '
(sö werden z. B. erhoben in
,t SSf*?1*«10- Januar. sTurnerisches.^j Gestern Abend hielt der hiesige Turn- verein seine 1 Generalver ammlung pro 1887/88 ab. Nach einem Beschlüsse derselben das dieszahnae Winterfest (bestehend in Theater, turnerischen Hebungen Auf- von Pyramiden rc.) am 4. Februar in Stein's Garten statt. Da in Anbetracht der Größe des Vereins es unmöglich erscheint, bei Gelegenheit des Winterfestes einen ^ufugm, so wurde beschlossen, als Ersatz hierfür am 18. Februar einen Ball nnfhm^nMÄ hCr b"^? Amtsniederlegung und Abreise einiger Vorstandsmitglieder
ben darauffolgenden Regen war das bis jetzt noch feststehende Eis in Beweaun,, Unb luchte sich unter donnerndem Getöse einen Weg, dabei den Schweins Niederungen mit Schollen bedeckend. Hoffentlich wild der diesjährige erste Eisgang ohne größeren Schaden anzurichten vorübergegangen sein. rr. , ““ ber jüngsten Zeit hat ein angeblicher R. Bürgin aus München in ner- chiedenen deutschen Zeitungen eine Annonce erlassen, worin er Antheilscheine der Braunschweiger Staatsloose zu 2 JL mit dem Ansuchen anbot, daß die ^iebuno am ma^eCe^int1887 ^ttfiude und jedes Loos gewinne. Das Geschäft, das BürM 80l)bB'estellung-n'."' Natürlich^ waren 'di/'glaubensfcltg'enbBestcller^bupirt'' d^s
^5° ?ies rur Warnung derjenigen dienen, die ohne vorher sich genau »u bina^rocrfen ^nnOnct 6in bl-ndlings zugreifen und ihr Geld zum Fenster Gieße«, 10. Januar. sThcatcr.j Sobald die Benefize auf dem Revertoir crfchctnen, weiß man, daß sich die Theatersaifon zu End- neigt. Für U- weniaen Vorstellungen, welche noch stattfinden, steigert sich daher das
-ich» Weise, gegenwärtig studirt die ^udolph'fchl ©tfÄ" dn S^ni^ d = weldbeS wohl dazu angethan fern dürfte, allgemeine Aufmerksamkeit bei dem mirfürh S2SÄT 'Lumgl^sf-lb-^r-s^ noch nicht
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Ä d°s W-N-L « Ä ® bjS behandelt den Liebesroman der gefeierten Schaufvielerin WnHa 9?»rtJ^nnL 3
Aufführung ganz besonders interesfiren. Die Directian hn hb '
und Magdalena Herrn Heinrich in QlU
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! SottWttetee den 12. Jannar 1888, Nachmittags 4 Uhr " "
1. Das neue Schlachthaus.
2- um Ermäßigung des
3. Ausbau der Ostanlage.
4- rre'pp1„-rittk°^'"^ ®eOrS A'u°ld um Erlaubniß zur Legung eines
Ochsen
Darmstadt JL 19,50
Offenbach JC.
14.—
Mainz 11.—
Worms vtl 15.— 10.- 3.— 1.20
Kuh oder Rind
12 —
10.—
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Schwein
3.50
3.—
1 75
Hammel Neh
1.30
2.—
0.85
0*50
1 _
Hasen
0.30
_
0.20
Rmtr. Laub-, Scheit-
Knüppelholz
0.60
0.40
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