Allgemeiner Anzeiger.
per Flasche
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Gartenspa-
von
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fieren
Gießen, 4703
Maurerarbeiten Erdarbeiten Pflasterarbeiten
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30.-
96.-
576.—
102—
Prima hellfarbiges Exportbier Prima dunkelfarbiges E
Kartoffeln zu verkaufen bei
<Sebr. Rosenbaum, Westanlage 36.
5. Juni 1888. Senßfelder, Bez.-Bauausseher.
Daniel Heil
Lindenplatz 3.
Prima lardiges Exportbier 25
Prima hellfarbiges Lagerbier 18
aiio der Ärtien-Brauerei Gießen.
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Ackkgeöolmes.
Apfelwein in bekannter Güte empfiehlt 3676 _ Ftnil Fischbach. Tannen und Buchen- Scheitholz ist billig abzugeben bei 4197
— K‘ Jang IV., Klein-Linden.
Pumpenmacherarbeiten Herstellen
Bekanntmachung.
(nJ^F ^s. ®r- akademische Hospital soll die Lieferung von Weißzeug, Bett- werk und Kleidungsstücken pro 1888/89 auf dem Wege der Submission ver- geben werden.
Die Bedingungen können auf dem Berwallungsbureau an den Wochen- tagen Nachmittags von 3—5 Uhr emgesehen werden.
Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum I«. Juni, Mittag« 12 Ubr, auf dem erwähnten Bureau abzuqeben.
Gießen, den 6. Juni 1888.
Großh. Direction de« academischen ____________Hospital«._________4813 Arbeitsvergebung r „3n her Gemeinde Daubringen sollen Mittwoch den 13. I. M , «Ätttau« 1 Ubr, nachbenannte Arbeiten öffentlich in den Accord gegeben werden:
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abgegeben $ Unb Dori^ti3e Muster werden zu halben Preisen
Ernst Blödner, 14
--------g<fe d-r Plockstraße und SelterSweg,
— Flaschenbier.
Hiermit empfehle ich einem geehrten Publikum
Au verkaufe nr ein Chaisengeschirr, zwei Aikergeschirre, ein Kuhgeschirr.
Wallthorstraße 67.
Ludwig SchmittTÄfeE
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Jidymcn« 477
! Verdingung.
। Die Lieferung von
500 Schemeln ohne Lehne,
8 Schränken 4 für 2 Mann,
30 Tischen für Gemeine für 5/10 Gemeine,
40 Waschtischen für Gemeine
wird am Donnerstag den 21. Aunt, Vormittags 10 Ubr, im Geschäftslocal der unterzeichneten Verwaltung, woselbst auch die Beding- ungcn ausliegen, öffentlich verdungen.
Vorgeschrieben ist die Verwendung von Kiesern-Holz aus den deutschen Oftseeprooinz-n. [4735
Lieferzeit 1. October. Abschrift der Bedingungen kostet 2 JL 50
Gießen, den 5. Juni 1888.
Großherzogliche «arnison-l'erwaltung
aionen'‘*5-7, idnCt Jün8fl,n wcnbvollm Hrbätm
Me Wipenschaft und »<-"!- Welt erkenn, cs an
“nn><f «Wt anm(6ol6<n 1,erraten , den Ruhmes?^, ba9 mäilrr',b SinsUrnih und
handel enS
tnftanj erfdg^gn"Wbung des Sttasienät^deS Berttner'« "" C‘nC bcr Revisions- «""^'-nde A. löste einen Fahrschein vonPrenllau Der Hand,
Gepackexpediiton zwei Koster aus, wobei er brel 1 n h r f *. ?Pll,croaIf und gab bei der schwcigung des Umstandes, daß er dieselben nur oo^cigte, unter Ver-
ju spare,,. Er wurde hieraufwegenBeirua?^ 6atkle- llm aJ bct Ueberfracht 15 JL verurtheilt. Seine bieraeaei, eina^iÄ. angeklagt und vom Schöffengericht zu stihrung zurückgewiesen. Der Angeklagte is? n^1>e^t^^h. '°'0°nder Aus-
bei Aufgabe seines Gepäcks 8w benutten ° Fahrscheine anderer
»"s,s,äs, & y'ääk
SiSÄ'Ä.Sbk --
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«hirtiwn wir fl.ifl.nb.3: IW.ami n[i.,
ber letzten Zeil im AmtsbezirkeVurÄ ?uCrQ1 üon München hat in'
H„rfßeROmMCn "Nb stand Legen desgl ichen (i efAÄiS* ^«^nfucbun0 J
Unterhandlungen. <öera, pflegt non ieberSemrSÄ äderen Eiemetnden in suchen welches ihm vor der Vornahme der Unt-ri.Ä.?°"°^ Don au denn" Dem seitens mehrerer Gemeinden ausaesvrocb,^«m "Zungen ausbezahlt werden mutz Honorars bis noch Erschließung der Quellen ""mgftens einen Thetl des
putzig nicht entsprochen. Tas Verfahren des dürfen, wurde regel-
lichen als auch jeder reellen praktischen Grundlaae- ^tbehrt sowohl jeder wtssenschast- zu erforschenden Quellgebtetes die rofAtin/^ri.kf’ tit-c geologische Untersuchung des findet nirgends statt. Dagegen ipiel!^^seinen"r die Erschließung von Mass« ruthe, ein Stock mit eigenthumltch geformtem -/" jungen eine Art Wünschel- fruher festgestellt worben daß die nnn w!™? Atno?f' dnc Hauptrolle. Es ist bereit« ^.aaci? trügerisch erwiesen haben, wodurch 8en V«beil^?^"^unaen sich in vielen °dne legliches praktische Ergebniß erwachsen unerhebliche kosten
halb eindringlich vor Beraz gewarnt ^meindebehörden werden de?
®ia icb mich schon selber h^m^—"lchrt°der Volksm^^""^" """ Dor meinen Feinden ft es leichter sich in Acht zu nehmenvor derke?b n ?ic ^sahr Mannt
Blumen lauert, bedarf es schon immer- rocnn aber die Schlange unter
s' ®''J?a.Vcr boIbc Frühltngsbot^ die kletn^Laid"^^ Warnungstafel. Wer ahnt o unschuldsvoll wie mit Ktnderaugen d/^ÄE WaldrAnemone.die so zart und weiß, scharfes Gift birgt, das Brennen im Munde und nut h ^üthe, 'Blatt und Stengel ein ja sogar den Tod hervorruft. — Auch der belieb!,^« f?ppcn' Olafen auf der Haut, traubenartig oom Strauch -emtederhSnatOin oalbire0enbcr fo zierlich und welches schon viele Unglücksfälle aeschebm 'fi„h0t A chJ getahrliches Gift, durch der gleichen Familie gehören, Beide^gleichOheime Feinde, die zu gelbschtmmernd sie auch in Wald unb m ? Eigenschaften in sich tragen, so gold auch . Goldknöpfchen, Nanunkel, Pfingstblume^aenmmt^"^ -
in den Sommer fein hoch gewachslnes ? F ber Dom Frühling bis tief
gelbe zkuh- oder Sumpf Dotterblume e\nl.“öenb erhebt, und seine Base, die
lebe Kuh sorgsam aus dem Wege acht denn rocl^cr' io lange sie frisch ist
ihres Vetters Hahnenfuß, einen scharf ätzenden Saft Elumenblätter enthalten, wie die Gefahr die in der bel.evten 3 rnrneTinb^nbcrK ano",,m aber ist die der unbekannterweise ein recht falscher^Freund^»u Än ^ "^'. Oleander, lauert, in Rinde, Blatt und Blüthe ein Kitt hnd le n vermag! — liegt doch versteckt - besonders auf die klest.7 Welt die so g nNie^dck.^"^ «lso, ausgepaß. und — Blumengiften. 0Crnc Ule Händchen ausstreckt nach Blumen
S^r8Äre?' berVereinigungen anderer N-tt-na^ten gegliederten Corpora ionen'b. Le st"e7nL^, D°Wd"d?rn"ch Statt), jur Seite standen. Volles «Ürüerr Lt a.ck ^n'^' r'? dn obn mehrer "mden Studenten, unter denen vornehmlich d , btfa6en nur die
ou,ie ble «ropenealen und Catalan,er n®etra6t fam™ .'nkM1'3?1* und Engländer, 13. Jahrhunderts zu zwei arofcrn fVnrnArJu« 1 ramen und die sich gegen Mitte des SM?S LL ':»£«“■ ÄÄi
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Kosten die Rechte ftubirt 6aben ® SHe sroen‘Bf'cn6 5 Jahre lang auf eigene »Ä.K, S, 5"K
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Paris üblichen einen scharfen Gegensa ' L'e °^'chtung , die der "n «wagt, daß die Scholaren WolonnJ ' '^wuidet einigermatzen, wenn man AuriS oder diejenigen der heutigen Unioersität,>n " 5"? $jlter standen als die zu s^ließlich Ciotlrecht und kanonisches Weiht n r k wurde doch in Bologna fast aus- Männer anzogen, die babeirn 9Iemter unb^birh®0 ^Crr^iffenf4?fkn lediglich zu erlangen strebten und sich ihrer Wedifpimh oT ^?,rbcn bekleideten oder doch solche lehr dieselben auf ihren Vortheil bedacht waren^ nicht begeben mochten. Wie vor, daß kein Gesetz oder Paraaravb 1‘ ?' au® ber Bestimmung her-
lesung verschoben werden durfte 9 bniniMdlhf hCU* auf den Schluß der Vor- «desfelben unterbrochen u>erde". ' d,t burd? bcn Glockenschlag die Behandlung 'licht woh?aÄlewen bd'einer'UnTJeHität6*1 di^zedw^N^E.6er Stadt konnten weniger als 10,000 Hörer zählte So ^"weilig, wie im Jahre 1262, nicht
Jo85“ne™ blutige Fehde, die dd P^deÜL 0> ?en Lombarden und
bie Stadt verließen. Im luettnen , k a°^tr<,nfl bestrafte, daß viele Studenten mit Entschtedenheit auf die Sette der ^(±0^? tC h J‘dV^apft ^onoriu^> HI. Sanne, luenn sie denselben i^Sa'ung^eSil'nnüre We StUi>‘ mit b™ ber SXM im Lause
-rb-eli sie sich unverändert bi- >7m Ausaana M nÄ!" Angehen In, Wesentlichen von den Franzosen der eisalpinischen, Wübli? >nadk 018 die Stadt
wurde. In der Folge ivarb für hi, unb dte Universität ausgelöst
der später von den Professoren^^gewählt wurb "'°L'u Reetor eingesetzt,
Herrschaft (1815) wurden Prälaten au n» c* . ^^ach der Restauiation der päpstlichen vertreten liebe,,, bis 1859 bie R gieruna der M burd> Vicerektoren
in der Leitung de,Universität einsührte^ b J,om,,8ne allerhand weitere Modifieationen Bologneser H°chschule"glänzen^'fo "ist e^ unntäaltobe“" 3ianim. f.n den Annalen der derselben ,n a„nähernder Vollständigkeit hier aiifimtar™* o,U» blc d'roorragendste,, bie berühmten Rechtslehrer Azo, Gratia,, unb' 91 altcr S^üge es,
der Renaissance die groben siellenis/.l, sr ,, S1'0 JP nennen, aus dem steitalter
dem >7. Jahrhundert Gel hrte wi^ b u s . ^' ®tr°a>lb,° ""d Antonio llrceo. aus C-sstni, aus der »r» U ne »nd den Astronomen
Mezzofanii, den 1883 verstorbenen Ä weltbekannten Sprachenk.nner Stegalbi, sowie Giosul, CSarbucel einen ber ,4t?tOr- bochgeseienen Giuseppe it,'rnrbiftorifer, ber für bie benörfkbenbe ÄJu'!16'" stalienrschen Lyriker unb warb. Als eine befanbere Eigenthüm chkdt und ,,rÄ " bcr S«strebe betraut möge ferner „och erwähnt fein ^baü m,» hÄs r^ ®enugtbuung unterer Leserinnen nerftiät mehrere ausgezeichnete heMrXk.* u ? Geschlecht der Bologne er lln, Dottoressa Laura Bassi in der erflen 6'eU die vielseitig gebildete
welck" N'uthematische und physikalische Vorlesunge,,"" ber^?°^nb''?t" m> u,.st "r°h-,n welche neben den altklassischen die i ' der Mailander,n Maria Agnesi,
Sprache beherrschte und auch in der Vbtlos^bi- ^fpQni^c und deutsche
dopst Benedict XIV. der ßebrftubl für *^nntnisse besaß, ward bis 1798 erregte die Bologneserin GinfHhel übertragen r und noch 4794
griechische Sprache und Lttteratur dte Be.vunber^n^thre^Hlre?.^ über
so wird man hi** bc^Ihat^ mehr ^a^^in^h?^10 ber ehrwürdigen Hochschule, barin erblicken müsstm, wen,. G^rlo Masa7olo'','°rer^i^ed7r«des''e^


