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.. c die Ueberschwemmten gingen ferner bei uns ein: Gemeinde Albach 35 JL mit den früher quitttrten Beträgen nunmehr 3832.44 jfc '

Weitere Gaben nimmt gerne entgegen

Die Expedition des Gießener Anzeigers.

Katholische Gemeinde.

m w Christi Himmelfahrt.

Von 6 Uhr an Beichte.

8®, * Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion.

Um VglO Uhr: Hochamt und Festpredigt.

2 Uhr: Festandacht.

Am Freitag um 6 Uhr: Maigebet.

! LThn* at'I5 Mütterchen aus Hofheim zur Sammelstelle: mehr

bewähn die sein dankbares erhabenen Einiaers Deutschlands sich

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Mun^gehen *' na4fte6cn- Wolle Gott, daß die Prophezeiungen 'alle in Er-'

. S Frankfurt SOI., 8. SDiat. Die Probefahrten auf der Frankfurt-Eschers- hernicr «ahn sollen, dem Vernehmen nach, morgen stattfinden. - Hier ist der Sommer mit einem Male etngezogen. Heute haben wir h,er Tcmperaturocrhältnisse wie Mitte Jult. Unsere Anlagen sind vollständig grün, die Obstbäume sind schon schneeweiß von Blüthen und die Garten mit blühenden Tulpen und sonstigen ,a> b-nprächttgen Blumen machen einen frischen herzerfreuenden Eindruck. Seit einigen Tagen sind in den besseren Obsthandlungen unserer Stadt Kirschen zu haben, gestern wurden mm ersten Male welche an den Markt gebracht. Preis 2.50 per Pfund. - G^stürtt-in der Morfelder Straße ein Dachdecker von einem Neubau und erlitt schwere Verletzungen am Kopfe. - Heute Nachmittag trat im Zoologischen Garten Mr. Frankloff aus Er lies auf einer Tonne, welche er mit den Füßen rollte, über den großen Weiber des Gartens Das Kunststuck batte eine große Zuschauermcnge angezogen. Zum Schluß sprang Frankloff in's Wasser und schwamm an's Ufer. Hoffentlich ist er m Schnuvien nicht geneigt, andernfalls dürste dies das Mindeste sein, was er sich bei dM kal en Bade zuzieht denn wenn es auch heute sür Anfang Mat ganz außergewöhnlich warm war, so durste doch das Was,er noch keine Badetemperatur ausweisen. Am nächsten Donnerstag und Sonntag tritt Frankloff nochmals auf. Spater will er in aleirber Weise von Offenbach nach Frankfurt auf dem Main und von Basel nach Düffeldor! auf dem Rhein marfchiren. Ob feine Beine wohl die letztere Tour a?shalten? - Donnerstag wird die internationale Ausstellung von Jagd- und Luxushunden eröffnet werben. Die ersten Hunde sind bereits emgetroffen. 1,1

Limburg, 3. Mai. [Gntforungen.J Gestern Mittag sprang ein von hier nach Wetzlar ttansportirter Unt-rsuchungsg-fangener, trotzdem er geschlossen war, aus dem in voller Geschwindigkeit dahinbrausendcn Zuge, als dieser eben den Tunnel imtMvn Eschhofen und Runkel passirtc. Er hatte sich dabei merkwürdiger Weise nur unerFebttche Verletzungen ,ug-zog-n Die Freiheit aber sand er nicht, denn er wurde alsbald wieder emgefangen und an seinen Bestimmungsort abgeltefert.

Militärisches.) Die Nachricht, daß die Epaulettes in der Armee nnniii* abgeschafft werden sollen, beruht, wie uns mitgethcilt wird, aus Jrrthun^ es soll v e0 mehr nur die Anlegung aus Hosgala, große Paraden u. s. w. beschränkt und n cht mehr zum GarnisomWachtdienst wie bisher statthaben. Zur Ersparnis bedeutender Summen sind dagegen solgende Veränderungen in der Uni ormirung und Armirung der Truvven in Aussicht genommen. 1) Abschaffung der Haarbllsche auf den Httm-7 und andern Kopfbedeckungen auch bet den Garde-Regimentern. 2) Abschaffung der farbiom

bei den Manen und deren Epaulettes als überflüssig unb foftfplellg 3? ä/F schaffung der Sadettaschen bet den Husaren, welche bei Fußgefechten febr blndeeiiest 4) Verwandlung aller farbigen Husaren-Rcgimcnter in dunkelblaue resp fckwa!7 Außerdem ist Folgendes beabsichtigt: I) Alle Linientruppen erhatten an Sel5,m c' den fliegenden Adler, allerdings ohne Garde-Stern. 2) Alle Offiziere outi Infanterie, tragen fortan Schleppsäbel, nur bet Hof, G-sellscha ttn, Bällen F f ^2 einen Degen. " u* '

sHessens Dank.) In Bezug auf die Mildthätigkeit der beffifrhon zu Gunsten der Ueberschwemmten in Norddeutschland lesen wir in der N A Die an den Usern des Rheins, soweit er Großh. hessisches Gebiet berührt',' gesammelten Gelder sind an den Viceprästdenten des preußischen Staatsministcriums, v PuEmer soeben abgesuhrt worden. Die Großh. Kretsamter, die Bütgermeistereieit die änderen Tagesblätter haben die Sammlungen atrangirt; hervorragend beth'eiliaten^' daran namentlich die vereinigten hessischen Rhcingnneinden. Seit den großen Ue/eg I schw-mmungen um di- Jahreswende 1882-83 haben dies- Gemeinden unter sich eine Vereinigung (Vorsitzender Geheimer Commercienrath Freiherr Hcvl tu 6ern>sf>,L Worms) gebildet, um in allen den Strom betreffenden Angellg-nhett-n^Reaul^na Uscrbauten, Dammverlegungen -c.) gemeinsam vorzugehen. Sofort nach B-kanntm-rden des Unglücks in den Weichsel- und Elbnicderungen ging durch dstst Rbeinaemginden die Aufforderung, jetzt die Liebe zu vergelten, die sie selber beim eigenen UngtM oor "ehr als 5 Jahren aus ganz Deutschland in so reichem Maße erfahren Batten Hnh All- Haben beigest-uert, reich und arm, wenn man in diesen fortwährend r Wa er gefaxt ausgesetzten Dörfern von Reichthum überhaupt sprechen darf Mit ihrem

1. Elassc: Earl, Fürst zu Vsenburg-Birstein; den Stern IUM Rotben Adtee- orden 2. Classe mit Eichenlaub: Westerweller von Anthonp, General-Adjutant des Großheizogs; den Rothen Adlcrordeii 2. Classe mit Etchenlaub- Freiherr Roder v. Di-rsbura II., General-Major und Commandeur von Darmstadt den Rothen Adlerord-n 3. Classe mit der Schleife: v. Ehappuis Oberst und Commandeur des 115. Infanterie-Regiments: den Rothen Adler-Orden 4 Clol,e° Müller Major im 117. Jnianterie-R-gim-nt, Freiherr -. Rolshausen M^j r ' m I1t>.Infanterie-Regiment: den Stern zum Kronenorden 2. Classe: v Witzmann General-Lieutenant und Commandeur der 25. (Großh. Hess.) Division - den ftr on en- orben 3. Classe: o. Wurmb, Obciftlieutenant im 116. Infanterie-Regiment- das Allgemeine Ehrenzeichen: Beaurp, Post-Packmeisier in Mainz, Dehrberg Wacht melster im 24. Dragoner-Regiment, Küchler, Wachtmeister im 23. Dragoner Regiment' Stütze!, Stabstrompeter im 25. (Großh. Hess.) Feldartillerie-Regimentt 8 ''

, . 3. Mai. Es dürfte vielleicht auch wettere Kreise interesstren zu

erfahren, daß nächsten Samstag, den 12. d. M., Abends 8 Uhr, Herr Taubstumwcn- l-hrer Schne-dcr aus Friedberg im oberen Saale der Restauration Bavaria (Felbel) einen Vortrag über Heilung des Stotterns halten wird. Der Zutritt ist Federmonn gestattet. Bei dem allgemeinen Interesse, das dieser Gegenstand bietet, und der Sach- kenniniß des genannten Herrn glauben wir ihm einen recht zahlreichen Hörerkrcis vcr- sprechen zu können. v

Vermischtes.

Wetzlar, 8. Mai. Ein schwerer Unglückssall hat sich gestern auf dem Weae von Hohensolms nach Blasbach zugetragen." Zwei L°u,° von Atzbach wttche in Hohensolms anscheinend tüchtig gerecht haben mochten, fuhren in der Chaise eines btefigen Fuhrunternehmers der Stadt zu. Ob nun der Kutscher auch nicht so recht nüchtern war oder ob sonst etwas vorlag, wer mag das wissen ? - kurzum, bet ragen kam zum Sturz, di- Pierde wurden scheu und schleppten die Chaise mit ihren Unfällen auf -ine Strecke von etwa 700 Meter weit mit sich fort. Die beiden Passagiere wurden auf di-s-r Tour, welche sie in der allerengsten B-rühNtng mit dem Chaussceboden jurmflegtrn so schauerlich -«gerichtet, daß sich ihre sofortige U-bersührung in die Gteßener Klinik als nothwendig erwies. Das Gesicht Beider war, wie uns berichtet wird, kaum mehr menschenähnlich, und auch von den Händen dürsten ganze Fetzen abgerissen sein. Der Wagen war selbstverständlich in unterschiedliche Theile aus- einanbergeriffen. v u

Wie derFr. Zig." versichert wird, wurde dem Herrn Dr. Friedrich Schneider Domprabendat und Professor der Kunstgeschichte am bischöflichen Seminar in Main»' eine Domherrnstelle in einer preußischen Blschofsstadt angeboten und soll derselbe auck angenommen haben. Ob und welche Anstrengungen von Seiten des Domkavitels gemacht wurden, um den berühmten Kunstgelehrten seinem Bisthum zu erhalten konnte man nicht erfahren. Jedenfalls droht dem Großherzogthum, unö der Stadt Mainz insbesondere, em großer Verlust. 6

5. Mai. Vergangenen Samstag wurden in dem Offenbacher etabttfli) 440 Bader genommen, darunter 320 Schwimm- und 109 Wannenbäder ^n d-m MonatSlpril wurden im Ganzen 4347Bäder verabreicht, worunter 2809 Schwtmm- und 1379 Wannenbäder. Nachdem nunmehr besseres Wetter eingclretcn ist wird der Besuch der Anstalt und besonders des an Wochentagen bis 9 Uhr Abends und Sonn­tags bis 1 Uhr Nachmittags geöffneten Schwimmbades zweifelsohne stark \unebmcn

Heppenheim a. d. B., 4. Mai. Am letzten Sonntag Abend wollte ein hiesiger 60iahriger Junggeselle in s-mem Sch-uerdache des herrschenden Regenwetters wegen einen Ziegel emichteben, glitt ab, stürzte in di-Tenne hmab und bl,eb bewußtlos liegen Die beim Sturze erlittenen Verletzungen führten vorgestern den Tod des Unglücklichen derbei. In Folge der mehrfachen Brände in unserer Stadt verhängte die Staats­regierung über uns die sogenannten Strafparagraphen, nach welchen bei künftigen Branden die G-baulichkeiten nur nach ihrem kurz vor dem Brande repräscn irte Werthe entschädigt werden. Eine Sachverständigencommisston aus dem ^denwalde nahm nunmehr eine anderweitige Taxation sämmtlicher Gebäude vor reduerrtc aber in vielen Fällen den Gebäudewerth in so enormer Weise, daß zahlreiche Besitzer gegen b"^tig- °»n der Reg -rung unstreittg nicht beabsichtigte Schädigung ihrer Interessen Em prache erhoben, worauf demnächst eine neue Taxation durch eine andere Commission erfolgen wird. 11 u

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L-MMMWMM SS- Lf aen finbf*nnnnr lchon so Manches siegreich und leuchtend empor-

be t rn L ckt imh pStL schlummernde Kräfte zum Heil und Segen der Geiammt- stets nur ? Weweckt worden. Aber im Vollenden waren diese Kräfte

nock fnUniPrp 0JrtT' f^ en lO0Qr' als ob sie überhaupt nicht ausreichten weil

ber?lick n entgegengahnten, und dennoch war eines Tages Alles so

unVer$1 u ae $triff nJ? hn?1 csTOlr b°^m^Dffcn' die Lücken, die heute noch überall

eHnuprn das Herz an die bitteren, kaum erst überstandenen Wintertaae

mUm?rl^rdlc§rL Passender Tausch. Hauptmann:Unteroffieier der teben@k^TmHTroCld)e ?Cr @tra6c cinc Hutfeder verliert):Sie, MamseUeken fehen Sie sich mal um, Sie fangen an, sich zu mausern!" , eueren,

Landwirlhfchaftliche Nachrichtens

(Nachdruck verboten.) cm^ ~ Vertilgung der Ameisen in den Wohnräumen.) Ameisen werden in den ^rlnn!Umenr ^^anders in ebenerdigen Gartenwohnungen oder Speisekammern öfters durch ihr masfenhaftes Auftreten lästig und spotten aller Gegenmittel, denn unaes'ckwäckt

Vert lgungsoersuche ergießt sich stets von Neuem ein Sttom dteser eVn V?1!«.t6nCn deimgesuchten Oertlichkeiten. Als ein sehr gutes Mitte? nnn^Snntfl16 minbcrn und selbe ganz zu vertreiben wird ein Gemisch

oon ponig oder eprup oder selbst aufgelöstem Zucker mit etwas Hefe emvioblen

Portionen dieser Misckung den Ameisen auf ihren Weg, so fallen selbe gierig über diefe willkommene Speise her, angelockt durch die Süße und in ftolae welche die Hefe auf ihren Organismus ausüben soll gelt ^aUr-rnsf0e??e der Nmcher schon beim ersten Versuche zu Grunde Hefe^ ist für die Amelsen. Schließlich meiden die Ameisen diesen gefährlichen Ort.

Literarisches.

2m Wald «nd auf der Haide. Hamburg, G. Kramer. Das Büchlein ere l?0Il!len auf Den Ausenlhalt im Grünen bezüglichen Volkslieder und soll m-^we^ Ausflügen dazu beitragen, die Fröhlichkeit zu erhöhen. Der mäßige Preis 20 Pfg.) ist wohl darauf berechnet, daß jeder Theilnehmer an einer Gesellschaft sich nut einem solchen Büchlein versehen kann.

« karrirte Seidenstoffe v Md. 1.3»

Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf. Porto. 16gg