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rings um den Baum aufwirft.
Berlin, 8. Februar. Unter dem Vorsitz des Fürsten Bismarck fand beute - Nachmittag eine Sitzung des preußischen Staatsministeriums im Reichskanzler- ' Palais statt. 0
— Dem „Berl. Akt." zufolge beträgt der Credit, welchen die preußische Regie- ! rung bei dem Landtag für Eisenbahnzwecke beanspruchen wird, mehr als hundert i Millionen.
Wien, 8. Februar. Der Kaiser machte dem in der Genesung begriffenen Kriegsmimsler Bylandt-Rheydt heute einen halbstündigen Besuch.
— Dem „Fremdenblatt" wirb von kompetenter Seite versichert, das Gerücht über beabsichtigte Einberufung einer außerordentlichen Delegations-Session sei völlig grundlos. Das „Fremdenblatt" bespricht die Rede Btsmarck's und conftatirt daß Deutschland im Verein mit setnea Alltirten den Frieden beschirmen will, daß das Bewußtsein des mächtigen Schutzes, unter welchem derselbe stehe, die Zuversicht auf die Erhaltung der friedlichen Entwickelung unseres Welttheils wesentlich erhöhen werde. Das Bundesoerhältniß zwischen Deutschland und Oesterreich sei ein Pakt, der bereits '> in das innerste Gedankenleben der beiden Contrahenten eingedrungen. Das Bündniß werde dem Auslande die ganze innere Kraft des Bollwerkes einer conseroativen Politik und des Friedens demonstriren. Der Gedanke, die Entwirrung der bulgarischen Schwierigkeiten durch den Sultan zu versuchen, wurzle in dem Boden des Berliner Vertrags, er weise die Vorthetle einer formalen Correctheit auf.
Pari-, 8. Februar. Nach der Anordnung des Untersuchungsrichters Athalin wird Wilson in Sachen des Ordenshandels mit Legrand und Crespin vor das ^uckt- I Polizeigericht verwiesen. Der Termin der Verhandlung ist auf den 10 Februar I anberaumt. u J
London, 8. Februar Die Zeitungen melden, der Vicekönig von Indien Lord j Duffenn, werde mit Ende dieses Jahres demifsioniren und von dem Marquis Lans- $ downe ersetzt werden. Anstatt des Letzteren soll Lord Stanley of Preston zum Gene- ralgouoerneur ernannt werden.
s arT, JMfln0<öi n,ir(b gemeldet daß in Folge der Ueberschwemmrmgen durch den Austritt des Hoangho nahezu zwei Millionen Menschen in Noih und Gefahr oer- jcyi |tnn.
Dovrr, 8. F-bruar. Glabstonc ist heute Abenb hier von Florenz -in-
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Lokale-.
™ ©iefeen, 9. Februar. Die schriftlichen Arbeiten der 13 Schüler der Ober-Prima Maturitätsprüfung unterziehen,
M. ihn^uL^^Llider^bami^w.^ bah er seine Ziele unb
K m ~ Wie das „Mainzer Journal" mittheilt, ist vor einigen Tagen ein Schreibe des Papstes an den Großherzog eingelaufen, worin in warmen Worten die Glück- darge^raäst^hatte.^^^^^^ ÖCld)e der Großherzog dem Papste zu seinem Priesterjublläum cefiern@h.hpr ?’ Februar. In der Gemeinde Mombach starben
gestern 8 Minder, bai unter 3 in einer Familie, am Scharlach. Nahezu 200 Kinder XwenVrb^“ '"Eber. - In Worms iskheu.^bie Schiffbrücke k.eher
Literarische-.
SWSZSSSS b°ben. War es doch das einmüthige Bestreben des Verlegers und der ssBggsss -LV^MMSMS-
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mm groben Mystifikation ist die „Berliner Volkszeitung" dieser Tage
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Stockholm, 8. Februar. Die erste Kammer nahm mit 73 gegen 57 Stimmen den Zoll am Roggen, Werzen, Gerste, Mais, Erbsen und Bohnen mit 2% Kronen te« S?S,nen beii 3°a a“f Haler Mit 1 Krone, des Weiteren den
Loll aus Mehl, Grütze und Arrowroot mit 4 Kronen 30 Oere, auf Mal; mit 3 Kronen Kleie mit 30 Oere, alles per 100 Kilo, an. 5 Kronen,
Petersburg, 8. Februar. Der „Rufs. Ino." veröffentlicht die beschlossene ^u- , thcttung der ^tabsosftciere zu den Local Brigade-Verwaltungen.
s be, St. Petersbourg" schreibt: Die mit Ungeduld erwartete
^Kebe Bismarck s liegt nur in einem telegraphischen Auszuge vor. Aber man kann <S°? ?er.en„«ßtueef würdigen. Bismarck conflatirte, er wolle mit der Rede in keiner
W"se ©tnfluB üben auf das Votum des Reichstags bezüglich des geforderten Credits sondern über die allgemeine Lage Europas sich aussprechen. Die Auslassung schien geboten durch die Eommentare, welche die Veröffentlichung des Bündnißvertrags her- va^erufen Wir glauben daß der Zweck erreicht worden sei. Bismarck betonte den ausschließlich defensiven Charakter des Bündnisses. Das ist der wesentlichste Punkt Durch das Geheimniß, welches über das Bündniß herrschte, konnte die Annahme es Handle sich um em eventuell aggressives Bündniß, nur Bestand gewinnen, und durch die überreizten Lerdenschasten an gewissen Orten gefährliche Nahrung empfangen. Nachdem nun der Reichskanzler in Worten, welche ihm zur Ehre gereichen, sein absolutes Vertrauen zu dem Worte des russischen Kaisers und dessen friedlichen Absichten verkündet, kann man daraus schließen, daß die Aufrechterhaltung des Friedens in fester Werse gesichert sei, und man darf sich der Hoffnung hingeben, ganz Europa werde allgemeine Erleichterung finden. Wir unsererseits ziehen eine derartige friedliche Garantie einer solchen vor, welche aus unaufhöllichen, wachsenden Rüstunaen heroorgeht, zu denen man sich fortreißen läßt. Wir wollen auf diesen Punkt nicht 7'! ^ «ugehen da Bismarck das volle Recht jedes Landes constatrrt, eine Sichechtt Ln? n f der eigenen ©trdtfrafte zu stellen. Wir nehmen ebenso davon Ab- ??nhb^n6r/hCr.2lbn)ai0UrIi10 b5r gegenseitigen Dienste zurückzukommen, die sich Preußen und Rußland hoben leisten können. Nach unserer Ansicht sind diese Dienste das Re- I^at der oft gemeinsamen Interessen und die beste Basis für die Beziehungen unter ben floaten. Wir werden uns beglückwünschen, zu sehen, daß auch in Zukunst für Ria^^ungen zwischen Deutschland und Rußland diese Grundlage bleibe Wenn Bismarck erklärte, daß er nicht darauf rechne, durch seine Worte die Majorität fü? die SBorlaflen ru erhöhen, so habe die Enblocannahme der Vorlage ihn widerlegt Es sei das eine Widerlegung, die er gewiß leicht nehmen könne. '
Berlin, 9. Februar. sPrivatdepesche.j Bei dem Diner zu Ehren des bran- denburgi.chen Provinziallandtages brachte Prinz Wilhelm einen Trinkspruch auf die ^001113J8ranben6urg aus, worin er sagte: Ich weiß wohl, daß im großen Publikum speciell rm Auslande, mir leichtsinnige nach Ruhm lüsterne Kriegsgedanken imputirt werden Gott bewahre mich vor solchem verbrecherischem Leichtsinn! Ich weise solche Anschuldigungen mit Entrüstung zurück, doch bin ich Soldat und alle Brandenburger sind Soldaten. Daher lassen Sie mich mit den Worten schließen, welche am 6 Febr un^r großer Kanzler im Reichstage ausrief: Wir Brandenburger fürchten nur Gott, sonst nichts auf dieser Welt.s
Vermischtes.
W ber ,w-7.kn°K°mm°^L-r°St°ub°° b°?ÄL 0,ann
Staalsregterung zu erluchen, bi- V--orbuung vom w Nofemd-r
Betrieb von Wirthschast.n und den Kleinband».l mit ; 1 1 betreffend den
abzuändern, daß dieselbe nicht Anwendung erle be auT^älle^in berart
nachgesucht wird von Pe.sonen, 1) welche sch im Mihe rin,r «n D aubnitz befinden und nur den Ort des Gew?rbebE Erlaubniß
2) welche ein Haus od-r ein Geschäft durch Erbschaft Kauf^emeinhe verlegen, der betreffende Gewerbebetrieb zur K?it h,r (*rrm#7h ' k » 2C" erwerben, in welchem bereit« ^ftanben “a5
einnimmt, erhellt aus der folgenden an den Aussckuü i Antrag gegenüber
die Verordnung vom 10. November 1886 sollte' Uebttt? welcb/"d^^^ Durch handensem einer zu großen Anzahl von (Sdianfftflbn , UlS das Vor-
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Landwirthschaftliche Nachrichten.
(Nachdruck verboten.) eSÄSs Ertrag bes Ack-rs burch bi- Tb-ttuna ^aun wird aber auch bet
MMZNZ8WW Z”XW±' ift das be. LänÄ wTbÄ Theilen beste? fecitc 6-ben, aber auch bet solchen Saalkartoffel,, unterbleibt bas
i miL b,cn ^Ä^uunzen unterer Zeit und mit der heutigen Gesetzgebung nicht im Einklang siehen. Auch in den Fallen, welche der Antrag Osann hervorhebt, muß daher Uħ einer Untersuchung unterzogen und darüber nach Lage des ! Falles entschieden werden. Dabei wird auf bestehende Verhältnisse selbst
verständlich gebührende Rücksicht genommen werden müssen. Aus den vorgetragenen | Gründen kann die Großherzogliche Regterung nicht wünschen, daß der Antrag angenommen werden mochte. — Die Kammer selbst wird etwa am 21 d M sich zu versammeln haben. (Fr I)
-0- Februar. Dem seit dem Jabre 1884 schwebenden Prozeß der Gemeinde Wieseck gegen die Erben des früheren Bürgermeisters Lang wegen Ueber- nahme der Lenz scheu Hofraithe hierselbst wurde dieser Tage das langersehnte Ende durch einen Vergleich bereitet. Die Gemeinde übernimmt die Hofraithe- sämmtliche butrr?aben entstandenen Kosten werden je zur Hälfte von bin Äen ymuBCH.
R f;x c. A, Februar. In Folge der Störung bes Schiffsverkehrs baden
fl^nftia «S w Ä" Lubwigsbahn im verflost-n-n Monat wi-b-rum sehr S W LbNalret. Auf den gefammten Strecken sind in dem abgelaufenen Mannar A000 Guterwagen mehr gelaufen als im gleichen Monat vergangenen ^bres Dle sich hieraus ergebende Mehreinnahme beziffert sich in runder Ziffer auf 100000 b^.^ueoalsfestlichkeiten läßt die Ludwigsbahn kommenden ^?Eag auf allen rhren Strecken Extrazuge gehen und zwar wird Vormittags ie ein C ^trazug hierher und Abends ein solcher von hier befördert werden.
u hiesige Gaswerk hat im verflossenen Jahre eine Betriebseinnahme von
consumntes Gas wurden JL 501,979 erlöst. Dtt Nebenprodukte, Eoaks 2C., brachten JL 65,000 ein. JteDCn


