Ausgabe 
9.12.1888 Viertes Blatt
 
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Nur echt mit die,-er Schutzmarke

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Ferd. Drehes.

J. V. Ulbert Sohn Nacht.

9868

Mandeln u Haselnusskern

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gerieben,

Vanille, Vanillezucker, Backpotasche, Hirschhornsalz, Backobladen, Zimmt, Anis, Honig, Syrup

Husten, Heiserkeit, Hal«, und Brustletden. Keuchhusten.

Malf-Erfract u Taramellen

von

L. H. Pietsch L Co., Breslau.

Zu haben in Gießen bei

Zeil 36. Frankfurt a M.

Da« neue Weihnacht« Verzeichnitz wird grati« und franco übersandt

billigsten Preisen

fera. Drebe», 21 Marktplatz 21.

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jur unenib-hrlichsten Gchülfin eine« geordneten Hauswesens ju macken sondern ble- lelbe auch zu einer solchen Vollkommenheit und Ausstattung ju bringen daß ib? mit ijug und ein Ehrenplatz unter dem Ehristbaum gebührt. Die Veroollkomm- nungen in der Herstellung der Nähmaschine haben es aber auch ermöglicht daß jetzt eine solche sur eben so otele Mark ju haben ist, als sie früher Gulden oder °haler kostete; dazu kommt noch, daß zu dem billiaen Greife nurf» nn* xL - Zahlungsbedingungen nebst mehrjähriger Garantie rmd die umntgeMiche Unkrticbts" ertheilung zu rechnen sind, Umstände, die es selbst dem weniaer Bemittelt-« seiner Familie eine Nähmaschine anzuschaffen. So wenig an dieser Stelle deutsche noch das ausländische Fabrikat heroorgeboben werden soll 7 m A? « e« unsere Sache, dieses oder jenes System besonders -u emoieblen (£, niu 2 9? schlich, aus die hierorts bestehenden Nähmaschinen-Geschäst^von Th LaubackAd Th. Kran esu ß in der Bahnhofstraße und Herrn. ftiu, am "teuenro7fl nuhn^rf am zu machen, die die verschiedenartigsten Fabrikate führen. 9 °ustnerksam

(Fortsetzung folgt.)

Montag den 17. December,

Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Ludwig Georg Karl Ehristian LamPuS in Frankfurt a. M. zustehen­den Immobilien:

Flur 8 Nr 34,, 2081 Meter Acker, jetzt Wiese hinter den Schieß- gärten an der Rodheimerftraße, Flur 8 Nr. 35,3 - 144 Meter Acker, jetzt Wiese daselbst,

Flur 24 Nr. 67 - 4725 Meter Acker am Barresgraben,

Flur 40 Nr 342 3ä8 Meter Wiese auf dem Sand,

Flur 40 Nr. M3 1200 Meter Wiese daselbst

Aiwillig meistbietend unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedmgungen versteigert werden.

Gießen, den 7. December 1888.

Großh. Ortsgericht Gießen.

I. A.:

_______Do.St, L)rtsgerichtLmann. 9863

Versteigerung.

Freitag d. 14. December d. I.,

Vormittags von 9 Uhr an, will ich verschiedene

Haus-, Stuben- u Küchengeräthe, darunter ein gutes Sopha, einen großen Auszugtlsch, eine Kommode, eme fast neue Bettlade mit Polster­rahmen, einen großen Waschtisch, bin großes Waschsaß, einen Küchen­schrank u. dgl. mehr, ferner eine Anzahl neue Säcke, Wagentücher, gebrechten Flachs, Fourage und Stroh, Gemüse und sonstige zur Land wirth schäft erforderlichen

Gegenstände

in meiner Wohnung öffentlich meist- bretend versteigern-

Auch habe ich ein gut erhaltenes ^aselclavier zu verkaufen.

Treis a/8umba, 8. Decbr. 1888. 0871 Setter i. P.

Martin Vogt am Wallthor, Fr. Baumann am Neuenweg und Wilh. Schön in der Neustadt präsenttren sich die Wanduhren, Standuhren und Wecker in solcher Auswahl und in so verschiedenen Ausstattungen und Sttlarten, daß es nicht schwer halten dürfte, das Passendste für jeden Wohnraum zu finden. Daß die vorgenannten Firmen auch Taschenuhren für Damen und Herren führen, ist, wenigstens theil- weise, schon erwähnt worden.

lieber den Werth der sogenannten Hausmusik sind bis heute die Gelehrten noch nicht einig. Während z. B. ein Theil von Leuten der Meinung ist, daß die beste und gesundeste Fingerbewegung durch fleißigen Umgang mit Strick- und Stopfnadeln durch häufige Hebung im Wäscherepariren und Beseitigen von Strumpflöchern sowie durch Anfassen von Kochtöpfen erzielt werden könne, sind andere ganz entschieden dafür daß die kleinen und großen Kinder des Hauses die nöthige Fingerfertigkeit sich durch Clavieripielen aneignen müssen, denn Clavierspielen, überhaupt Musik, gehört zum guten Ton. Es giebt sogar noch eine dritte Elasse von Urthetlen über den Werth der Hausmusik, die behaupten das Gegentheil und sagen einfach: Guter Ton aebört iur Musik. Wer hat nun Recht? Jedenfalls haben alle drei Meinungen ihre Berechtigung Es kann in einem Hause, wo viel gestrickt, gestopft, gehäkelt und geflickt, auch mitunter noch mehr gekocht wird, ganz gut ein Instrument stehen, welchem eine zukünftige Pianistin die verschiedensten Töne entlockt und sei es auch nur zur Erholung Auch der Sohn des Hauses wird, wenn er Tags über hinter Lehr- oder Geschäftsbüchern gesessen und nicht andere Gesellschaft aufsuchen will, gern einige Stücke spielen Wo daher der Wunsch nach einem Pianino, Pianoforte oder Flügel laut wird, ist es jetzt die geeignetste Zeit zur Anschaffung eines der bezeichneten Instrumente. Die Piano- forte-Handlunaen von W. Rudolph und G. D. Gebauer hier haben stets eine große Anzahl Instrumente zu den verschiedensten Preisen oorrathig. Pianinos Piano- fortes und Flügel sind nun allerdings Gegenstände, die nicht im 50 Pfg -Bazar zu haben sind, aber in Gießen und Umgegend sollen Leute wohnen, die es risktten können so ein Ding anzuschaffen und damit auch Weihnachtsfreude zu bereiten Wer aber von den vielen Familienvätern so glücklich in, unter der Zahl seiner Kleinen einen zukünftigen Pablo de Sarasate, einen Stabs-Trompeter- oder doch zum wenigsten einen Bataillons-Tambour-Aspiranten zu besitzen, der kann dttrch Ankauf einer Geige Flöte Trompete, Posaune, eines Flügelhorns oder Pistons, einer Trommel u. s. w. bei Ernst Ch a l t er (Rudolph's Nachfolger) diebeste Stimmung" während der Feiertage in seinem .yause Hervorrufen. u 0

Unter den deutschen Weihnachtsbaum eine deutsche Nähmaschine!" Mit dieser Devise suchten vor einigen Jahren bie deutschen Fabrikanten von Näbmaschinen

E^k°nische Siugcrrnaschine zu Feld- zu zieheu. Wer uach Verstummen d^ SttetteS übet die Vorzüge der deutschen Arbeit gegenüber der amerikanischen das Feld behauptet hat. wissen rott nicht; daß aber ein- gute Nähmaschine sich ganz hübsch neben oder unter, dem Ehristbaum ausnimint und gern genommen wird, steht außer Zweifel. Die Nahmaschinen-Industrie hat es sich angelegen fein lassen, unter Be- nutzung der neuesten Erstndmtgen auf ihrem Gebiete, die Nähmaschine nicht allein |

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