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ba ßobanonj, falls ihm Kalnoky die bevorstehende Veröffentlichung wirklich mitgetheilt haben sollte, unmöglich bereits in Kennlntß sein konnte, welcher Art die Auffassung der russischen Regierung über die Veröffentlichung sein werde.

Pest, 6. Februar. Der Verkehr an mehreren oberungartschen Bahnlinien so­wie in Gran an der Etpelthalbahn ist wegen Schneeverwehungen eingestellt.

Paris, 6. Februar. Präsident Carnot besuchte gestern die Königin von Schweden und den Prinzen Oskar.

Itom, 6. Februar. Gestern erfolgte mit herkömmlichem Ceremoniell die Selig­sprechung des Franziskaner Ordens-P'.iestcrs Egidius Marie von St. Joseph.

Petersburg, 6. Februar. Der Botschafter Schuwaloff war durch Bronchitis ' sruhernach Berlin zurückzukehrcn. Erlist jetzt vollständig genesen und ver­last heute Petersburg.

Bukarest, 6. Februar. Die gestrigen Wahlen der Großgrundbesitzer sind tu vollständiger Ordnung verlaufen; 49 Anhänger der Regierung und 17 Candidaten der Opposition wurden gewählt; für erstere wurden 8559, für letztere 2569 Stimmen abgegeben.

Bei den Wahlen zum zweiten Wahlkollegium sind 43 Candidaten der Re­gierung und 18 Oppositionelle gewählt worden.

K 9 f a I e

Gießen, 7. Februar. Wie nunmehr feststeht, hat der Großherzogliche Kanzler der Landes-Universität, Professor Dr. Garcis, die an ihn ergangene höchst ehrenvolle . Berufung an die Universität Königsberg angenommen. Damit verliert die Universität wiederum eine hervorragende Kraft, das ganze Land aber einen eifrigen Mitarbeiter an dem Ausbau der Staats- und Gemeindeverwaltung, und zahlreiche Vereine welche theils seinem unermüdlichen Schaffungstrieb entsprungen, theils seiner trefflichen Lei­tung ihre Blüthe verdanken, gehen in ihm einer Hauptstütze verlustig.

Dankbar ist es anzuerkennen, daß die Großh. Staatsregierung Alles aufgeboten hat, was nur irgend in ihrer Macht lag, um den dem Lande und der Universität drohenden Verlust abzuwenden. Kanzler Gareis anerkannte denn auch am Schlüsse seiner heutigen Vorlesung in einer Ansprache an die Studirenden dankbarst, wie wohl­wollend und entgegenkommend sich die Großh. Staatregierung wie jederzeit, so nament­lich auch angesichts seiner Absicht, um die Entlassung zu bitten, erwiesen habe- die Rückkehr zur ausschließlichen Beschäftigung mit der Wissenschaft liege ihm aber vor Allem am Herzen, zumal die Aufgaben dieser Wissenschaft durch das Erscheinen des Entwurfs des deutschen Cioilgesetzbuchs an Ausdehnung und Wichtigkeit außerordent­lich zugenommen haben.

I übrig. Dre Klavierbegleitung führte Herr Trautmann aus Frankfurt,

I ker auch alv 1. Vrolinfft und Bratschist mitwirkte, sauber und gewandt aus leider auf einem verstimmten Pranino; doch mag auch das die Hitze verschuldet haben. ; Recht störend wirkte das Piogrammblättern vor Abschluß des Liedes, ebenso der Applaus vor Beendigung der Klavierbegleitung, namentlich aber das Weggehen mehrerer - fremder Besucher vor der letzten Nummer.

ii k- 7; Febr. Der hiesige Turnverein feierte am Samstag Abend sein

k ^"AahrtgeS Winterfest in Stein's Garten. Die Räume dieses Etabliffements waren i besetzt, ia überfüllt. Das sehr reichhaltige Programm bot eine angenehme

Abwechselung von Musik, Gesang, Turnen, Aufstellung von Pyramide«, forote einigen ^heaterftuckchen. Den instrumentalen Theil des Programms hatte die hiesige Milttär- mf.fÖOri9l^o?r ^se ausgefuhrt. Herr Trost errang mit seinem Solo für Flöte wohlverdiente Anerkennung. Der Solo des Herrn Franz: Das Aed vom U?n r sowie baß vom Sangerkranz gesungene Lied:Auf der Wacht" (Chor mit l Danton, gesungen von Herrn Haubach-, sowie ein Quartett:Schlaf' wohl"" gesungen von den Herren Katt re in, Baumann, L. Orth und Krämer kamen rur schon m Geltung und ernteten reichen Beifall. Bet Aufführung d7r Theater stuckchen thaten die Mitwirkenden ihre volle Schuldigkeit; es wurde angenehm^gespielt der Stucke wesentlich zur Erheiterung und Verschönerung des Ganzen bei. Unter den lebenden Bildern wäre insbesondere das letzte, darstellend die schützende Germania über dem Schwesternpaare Elsaß und Lothrinaen w b« nunc g-ralt-n von dem deutschen Volke in Waffen, und unLstützi Ach fnnaD0?C Beleuchtung, heroorzuheben, welches sich des allgemeinsten *8ei-

^?V2un ba§ turnen anbelangt, so konnte dasselbe in Ermangelung bc,?^igten Platzes nur am Barren ausgeführt werden und zeigte dasselbe von Leistungen, verbunden mit großer Eleganz. Ebenso verdienen die zur Ansicht gelangten Pyramiden durch ihr Arrangement sowohl wie durch ihre tbeilweife schwierige Darstellung als eine vorzügliche Ausführung hervorgehoben zu werden. *f

WerMifchtes.

($;trn6p^hA^ain3r 6; ^druar. Der der heutigen Generalversammlung der Mainzer Straßenbahn vorgelegte Jahresbericht weist für das abgelaufene Betriebsiabr eine quenj »on 1835000 Personen (gegen rund 1700000 im Vorjahr1) und eine Be rtlbs- ^Sion^ 171'09t (0e0en -* 142>909 im Jahr- 1886) auf Das Plus der Detrtebscmnahmr gegen das Vorjahr beträgt JL 28,185. Als Gewinnsaldo werden .^l oorgelrag-n Der Ps-rd-h-stand beläuft sich aus 97 Stü^ der Wagenbestand

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Eingesandt.

p x n«f . 7 f5 a ln seinem eleganten Saalbau zu arranatren Wi- r;* auj dem Verkauf der Eintrittskarten ergibt, wird die Betbeiltauna rinr fphr £, mnrm^d,leb1>C,ne«^ruppcn L°brn sich bereits nn8emelbetTb® Zben b£dj s? bUül°rl"ll^Cn ^ySü^run0en' ^eren Inhalt wir nicht verrathen dürfen die ^ufrhnnpr auf s Höchste belustigen. Allem Anscheine nach wird sich der Maskenball zu einem @ie6euer"uTnaet6eu wrb.' * PtriämnCn iebem humorliedenben

V 5 re. Lteoruar, Nachmittags 3V- Uhr: Vagabundus. Ermäßigte Preise. Außer Abonnement f Wiener Walzer. Gewöhnliche Preise.

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«iebem, 7. Februar. Unser ehrenwerther Mitbürger, Herr Louis Gail feiert morgen als Senior unserer totabt, seinen 9V. Geburtstag. Selten ist wobl ernem Sterblichen biefe so hohe Lebensdauer beschteden, und wohl manche stürn bewea ten ereign,streichen Jahre find wahrend dieser Zeit über seinem nun eisgrauen Lauvte dahmgegangem manche Er,nnerung an heitere und düstere Tage rühr für ihn -m Schoofie der Vergangenheit Möge die Abendmune seines Lebens mit ihrem anftm SS* Ä«,:?* .2

P««del mt» ®e*tcte.

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anff n rrtaUt5-10 A' Bwiebdn per Centner JL 8.00-10.00.^

digend. Als Solisten traten auf die hiesige Sängerin lAlit strf 97? q n « a ? s .t seaasiiis SWWZWM 88MWZMW WWZZLZIZWZ UWZUMLZWZG

das zugegebeneSpinnerUed" von Popmr seineunb I springendem Bogen steht wohl eimifl ff r Tbchnrk. Sern Spiel mit

rasende Passagen von Flageolettläusen' mlfTC ^"Sexten und Terzen,

seinen Fingern hervor. 5reUtd iw M ^lcr 0lcU fpieIcnb unter

schuldete die Hitze im Saal die ortwäbr^ tmmcr doch das ver-

mit der L-äar-Sinfonie von Schumann fnr tw c.en DCa?0?*.. Orchester bot Leistung. Die Temponahme im Trio I des Verhältnisse recht achtbare

Anacreonouverture von (Sberubini ^btlbetr «?? Ä. UIJSn )u ^ngsam. Die ; ^eine^wirkungsoollen Abschluß Die Be'gleiiLng des Ächesteri zTden\

Repertoir der vereimgten Stadtthearer zu Frankfurt a. M Opernhaus.

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Gewerbverein Gießen.

Generalversawmlung: Donnerstag, den 9.

q. 8 Uhr imHotel Victoria".

Die ^euwahl des gesammten Vorstandes.

10iq ®ie ^tt9(leber werden dringend um Betheiligung ersucht.

--------------Der Vorsitzende: v. E^itgen, Geh. Ratd,

VorzügL Sauerkraut,

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&8'ni)en0' lL6gebruar C$^unm 'erfte^TOn^*^ 3Inf#n8 Uhr.

Schwank in 4 Acten von Laufs Vorb« tlum ersten Einfall.

Üuft(ple[ in einem Act von I. Rosem Groh^Prei e An^n°°^6'/^Ubr ° 3 ^pgen.

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änfang^Ä.bm " 5ebruar: Königin von Saba. Gewöhnliche Preise.

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Abends 7 Uhr: Norma.

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