Wie wir soeben erfahren, soll der Zug Mittags 1 Uhr 40 Min. ab Gießen auch -vor dem Badenburger Einschnitte halten und dürfte dies auch.'zum Besuche der Badenburg Veranlassung sein.
Gießen, 6. April. In Bezug auf die Versetzung des hiesigen katholischen Pfarrers, Herrn Rady, circuliren die widersprechendsten.Gerüchte, und auswärtige Blätter führen dieselbe auf Schmähungen und Denunciationen des geachteten Geistlichen vor dem bischöflichen Stuhle Seitens einzelner Katholiken aus der eigenen Gemeinde zurück.
Wir können aus einer Quelle, wie sie zuverlässiger gar nicht gedacht werden kann, conftatiren, daß die Versetzung lediglich auf die Initiative des Herrn Pfarrers Rady selbst erfolgt ist und daß dem Bischof von Mainz andere Kundgebungen aus der Gemeinde, als die der Anhänglichkeit, nicht bekannt geworden sind.
— Zum Besten der Ueberschwemmten wird Herr Ph. Brand, Dirigent des Gießener Zttherclub (Wohlthätigkettsverein) am Sonntag den 8. April mit seinen Zitherspielern und Streichquartett ein Concert veranstalten und wird der Reinertrag dieses Concerts den Bedrängten zugewieien. — Ein hübsches Programm ist für dieses Concert eingeübt und wird dasselbe denn auch hoffentlich recht zahlreich besucht werden.
— Eine frühere hiesige Einwohnerin, welche, nachdem sie von ihrem ersten Manne geschieden war, in Frankfurt a. M. sich mit einem Restaurateur wieder ver- heirathete, hatte sich vor einiger Zeit in Gesellschaft eines jungen Kaufmannes unter Mitnahme von 4700 JL von Hause entfernt. Das nette Pärchen hielt sich zuletzt in Lang-Göns auf und lebte herrlich und in Freuden. Als dasfelbe von da aus nach vier kam, wurde auf Requisition durch unsere Polizei die Ferienreife unterbrochen. Die Frau, gegen welche ihr Mann keinen Strafantrag gestellt halte, wurde auf freiem Fuß gelassen, wogegen der junge Pseudo-Gatte per Schub nach Frankfurt retournirt wurde.
Vermischtes.
Darmstadt, 5. April. Bet dem ärztlichen und veterinärärztlichen Personale haben sich im Verlaufe des 1. Quartals d. I. die nachstehenden Veränderungen ergeben. Es sind verzogen die praktischen Aerzte Dr. Dr.: Brennstuhl von Ober-Roden nach Dieburg, Schliephake von Darmstadt nach Münzenberg, Veith von Ober-Mörlen nach Friedberg, Egger von Butzbach nach Cleve, Ebrhard von Homberg a. d. O. nach Landsberg bei Halle a. S., Siebert von Heppenheim a. d. W. nach Trebur, Alt von Gießen nach Halle a. S., Koch von Trebur nach Dietzenbach und Schellbaas von Crumstadt nach Homberg a. d. O. — Niedergelassen haben sich die praktischen Arzte Dr.Dr.: Vogel in Mainz, Borndrück in Heppenheim a. d. W., Kiehn in Allendorf a. d. Lda., Fltchter in Egelsbach, Hamacher in Mörfelden, Emmerling in Darmstadt, Marr in Bürstadt, Dietsch in Goddelau, Müller in Bingen, Lamps in Groß-Umstadt und die einjährig-freiwilligen Aerzte Dr.Dr : Fesse, Fischer und Hohmann in Gießen, ferner der praktische Vetertnärarzt Neuhöffer in Heppenheim a. d. B. — Gestorben sind: Der Kretsassistenzarzt Dr. Baur in Hirschhorn und die praktischen Aerzte Dr.Dr.: Neuenhagen in Guntersblum, Schwab in Darmstadt, Buhl in Mörfelden und Daub in Bingen.
— Frankfurt a. M., 5. April. Unter dem Vorsitze des.Oberbürgermeisters Dr. Miquel fand gestern Abend im Saale der Polytechnischen Gesellschaft dahier eine Versammlung behufs Besprechung über die geplante Errichtung eines Denkmals für weiland Kaiser Wilhelm statt. Die Herren N. Manskops und Dr. Varrentrapp sprechen sich für ein Denkmal aus; der bekannte Schriftsteller Dr. Wilhelm Jordan wünschte die Veranstaltung einer allgemeinen Sammlung und wollte die Frage der Denkmals-Errichtung zunächst noch als eine offene behandelt sehen. Er meinte, die zusammenfließenden Gelder könnten eoent. auch für das in Aussicht genommene Nationaldenkmal verwendet werden, was vom Vorsitzenden durch die Bemerkung als außer Frage stehend bezeichnet wurde, daß das Nationaldenkmal aus Reichsmitteln errichte: werde. Von mehreren anderen Herren, namentlich Sonnemann, Stadtverordneter Drill und Landtagsabgeordneter Flinsch, wurde der Gedanke angeregt und lebhaft befürwortet, eine Stiftung zu begründen, deren Zweck die Errichtung von Arbeiterwohnungen sei. Dieser Vorschlag wurde besonders durch den Hinweis unterstützt, daß Kaiser Wilhelms Socialpolitik nicht besser praktische Anwendung finden könne; ein solches Unternehmen sei das schönste Zeichen der Verehrung. Der Name des Heimgegangenen Monarchen solle selbstredend mit dieser Stiftung verknüpft fein. Dieser Vorschlag fand indeß nur wenig Anklang, die meisten Redner glaubten, ein äußeres Zeichen der Erinnerung sei am Platze und könne allein die Heranwachsende Jugend an den großen Kaiser und sein Wirken dauernd und entsprechend gemahnen. Zum Schlüsse entschied sich denn auch die Versammlung für die Errichtung eines Denkmals und accepkirte. einen von Oberbürgermeister Dr. Miquel verlesenen Aufruf zur Spendung von Beiträgen. Es wurde ein Comitö, bestehend aus 9 Herren, zur Eröffnung der Sammlungen ernannt, an deren Spitze unser Oberbürgermeister steht.
□ Frankfurt, 5. April. Nachdem sich die Gemüther allmälig darüber beruhigt yaben, daß der Silberdieb Langner unserer Polizei entwischt ist, wird vornehmlich die Schuldfrage des durch Selbstmord geendeten Gefängnlß-Aufschers Brocar besprochen. Natürlich hing mit der Beurtheilung dieser Frage jene eng zusammen, wie lange Brocar Dienst gethan habe. Ich machte Ihnen bereits von dem Gerücht Mitthetlung, wonach B. 56 Stunden nacheinander Dienst gethan haben sollte und ich brauche wohl kaum hinzuzufügen, daß die große Menge auf Grund dieses Gerüchtes nur zu geneigt war, den Gefängniß-Aufseher in Schutz zu nehmen, seine Hinterbliebene Familie zu bemitleiden und die Polizeibehörde zu verdammen. Um den mancherlei Betrachtungen über diesen Fall ein Ende zu machen, hat heute die Polizei den hiesigen Blättern das Resultat der amtlichen Ermittelungen hinsichtlich der Dienstzeit des Brocar in den letzten 48 Stunden vor Langner's Entweichen mitgetheilt. Nach demselben hatte Brocar in breiten Zwischenräumen 31 Stunden Dienst gethan, wobei übrigens noch bemerkt werden mutz, datz innerhalb dieser 31 Stunden mehrere Pausen von 3*/»—4 Stunden liegen, welche B. zu seiner Erholung benutzen konnte. Sonach kann von einer Ueberanstrengung des Gefängniß-Aufsehers nicht die Rede fein. Bemerkens- werth ist übrigens der Zusatz der Polizeibehörde, daß Brocar sich schwerlich aus Furcht vor der Strafe, die ihn getroffen haben würde, weil er Langner entwischen ließ, entleibt habe, vielmehr aus Furcht vor jener Strafe, die er infolge seines Verhaltens nach Langner's Verschwinden zu gewärtigen hatte. Brocar habe nämlich, wie der Polizeiberrcht sagt, keineswegs sofort Lärm geschlagen, als er das Entweichen des Sträflings bemerkte, sondern die Ablösung abgewartet und dem an seine Stelle tretenden Wärter gesagt, Langner schlafe. Der den Brocar ablösende Wärter hob aber kurzerweise die Bettdecke auf, um sich zu überzeugen, ob Langner da sei, fand aber natürlich das Bett leer. Brocar, der allen Anzeichen nach das Verschwinden Langner's gemerkt hatte, wollte also die Schuld seinem Nachfolger im Dienst geschickterweise zu- wälzen und nur durch dessen Vorsicht wurde dieser Plan vereitelt. Als die Behauptung, Langner schlafe, nicht mehr aufrecht zu erhalten war, soll Brocar erklärt haben, dann könne L. nur in dem Moment der Ablösung entwichen sein, womit er den Gedanken erweckte, daß der Silberdieb noch innerhalb der Gefängnißmauern weile. Durch diese unwahren Angaben hinderte Brocar die Polizeibehörde daran, sofort umfassende Maßregeln zu treffen, des Langner noch innerhalb der Stadt habhaft zu werden und letzterer erlangte dadurch einen Vorsprung von mehreren Stunden. Für dieses Verhalten würde Brocar schwer bestraft worden sein und diese Erkenntniß habe ihn jedenfalls in den Tod getrieben.
Von der Weichsel. Das „Berl. Tagebl." theilt folgenden Brief eines Ingenieur-Offiziers mit: Neukirch (Nogat-Niederung), den 29. März 1888. Ich kann es nicht unterlassen, Ihnen, nachdem Sie mich mit so guten Wünschen für unsere Rettungsarbeiten auf die Reise geschickt, ein Lebenszeichen von der Unglücksstätte zu senden und mit einigen Worten einige Erlebnisse Ihnen anzuveitrauen. Sie wissen, daß am Sonntag der große Nogat-Damm gerissen und daß der Marienburger und Elbinger Kreis zwischen Marienburg und Elbing tief unter Wasser steht. Ein 300 Meter breiter Eisstcom mit furchtbaren Eisschollen und häuserlangen Tafeln ergießt sich fortwährend in die Niederung und isolirt durch Eisblöcke, die Mühlen und Häuser einreißend die Ortschaften, deren Bewohner auf die Dächer geflüchtet sind. Ich kam hier am Sonntag Abend an, nahm das erste beste Pferd und ritt noch fünf Meilen von Marienburg den Deich bis zur Bruchstelle entlang und sah, wie der Eisstrom sich ergoß. Ich ließ sM in Marienburg in der Nacht am Montag, bevor noch das sofort requirtrte
Pionier-Bataillon eintraf, schnell von der Regierung, die durch Excellenz den t Präsidenten Herrn v Ernsthausen, den Regierungspräsidenten v. Heppe vertreten^war auf der Karte über ine Situation aufklären und konnte von dort aus am Moraen bk Kompagnien nach den verschiedenen Seiten dirigiren. Ich für meine Person, mit einem Unterofüiterunb drei Pontons, bemannt, fuhr nun über die Telegraphendräbte der Eisenbahn irn Wasser nach Altfelde und fand jammerbare Zustände eine Frau lÄwe aus dem Schornstein raus nach ihrem Kinde, das Wasser drang nach; wir rissen ein Loch in die Decke und fanden das Kind in der Balkenlage noch lebend; in Fischau ahen wir eine Frau todt tm Bette liegen, im Wasser noch; an dem Tage habe ich mit meinen Leuten 16 Familien und 27 Kinder gereitet und nach einer hochgelegenen 3ueferfabrif gefahren und dort untergebracht. Ueber die unabsehbare See weiterfahrend sah ich wie im Dorfe Sommerau eine Nothflagge flatterte und eine bleiche Gestalt bcr Slt0an0 n.a^T. bocV gerade seinen Strom: ich ging mit meinem Ponton § öuni Retten, mir fampften wie die Löwen gegen die Eisplatten, die sich gegen das schwache Ponton druckten; ich gerieth immer tiefer hinein, der Strom ritz unser Ponton fort, und in Zeit von 10 Minuten war ich vereist, von allen Seiten bis an ben $orij°nt nur Eisschollen sehend. Wir wurden eingeklemmt und haben 11 Stunden im Eise gelegen. Mit nackten Füßen auf den Eistafeln batancirenb, versuchte ich mit ben Leuten das Ponton zu schieben, bis wir alle so entkräftet waren, daß wir uns auf Gnade und Ungnade auf den Hungertod gefaßt machten. Es war Abend geworden und ich wollte noch einmal Rettung versuchen. Wir nahmen, unserer Fünf, jeder ein te|eTI.f^0!]t0n und uns platt auf den Brettern vorschiebend
“b.er d^hochkantigen Eisschollen, kamen wir in 2 Stunden ans freie Wasser, wo der StromfUich war. Nach vielem Rufen fand uns ein verirrtes Ponton, und wir hatten das nackte Leben gerettet. Wir logierten bei den Leuten auf den Böden mit dem geretteten Vieh zusammen; gestern habe ich mir einen Kamm und ein Stück Seife in Elbing, was zum Theil auch unter Wasser steht, kaufen können."
o-. - „Rasiren überflüssig", lautete eine oft wiederholte Anzeige in Wiener Zeitungen. Ein Leier bat unter Beifügung der verlangten 20 H um Angabe beS- E erhielt Wort d e Antwort: „Lassen Sie sich Ihren Bart stehen, bann brauchen Sie feinen Barbier."
Schiffs Nachrichten
n-., April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer
®.I6c' Capitan G. Meyer , vorn Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am DOn ^r5'nlCIL "üb um 26. März von Southampton abgegangen war, ist heute Mittag wohlbehalten in Newyork angekommen.
Landwirthfchaftliche Nachrichten.
(Nachdruck verboten.)
— (Das Pilzigwerden der Radieschen und Rettige zu vermeiden.! Die Zeit in der die Aussaat der Radieschen in die Freilandbeete zu erfolgen pflegt benutzen wir, um untere Leier darauf aufmerksam zu machen, daß sie irgendwelche der allbekannten Mittel anwendcn, um zu verhindern, daß ihre Radieschen und Rettige pelzia oder gar hohl werden. Die Ursache für diese Erscheinung ist in einem ungleichmäßigen namentlich durch Trockenheit ober zu festen Boden verursachten Wachsthum zu suchen' Um diesem Uebelstanbe abzuhelfen, empfiehlt es sich, die Oberfläche der zugerichteten Beete zu bedecken und zwar eignen sich für diesen Zweck am besten Sägespähne ober Torfmull, welche ein bis zwei Finger hoch aufgebracht werden, gut ist es, den Torfmull ober die Sägespähne einige Zeit vorher mit Jauche zu begießen und öfter umzuarbeiten, nöthig ist es jedoch nicht. Ist die Bedeckung vorher mit Jauche begossen worden, so kann man die Radieschen und Rettige gleich in die Bedeckung hineinsäen andernfalls iät man in den gutgelotferten Boden und deckt bas Beet bann in der angegebenen Weise zu. Die Hauptsache ist, für eine genügenbe Feuchthaltung zu sorgen was durch die Bedeckung sehr erleichtert wird, dieselbe hält auch ben Boden locker' Dieses einfache Mittel ist nur allgemein zu empfehlen. Ein Versuch wirb die Vortrefflichkeit bestätigen.
Für bk Ueberschwemmten gingen ferner bei uns ein: I. W. Kurz 5 3t I R 3 JL, Ungenannt beim Verkauf eines Grunbstücks 10 34, Prof. Schürer 6 Jü Frau Pfarrer Kistner 3 34, Frau Landr. Eckstorm 3 34, G. G. 10 34, Frau Block 10 34 .E. Hoffmann 5 34, R. G. 3 34, H. H. 2 34, Frau B. 1 34, Tischgesellfch. b. Kamm' Krankenkasse 12 34, Louis Heyligenstaebt 50 34, N. N. 3 34, Eommerzienratv Adolph, Noll 50 34, Landgerichts, ath Kullmann 10 34, A. B. 20 34, B. S. 3 34 A S 234 H. H. 3 34, zusammen 264 34 Jnsgefammt 701.55 34
Um weitere Gaben bittet dringend
Die Expedition des „Gießener Anzeigers".
Kirchliche Mnzerge« der' GtsZM MeGeN.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
Samstag, den 7. April:
Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Dingeldey.
Sonntag Quasim odogeniti, 8. April:
Vormittags 9y2 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Konfirmation der Gymnasiasten und Stadtschüler, Feier des heiligen Abendmahls.
Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Nach beiden Gottesdiensten Kollekte für die Armen der Gemeinde.
Kinderkirche: fällt aus.
Montag, den 9. April, Abends 8 Uhr Bibelstunde in der Kleinkinderschule» Markus Kap. 16, von Vers 9 an; der Auferstandene und seine Jünger, Christi Himmelfahrt. Pfarrer Dr. Naumann.
v „Donnerstag, den 12. April, Abends 8 Uhr: Missio ns stunde in der Kirche, die Mission in Ostafrika. Pfarrer Schlosser.
Am Sonntag Misericordias Domini, den 15. April, Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der zu confirmirenden Realgymnasiasten und Realschüler, Pfarrer Dr. Naumann.
Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 8. bis 14. April besorgt Pfarrer Dr. Naumann.
Für den Kirchbaufonds sind im 1. Vierteljahr 1888 eingegangen: 1. aus den Opferbüchsen in der Kirche 42 3t 30 2. von Frl. I. H. 10 34, 3. Erlös aus
den im Winter 1887/8 gehaltenen 6 Vorträgen 690 34, 4. Geschenk aus ben lieber^ schüssen des „Dilettanten-Abends" 70 34 Gesammtbetrag jetzt 8616 3t 50 4, woju noch die Kapitalzinsen aus dem Rechnungsjahr 1887/8 kommen mit 317 34 34 X demnach Gesammtbetrag 8933 3t 84 H.
Katholische ffietaeitiiit.
Weißer Sonntag (Quasimodo geniti).
Von 6 Uhr an Beichte.
Um 8 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Kommunion
Um i/z!0 Uhr: Hochamt und Predigt. Unter dem Amt ist die gemeinsame Kommunion der Krftcommunifanten-
„ 3 Uhr: Fest-Andacht und Erneuerung der Taufgelübde Seitens
der Krftcommunifanten.
Nach dem Gottesdienste Kollekte für die Waisen-Anstalt zu Klein-Zimmern.
Vorn nächsten Sonntag ab wird die sonn- und feiertägige Frühmesse ben Sommer hindurch um 7 Uhr gehalten.
GotirMerch in der Synagoge.
Freitag Abend 6^ Uhr, Samstag Morgen 8«o Uhr, Samstag Mittag 4 Mr, Samstag Abend 72& Uhr.


