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~ Ai? "Fr-mdenblatl" zufolge ernannte Kaiser Wilhelni den deutschen Milt-

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tärbevollmächtigten Major v. Detneszum F.ügeladjutant7nMaor. Du" würde aber auf dem hiesigen Posten verbleiben.

Thatsache abfinden. Aus Deutschland selbst heraus wird aber dieser Ueberzeugung leider °°^°b'Ugt und unserer nationalen Achtung geschadet, die sich doch wesentlich danach bemißt, wie wir uns selber achten.

Hamburg, 2. October. DerHamburgischen Börsenhalle" zufolge beschloß die Hamburger Handelskammer, die Vertreter von Handel und Industrie in den Handels­kammern, kaufmännischen Corporattonen und wtrthschaftlichen Vereinen, welche dem deut^en Handelstage und der Delegirten-Conferenz deutscher Seeplätze angehören, zur Besichtigung der Zollanschlußbauten auf den 3. November einzuladen.

^°?cr* ^''im Empfang der österreichischen Generalität durch Kaiser Wilhelm in den großen Empfangedtparlements der Hofburg fanden sich 38 actioe Generäle unter Führung des Kriegsministers ein. Beide Kaiser betraten, von glän- zenden Sui en gefolgt, den Saal Nach Vorstellung des Kavallerie-Generals Neippera trat der Kriegsminister vor und hielt eine Ansprache. Er sagte, daß es ihm zur hoben hi? ft füiler J?en *.n S^ien befindlichen aktiven Generälen vor-

Ä Hand und bat ihn,

Vermischtes.

bierfeMift'bem^ninn^n ^ic ,$erroaun9 der Königlichen Eisenbahn-Bauinspeclion tragen worden königlichen Regierungsbaumeister Herrn Dr. phil. v. Ritgen über- ?ctobcr. Das Hochwasser am Oberrhein beginnt jetzt in der h8»r bM 4 sEtne Folgen zu üben. Von gestern Vormittag bis heute Abend 0,75 Meter gestiegen. Die Nachrichten^ von oben lauten steigend. Ädlhuf meldet auch'Kwach oerhüftm""^ mlt01Ier Äraft' um ein Eindringen des Massets durch die CaEe zu

Telegraphisch« Zepeschen.

Wolff'- telegr. Correspondenz. Bureau.

getroffe?E^ 41 Ccto6er- Der Oberreichsgerichtsanwalt Tessendorf ist hier ein- DerPost" zufolge begibt sich Seine Königliche Hoheit Prinz Heinrich am Samstag oder Sonntag nach Italien, um mit Sr. Majestät dem Kaiser zusammen- zutreffen.

d"li^ 4. October. Die Stadtverordneten genehmigten in ihrer heutigen Sitzung den Antrag des Ausschusses auf Bewilligung von 500,000 JL zur Errichtung «irrer für die Forderung der Volkswohlfahrt bestimmten Katser-Friedrich-Sttftung, deren fpecieller Zweck der Kaiserin Friedrich vorzubehalten ist, sowie die Veranstaltung von Sammlungen zur Errichtung eines Denkmals für Kaiser Friedrich in Berlin. Nur zwei soctalisti che Stadtverordnete stimmten dagegen. Die bezüglichen Beschlüsse tz^n der Kaiserin Friedrich in einer am 18. October, dem Geburtstage Kaiser Friedrichs, durch eine Deputation zu überreichenden Adresse zur Kenntniß gebracht

München, 4. October. DasArmee-Verordnungsblatt" enthält die vom Prinz- regenten genehmigte Einführung des neuen Exercier - Reglements für die Infanterie k » ^Ordnung, daß dis zum 15. October 1890 Berichte des Gcneral-Commandos und des Generalstadschefs über die mit dem neuen Reglement gemachten Erfahrungen beim Kriegsmmistertum einzureichen seien.

4^Oct0?ierV Der Generaladjutant des Kaisers von Rußland, Graf Adlerberg, ist heute hier gestorben. 1

4/Dctober. Auf sämmtlichen schweizerischen Eisenbahnen, ausgenommen die Strecke ^ausanne-Lyß, wurde der Personenverkehr wleder ausgenommen. Rach den nunmehr vollständiger etnlaufenden Berichten richtete aber das gestrige Hochwasser an vielen Orten, trotz seiner kurzen Dauer, erheblichen Schaden an.

.W^^-Dctob bem gestrigen glänzenden Hofconcert beehrte der Kaiser Wilhelm, die Kaiserin Elisabeth am Arme führend, mehrere Persönlichkeiten mit 2bv sprachen. Derselbe dankte nach dem Concerte den Künstlern, während die Kaiserin den Grafen Herbert Bismarck durch eine fast halbstündige Unterredung auszeichnete. . 4 O^^ber. Kaiser Wilhelm verlieh dem Oberstkämmerer Trautmanns­

dorff den Schwarzen Adlerorden, wofür derselbe beim Hofconcerte dankte. Der Deutsche Kaiser trug beim Hofconcert die Oberstuniform seines 7. österreichischen Husaren- regiments, Kronprinz Rudolf die Uniform seines brandenburgischen Ulanen-Regiments Geistlichkeit war bei dem Hofconcert durch den Cardinal Ganglbaur, den Fürstbischof von Prag, Schonborn, den Wethbischof Angerer, den Feldbischof Gruscha und andere Kirchenfurften vertreten, die Stadt Wien durch den Bürgermeister Uhl. Wahrend des ^rcles unterhielt sich Kaiser Wilhelm mit einigen Botschaftern, längere A r.u? der durch hie Prinzessin Reuß vorgestellten Gemahlin des englischen Bot- schafters Berkeley-Paget und mit dem Grafen Kalnoky, während der Kaiser von Oester- reich den Grafen Herbert Bismarck tn's Gespräch zog. Nach dem Concerte unterhielt sich Kaiser Wilhelm mit dem Cardinal Galtmbertt. Gestern Nachmittag empfing der Deutsche Kaiser zuerst den Grafen Kalnoky, sodann den ungarischen Ministerpräsidenten DisM in halbstündiger Audienz, Kaiser Franz Joseph zur selben Zett den Grafen Herbert Bismarck.

.... Kaiser Wilhelm verlieh Kalnoky die Brillanten zum schwarten Adlerorden, £ =1lT^a=ie^.??tltrtorbcn' Szogyenyi die Brillanten zum rothen Adlerorden, dem Sektionschef des Mintstcriuins des Aeußeren, Paselti, und dem Statthalter von Niederosterreich, Possinger , den Kronenorden erster Klasse, dem Bürgermeister'von Wien, Uhl, den rothen Adlerorden zweiter Klasse mit Stern und dem Polizeipräsidenten Krauß den Kronenorden zweiter Klasse mit Stern.

Wi««, 4.Oct°ber Kaiser Wilhelm stattete heute früh dem Kaiser Franz Josc, einen Besuch ab und beglückwünschte ihn zum Namenstage. Hierauf nahm der Kaiser bm Vortrag des Ministers Grafen Bismarck entgegen. Gegen 9'/- Uhr fuhr Kaiser Wilhelm mit dem Kaiser Franz Josef und in Begleitung der Generaladjutanten und Ehrencavaliere beim neuen Burgtheater vor, um dasselbe zu besichtigen. Im Entr6 erwarteten der Obersthofmeifter und der Generalintendant und der Erbauer des Theaters, Baron Hasenauer, die Majestäten, welche beide die österreichischen Uniformen trugen. Das Innere des Prachtbaues erstrahlte in elektrischem Lichte.

Anläßlich des Besuches Kaiser Wilhelms im Burgtheater hatte sich lange vorher em zahlreiches Publikum vor dem Theater eingefunden. Bald nach 9 Uhr erschienen vor dem Portale der Obersthofmeister, der deutsche Botschafter, General­intendant Berzecenz, Oberbaurath Hasenauer und die Hausbeamten. Schlag 9«/2 Uhr trafen die beiden Kaiser, gefolgt von den Generaladjutanten Graf Paar, Hahnke. General Rosenberg Pokorny und Steininger ein. Nach der Begrüßung durch den Obersthofmeifter und die sonstigen Anwesenden wurden die Monarchen in das electrisch beleuchtete Haus geleitet. Darauf wurden die Herrschaften in die Festloge geführt, d b" Kaiser sich die zur Ansicht gestellte Scenedecoration aus demGötz von Berlichmgen ansahen. Um die Arbeiten der Bühnenmaschinerie darzustellen, wurden bei offener Scene Verwandlungen vorgenommen. Die still sich abspielenden und über­raschend gelungenen Functionen fanden vollen Beifall. Die Monarchen begaben sich hierauf auf den Buhnenraum, wo Director Sonnenthal und Regierungsrath Alassak zur Begrüßung anwesend waren Kaiser Wilhelm sprach sich wiederholt höchst aner­kennend über den Bau und die Ausschmückung des Theaters aus. Nach einem Blick zwecks Gewinnung des Gesammteindrucks verabschiedete er sich um IO1/« Uhr mit Worten huldvollsten Lobes und Dankes.

,. Q. Men, 4. October. Zum heutigen Dejeuner bei dem Prinzen Reuß begann die Auffahrt um 11 /2 U^rJBotmtttagä. Die Geladenen versammelten sich im großen Speisesaal des erfften Stockes, wo eine große runde Tafel aufgestellt worden war: tine Ä' clne VochwildMgd darstellte, zierte dieselbe. Den Ehrenplatz in der Mitte der Tafelordnung nahm Kaiser Wilhelm ein. Rechts von ihm saß Kronprinz Rudolf, links die Prinzessin Reuß; dem Kaiser gegenüber hatte der Botschafter Prinz Reuß Platz genommen. Rechts vom Kronprinzen saßen Obersthofmeifter Wittich ^oron Nestel, Generalkonsul Messen, Graf Pfuel, Major Deines' AttachS Kapher, Freiherr v. Mewitz, Pokorny, Liebenau, Flügeladjutant Rosenberg und Prinz Heinrich IV. von Reuß. Neben der Prinzessin Reuß folgten Kalnoky Herbert Bismarck, V'ceadmiral Tschischky, Botschaftsrath Monts, Generalarzt Leuthol^ ^°ron Steininger, Unterstaatssecretar Lukanus, Sektionschef Szögyenyi. General Hahnke. Nach halb 1 Uhrbegann das Dejeuner, das etwa 1 Stunde dauerte. Nach demselben er Botschaftspalats die Vorstellung der Chefs der ausländischen

ffSÄ ^esigen Hofe entgegen. Nachmittags empfing der Kaiser in der deut- wC,Ih rh" * ° C ^hordnungen desDeutschen Hilfsoereins" und des Vereins a« WUIU

frrrp .^Dctober. Der große Redoutensaal war anläßlich des Galadiners zu ^£*217*prat?hg geschmückt. Die Halle zeigte tn allen Ecken und Flo?a ' Die ^Wän??"n7h unb beim Entree eine duftende farbenreiche

klebet 9h f h?r erten ?arrc" unt den kostbarsten Gobelins oer- Hufeisenform aufgestellten Tafel prunkten mächtige Giran- , von prächtigen Bouquets umschlossen. Der Einzug des Hofes erfolgt in nach- stehender Ordnung: Kaiser Wilhelm mit der Kaiserin Elisabeth am Arme Kaiser m t $er Kronprinzessin, Kronprinz Rudolf mit der Erzherzogin Maria Gästemit den Erzherzoginnen, und dann dte^ geladenen m ^Elhelm erschien in österreichischer, Kaiser Franz Josef, Kronprinz ^? ^{rpb/n^r^eri°0e Karl Ludwig Albrecht und Wilhelm in preußischer Uniform Die Kaiserin trug eine silberfarbene Robe mit Silberstickerei bedeckt im offenen ae- ^ollten Haar ein Brillantdmdern. Die Kronprinzessin Stefanie trug'eine rotbbro'fatne bin /werreihiges Brillentdiadern im hochfrisirten Haar und ein Derlencollie,- mit Diamantschloß. Kaiser Wilhelm nahm in der Mitte der Tafel eines an einer

Ri der Bund der Unterstützung Englands jedenfalls sicher. 6 ' '

y. Schi?E' °CtObCr- ®er SPapft cmpfin8 seftern d-n Preußischen Gesandten ~ Das in der gestrigen Gemeinderathssitzung von dem Büraermeisier Kuicciola ?^?mP"P^Sbschte Programm für die vom Gemeinderath veranstalteten Festlichkeiten bei Anwesenheit des Kaisers Wilhelm wurde angenommen. Zugleich wurde beschiß SxSfct K&Ää," WttÄta® s buglischen Gesandtschaft und dem Bürgermeister Die Stadt ift ' bt6 den Abend festgesetzten ^ftnben in bei

Lokales.

l ^von einem Spaziergang Heimzubringen pflegt, gehäuft liegen ein Bilb

's? KL«, s»'->.<» .;>«? äs.

äMÄ JS ,'LL'L S ber ^ler wohl öffentlichen Ausdruck finden darf, daß jene Bilder auch in unserer Stadt dem größeren Publikum zur Anschauung gebracht werden möchten

Giehen, 5. October. Der im Gießener Anzeiger Nr 295 nnm

erwähnte Diebstahl mittelst Einbruchs in einem Garten auf den Nahrungsbcra bat

bd Vubltt^s"'$Le'0e£trü0't®e«Wun(0Lf^^'im Jnt«esi- «ÄS; äs

Bürgermeisterei ist, nachdem die ©anctlon durch alle Factorcn stattgefunden, jetzt das neue Ortsstatut über die Organisation des Polizeiwesens in Niainz publicirt worden. Die wichtigste Neuerung des Statuts das ft nnanky ?n°R-ih- P-rsonalsragen erledigt sw°d, in Kraft tretenlann besteht in^tWr""*« staatlich geprüfter Bezirkscornrnissäre, welche die Aufgabe haben, Jeder in seinem Bezirk den ganzen inneren und äußeren Polizeidienst, einschließlich der aericbtK wahrzunehmen. Durch diese seither in Mainz nicht bestandene Einrichtung der Bezirks' npwhi e*c ^the der bisherigen Geschäfte des PoltzeianUes in die Reviere

vertheilt und dadurch der Geschäftsgang erleichtert. Die Bezirkscommissäre werden

Eh/e Bolizeiwachtmeister vertreten, welchen namentlich die Uebcrwachuna her xtä i"6w-

Wotto0 Sim^enr^Ur e SUJbe D0S ben Preisrichtern dem Entwurf Nr. 37 mit dem erffp^r^ Thp F ' Archttect Bruno Schmitz in Berlin, der in 1200 Jt bilstehende erste Preis zuei könnt. Den zweiten Preis von 800 JL erhielt Carl Hecker in Düfseldm f ur den Entwurf Nr. 42 mit dem MottoWappen". Die Preisrichter ügtcn h^m Urtbeil bet daß dem Entwurf Nr. 29, Motto:Händel", eigentlich der erste uI gbb"hre, tcdoch deshalb nicht berücksichiigt werden könne, weil dieses Project die vor­gesehene Bausumme bedeutend Übersteige. -piujtei oie vor.

Qu Rheinhessen, 4. October. Auf dieDenunciation einer norddeutschen Avma hin ist gegen einen Weinhändler von Bingen und einen Weinvroduter.ien

| Gaulsheim Untersuchung wegen Weinoerfälschung eingeleitet worden Die norddeutsche mtt der Borstellung Su X Ä* bab von ihr bezogener Rothwein

tt « r °U6- We6tokkk 'ch herz-ch-rw-is- und sich' =Ä 4. Oetober. Dem Gom. für das Kaiser-Wilhelm- Denkmal Hai d e Platzfrage sehr viel K°pszerb,ech°n verursacht. ' Man trug sich