△ Mainz, 4. Juli. Das traurige Vorkommniß kn einer hiesigen Badeanstalt hatte unsere Bürgermeisterei veranlaßt, eine L-achverftändtgen-Commission zur Revision sämmtlicher Mainzer Badehäuser zu bestellen. Diese Commission ist nun mit ihren Arbeiten zu Ende und haben dteseben zu dem Resultat geführt, daß aus Grund des 8 35 der Gewerbeordnung eine zweite hiesige Badeanstalt polizeilich geschloßen wurde. Die Commission hat in letzterer Anstalt Zustände angetroffen, die es Wunder nehmen lassen, daß nicht ähnliche traurige Fälle hier schon lange oorgekommen^stnd. Wad) den Ermittelungen der Commission wird sich das gerichtliche Nachspiel der L>ache nun gegen die Beamten wenden, welche im Auftrage der Stadt alljährlich dre Badeanstalten untersuchen und die in ihrem Bericht über die Revision in diesem Jahr bte Anstalten sämmtlich intact erklärt haben. Nach einer von Köln hierher gelangten Mittheilung soll dorten eine vollständig entkleidete weibliche Leiche geländet worden sein, in welcher man das hier im Badehaus ertrunkene Mädchen oermuthet.
Frankfurt a. M., 3. Juli. Eine hiesige Firma ist auf eine ziemlich schlaue Weise von einer Rotterdamer Colontalwaaren- und Landesprodukten-Handlung^betrogen worden. Dor mehreren Tagen erhielt das hiesige Haus aus Rotterdam ein Schreiben, worin um Übersendung mehrerer Centner feinerer Käse per Nachnahme gebeten wurde. Da man es mit dem Besitzer eines offenen Geschäfts zu thun hatte, so zögerte man feinen Augenblick, den Auftrag zu effektuiren. Die Sendung ging ab, wurde jedoch von dem Besteller nicht abgeholt. Dies veranlaßte die Bahndirection, der hiesigen Handlung Mittheilung zu machen und anzufragen, was man mit der bei dem warmen Wetter leicht verderblichen Waare machen solle. Fast zu gleicher Zeit mit dieser Nachricht traf auch ein Schreiben eines anderen Colonialwaarenhändlers und Landes- produktenoerkäufers ein, worin dieser kurz schrieb: „Wundere mich, daß Sie, wie ich zufällig am Bahnhof erfuhr, dem Händler T. überhaupt Maaren senden, denn derselbe kann ja gar nicht zahlen. Ich erlaube mir, Sie vor dieser Firma zu warnen. Hochachtungsvoll C. L." — Durch diesen Brief kam nun das hiesige Geschäft auf den Gedanken, dem Briefschreiber telegraphisch die in Rotterdam liegenden Käse anzubieten und zwar zu ganz wesentlich billigerem Preise, da man sich sagte, daß, wenn man den Käse zurücktransportiren ließe, er zum Theil verderben und selbstredend bedeutende Spesen erwachsen würden. Der Rotterdamer Händler telegraphirte zurück, er wolle den Käse nehmen, jedoch mit drei Monate Ziel und zu einem noch geringeren Werthe. Auch darauf ging man ein, um wenigstens etwas zu retten. Man benachrichtigte die Eisenbahndirection, daß man den Käse dem Händler C. L. ohne Geld behändigen solle, was diese auch that. Nachträglich stellte sich nun durch einen Verräther heraus, daß man das Opfer eines Gaunerstreichs geworden und daß der erste Besteller mit dem Abnehmer C. L. gemeinsame Sache gemacht hatte, um die Frankfurter Firma zu betrügen. Die Eisenbahndirektion sagte aus, daß es nicht das erste Mal sei, daß jener Kaufmann leicht verderbliche Maaren per Nachnahme bestellt und der C. L. sie alsdann erworben habe. Die Betrogene hat. gegen bte Schwtndelfirma Anzeige bei der holländischen Behörde wegen Betrugs erstattet. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf rund 370 JL
□ Frankfurt, 4. Juli. In der Paradiesgasse Hierselbst, in der Wohnung eines Feuerwehrmanns, soll ein Complice des berüchtigten Silberdtebes Langner verhaftet worden sein. Der Verhaftete soll sich bet seinem Logisherrn als Maurer etngemiethet haben und auch jeden Morgen in der Kleidung eines solchen das Haus verlassen haben, um erst Abends wieder nach Hause zu kommen. In einer früheren Wohnung soll sich der Jnhafttrte angeblich für einen Handelsmann auSgegcben haben. Ob diese Meldung auf Wahrheit beruht und ob insbesondere eine Verbindung des in Haft Genommenen mit Langner nachweislich ist, wird tii Zukunft lehren.
— Auf der Mitte Mai eröffneten Lokalbahn Frankfurt-Eschersheim stürzte heute Vormittag gegen 11 Uhr ein Wagen an einer Curoe um. Von den 10 Passagieren verletzte sich nur einer am Handgelenk, die anderen kamen mit dem Schrecken davon. Eine Verkehrsstörung trat nicht ein. Der Unfall soll dadurch passirt sein, daß sich einige Steinchen in das Geleise eingeklemmt hatten. Der Wagen fiel in den Graben, welcher sich dicht neben dem Schienengeleise hinzieht. Dieser Vorfall, so unbedeutend er im Augenblick auch erscheinen mag, kann für die Bahn von den nach- theiltgsten Folgen begleitet sein. Jetzt schon sagt man hier — und mit Recht — wer mag sich der Bahn noch anoerlrauen, wenn dergleichen passiren kann. Man kann wohl verstehen, daß durch einige Steinchen eine Entgleisung herbetgeführt wird, nicht aber daß der Wagen gleich umfällt. Man ist daher hier sehr geneigt, die Constructton der Magen für das unliebsame Vorkommniß verantwortlich zu machen.
— Unsere Stadl weist 10 Ortskrankenkassen auf. Der Vorstand des Verbandes dieser Kassen hat jetzt den Rechenschaftsbericht pro 1887 veröffentlicht. Die nachstehenden Ziffern, welche auch die Leser Ihres Blattes tnteresfiren werden, sind demselben entnommen. Die 10 Kaffen zählten bet Beginn des Rechnungsjahres zusammen 9966 Mitglieder, am Schluffe desselben 11623. Die Zahl der Erkrankungs- fälle betrug 3541, die Zahl der Krankhettstage'85 801. Die Einnahmen beliefen sich insgesammt auf 261 901 v*L, wovon 237 164 «X auf Beiträge durch die Arbeitgeber entfallen. Die Ausgaben erreichen bte Höhe von 206 070 Iwovon 26 680 JL für ärztliche Behandlung, 13 260 JL für Arznei und sonstige Heilmittel, 92 421 JL für Krankengelder, 39 093 JL für Verpflegungskosten an Krankenanstalten und 18 033 JL für Verwaltungskosten in Ansatz gebracht sind. Es wird eine Vereinigung der 10 Kaffen geplant.
Wiesbaden, 3. Juli. In der gestern Vormittag begonnenen und heute beendeten Verhandlung des Schwurgerichts gegen den Mtlchhändler Heß aus Noiden- ftadt wegen Kindesmords und die lebige Dienstmagd Henriette Becker von ebendaher wegen Beihilfe hierzu, war aus Sittlichkeitsrücksichten die Oeffentlichkeit des Verfahrens ausgeschlossen. Heß wurde zum Tode und die Becker zu vier Jahren Zuchthaus verurtheilt.
Straßburg. Die französische Ostbahn veröffentlicht eine Statistik, nach welcher feit Einführung des Paßzwanges bis 15. Juni 3000 Fahrkarten weniger nach dem Elsaß verkauft wurden, als wahrend derselben Zeitdauer im Vorjahre.
— Auf dem Schlachtfeld von Wörth soll ein Denkmal für Kaiser Friedrich errichtet werben. Unterstützt von angesehenen Männern aus Hagenau und dem Kreise Weißenburg hat der Kriegerverein die Sache in die Hand genommen und den Beschluß gefaßt, bte Denkmalsfrage nicht lediglich als Sache des Vereins aufzufassen, sondern auf breiter Grundlage zu verallgemeinern.
— Einige Hamburger und Bremer Ctgarrenhändler sind geradezu aufdringlich und werden förmlich unangenehm, wenn man nichts von ihnen bezieht. So bekam auch ein Barmer Zahnarzt eines Tages einen Brief folgenden Inhalts: „P. p. Sie haben immer noch nicht von meiner Ihnen schon so oft gemachten Offerte Gebrauch gemacht. Damit Sie sich nun von der Reellität meines Geschäfts und der vorzüglichen Beschastenhet^meiner Cigarren in allen Preislagen überzeugen, erlaube ich mir Ihnen nn „Probe-Sortiment" frei zu übersenden und übermache Ihnen gleichzeitig die Rechnung, für deren Betrag von 38,70 JL Sie mich gütigst erkennen wollen. Bei- folgende francirte Postkarte belieben Sie gefälligst zu benutzen, wenn Sie lieber hellere oder dunklere, als in meiner Rechnung angegebene Farben wünschen. Mit ausgezeichneter Hochachtung X. X." — „P. 8. Habe ich bts Sonnabend keine Nachricht so gehen die Cigarren an Sie ab." Die Antwort des Zahnarztes lautete: „Mit Ver-
sehe ich der Sendung Cigarren entgegen. Jedoch werde ich mir erlauben, zur Ausgleichung der Rechnung Ihnen für den gleichen Betrag, 38,70 at, Zahnpulver zu Wen. Mit vorzüglicher Hochachtung Z. Z." Bis jetzt hat der Zahnarzt keine Cigarren erhalten.
n “ Ueber die Bevölkerungszunahme in Frankreich und Deutschland schreibt die „Lpz. Z. : Nach der Volkszählung von 1806 hatte Frankreich bereits 29107 425 Ein- wohner, darunter 28 572 569 auf dem heutigen Gebiete Frankreichs, während auf dem Gebiete des heutigen Deutschen Reichs noch im Jahre 1816 erst 24 831 396 Personen
wurden. Die beiden jüngsten Zählungen ergeben für Frankreich (1886) 38 218 903 Seelen, für das Deutsche Reich (1885) dagegen 46 855 704 Seelen. Nimmt man das „Französische Jahrbuch" zur Hand, so findet man von 1806 bis 1831 mit wenig Ausnahmen noch mehr als 30 Geburten jährlich auf 1000 Einwohner. Seitdem ist diefe Zahl in Frankreich nie mehr erreicht worden. Seit 1880 treffen nicht einmal mehr 25 Geburten auf 1000 Einwohner. Im Gebiete des Deutschen Reiches sind vor 1870 per Jahr nie weniger als 32 Geborene (mit Ausschluß der Todtgeborenen wie in Frankreich), in der Regel aber reichlich 36 Geborene auf 1000 Einwohner verzeichnet Für das Jahrzehnt 1871/80 stellt sich die deutsche Geburtenziffer (ausschließlich der Todtgeborenen) auf fast 40 (39,7), für 1881/86 auf 37 (37,1). Beim Gegenüberhalten der deutschen und der französischen Geburtenziffern begreift man, warum im
Laufe dieses Jahrhunderts die deutsche Bevölkerung so viel stärker angewachsen ist, a[§- die französische.
— sExceß bet einer Bauernhochzeit.) Aus Kaschau wird dem „Pester Lloyd" über einen Tumult berichtet, dessen Schauplatz die Gemeinde Bocsärd (bei Enyiczke, Comttat -Ibanj) gewesen ist und welcher sehr bedauerliche Dimensionen angenommen zu haben scheint. Ein Bauernmädchen aus der genannten Gemeinde heirathete nach ^ncm an&cr ,n ^ie; als nach der Hochzeit die Neuvermählten sich anschickten, das bisherige Heim der Zungen Frau zu verlassen und in jenes des Gatten zu ziehen, rotteten sich die Bocsärder zusammen und wollten die Frau nicht zum Dorfe hinaus- 1°" Cr* ^er eweggrund zu dieser seltsamen Gewaltthätigkeit ist noch nicht festgestellt; mogltcherweise war die Bauernschaft durch einen früheren, weniger glücklichen Neben- buhler be3 "buen Ehemannes verhetzt worden. Der Fall ist schon öfter vorgekommen, ifafe die Surfdjenühaft eines Dorfes tn Ungarn es mit scheelen Augen ansieht, wenn ''.e*n ^rewder bei einem lchonen Mädchen ihrer Gemeinde, zumal wenn dasselbe dazu
n ff'i 5um Ziele gelangt. Wahrscheinlich ver- «-^i^^oe-ärder Bursche den Triumph des „hergelaufenen" Eindringlings genug sie suchten den Auszug der Weuoermäblten zu verhindern, und seine Kameraden ließen sich diesen Schimpf natürlich nicht «rnnh raen kCtn E "Mimischen entgegen. Einige drohten, das Dorf in
»„h l fU,e"n ?tc dem Hochzeitszuge nicht Raum geben würden
„ Irrten ^ese Drohung auch in der That aus. Nun kam es zu einer blutigen Schlägerei, bei welcher von beiden Parteien Todte und Verwundete auf dem Platze blieben. Die Lokalbehorde sah sich genöthigt, die Staatsanwaltschaft und das Gendarmerie-Eommando in Kaschau telegraphisch um Hilfe anzugehen. Das letztere entsendete sofort alle seine verfüabare Mannschaft nach Bocsärd. Am anderen Morgen brachten die Gendarmen neun der Haupträdelsführer bet der Staatsanwaltschaft in Kaschau ein.
~ Der kälteste Ort der Erde ist, soviel darüber wissenschaftliche Beobachtungen ^oruegen, die etabt Werchojansk in Ost-Sibirien, -unter 67V20 nördlicher Breite und 134 östlicher lange, im Flußthal der Jana, 9 Meter über der Thalsohle und 107 Dieter »7em Meer. Daselbst werden seit 1881 regelmäßige Beobachtungen gemacht und es Haden sich in den Jahren 1884 dis 1887 als Monatsmittel für den Januar ergeben . 00,6, —52 8, —53,4 und —52,7, zusammen aus vier Jahren —53° Eelsius. In demselben Zeiträume ergab sich für den Monat Februar -46,3, für den März noch h7^4,7'JU^2lpr^n-—10'8, für Mai -0,1, für Juni 9,6, für Juli 13,8° Celsius. Von dieser höchsten Warme aber geht es wieder rasch abwärts. Der August hatte 6.4°, September —1,6, October —20,2, November —40,1 und der December —49,9° Monatsmittel. '
, “ Wie man ju einem Jniurienprozesse kommen kann, mutzte zu feinem Leid- roefen der Hofbauer M. aus A . . . im Werragrunde erfahren. Er wollte in der Apotheke em Zugpflaster kaufen und der gerade vom Mittagessen abgerufene Provisor, tn9?ero detten Laune befand, fuhr ihn barsch an: „Wollen Sie ein's hinter die Ohren? Seiber verstand der stolze Bauer die Frage ganz und gar nicht, fonbern versetzte ingrimmig dem Gehilfen eine schallende Ohrfeige, ihm zurufend: „St- unverschämter Kerl, tch will Ihnen lernen, den Leuten Etn's hinter die Ohren zu geben. Bei der nächsten Sitzung des Schöffengerichts wird er sich deshalb zu verantworten haben.
^Vertraulich.) Lieutenant: Hast Du dem Fräulein das Bouquet übergeben? Bursche: Ja, Herr Lieutenant. Ist die aber schön! Wollen wir die nicht heirathen, Herr Lieutenant? ' '
Univerfität-- Chronik.
77 3>n Erlangen hat die Zahl der Studenten in diesem Semester die bisher noch nicht dagewesene Höhe von 926 erreicht. Obenan stehen die Theologen mit 354, bann folgt die medicinische Facultät mit 276, die juristische mit 167, die philosophische mit 129 Angehörigen.
onn Universität Heidelberg zählt 994 Studirende, 98 Theologen,
309 Juristen, 2o3 Mediciner, 334 Philosophen, einschließlich 133 Hospitanten, im Ganzen 1127 Hörer.
— Der außerordentliche Professor der orientalischen Sprachen an der Universität Marburg, Lic. Dr. Konrad Keßler, ist in gleicher Eigenschaft in die philosophische Facultat der Universität Greifswald versetzt worden.
Eingesandt.
Schreiber dieses hatte gestern Abend Gelegenheit, daS^Dam^en^Cornet- Quartett der Familie Spindler aus London im „Wiener Hof" zu hören und kann derselbe nur versichern, daß der den Concertgebern vorangehende Ruf sich in jeder Weife bestätigt hat. Die Damen, die in schottischem Nationalcostüm erschienen waren leisteten in der That Vorzügliches und verdient besonders eine auf dem Cornet ä Piston mit vollendeter Meisterschaft ausgeführte Variation über das Thema „Der Carneval von Venedig" an dieser Stelle besondere Erwähnung. Die junge Dame zeigte bei dem Vortrage dieses Stückes, daß sie ihr Instrument in einer Weise beherrscht, die auf den Zuhörer geradezu verblüffend wirkt. — Leider fand das Concert wegen der schlechten Witterung nicht im Freien statt, weshalb der Besuch nur ein schwacher zu nennen war. Wir wollen deshalb nicht verfehlen, das kunstliebende Publikum auf die morgen Abend im Wiener Hof stattfindende Wiederholung des Concertes aufmerksam zu machen.
Handel und Verkehr.
— [Dad Abrufen auf den Bahnhöfen.) Das Publikum ist meistens der Ansicht, daß es ein Recht auf das sogenannte „Abrufen" durch den Portier auf den Bahnhöfen habe und es kommt vor, daß im Falle des Unterbleibens desselben und daraus entstandener Versäumniß des Zuges Schadenansprüche an die Eisenbahnverwaltuna gemacht werden. Es wird deßhalb von Interesse sein, zu erfahren, daß folchen Entschädigungsansprüchen nie stattgegeben wird und zwar deßhalb, weil § 85 des Belriebs- reglements der preußischen Staatsbahnen klar und deutlich sagt: „Das Zeichen zum Einsteigen in die Wagen wird durch zwei verschiedene Schläge auf die Siationsglocke gegeben." Das „Abrufen" sei zur Bequemlichkeit des Publikums eingeführt; ein Unterlassen desselben könnte den damit beauftragten Beamten wohl eine Disciplinarstrafe zuziehen, jedoch nie den Grund zu Entschädlgungs - Ansprüchen für das Publikum bilden.
Limburg, 4. Juli. Rother Weizen pro Malter JC 1575, weißer Weizen 15.60, Äorn JL 11.10, Gerste JL 9.10, Hafer JL 7.45, Erbsen 00.00,
Kartoffeln 0.00. *
Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft.
,„0 ?lbend 7!5 Samslag Vormittag 8°° Uhr, Samstag Nachmittag
4™ Uhr, Samstag Abend 910 Uhr.
Temperatur in Gießen.
M t Juni 1888.
Niederste........ 3,7 °R.
Mittlere.......+ 13,33 „
Mittel früherer Jahre.....+ 13,12
Höchste........4- 24,8 ,,
Niederschlag an 19 Tagen .... 5,48 Par. Zoll.
„ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen 2,90 „ „
Wärmegrade der Lahn und der Luft,
nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr.
Luft 14, Wasser 14 Gr.
Gießen, ben 5. Juli 1888. Rübsamen.


