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06/04/1888 Erstes Blatt
 
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beschlusses vom 4. November desselben Jahres erfolgte Ausprägung von Zwanzig- pfennigftücken in Nickellegierung auch anderweit entsprochen ist.

Berlin, 4. April. DerReichsanzeiger" veröstentlicht nachstehenden Erlaß des Kaisers:Der Heimgang meines geliebten Herrn Vaters, weiland Sr. Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm, hat zu einer so überwältigenden Bewegung Anlaß ge­geben, wie sie bisher kaum je erlebt worden ist. Um seinen ruhmvollen Kaiser trauert einmülhig das ganze deutsche Volk, das mit ihm den milden und gerechten Herrscher, den weisen und kraftvollen Lenker seiner Geschicke, den Wiederbegründer seiner Einigung verloren hat. Fast alle fremden Nationen auf dem weiten Erdenrund nehmen Antheil an diesem Verlust eines Fürsten, in dem sie den sicheren Hort des Friedens erkannten. So zahlreich, so mannigfaltig sind die Kundgebungen liebevoller Theilnahme, daß es erst jetzt, nach Wochen, möglich gewesen ist, einen Ueberbltck über die große Fülle der Spenden zu gewinnen. In allen Thetlen Deutschlands, in ganz Europa, selbst in fernen Welttheilen, wo nur deutsche Herzen schlagen, ist gewetteifert worden, dem theuren Ent­schlafenen die letzten Zeichen der Liebe und Verehrung, wie sie mein hochseliger Herr Vater im Leben fo ost erfahren, nun auch im Tode darzubrtngen. Ein erhebendes Denkmal bildet die Sammlung von herrlichen Palmen, Blumen und Kränzen, welche in ihrer zum Theil kunstvollen Herstellung bet der feierlichen Aufbahrung der Leiche im Dom, wie an der Ruhestätte im Mausoleum zu einem beredten Schmuck wurden. In Adressen von geschmackvoller, oft künstlerischer Ausstattung haben Verbände, Ge­meinden und Corporationen, wissenschaftliche und Kunsttnftttute, Vereine und Innungen ihrem Schmerze über das erschütternde Ereigntß Ausdruck gegeben. Noch hat die Menge der Beileidsbezeugungen in Zuschriften, Gedichten und Telegrammen nicht ihren Ab­schluß gefunden. Rührend und ergreifend sind solche Beweise wahrer Trauer und inniger Theilnahme für das wunde Herz des Sohnes, dem sie in dieser Zeit des tiefen Leids lindernden Trost und erquickende Stärkung gewähren. Sie ermuthigen mich aber auch, an die schweren Aufgaben meines fürstlichen Berufes als Erbe der Krone vertrauensvoll heranzutreten und als ein theueres Vermächtnttz meines unvergeßlichen Herrn Vaters nach fernem Vorbilde an der Wohlfahrt des deutschen Volkes mit allen meinen Kräften fortzuarbetten. In diesen Empfindungen drängt es mich, Allen, welche durch die herzerhebenden Kundgebungen das thcure Andenken des dahingeschiedenen Kaisers geehrt haben, meinen aufrichtigsten, herzlichsten Dank auszusprechen. Ich be­auftrage Sie, diesen Erlaß zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Eharlottenburg, den 4. April 1888. Friedrich. An den Reichskanzler."

Telegraphische Depeschen.

Wolffs telegr. Correspondenz - Bureau.

Berlin, 4. April. DieNordd. Allg. Ztg." meldet: Abgesehen von der durch Auswurf, welcher indessen fast gar nicht mehr gefärbt ist, mehr als sonst gestörten Nacht, ist das Befinden des Kaisers relativ zufriedenstellend. Bei dem ungünstigen Wetter finden die Spaziergänge in der Orangerie, seltener im Parke statt. Zuweilen ruht der Kaiser während des Tages.

Berlin, 4. April. Der Kaiser empfing gestern den Finanzminister Scholz, den Münzdirector Conrad und den Modelleur Weigand und hörte Abends 67z Uhr den Vortrag Eulenburg's. Heute hatte Wilmowskt Vortrag.

DerRetchsanzetger" meldet die Verleihung des Großkreuzes des Rothen Adlerordens in Brillanten an Galimberti.

Landsberg a. d. Warthe, 4. April. Durch den Bruch des Postumwalles bei Limmritz in der Sonneburger Neustadt sind 40 Gehöfte, durch den Dammbruch an der Netze die Dörfer Alt- und Neu-Gurkowschbruch, Eichenwerder, Friedebergschbruck, Gott­schimmerbruch und Schöningsbruch unter Wasser gesetzt. Zahlreiche Gebäude sind ein­gestürzt. Bisher acht Menschen umgekommen.

Danzig, 4. April. Auch an dem unteren Weichseldamm sind einige Stellen durch die rergende Strömung gefährdet, so bet Heringskrug und bet Plehnendorf. Im Mündungsgebiet mußte das Postgebäude wegen Unterspülung geräumt werden, ein anderes Grundstück wurde fortgerissen, nur das Wohnhaus steht davon noch scharf am Uferrand, ist aber auch aufgegeben. Im Danziger Werder ist die Verheerung an Land und Saaten durch den Ausbruch der Binnengewässer eine bedeutende. Ein Central- Hilfscomitä für die ganze Provinz hat sich unter dem Vorsitz des Oberpräsidenten constitutrt. In der Niederung allein berechnet man den Schaden auf mindestens 30 Millionen Mark.

Tilsit, 4. April. Im Memeldelta ist nunmehr ebenfalls eine bedeutende Ueber- schwemmung eingetreten.

Rom, 4. April. Der König ließ Erispi für die durch die jüngsten Ueber- schwemmungen in Deutschland Betroffenen 40,000 Francs zustellen; beigefÜHt war ein Schreiben des Ministers des Königlichen Hauses, worin der Wunsch des Königs aus­gesprochen wird, Deutschland seine Dankbarkeit auszudrücken für die vielfachen Beweise der Sympathie, welche die deutsche Nation bei den verschiedensten Gelegenheiten für Italien bekundete. Erispi übergab die Summe dem deutschen Botschafter, welcher ihn ersuchte, dem König Namens der deutschen Regierung zu danken.

Fanfulla" zufolge sandte der König dem Reichskanzler Fürsten Bismarck seine herzlichsten Glückwünsche anläßlich dessen Geburtstages. In dem Glückwunsch­schreiben heißt es: Der König ergreife die Gelegenheit, um seine innigsten Wünsche für die völlige Wtedergenesung des Kaisers auszusprechen. Der Reichskanzler dankte für das Interesse, welches ihm der König auch bet dieser Gelegenheit bekunde, das gereiche ihm zu ganz besonderer Genugthuung. Es liege ihm ob, hierbei auszusprechen, ein wie großes Gewicht der Kaiser darauf lege, daß der König Humbert wisse, wie dankbar er für diesen Freundschaftsbeweis sei. Das Telegramm schließt: Der Kaiser hoffe noch lange genug zu leben, um eine Folge des Einvernehmens zu verwirklichen, welchem er stets die größte Wichtigkeit beigelegt habe und noch beilege. Auf die Glück­wünsche Crispt's sprach Fürst Bismarck seine Genugthuung über die Freundschaft aus, die ihn mit dem Führer der italienischen Regierung verbinde, mit dem er in politischer Hinsicht vollkommen übereinsttmme, was nicht nur für die beiden betheiligten Stationen und deren Zukunft ersprießlich sei, sondern auch für den europäischen Frieden. Erispi wird die beiden Depeschen dem Ministerrathe mittheilen.

Wad) einerStefani"-Meldung aus Massauah ist Ras Alula mit den Abessiniern in der Richtung von Ghinda nach Asmara abgezogen. Die Ebene von Sabarguma sei seit gestern fast vollständig geräumt. Es sei sicher, daß der Negus den Rückzug angeordnet habe. San Marzano schätzt die Streitmacht der Abessinier auf 70,000 bis 80,000 Mann.

Petersburg 4. April. In Folge des Protestes des Staatsanwalts am Moskauer Bezirksgericht kassirte der Senat das Urthetl des Gerichts, wodurch der Postbeamte fretgesprochen wurde, welcher den bekannten, bei der GesellschaftViktoria" auf 120,000 Rubel versicherten und eingeschriebenen Brief unterschlagen hatte. Eine noch­maligeVornahme des Processes ist angeordnet und dem Gerichtspersonale, welches beim ersten Processe assiftirte, ist eine Rüge erthetlt worden. Ueber das Verfahren des Staatsanwaltsgehilfen, sowie des Verthcidigers des Angeklagten soll dem, Justiz­minister, resp. dem Adookatenbureau ein Bericht unterbreitet werden.

Rewyork, 4. April. Bei den Municipalwahlen in Oskalvosa in Kansas wurde eine Frau zum Mayor und mehrere Frauen wurden zu Mitgliedern des Municipal- raths gewählt.

Chicago, 4. April. Die Bediensteten der Eisenbahnen, deren Mittelpunkt in Chicago ist, fahren fort, dem Verkehr auf der Chicago-Burltngton-Quincy-Eisenbahn Hindernisse zu bereiten. Von mehreren Strecken werden Gewaltthaten der Strikenden gegen Diejenigen gemeldet, welche die Arbeit fortsetzen.

Eisgang und Ueberschwemmungen im Gebiete der Weichsel, Oder und Elbe.

Danzig, 2. April. Um das Unglück, welches gegenwärtig unsere Provinz in Folge der furchtbaren Ueberschwemmungen Heimsucht, voll zu machen, ist nun auch die Eisenbahnstrecke Danzig-Praust gesperrt. Die Rabanne, ein kleines Flüßchen, das aus der sogen.Kassubtschen Schwerz", einem kleinen Gebirgsländchen mit Erhebungen bis zu 1000 Fuß Höhe, strömt, schwoll nämlich so an, daß sie, in einen reißenden Wald­strom verwandelt, an mehreren Stellen die Dämme durchbrochen und eine derartige Ueberschwemmung der ganzen Gegend herbeigesührt hat, wie es seit 100 Jahren nicht

der #aH gewesen sein dürfte. Infolge dessen ist der Eisenbahndamm bei Praust durch stochen worden, um dem Wasser freien Abzug zu gewähren. Dadurch mußte selbstver­ständlich der Eisenbahnverkehr auf dieser Strecke inhibirt werden. Leider ist damit der Anschluß Danztg's an den Haupteisenbahnpunkt Dirschau aufgehoben und unsere Stadt von dem Weltverkehr förmlich abgeschnilten. Bis zur Wtedertnbetriebsetzuna der Strecke Danzig-Praust dürften mehrere Wochen vergehen. Heute Nachmittag be­sichtigte Ihr Berichterstatter die Verheerungen, welche das Hochwasser angerichtet hüt' Es sind im Stadtgebiet und bei Praust mehrere Gebäude theils vollständig eingestürrt theils dem Einstürze nahe. Auf der Straße nach Praust müssen die Fuhrwerke eine halbe Stunde weit durch das wtldströmende, 1012 Eentim. tiefe Wasser fahren. Der Wagen-Verkehr zwischen Danzig und Dirschau ist gegenwärtig sehr stark; Unternehmer haben eine Anzahl Fuhrwerke dem Publikum zur Verfügung gestellt und zwar in enormen Preisen. Der Etsenbahndamm ist auf eine Strecke von 250 Meter vollständig unbrauchbar, an mehreren Stellen sogar total verschwunden und nur die Schienen ragen halbwagrecht aus den tosenden Fluthen hervor. Die Erd-, Sand- und massen des Dammes sind vom Wasser auf die Wiesen und Felder geführt worden und bedecken weit und breit das reichcultivirte Land. Es werden Jahre vergehen, ehe die verschlammten resp. versandeten Wiesen wieder in den früheren Eutturzustand zurück­versetzt sein werden. Infolge der Betriebsstörungen treffen die Postsendungen mit 24- bis 48stündiger Verspätung hier ein, wodurch Handel und Verkehr auf die empfind­lichste Weise geschädigt werden. Unter solchen Umständen darf es nicht Wunder neh­men, wenn hier eine Handelskrisis eintritt, welche weite Kreise in Mitleidenschaft Ziehen dürfte. Ferner müssen wir es tief beklagen, daß eine Handelsstadt von der Be­deutung wie Danzig nur eine eingeleisige Verbindung mit Dirschau hat; das geringste Vorkommniß fuhrt eine Betriebsstörung auf dieser Strecke herbei. Vielleicht veranlagt das jetzige Ueberschwemmungs-Unglück den Eisenbahnminister zur Ausarbeitung einer Vorlage, wonach die Strecke Danzig-Dtrschau ein zweites Geleise erhält. Die Ost­see, der hiesige Hafen und der Kanal von Neufahrwasser nach Danzig sind eisfrei. An der Weichselmündung strömt das Hochwasser ungehindert in die See und nur brj Plehnendorf ist dasselbe in unbedeutender Weise ausgetreten.

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Gießen, 5. April. Der Großh. Amtmann Nooer ist zum Mitgliede de Oberen landwirthschaftlichen Behörde mit dem Titel Regierungsrath ernannt wordeu

Aus Rheinhessen, 3. April. Der Geschäftsausschuß für die deutsch Schulreform hat sich jüngst an die Wormser Handelskammer gewendet, eine Petition an den preußischen Eultusminifter zu unterstützen, welche verlangt, geeignete Schrtttr zur Herbeiführung einer durchgreifenden Schulreform zu veranlassen. Die Handels­kammer hat dieses Ersuchen abgelehnt und zwar mit der Motioirung. weil das Ziel der angestrebten Schulreform unbestimmt gelassen, die Vorwürfe gegen die jetzt bestehenden Schulen nicht gerechtfertigt und durch das Hereinziehen neuer Unterrtchts- gebiete eine Zersplitterung der Thätigkeit der Schüler herbeigeführt würde.

Aus Rheinhessen, 4. April. Den Leichtsinn, mit Sprengstoffen unvor­sichtig umzugehen, mußte ein Arbeiter von Dexheim mit seiner Familie schwer bü/H Derselbe nahm eine Dynamitpatrone, Zündhütchen und Zündschnur mit nach und legte sie in die Nähe des Ofens. Er hatte sie aber kaum niedergelegt, al 's Dynamit mit furchtbarem Schlage explodtrte, wodurch die ganze Zimmereinric^ ' zerstört und der Mann und seine Frau lebensgefährlich verwundet wurden.

Frankfurt a. M., 4. April. Die Defraudationen kommen hier förmlich in Schwung. Nachdem erst vor ca. 8 Tagen die hiesige Annoncen-Firma L. Daube & Co. durch einen ihrer Beamten um ungefähr 22 000 A geschädigt wurde, ist neuerdings Eonrad Baier, der General-Agent zweier Versicherungsgesellschaften und Subdirector der Oldenburger Versicherungsgesellschaft durchgegangen, nachdem er namhafte Unter­schlagungen verübt. Eine Gesellschaft soll allein um 30 000 .AL geschädigt sein. Baier ist der Schwiegersohn einer hiesigen angesehenen und reichen Familie. Die Verwandt­schaft zeigt aber nicht Lust, die Summen zu decken. Der Defraudant aus dem Daube'scken Hause, Guntermann, ist in Hamburg verhaftet worden. Bei seiner Fest­nahme schoß er sich eine Kugel in den Kopf und liegt nun im Hamburger Hospital darnieder.

r. Frankfurt, 4. April. Die Jahrbücher der Justiz scheinen um einen in­teressanten Proceß ärmer geworden zu sein. Unserberühmter" Stlberdieb hat sich nämlich allem Anscheine nach der irdischen Gerechtigkeit entzogen, indem er bei Geln­hausen in die Kinzig sprang und ertrank. Man meldet von Gelnhausen hierher, daß ein unbekanntes Individuum von einem Gensdarm verfolgt wurde und als ein Ent­rinnen unmöglich war, sich in's Wasser stürzte. Dem Signalement des Verfolgten entspricht jenes des Langner und so ist die Vermuthung berechtigt, daß Langner auf seiner Flucht nach Gelnhausen gekommen ist, dort beobachtet und verfolgt wurde und den Tod suchte, als er sah, daß er nicht mehr entweichen konnte. Der kurz gefaßte Entschluß, in die Kinzig zu springen, harmontrt ja auch mit seinen hiesigen Selbstmord­versuchen. Langner ist übrigens schon wiederholt der Polizei in die Hände gefallen, aber noch jedesmal wieder entkommen. Die Leiche des in der Kinzig Ertrunkenen ist noch nicht gefunden, es ist also ein Jrrthum immerhin möglich.

Technische Hochschule Darmstadt. Wir machen unsere Leser auf die im Annoncenthetle unseres heutigen Blattes enthaltene Bekanntmachung der technischen Hochschule zu Darmstadt aufmerksam. Diese Anstalt gewährt ihren Studirenden eine vollständig wissenschaftliche und bezw. künstlerische Ausbildung für den technischen Beruf. In speciellen Fachabtheilungen bezweckt sie die Ausbildung von Architekten, Bau-In­genieuren, Eultur-Jngenieuren, Maschinen-Jngenieuren, Electrotechnikern, Chemikern und Apothekern; ferner in der mathemattsch-naturwissevschaftlichen Schule die Aus­bildung von Lehrern für Mathematik, Naturwissenschaften und Zeichnen, sowie von Geometern. Auch Fabrikanten, Kunst- und Gewerbtretbenden ist sie zur Erlangung der erforderlichen Kenntnisse behilflich. Bei der Prüfung für den preußischen Staats­dienst im Hochbaufach, Bau-Jngenieurfach oder Maschtnenbausach berechtigt das aka­demische Studium an der technischen Hochschule zu Darmstadt zur Zulassung. Ferner ist der Besuch der technischen Hochschule bezüglich der Bestimmungen für Prüfung der Apotheker dem Besuche einer Universität gleich zu achten und ist der pharmaceutischen Prüfungs-Commission in Darmstadt durch Bundesrathsbeschluß die Berechtigung zur Ertheilung für das ganze Reich giltiger Approbationen gegeben worden.

Bremen, 3. April. sPer transatlantischen Telegraph.l Der Schnelldampfer Trave, Capt. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 23. März von Bremen und am 25. März von Southampton abgegangen war, ist vorgestern 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Hsttdsil tmfc BeUketz«.

Limburg, 4. April. Rother Weizen pro Malters 15.30, weißerWeizen A 00.00, Korn A 10.35, Gerste A 9 60, Hafer A 6.80, Erbsen A 00.00, Kartoffeln A 0.00.

Für die Ueberschwemmten gingen ferner bei uns ein: S. Heichelheim 25 A, Steuerrath Süffert 6 A, I. W. 1 A, Scatttsch bet Weidig 10 A, S. F. 2 A, Mandarinenkasten 25 A, Ertrag für das Flaschenlied 3 A 70 Ä H. W. 20 H, Fr- Schildköter 1 A, Frl. A. B. 3 A, vom Spieltisch 3 A, E. P. und I. P. 5 A, Rödelsperger 1 A 50 Frl. M. Frank 3 A, I. B. 30 A, C. K. 1 A, C. R. 2 A, T. 3 A M. M. v. H. 5 A Ungenannt 5 A G. V. 5 A Fr. Reichenbach 10 A. Professor Pasch 20 A Zusammen A 178.90, mit den in gestriger Nummer quitnrten A 258.65 nunmehr A 437.55.

Um weitere Gaben bittet dringend

Die Expedition desGießener Anzeigers".

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast.

Freitag Abend 615 Uhr, Samstag Vormittag 80) Uhr, Samstag Nachmittag 330 Uhr, Samstag Abend 7-o Uhr.