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$ c105 rber ®omrniffion§Dorla0e bestimmt, daß die Festsetzung der Verhältnisse zwischen den selbstständigen Gewerbtretbenden und den gewerblichen Arbeitern Gegenstand freier Uebereinkunft sein soll; § 105a will, daß zum Arbeiten an Sonn- und Festtagen die Arbeiter von den Gewerbtretbenden nicht verpflichtet werden können.

Abg. Hitze (Centr.) hofft, daß der Reichstag dem einstimmig angenommenen Lommisstonsbeschluß Folge geben und die Regierung aus ihrer Reserve heraustreten werde.

Die 88 105 und 105a werden hierauf angenommen.

8 105b bestimmt, daß im Betriebe von Bergwerken, Salinen, Aufbereitungs­anstalten, Brüchen und Gruben von Hüttenwerken, Fabriken und Werkstätten, von Werften und Bauten aller Art Arbeiter an Sonn- und Festtagen nicht beschäftigt werden dürfen; im Handelsgewerbe dürfen Gehülfen, Lehrlinge und Arbeiter an Sonn- und Festtagen nicht länger als 5 Stunden beschäftigt werden.

Nach 8 105o findet 8,105b keine Anwendung 1) auf Arbeiten zur Reinigung und Instandhaltung, durch die der regelmäßige Fortgang des eigenen oder eines fremden Betriebes bedingt ist, sofern die Beschäftigung derart geregelt ist, daß jeder Arbeiter an jedem zwei: n Sonn- und Festtage mindestens von 6 Uhr früh bis 6 Uhr Abends von Arbeit befreit bleibt, 2) auf Arbeiten, welche zur Beseitigung eines Nothstandes vorgenommen werden müssen.

Abg. Kalle (natl.) beantragt, auch das Gast- und Schankwirthschafts-, sowie das Verkehrsgewerbe von den Bestimmungen des 8 105c fretzulassen.

Abg. Singer (Soc.) beantragt, diesem Anträge htnzuzufügensoweit letzteres den Personenverkehr umfaßt."

"* Abg. v. Kleist-Retzow (cons.) spricht seine Genugthuung darüber aus, daß daS Haus einmüthig in der Frage der Sonntagsruhe sei, was jedenfalls zur Folge haben werde, daß die Regierungen endlich eine bestimmte Stellung einnehmen werden

Abg. vr. Baumbach (stets.) erklärt sich für dm Antrag Kalle und richtet an die verbündeten Regierungen das Ersuchen, entsprechend dem Beschlüsse des Reichstags einen Arbeiterschutzgesetzentwurf einzudringen.

Abg. Singer (Soc.) begründet seinen Antrag. Der Personenverkehr müsse am Sonntag mit Rücksicht auf das arbeitende Volk, das sich an diesem Tage nur erholen könne, austecht erhalten bleiben.

8 105b wird unverändert angenommen, Antrag Singer abgelehnt, 8 105o mit dem Zusatz des Abg. Kalle angenommen.

Der Rest der Vorlage wird nach kurzer Discussion angenommen.

Es folgt zweite Berathung des Antrags Amp ach und Genossen betr. Auf­hebung des Identitätsnachweises.

Die Eommtssion beantragt zunächst: Bei der Ausfuhr von Getreide werden, wenn die Menge der einzelnen Fruchtarten 500 Kilogramm erreicht, auf Antrag der Betheiligten übertragbare Einfuhroollmachten ertheilt, welche den Inhaber ermächtigen, innerhalb einer vom Bundesrath zu bestimmenden, mindestens auf 6 Monate festzu- setzendm Frist die gleiche Menge der nämlichen Waarengattungen ohne Zollentrichtung etnzuführen.

Abg. Frhr. v. Hornstein (wlld) wendet sich gegen die Aufhebung des Identitäts­nachweises. Diese Aufhebung würde zwar Rorddeulschland gegen die Concurrenz Süddeutschlands schützen, aber Süddeutschland der Concurrenz des indischen Weizens, der Culis und der ungarischen Bauern überliefern.

Abg. v. Kardorff (Rchsp.) oerthetdtgt den Antrag und beantragt für den Fall der Ablehnung derselben, das einzig noch bestehende Privilegium der Müllereien, welche allein den Identitätsnachweis nicht zu führen hätten, aufzuheben. Der gegenwärtige Zustand käme nur den großen Müllereien, die ausschließlich russisches Getreide ver­arbeiteten, zu gute. Redner bestreitet, daß Südoeutschland von der Aufhebung des Identitätsnachweises keinen Vortheil haben würde, es würde durch dieselbe eine Hebung der Preise für ganz Deutschland eintreten. Wenn Abg. vr. Meyer-Halle ihn im Ab­geordnetenhause ein großes Licht genannt habe, so erwidere er, daß es im Reichstage ! rwei Irrlichter gäbe, das große sei Herr Bamberger, das kleine aber Herr Meyer. (Heiterkeit.)

Die Berathung wird abgebrochen.

Persönlich bemerkt Abg. Meyer-Halle: Herr v.Kardorff war so unfreundlich, mich ein Irrlicht zu nennen. Ich verwahre mich dagegen. Wenn Herr o. Kardorff in einen Sumpf gerathen ist, so bin ich nicht daran Schuld. (Große Heiterkeit)

Montag 1 Uhr: Fortsetzung der heutigen Berathung, Wahlprüfungen.

Telegraphische Depesche«.

Wolffs telr-r. BBrearo.

Berlin, 4. März. Der Kaiser empfing heule den Prinzen von Croy, den Commandeur der 1. Garde-Ulanen-Regimenlr, welcher gestern aur Kar!«, ruhe zurückgekehrt ist. Nachmittag» 5 Uhr findet ein Familtendiner und Abend» eine kleine Dhee-Gesellschast im Köisigl. Palais statt.

San Remo, 4. März. Se. K. und K. Hoheit der Kronprinz halte eine gute Nacht. Husten und Aurwurf unverändert. Da» Wetter ist kälter geworden.

Thor«, 4. März. Der Verkehr aus den durchgehenden Strecken Thorn- Allenstein und Thorn-Marienburg ist durch Schneeverwehungen unterbrochen Die Unterbrechung wird voraussichtlich noch über 6 Stunden dauern

München, 4. März. DieAllz. Ztg." veröffentlicht einen Erlaß de» Prinz-Regenten an dar Kriegsministerium, in welchem da« Abschieds-Gesuch der früheren Kriegrministerr, General» Freiherrn p. Pranckh, mit den huldvollsten Worten abgelehnt und demselben vorerst so lange Urlaub ertheilt wird, bi» seine Mundheit,Verhältnisse ihm die Dienstleistung wieder gestatten.

Rom, 4. März. Amtliche Nachrichten au» Massauah bestätigen die Soncentnrung der Abysfinier in Gura unter Rar Mikael und Rar Area In Armara und Casten befinden sich die durch den Negur verstärkten Truppen. Em unmittelbarer Angriff gegen die Italiener ist wahrscheinlich bevorstehend.

Skew-York, 4 März Chamberlain ist nach London abgeretst.

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Gietzc«, 5. März. Wie dieDarmst. Zta." aus sicherer Quelle vernimmt ist der Vortragende Rath im Ministerium des Innern und der Justiz, Abthcilung'sür

Becker mit Wirkung vom I l. M auf sein Nach uchen in den Ruhestand versetzt und ist mit Wirkung vom gleichen Tage an der Director des Realgymnasiums in Mainz. Soldan, zum Vortragenden Ratl> in der genannten Ministerialabcheilung ernannt worden. Ter Director des Gymnasiums zu Gi-tz-n und Prosestor ,n der philosophischen Fakultät der Landes - Unwersttät. vr. schiller, wurde unter Belastung in seinen gegenwärtigen Dienststellen zug'cich 8 rum außerordentlichen MUgltede der Ministerialabiheilung für Schulmae eaenkeiten unter Verleihung des CharaktersGeheimer Oberschulrath" ernannt. 0 WW-n »

UnitetfitiH - Uhroniik. j

. - Brett ber Königsberger Universität findet sich folgende $

von der juristischen Fakultät herruhrende Bekanntmachung: , Die uriftifdJ S ä bat sich zu ihrem lebhaften Bedauern der Wahrnehmung ni<*tent»KnneÄ' feit einiger Zeit der Besuch der juristischkn Vorleiungen seitens einer großen Zahl ih^rcr ' Studtrenden in auffälliger Weise vernachlässigt wird. Dieser Uebelftand bat im

!° hohem Grade zugcnommcn, daß die Fakultät sich zu ei dringlicher Mahnung dagegen genoihigl sieht. Sollte wider Erwarten e'ne Besseruna Besuche der Vorlesungen nicht eintreten, so wird die Fakultät Maßreaeln in druck i'Ü her; <eS Uci^Lmlt ibr Gebote stehenden Mitteln Inst Nach

druck zu bekämpfen u. s. w. Schon fetzt macht die Fakultät die Herren Studirend», : daraus aufmerksam, daß bei Feststellung der S-mestralz-ugniss- astf dm realln Mae i ebet unregelmäßigen Besuch der Vorlesungen enischi-dencs Gewicht gelegt werden wird " :

»«,mischte».

Mainz, 4. Marz. Aus Einladung des Geheimrath Ministerialpräsident Weber und des Oberconsistorialrath Buchner fand gestern hier im Regierungsgebäude eine Besprechung wegen Gründung eines Hülssvereins für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde (vom Rothen Kreuz) für Main, und Umgegend statt. Oberconsistorialrath Buchner gab eine Darstellung der Thätigkcit und Organi- fation des Vereins vom Rothen Kreuz und hob die gewaltigen Anstrengungen hervor-

die Stadt Mainz für den im Jahre 1870 etablirten Verbandplatz machte, auf 72 f* ?r? k !lm Verwundete Verpflegung fanden. Oberconsistorialrath Buchner legte besonders Gewicht auf eine vorbereitende Thätigkcit schon in Friedens- ' weßhalb er zur Gründung von Zweiavereinen aufforderte, die sich an den Hulssoeremen im Großherzogthum Hessen für oie Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im ^elde anschtteßen soll. Mit dieser Anschauung war man allgemein ein- aTsrü* unb roui°c 8ur Festsetzung der Statuten eine wettere Versammlung in Aussicht genommen.

o , ^Z."-"^rsblum (Rheinhessen) 4. März. Die Kritik, welche die hessische Landwrrlhschaft bet den Kammerverhandlungen vom 25. und 28. Februar in Darm- °Ä^^me Abgeordnete, so namentlich durch den Grafen v. Oriola, Westerhagen, Bürgermeister Michel - Reubamberg, Dr. Osann und Dr. Schröder, er- fapren hat, veranlaßte den Landwirthschaftlichen Verein auf heute Nachmittag hierher ^Z^lamm ung einzuberufen, die von 180 bis 200 Landwirthen aus allen rhetn- ^?»^^rken besucht war. Der Schwerpunkt der in der Kammer geübten 6egenüber den Nachbarstaaten, besonders schlecht in Hessen bestellt sei, und sich eine gewisse Einmüthigkeit unter vermissen lasse Bet der Landwtrlhschaftlichen Ausstellung in

Cm ?/o^es Fiasko erlebt und besonders betonte Dr Osann, daß 9rc Zur Widerlegung dieser Vorwürfe traten in der

brS ?^ner, die Herren Gutsbesitzer August Dettweiler von Bubenheim, Oeconnoui ^abob Schmitt von hier,- und Obergutsverwalter Gustav mirtMAnH V" Darmstadt auf. Unter eingehender Erörterung der Lage der Lond- 1 1!? Allgemeinen, protestirten die Genannten an Händen von Ziffern über

erhaltene Preise gegen die in der Kammer der hessischen Landwirthschaf? gemachten äpnUnLUn^ b£-n Auslassungln der betreffenden Abgeordneten,

sÄÄ uud tedes Verstandnitz für die Landwtrthschast mangelt, einer scharfen Kritik. Besonders scharf ging Obergutsoerwalter Dettweiler mit den Abgeordneten htr iUUh ^^ch Letzteren man unter den Fachmännern

iTntPrbArn2pmb$ ic6c21 Ausstellung als einen Ignoranten bezeichnet habe.

-bestall nahm die Versammlung schließlich folgende von dem Oeconomen w vorgeschlagene Resolunon einstimmig an:Die Versammlung erklärt, daß die Ausspruche, Die in den Kammerverhandlungen vom 25. und 28. Februar über die Lage ber Landwirthschaft^ in Hessen von den Abgeordneten Grafen v. Oriola, sinb ' Bürgermeister Michel und Dr. Schröder gemacht worden

M f rK 0fl! Bezirk als nicht zutreffend und protestirt ausdrücklich dagegen.

^ge Interesse, das die Abgeordneten an den land- wrrthschafllichen Verhaltnryen nehmen, so mochien sie dieselben doch bitten, sich künftig bester und nicht einseitig zu orientiren". Auf Anttag des Notar Dr. Huber wird noch ane zweite Resolution, tn welcher dem Abgeordneten Schröder das Befremden aus- ° b genauer Kenner der landwirthschafllichen Verhältnisse Rhein- Uensdie Borwurse nicht gebührend zuruckgewirsen habe, angenommen. Erstere Resolution sollsowohl der Kammer als auch dem Ministerium zugestellt werden. WnhpJZ b non im Großherzogthum Hessen wohnenden Er- LLrft n Patent - Anmeldimgeii Verfahren zur Vorbereitung des Malzes für die von Farbmalz, Mattin Haumüller in Worms. Lederstanze mit ein- und

3 ©ermann Äraft in Gießen. Als Bremse verwendbares

Klinkenfchattwerk mit doppelten Antriebshebeln, Heinrich Hermann in Main,. - i Sicherheitsapparat füt Dampfkessel, H. Hommel in Malnz und

?11$ uom 7. August 1887 ab. Maschine zum Schneiden viereckigen

Holzdrahts zur Zundholzfabrikation, PH. Gunder in Darmstadt, vom 7. August 1887 ab. Neuerung an dem in den Patentschriften Nr. 6368 und 6946 beschriebenen Gas- ^bstkr, E. Haas in Mainz^, vom 30. Juni 1887 ab. Zellenwalze mit verstellbarer Zellenticfe, Llrebiehl und L-chwan in Heppenheim a. d. W., vom 14. Juni 1887 ab. Neuerung an Filterpressen, L. A. Enzinger in Worms, vom 26. April 1887 ab.

Danzig, 3. März. Alle Etsenbahnstrecken Westpreußens sind in Folge Schnee­verwehungen gesperrt zahlreiche Züge sind im Schnee stecken geblieben.

_ , A^?.:.b-März. Aus vielen Gebirgsgegenden laufen fortdauernd Berichte über un0en-cbfur$ ^a®lnen ein- 3m Ealcanthal (Eanton Graubünden) ist ein 80 Einwohner zahlendes Dörfchen Selma vollständig verschüttet worden, so daß k r^UrS aus dem Schnee hervorragt. Ebenso sind im Vtsperthale (Eanton Wallis) btt dem A>orfe Ronda 40 Gebäude unter dem Schnee begraben. Aus beiden ®eDJ?I^run9 "och rechtzeitig flüchten können. Die Zuzüge zu mehreren kleineren Thalern sind gesperrt. ö 1

s. ^areIlI^-SD!nrA- 'H® eingegaugenen Nachrichten ist das Dorf Trasquara an der italrenisch-walliser Grenze durch eine Lamine völlig zerstört.

9- CTnnlk,4 3;p?Vie dasReuter'sche Bureau" auS Tamatave vom ?: ; 22. Februar ein heftiger Orkan einen großen Tbeil der

Stadt tn Trümmer. Elf schiffe an der Küste, darunter der deutsche SchunerIrene", gingen verloren; 20 Personen sollen das Leben eingebüßt haben.

Ehicago, 3. März. Der Verkehr der Personen-, Lokal- und Güterzüge auf oer Ehicago - Burlington- und Quincy - Eisenbahn wird allmählich wieder aus­genommen^^ 1

Landwirthschaftliche Nachrichte«.

(Nachdruck verboten.)

, , - ^Schlupfwinkel für das Wild.) In unseren Wäldern fehlt es vielfach an niederem, dichten Gebüsch, welches dem Wild einen Unterschlupf gewährt. Rur Er- paltung eines fluten Wildstandes ist aber die Schaffung von solchen Unterschlupfwinkeln, in denen sich Hasen, Rehe, Hühner den Nachstellungen ihrer Feinde entziehen können, E^oßem Wcrthe und es kann daher den Waldbesitzern nur gerathen werden, an geeigneten Stellen so.che Schutzgebusche anzulegen. Als am besten passendes Gesttäuch zu diesem Zweck empfehlen wir die Weinrose (Rosa rubiginoaa), diesen in neuerer Beit ^ucy zu Hecken u. dgl. viel verwendeten R.'sevstrauch. Die Art ist vollkommen wetter- yart kommt in ledcm Boden fort und b vcf gar keiner befonberen Pflege. Sie ge- deiht sowohl unter Baumen als auch an sonnigen Abhängen und ist daher für jeden Ort geeignet. Als Schlupfwinkel für das Wild pflanzt man ca. 15-20 Stück auf einen Quadratmeter, in zwei bis drei Jahren haben sie sich soweit entwickelt, daß sic für55,16 »cwähtcn. Schließlich fei noch erwähnt, daß « In? kl * 8ur.®tu£^clt mit ihren weißen und mattrosa Blüthen einen prächtigen Anblick bieten und daß ihre reichlich erscheinenden Früchte von dem Wild im Winter gern gefressen werden.

«Fruchtpreise.» Weizen X 17.70, Kvrn X 14.00, ^mC OmOn > Ä» X.W Erbsen X 00.00, Linsen X 00.00, Lein X 00.00 Samen J 00.00, Kartoffeln >> 0.00, Wicken 00.00

Kirchliche feit essntzkl. Gemeinde.

G'n« Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Markus

°on an' 2esu Gang nach Golgatha und Kreuzigung.

Vfarrer Dr. Naumann.

6 U#r: P°sNonsandacht in der Kirche-

Briefkasten.

Verfasser desEingesandt". Wir haben schon daß anonyme Einiendungen keine Aufnahme finden Aufnahme, dann treten eie aus Ihrer Anonymität einer persönlichen Rücksprache auf unser Bureau.

unzählige Male bekannt gegeben, können. Wünschen Sie also die heraus und bemühen Sie sich zu D. Red.