Ausgabe 
5.8.1888 Zweites Blatt
 
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den Thurm zwanzig Jahre hindurch ausnutzen zu dürfen. Nach Ablauf dieses Seih raum3 fällt das Eigenthumsrecht an dem riesenhaften Bauwerke der Stadt Paris zu. Bekanntlich wurde die Aufrichtung des Thurmes seinerzeit von verschiedenen Parteien der Stadtverwaltung, von den Pariser Künstlern u. s. w. auf das Heftigste bekämpft. Wenn die Gegner des Thurmes während dieser Zeit bei ihrer Ansicht von der Nutz­losigkeit und Stilwtdrigkeit des Thurmes verbleiben, so wird im Jahre 1909 die Frage der Zerstörung des Thurmes in Erwägung gezogen werden müssen. Im Gegensatz zu mehreren hervorragenden^ Pariser Ingenieuren, welche die Schwierigkeiten der Ab- tragung des Thurmes für größer halten, als die der Aufrichtung gewesen, behauptet Herr Elfsel, die Zerstörung könne etwaigen Falles sehr leicht bewerkstelligt werden und erfordere nur einen Kostenaufwand von 100,000 Franken. Das Eisen stelle dann noch

atr 6 nen Werth von 500,000 Franken dar, die der Stadt zu Gute kämen. Die ciut Instandhaltung des Thurmes bis zum Jahre 1909 werden sich auf »ranken jährlich belaufen. Diese Summe wird hauptsächlich auf den Anstrich «Ien$ (zur Vermeidung der Rostbildung) verausgabt werden müssen. Was die technische Ausführung des Baues anbelangt, schreibt derFigaro", wäre dieselbe vor

20 Jahren unmöglich gewesen. Die Errichtung eines Thurmes von 300 Meter war damals em Problem, welches in Folge der primitiven Technik in Eisenconstructionr» nicht gut hätte gelöst werden können. Die Berechnungen ber%

solcher Höhe u. s. w. boten damals nicht die'genügende Sicherheit. Die bisher in aller Welt zum Verkauf gelangten Abbildungen des Thurmes erreichten die Hohe von 3 Millionen Exemplaren. Nach Berichten, die dem Figaro" MEkommen sind, bringt man dem Riesenbauwerk in allen Welttheilen, namentlich in Asien, Afrika und Australien großes Interesse entgegen.

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