Correlat des allgemeinen Wahlrechts bildeten. Graf Behr habe eine ruhige, friedliche Entwickelung des Parlamentarismus verlangt und damit den Antrag begründet. Derselbe führe aber thatsächlich zur Stagnation, zur Versumpfung. Im Volke werde eher eine Verkürzung, als eine Verlängerung der Legislaturperiode gewünscht. Der Antrag sei nur der Vorbote weiterer reactionärer Pläne. Der Antrag sei von der Furcht vor dem allgemeinen Wahlrecht, vor der Gleichheit, eingegeben. Für die Socialdemokraten sei der Wahltag ein Festtag, sie fühlten sich an demselben in ihrer Menschenwürde. Dagegen sei es den Herren Grafen und Baronen unangenehm, daß der Arbeiter an diesem Tage ebensoviel Recht haben sollte, als sie selbst. Die Septennatsfrage habe nur den äußerlichen Grund zur Auflösung des Reichstags gegeben; in der Thal habe es sich darum gehandelt, eine für neue Sleuerbewilligungen und reactionäre Pläne gefügige Mehrheit berbeizuführen.
Abg. vr. Windihorst hofft, daß Abg.v. Bennigsen seine Erklärung zu Gunsten der Aufrechterhaltung des allgemeinen, gleichen und dtrecten Wahlrechts in lieberem- fiimmung mit allen seinen Freunden abgegeben. Herr v. Puttkamer habe im Ab- geordnetenhause angekündigt, daß die preußische Regierung Anträge auf Abänderung des allgemeinen, gleichen, directen Wahlrechts vorbereite. Diese Erklärung sei zu keiner Zeit zurückgenommen worden. Herr v. Helldorf habe als Vertreter der conservatioen Partei Aenderungen des Wahlrechts für nothwendig erklärt und er habe sich durch die erhobenen Einwände und Widersprüche auch nicht beirren lassen. Redner verwendet sich dann eingehend für die Beibehaltung der dreijährigen Legislaturperiode. Die Gelegenheit zur Erörterung politischer Fragen dürfe nicht verschränkt werden, denn eine Wahrheit müsse 25 Jahre hindurch wiederholt werden, bevor sie ins Volk dringe.
Abg. v. Bennigsen erwidert auf den Vorwurf Richter's, die Stöcker'sche Berliner Stadtmission unterstützt zu haben, er habe einen Aufruf zur Förderung der allgemeinen Mission im ganzen Lande unterschrieben, weil angesichts des bestehenden geistigen und physischen Nothslandes in der Förderung dieses Liebeswerkes sicher ein Boden sei, auf den sich ein liberaler Mann mit Andersgesinnten stellen könne.
Abg. Kräcker (Soc.) beantragt Verweisung des Antrags an eine Commission von 21 Mitgliedern. r
Abg. v. Helldorff (conf.) vertheidigt im Schlußwort den Antrag gegen die wider denselben erhobenen Einwürfe.
Der Antrag auf Commissionsoerweisung wird abgelehnt, die 2. Lesung findet demgemäß direct im Plenum statt.
Nächste Sitzung morgen 1 Uhr: Vorlage betr. Rechtsverhältnisse in den deutschen Schutzgebieten, sowie betr. Unterstützung der Familien der zum Dienst einberufenen Mannschaften, Etat, Wahlprüfungen (darunter die der Wahl Richters).
Telegraphische Depesche«.
Wolff'S telegr. Es^sfpH«denr-B«ren^
Berlin, 3. Februar. Seine Majestät der Kaiser nahm Vormittags den Vortrag Pcrponcher's entgegen, empfing darauf den General Strubberg, später den Grafen Stolberg und machte um 2 Uhr eine Ausfahrt. Um 3 Uhr hat Minister o. Puttkamer Vortrag.
— Wie ein Privattelegramm aus San Remo meldet, ist gestern der Kronprinz nicht ausgegangen, da Kopfschmerz und Neuralgie sich wieder eingestellt haben. Die Witterung ist ungünstig.
Hamburg, 3. Februar. Das hiesige Oberlandesgericht bestätigte das Urtheil der ersten Instanz in Sachen des Zusammenstoßes der Kreuzerkoroelte „Sophie" mit dem Dampfer des „Norddeutschen Lloyd" „Hohenstaufen", welches den Reichsfiskus mit der Klage gegen den „Nordd. Lloyd" unter Verurtheilung des Klägers in die Kosten abgewiesen hatte.
Paris, 3. Februar. Die Tochter des deutschen Botschafters Grafen Münster ist heute Morgen in Cannes gestorben. Gras Münster reist heute Abend dorthin ab.
Paris, 3. Februar. Deputirtenkammer. Cassagnac bringt die gestern angekündigte Interpellation über den Ordenshandel ent. Der Justizmtnister Fallieres erklärt sich zur sofortigen Beantwortung bereit. Delaunay (Rechte) begründet die Interpellation und führt aus, daß der eigentliche Hauptschuldige in dieser Frage frei ausaegangen sei. Delaunay hebt verschiedene Thotsachen hervor, wodurch bewiesen werden soll, daß das Gericht keine Freiheit d-r Handlung gehabt habe, sondern durch politische Intervention gelähmt worden sei. Floquet protestirt gegen das Bekanntgeben von Aktenstücken. Cassagnac fordert den Präsidenten auf, nicht in die Debatte ein- zugr elfen. Floquet seinerseits wünscht, daß Cassagnac nicht weiter im drohenden Tone spreche, welcher doch Niemand erschrecke. (Beisall.) Cassagnac erwidert, das sei die Sprache des Wirthshauses. Floquet entgegnet, die Kammer werde die Sprache Der- jmigen zu schätzen wissen, welche sich Cavaliere nennen. Cassagnac spielt alsdann auf den Ruf Floquet's „Vfre Pologne“ an. Floquet sagt darauf, Ihr Patriotismus ist die Höhe der Höflichkeit. Delaunay fährt fort, Fallieres anzuklagen, .daß er sich der Verhaftung der Schuldigen widersetzt habe.
Petersburg, 3. Februar. Die „Nowoje Wremja" hält in Erwiderung des jüngsten Artikels des „Militär-Wochenblatts" ihre Behauptung aufrecht, daß das einzige Mittel, Rußland vor dem Angriffe Oesterreich-Ungarns und Deutschlands zu schützen, in der Erhöhung der Wehrhaftigkeit der Festungen und der Verstärkung der Grenztruppen bestehe; das Eisenbahnnetz müsse militärisch nicht in dem engen Raume des Kriegstheaters an der Grenze, sondern auf dem ganzen Kriegsschauvlatz in Betracht gezogen werden. Der Artikel versucht alsdann, ausführlich den entschieden defensiven Charakter der militärischen Maßnahmen Rußlands an der Grenze nachzuweisen und bemerkt, Rußland brauche nicht einen Fuß breit deutschen Landes, würde aber auch nicht einen Fuß breit seines Landes abtreten. „Von dieser Friedensliebe erfüllt, verfehlen wir nicht, zu bemerken, daß wir uns nur zur Defensive vorbereiten. So lange Deutschland ruhig bleibt, droht ihm von keiner Seite ein Angriff."
Sa» Nemo, 3. Februar. Mackenzie ist heute nach London abgereist.
Ebiubnrg, 3. Februar. Die agrarischen Meuterer auf der Insel Lewis (Schottland) sind zu Gefängnlß von sechs bis fünfzehn Monaten verurtheilt worden.
Berlin, 4. Februar. sPrivatdepesche.) Die Publikation des deutsch-österreichischen Bundnißvertrages wirkte hier klärend, in Wien dagegen wurde es als ein ungünstiges Symptom aufgefaßt, in Petersburg wirkte die Publikation consterntrend.
Lokale-.
Gießen, 4. Februar. Vvr einem zahlreichen Publikum hielt gestern Abend in 2er™|r?J3cn Aula des Realgymnasiums Herr Capitain Bade seinen angekündigten 2. Vortrag über die deutsche Nordpol-Expedition, speciell über den Untergang des zweiten Schiffes derselben, der „Hansa" und über die 237 Tage währende Eis- fchollenfahrt der Mannschaft des vom Eise erdrückten und sodann versunkenen Schiffes Mit schlichten Worten, jedoch ungemein fesselnd, schilderte Redner das Leben und Treiben der Mannschaft in den ersten 3 Monaten ihres Camptrens auf der 7 Quadratmeilen großen Eisscholle, welche sodann bei einem heftigen Sturme zerschellte und ihre von Steinkohlen-Briquetts erbaute Hütte in zwei Thetle zertrümmerte, sodaß die Mannschaft, kaum das Nothwendigste rettend, sich auf einer nunmehr blos 120 Schritte langen Eisscholle 6 Monate hindurch aller Unbill des atktischen Winters sowie der gräßlichsten Entbehrungen und Mühsale preisgegeben sah. Es ist für eine Landratte schlechterdings nicht zu begreifen, wie Menschen ein solches Elend 9 Monate lang erttagen konnten und gerne begreift man die freudigen Empfindungen, welche die schiffbrüchige Mannschaft beseelte, als sie an Grönlands Gestaden in einer dänischen Missionsstativn von deutschen Missionären ausgenommen und mittelst eines dänischen Kriegsschiffes nach Kopenhagen befördert wurden. Es würde uns zu weit führen wollten wir alle Einzelheiten des Vortrages hier anführen. Reicher Beifall lohnte den Redner am Schluffe seines fast zweistündigen interessanten Vortrags.
„ „ Netzen, 4. Februar. (Naturalverpflegungsstation Gießen.) Während des ver- floffenen Monats Januar wurde die hiesige Station von 290 mittellosen Durchreisenden in Anspruch genommen und sind hierdurch 201,78 jfc Verpflegungskoften erwachsen-
Vermischtes.
△ Mainz, 3. Februar. Nach hierher gelangter Nachricht soll sich der Rhein ; beute Morgen an der Lvreley gestellt haben. Die ganze Strömung des Stromes wie I eingetretenes Stauwasser lassen die Nachricht als richtig erscheinen. Seit heute Nach- , mittag ist vollständiger Witterungsumschlag eingetreten. Von 13 Grad Kälte am \ Morgen ist die Temperatur auf 2 Grad gestiegen und brachte uns leichten Schneefall.
— Man wird sich erinnern, daß im November v. I. die Leiche des kurze Zeit vorher verschwundenen Rheinmüllers Fischer von dem nahen Ginsheim unter Umständen gefunden wurde, die ein Verbrechen vermuthen ließen. Unter der schweren Anschuldigung den Müller ermordet zu haben, wurde alsbald der Bäckermeister Schröpfer von Bischofsheim verhaftet und wußten damals eine Reihe Blätter fchon ganz genau die einzelnen Umstände anzugeben, unter welchen Schröpfer den Müller ermordet habe. Der also bereits zum Mörder gestempelte Bäckermeister wurde am Mittwoch durch Beschluß der Strafkammer des Landgerichts Darmstadt außer Verfolgung gesetzt und aus der Haft entlassen, da nicht der geringste Beweis vorliegt, daß er der Thater sei, wenn Fischer überhaupt ermordet wurde.
△ Aus Rheinhessen, 3. Februar. Halb erfroren aufgefunden wurde heute Morgen ein älterer Mann von Marienborn, der einst in guten Verhältnissen lebte, spater aber durch Trunkenheit heruntergekommen war.
Wiesbaden, 2. Februar. Der siebente Congreß für inBkre Medicin findet vom 9. bis 12. April 1888 hier statt. Das Präsidium desselben übernimmt Herr Leube (Würzburg). Folgende Themata sollen zur Verhandlung kommen: Montag den 9. April: Die chionischen Herzmuskelerkrankungen und ihre Behandlung. Referenten: Herr Oertel (München) und Herr Lichtheim (Bern). — Dienstag den 10. April: Der Weingeist als Heilmittel. Referenten: Herr Binz (Bonn) und Herr v. Jaksch (Graz). — Mittwoch den 11. April: Die Verhütung und Behandlung der asiatischen Cholera. Referenten: Herr Cantani (Neapel) und Herr August Pfeiffer (Wiesbaden). — Folgende Vorträge sind bereits angemeldet: Herr Rumps (Bonn): Ueber das Wanderherz. — Herr Unverricht (Jena): Experimentelle Untersuchungen über den Mechanismus der Alhembewegungen. — Herr Liebreich (Berlin): Thema vorbehalten. — Herr Adamkiewicz (Krakau): Ueber combinirte Degeneration des Rückenmarks. — Herr Jaworski (Krakau): Experimentelle Beiträge zur Diätetik der Verdauungsstörungen. — Derselbe: Thema vorbehalten. — Herr Stiller (Budapest): Zur Therapie des morbus basedowii. — Derselbe: Zur Diagnostik der Nierentumoren. — Herr Emil Pfeiffer (Wiesbaden): Harnsaureausscheidung und Harnsäurelösung. — Mr Binswanger (Jena): Zur Pathogenese des epileptischen Anfalles. — Herr JükMsen (Tübingen): Ueber kryptogenetische Septiko-Pyämie.
— Seine Liebhaberei mit Hunden zu spielen, mußte gestern der Schullehrer Jost von Ebersheim arg büßen. Ein großer Jagdhund, der nicht mit sich scherzen ließ, brß dem Dorspadagogen die ganze Unterlippe weg.
— sEin theurer Kuß.) Das Landgericht in Güstrow hatte neulich in einer Kußangelegenheit zu entscheiden. Der Vater eines unbescholtenen Mädchens hatte gegen einen Herrn Klage erhoben, weil Letzterer das Mädchen zu einem Kuß gezwungen hatte, Der Angeklagte wurde zu 150 JL Geldbuße verurtheilt.
Literarische-.
Höchst otighuU ist die neueste Nummer der bekannten illustrirten Zeitschrift „Schorers Familienblatt" ausgestattet. Diese Nummer (6) hat nämlich vom ersten bis zum letzten Buchstaben nur ein Thema: Die Liebe. Wir haben selten eine Journalnummer in der Hand gehabt, die uns so angemnthet hätte, als diese „Liebes- Nummer". Sie gleicht einer Anthologie des Schönsten unb Besten, was je in Poesie und Prosa über die Liebe, diese Alles bewegende Kraft, von deutschen Dichtern gesagt wurde. Wir finden Goethe, Reinick, Rückert, Lessing, Reuter, Schiller, Geibel, Jmmer- mann, Rittershaus und viele andere vertreten mit dem Schönsten, was sie über die Liebe gesagt und gesungen. Illustrativ ift die Nummer wahrhaft glänzend ausgestattet und legt ein Zeugniß ab für die enormen Fortschritte, welche auf dem Gebiete der Illustration in unserer Zeit gemacht wurden. Die Nummer wird Allen, die sie sehen viel Freude machen. -- Dieselbe ist auch einzeln zu haben.
Gießen, 4 Januar Auf dem heuttgen Markt kostete: Butter per Pfund K 0.85—0 92, Hühnereier pr. St. 7—8 Gänseeier St. 10—12 H, Kale vr. St. 4—7 S, Käsematte 3—0 H, Erbsen pr- Liter 17 H, Linsen 30 \ Tauben per Paar 60 bis 75 Hühner per Stück 0.90—1.00, Hahnen pr. Stück JL 1.00—1.70, Enten per Stück JL 1.70—2.40, Gänse per Pfund 00-00 H, Ochsenfleisch per Pfund 58 bis 60 H, Kuh- und Rindfleisch 45-50 Schweinefleisch 54—60 H, Hammelfleisch 40 bis 60 3i, Kalbfleisch 40—48 H, Kartoffeln per 100 Mio JL 4 00—5.00, Milch per Liter 12—18 H, Weißkraut Stück 5—10 H, Zwiebeln per Centner JL 8.00—10.00.
IMpttt an bcr Erhaltung einer reinen Kopfhaut und schönen Haarwuchses etwas gelegen ist, der kaufe 95g
Retter’s Haarwasser (München).
Dasselbe staatlich geprüft und begutachtet sowie von ersten Autoritäten empfohlen,
verkauft zu 40 H und JL 1.10 J. H. Fuhr, Sonnenstraße
Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen-
Aufgebote.
Januar : 28. Jacob Dosch, Hülfsgerichtsschreiber zu Gießen, mit Marie Elisabethe Gilbert zu Vilbel. 30. Heinrich Röddtn-, Schreiner zu Marburg, mit Katharine Gröninger zu Gießen. 31. Friedrich Wilhelm Christoph Heinrich Stooß, Kaufmann von Gießen, mit Jacobine Eleonore Dollhofen von Bingen. Februar: 3. Heinrich Bommersheim, Schutzmann -u Gießen, ein Wittwer, mit Marie Margarethe Babette grieberife Fuchs, lebig, zu Homburg v. d. H. 3. Christian Georg Frech, Anstreicher zu Wetzlar, mit Pauline Bernhardt daselbst. 3. Johann Heinrich Gustav Anderweit, Gletscher zu Wehlau mit Henriette Grantfch zu Allenberg.
Eheschließung««.
Februar: 1. David Jacob von Weitersweiler im Elsaß, Schächter dahier, mit Karoline Beyfutz von Gießen. 1. Heinrich Friedrich Wilhelm Gaafke von Emern, Amt Oldenstadt, Restaurateur dahier, mit Margarethe Meyer von Hüls, wohnhaft dahier.
_ Geborene.
Januar: 26. Dem Militärbüchsenmacher Heinrich Engel II. ein Sohn, Wilhelm Hetnrrch Hans. 27. Dem Schuhmacher und Kirchendiener Michael Helfert eine Tochter. 28. Dem ^chremermeister Christian Weber ein Sohn. 29. Dem Wagen-Revisor Justus Beinhauer eine Tochter. 29. Dem Schriftsetzer Richard Petermann eine Tochter.
Eevordene»
. ,. Januar: 27. Adolf Weiß, 8 Monate alt, Sohn von Taglöhner Philipp Weiß Zahler. 28. Sophie Wehner, geb. Werner, 33 Jahre alt, Ehefrau von Kaufmann Theodor Wchner dahler^ 29. Friedrich Schupp, 56 Jahre alt, Arbeiter von Naunheim. oO. Elisabeth ^ehl, 1 Jahr alt, Tochter von Fabrikarbeiter Johannes Fehl dahier. 30 Johanna Henriette Noll, 6 Monate alt, Tochter von Dachdecker Emil Martin Noll o?h)er. 30. Ludwig Ferber, 17 Jahre alt, Ackersmann von Walogirmes. 31. Margarethe Elisabethe Kahl, geb. Dern, 81 Jahre alt, Wtttwe von Ackerer Johannes Kahl aus Garbenheim Februar: 2. Otto Kempff, 42 Jahre alt, Cigarrenfabrikant dahier. 2. Lina Leicher, geb Muller, 27 Jahre alt, Ehefrau von Musiker Heinrich Leicher von Alpenrod, Amt Hachenburg.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
M «etaufte.
Den 29. Januar. Dem Schlosser Adam Uhl ein Sohn, Wilhelm Peter Heinrichs geboren den 1. Januar. *
^Denselben. Dem Oeconom Karl Kreiling eine Tochter, Sophie Karoltue, geboren, den 26. December.


