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jurückkomm-n und für wrlches sich die zahlreichen Verehrer des lustigen Künstlers gewiß inleressiren werden. ~

Wie wir noch nachträglich erfahren, hat Herr Rudolph die Summe von 68 JL 50 Zt als Ertrag seiner Wohlthäligkeits-Vorftellung dem Verein für freiwillige Armenpflege überweisen können. p-

Vermischtes.

Aus dem Kreise Gießen. Am 2.Weihnachtstage sand in Bersrod ein seltenes Rest statt - Philipp Schneider III. und dessen Ehefrau Elisabeth, geb- Schwalb^ feierten ihre aoldne Hochzeit, der Mann 74, die Frau 66 Jahre alt; trotz der kalten Witterung konnte die Feier in der Kirche stattfinden. Ihre Nachkommenschaft besieht aus 8 Kindern, 21 Enkeln und 1 Urenkel, von denen jedoch 2 Kinder und 3 Enkel bereits entschlafen sind Gott sei auch fernerhin mit dem ehrwürdigen Jubelpaare! Es war dies dre 2. goldene Hochzeit in dem kleinen Dorfe während des Jahres 1887.

A Mainz, 1. Januar. In der verflossenen Syloesternacht erreichte die Kälte Lier in diesem Winter bis jetzt den höchsten Grad. Bei vollständiger Windstille zeigte das Thermometer an ungeschützten Orten zwischen 3 und 4 Uhr Morgens eine Kalte von 17 bis 18 Grad Reaumur. Mit fast unmttklicher (Strömung bewegen sich die Etsmassen in dem Rheine nur noch sehr langsam und haben bie den Verkehr zwischen hier und Kastel vermittelnden kleinen Trajectboote, die einzigen Fahrzeuge, welche man überhaupt noch auf dem Strome sieht, große Anstrengungen zu machen, um sich durch die riesigen Eisplatten einen Weg zu bahnen. Wenn die Kälte noch wenige Taue an- hält ist unzweifelhaft ein Stellen des Rheines zu erwarten. Rach einer heute Morgen hier eingetroffenen Nachricht soll das Eis verflossene Nacht sich an der Loreley schon gestellt haben.

Mainz, 30. December. Die süddeutsche Gruppe des Vereins deutscher Eisen- unb Stahl-Industrieller hat in ihrer außerordentlichen zur Berathung der Auers- und Jnvaliden-Versicherung der Arbeiter anberaumten Generalversammlung einstimmig den nachfolgenden versammelte süddeutsche Gruppe des Vereins deutscher

Eisen- und Stahl-Industrieller spricht sich in Uebereinftimmung mit den Ausführungen ihres Referenten des Herrn Bergrath vr Klupsel-Stuttgart im Allgemeinen zustimmend zu den veröffentlichten Grundzugen eines Gesetzes betreffend die Alters- und Invalidenversicherung der Arbnter aus. Einwendungen hat dieselbe nur gegen das in den Grundzugen in Aussicht genommene Kapitaldeckungsoerfahren zu erheben, das sie für um nöthig, unrätblich und durch die große Ansammlung von Kapital für die Nation für gefährlich erachtet. Die Versammlung spricht sich vielmehr für Anwendung des Umlageversahrens unter Miterhebung entsprechender Zuschläge zur Bildung eines Reservefonds aus und sieht eine vorerstige Erhebung von 1 Pfennig pro Kopf und Tag von Arbeitgeber wie Arbeiter statt 2 Pfennig des Entwurfs für genügend an. welcher Betrag von 1 Pfennig so lange weiter zu erheben sein dürfte, als die Berechnung nach dem Umlageverfahren nicht die Nothwendigkeit eines größeren Beitrages ergibt. Die süddeutsche Gruppe des Vereins deutscher Eisen- und Stahl-Industrieller spricht sich

ferner gegen Errichtung einer Reichsversicherungsanstalt aus, hält vielmehr die Berufsgenossenschaften für durchaus geeignet als Träger der Versicherung für die in sie eingegliederten Arbeiter zu functioniren.

Vom Main, 1. Januar. Heute Morgen hat sich der Main bei Kostheim ge­stellt. Der ganze kanalisirle Theil des Mains, von Frankfurt bis an den Ausfluß in den Rbein, bildet bereits eine Eisdecke.

handel »rrö Derketzrr.

Frankfurt, 31. December. Auf dem heutigen Markt kosteten: Kartoffeln per Malter 5.005.50, das Gescheit) 1200 H, Eier das Hundert JL 0.000.00, da«

St. 68 Zf. Butter im Großen JL 00.0000.00, im Detail das Pfund ** 1.20 bis 1.40, Weißkraut per Stück 2030 H, Rothkraut per Stück 3035 H, Koblrabi per Stück 45 H, Ochsenfleisch per Pfund 4570 H, Kuh- u. Rindfleisch 4055 Kalbfleisch 4055 H, Schweinefleisch 65-75 H, Hammelfleisch 40-60 H, 1 Hahn X 0.701.80, 1 Huhn JL 1-002.50, 1 Ente »AL 1.80-3.00, Gans Pfund 6070 A, 1 Taube 40-60 A. Welsche JL 12.0015 00.

Nepertckr der vereinigten Stadttheater ;n Frankfurt a. M.

Opernhaus.

Dienstag den 3. Januar, Nachmittags3</i Uhr: Max und Moritz. Hierauf Kalif Storch. Emätztgte Preise. Abends 7 Uhr: Teil. Gewöhnliche Preise.

Mittwoch den 4. Januar, Nachmittags 3i/,Uhr: Max und Moritz. Hierauf: Kalif Storch. Ermäßigte Preise. Abends geschlossen.

Donnerstag den 5. Januar, Nachmittags 3^2 Uhr: Max und Moritz. Hierauf: Kalif Storch. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Cid. Gewöhn­liche Preise.

Freitag den 6. Januar geschlossen.

Samstag den 7. Januar, Nachmittags 3-/r Uhr: Max und Moritz. Hierauf: Kalif Storch. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Waffenschmied. Gewöhnliche Preise.

Sonntag den 8.Januar, Nachmittags 3*/, Uhr: Max und Moritz. Hieraus: Kalif Storch. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Neu einstudirt: Cosi tutte. Gewöhnliche Preise.

Schansplelhan».

Dienstag den 3. Januar: Was Ihr wollt. Große Preise. Anfang 7 Uhr.

Mittwoch den 4 Januar: Zum ersten Male: Ein Meteor. Lustspiel in 4 Auszügen von Ludw. Fulda. Große Preise. Anfang 7 Uhr.

Donnerstag den 5. Januar geschlossen.

Freitag den 6. Januar: Alt-Frankfurt. Große Preise. Anfang 7 Uhr.

Sanistag den 7. Januar: Iphigenie auf Tauris. Große Preise. Anfang 7 Uhr.

Sonntag den 8. Januar: Zum ersten Male wiederholt: Ein Meteor.

I Große Preise. Anfang 7 Uhr.

Gberhesßslht Eisenbahnen.

Es ist die Anfertigung folgender Stücke zu vergeben: ,

25 Stück zusammenlegbare Doppelbanke, 150 , lose Sitzbretter,

100 lose Rücklehnen,

280 , Tragleisten für Sitzbretter, 280 Rücklehnen,

280 einfache Leisten,

50 Schutzbretter.

Die sämmtlichen Stücke sind in trockenem Kiefernholz auszuführen. Zeichnungen, Muster und Bedingungen liegen im Dienst­gebäude, Frankfurterstraße Nr. 20, Zim­mer 5, zur Einsicht offen. Angebote aus die ganze oder theilweise Lieferung sind bis zum 10. Januar, Vormittngs 12 Uhr, verschlossen und mit Aufschrift versehen bei der unterzeichneten Stelle einzureichen. Der Maschinenmeister der Oberhessischen

Eisenbahnen- 100

Am 13. Januar 1883, Vormittags 10 Uhr, soll die Abnahme der im Lazareth- haushalt des Garnison-Lazareths Gießen in der Zeit vom 1. April 1888 bis ult. März 1889 gewonnenen Küchenabfälle, Knochen und Brotreste in öffentlicher Submission an den Meistbietenden ver­geben werden.

Die bezüglichen Bedingungen liegen im Bureau des Garnison-Lazareths aus und sind vor Abgabe von Offerten zu lesen und zu unterschreiben,

Die Offerten, welche den Bedingungen genau entsprechen müssen, sind bis späte­stens am 13. Januar 1888, Vormittags 10 Uhr, im Bureau des Garnison-Lazareths abzugeben.

78] GroßherzogUches Garnison-Lazareth.

Bekanntmachung.

Zur Empfangnahme bezw. Beischreibung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkaffe angelegten Capi- talien am Ende dieses Jahres fällig wer­den, sind nachstehende Geschäftstage fest­gesetzt und zwar:

1. Dienstag den 3. Januar 1888

2. Mittwoch4.

3. Donnerstag 5.

4. Samstag 7.

5. Dienstag 10.

6. Mittwoch 11.

7. Donnerstag 12.

8. Samstag 14.

Die Einleger werden daher aufgefordert, ihre Schuldscheine vorzulegen.

Die Herren Bürgermeister werden er­sucht, dieses in ihren Gemeinden auf orts­übliche Weise bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 29. November 1887.

Der Rechner der Spar- und Leihkasse.

Kehr.____________

70 Zu verkaufen ein Handwagen und eine Stube zu vermiethen. Flügelsgasse 26.

Allgemeiner Anzeiger.

Bekanntmachung.

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103

pro von pro von pro von

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Hektol ter

Mehl, bei der Ausfuhr von mindestens 56 Kilo, 56 Kilo..... - , -

Hafer, bei der Ausfuhr von mindestens 50 Kilo, 50 Kilo Steinkohlen und Koaks, bei der Ausfuhr von

pro Hektoliter für Bier, bei der Ausfuhr von mindestens 40 Liter,

Gießen, am 30. December 1887.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramm.

1.30

1.60

1.85

2.15

1.50

Jede Familie sollte auf dieThier-Börse abonniren, i welche in Berlin erscheint (Herausgeber Dr. Langmanitt und neben vor­züglichen Illustrationen und interessantem Text in ihrem Jnseratentheil em erschöpfendes Bild von dem gewaltigen Kauf-, Verkauf« und Tauschverkehr unter den Thierzüchtern und Thierliebhabern des In- und Auslandes gewährt. Der Abonnementspreis ist so billig, daß er gar nicht in Bettacht kommt,

nur 30 Pf das ganze Vierteljahr,

vom Briefträger in die Wohnung gebracht 65 Pf. Man abonnirt nur bei der nächstgelegenen Postanftalt ober beim Briefträger. Bestellungen per Januar, Februar und März wolle man recht bald bei der Poft aufgeben, damit man Nr. 1 des neuen Jahres rechtzeitig erhält.

Wer Thiere jeder Art kaufen, verkaufen oder tauschen oder Geschäfts- Anzeigen wirksam veröffentlichen will, annoncirt nur in der ^Thier-Börse", die in einer Auflage von 20,000 den größten Leserkreis hat. Die Expedition derThier-Börse" Berlin 8., sowie die Agenten derThier-Börse" und alle Annoncen-Expeditionen nehmen Inserate zum Originalpreise an- Agenten werden an allen Orten Deutschlands, Oesterreichs und der Schweiz angestellt. Geeignete Bewerber wollen sich melden.

-.70

.-70

-.28

-.10

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mindestens 3 Centner, pro Gentner . .

h) von Backwaaren, bei der Ausfuhr von mindestens 100 Kilo, pro 200 Kilo

i) von Fleischwaaren, wenn die Ausfuhr mindestens 20 Kilo

Die in der Sitzung der Stadtverordneten - Versammlung vom 8. dieses Monats beschlossenen Octroirückvergütungssätze, welche vom 1. Januar k. I.

Kraft treten, bringen wir nachstehend zur allgemeinen Kenntniß:

a) für Wein, bei der Ausfuhr von mindestens 40 Liter, pro Hektoliter . . . . . JL 3.

b) für Branntwein, bei der Ausfuhr von mindestens 20 Liter: bei einem Stärkegehalt unter 38% pro Hektoliter von 3841%

42-49o/o

ff $0% an

für alle Liqueure ohne Unterschied

für Obstwein, bei der Ausfuhr von mindestens 40 Liter,

beträgt, pro Kilo * 2

Bemerkt wird, daß nur solche Quantitäten bei Feststellung des zurückzu­vergütenden Octrois berücksichtigt werden, deren Ausfuhr gehörig nachgewiesen wird. Zu diesem Zwecke sind die Gegenstände a bis g am Ausgangsthor dem Erheber vorzusühren und schriftlich nach Quantität und Qualität zu deklariren, während von jeder Ausfuhr von Brod und Fleischwaaren zwei stunden vor dem Verladen der städtischen Octroicontrole Kenntniß zu geben ist, damit das Verladen der Waare überwacht werden kann.

Mittwoch den 4. I. MtS.,

Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Stadtbauamte

Fuhrleistrrngen

veranschlagt zu 184 JL 60 H, ver­steigert werden.

Gießen, den 2. Januar 1888.

Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramm. 106

Waaren-Versteigerung.

Fortsetzung und Schluß.

Dienstag, den 3. Januar, von Nachmittag- 2 Uhr an, werden im Bramm'schen Local (Neustadt) nachbenannte Wollwaaren ver­steigert: 1 Parthie Kabuffen, dabei Hochseine Muster, Tücher, Cachenez, Hosen, Westen und einige Kinder­mäntel re. 33

Louis Rothenberger, Auktionator.

Aeilgevotenes.

Kirchgasse 8 in Nonnenroth bei Hungen sind noch circa 70 Pfd. geschwungener, noch nicht gehechelter Flach-, i Pfd. 50 Pfg., zu ver­kaufen. 79

Wolltücher, Caputzen und Handschuhe

verkaufe, um zu räumen, bedeutend unter Preis. 110

A Fangmann.

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