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2.9.1888 Erstes Blatt
 
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ude der Consumvereine ersucht Md, den Entwurf

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Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius.

Wärmegrade der Lahn und der Luft, nach Jceaumur gemessen zwischen 11 und 12 Uhr _ Luft 15</i, Wasser 14</8 Gr. V *

Gießen, dm l. September 1888. Rübl-men.

Auszug aus den Standesamtsregistern de^täudesämt^Giekr^ dnf0cbotc.

EMKMMMW ar»«» 5"d* mssää

. ,r Sekretär Dr. Krüger erstattet nunmehr Bericht über den Stand der Verbands- ^visionen. Von den weit mehr als tausend Vereinen des allgemeinen Verbandes sind nur 158, welche noch nicht revidirt wurden, und darunter nur 64 deßhalb, weil sie sich noch immer ablehnend gegen die Revision verhalten. Redner zollt der Thätigkeit rxetl!'Oir!n uolle Anerkennung, von denen weitaus die meisten es verstanden haben S eVcr Gründlichkeit ihrer Arbeiten sich das Wohlwollen und Vertrauen der revidtr^n Vereine bezw. der Vorstands- und Aufsichtsrathsmitalieder zu erwerben.

nächstiahrigen allgemeinen Vereinstag wird eine Einladung von Königs- °°n ^burg L Br. freudigst begrüßt, aber für ?in trnn gelangt als besondere Angelegenheit der Consumvereine folgender An- AUJ derathuna, welcher tm Wesentlichen dahin geht, daß a) die Vertreter und Mitglieder der Consumvereine des allgemeinen Verbandes aufacforbert ÄntoutÄ bk LZM» für G-n°ff-nsLf.«w°sm^bg?druck.m^EÄwu^ vie Vorstände der Consumvereine zu prüfen und ru befDirrfwn c r denselben sowie ihre Bedenken gegen denselben in^den Blättern

ÄÄÄÄsrflS trag wird angenommen Schluß'der Sitzung 3 Uhr Rachm. T 4)61 210

Brodpreise

uom 2. bis 16. September 1888.

$^41: 29. Hugo Stanislau^"^T^ezier zu Main» mit (Vnn : | £ a

3m Gefolge deS Prinzregenten, der vorher auch Aschaffenburg besuchen wird werben sich der Generaladjutant o. Freyschlag, die Obersthofchargen, sowie die Minister v Luk und v. Feilitzsch befinden. D

Petersburg, 31. August. DemGrashdantn" ist auf Verfügung beS Ministers beS Innern bie erste Verwarnung ertheill worden. Die bezügliche Verfügung besagt die allgemeine Richtung beS BlatteS sei zwar eine wohlgemeinte, es erlaube sich aber fortwährend äußerst unpassende Bemerkungen über die Thätigkeit und die Maßnahmen der Regierung und der höheren Staatsbehörden, und gebe dadurch zur Rtchtachtuna der letzteren Veranlassung. 0

Rom, 31. August. Der König, der Kronprinz, der Herzog von Aosta und der KrtegSminister, sowie die fremden Militärattaches wohnten den Manöoern in der Nähe von Cesena bet, wo die Bevölkerung den König und den Kronprinzen enthusiastisch

<Tni... Besonders kräftig haben sich die landwitthschasilichen Genossenschaften entwickelt, wichtiger aber als diese planmäßige Ausdehnung ist die Vervollkommnung der genossen- Pr0mn Latrron und der inneren Einrichtungen der einzelnen Vereine, die sich Illach in der Verbesserung der Statuten und der Durchführung der richtigen genossen- fchastlichen Grundsätze ausprägt. Zu dieser Vervollkommnung hat die immer mehr Boden gewinnende Verbandsreoision viel beigetragen.

. re?om(»ü#o1r^?r<0cn Leretnstage in Plauen übernahm der Redner den Auftrag m H derProduetlo-, Rohstoff- und Magazins-Genosienschasten am nn^nn 8 J Herbetzufuhren. Seine desfallsigen Bemühungen waren bisher

m,LD?.nk0Cr nF.0Cm ^rfo S: Leitet. Immerhin steht zu hoffen, daß das Kleingewerbe sr 5Icbt 0fIan0t' ba& man der erdrückenden Concurrenz des WThni^1 Awangsinnung und Befähigungsnachweis, sondern nur durch gesteigerte Bildung und feste Vereinigung Stand zu halten vermag.

,n tcnfl| genossenschaftlichen Bewegung im Auslande, insbesondere

in England Belgien, Oesterreich und Italien blieb die Anwaltschaft fortgesetzt in Ver- qFWT Beglückwünschungen sind von denselben zum Vereinstage ein- getroffen. Besonders freudiges Aufsehen erregte darunter ein Brief des Führers der italienischen Genossenschaften, Luigi Luzalti in Padua. ° 9

Als das bed^ltendste Ereigniß des abgelaufenen Jahres bezeichnet Redner den Enlwurf zum neuen Genossenschaftsgesetze. Wir haben diesen Entwurf freudigst begrüßt der die genossenschaftliche Idee in weitere Beoölkerungskreise tragen und so Anstoß geben wird zur wetteren Entwickelung der Grundsätze der Selbsthilfe. Wir wollen nach Kräften dazul beitragen, daß das Gesetz dem Wesen und der wahren Bedeutung der Aknoffenschaften vollkommen entspricht. Unsere Beschlüsse werden gewiß nicht unbe- sie gefaß? werdm"' a6n W roer^en umsomehr an Bedeutung gewinnen, je einmüthiger

einflößen und welchen Schaden sie dadurch dem fiänbbr urfr.«.«

schäften ist bereits die Einrichtung getroffen daß keine E. "nzelnen Ge«

Mögen andere Geschäfte ihnen nachfolgen?' 6 SrUd,t berubrl ""den darf. $anop^irum,bId)er Größ?^' Lr Len

Sammlung von Sehenswürdigkeiten zu bergen scheint zur befmriXn fr rct^c Jung und Alt ein sogenanntes Dam»sfch is!ScarenH,r /tnhiM ? ,ur

Kereinstay der deutschen Srwerbr- und Wirthschaftsaenossenschaften zu Erfurt am 30. August 1888.

Die erste Hauptversammlung deS allgemeinen VereinStageS der deutschen Erwerbs- und Wirth,chaftSgenosfenschaften wurde heute in Gegenwart von "ihundert Personen durch den ersten Vorsitzenden, Bürgermeister Ntzze- Rtbnitz, mit freundlicher Begrüßung und Erinnerungsworten an die beiden verstorbenen deutschen Kaiser eröffnet. Oberbürgermeister Geh. Regierungsrath Bresta u von Erfurt begrüßt Die Versammlung im Auftrage der städtlschen Behörden. Der Vorsitzende Nizze spricht im Namen der Versammlung den innigsten Dank für diesen Wiü- rommen aus.

M ..^Aunmehr erstattet der Anwalt des allgemeinen deutschen Genossenschaftsverbandes, Relchstagsabgeordneter Fr. Schenck, den Bericht über die Entwickelung des Genossen- schaftswesens rm letzten Jahre in welchem er ausführt, daß die allgemeinen politischen und wirthschastlichen Verhältnisse wie seit einer langen Reme von Jahren, so auch im letzten der genosienschaftlichen Entwickelung keineswegs günstig waren. Trotzdem hat diese Entwickelung nennenswerthe Fortschritte gemacht. Redner beweist dies durch eine Reihe von Zahlen aus dem bereits gedruckt versendeten großen statistischen Jahres­berichte. Die Zahl der der Anwaltschaft bekannten Genossenschaften hat sich von 4438 9?U®nbVbeV^IeV88? auf 4821 Ende des Jahres 1887 erhöht. Davon gehören -135 zu den Vorschubvereinen, 1572 zu den Genossenschaften in den einzelnen Gewerks­zweigen, 696 zu den Konsumvereinen und 35 zu den Baugenossenschaften. Darnach

Silmb c ^cr bestehenden Genossenschaften auf mindestens 5000 mit

zwei Millionen Mitgliedern, einer geschäftlichen Leistung zu Gunsten der Mitglieder IT--' c ra0c ÖOn 3000 Millionen, einem Betriebskapitale von 800 Millionen Wfcen, wovon 300 Millionen das eigene Kapital der Vereine in Geschüftsantheilen und jicleroen bilden.

Handel und Verkehr.

^cnmarrtroRetc: Sutter, pr-Pfd-

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£ Ls M.ÄWVMMKM

Lokales.

Wietzen, 1. September. Die 15. Sitzung des Eisenbahnbeiraths für das Groß' herzo0thum Hessen hat u. A. auch die Vertheuerung der Etsenbahnfahrpreise auf der %ne6^C CriSa6n n bcn 8 ibrcr Berathungen gezogen. In dem betreffenden Bericht &!irber ^^?0^ Fahrplans der Main^Weser-Bahn wurde die Mit- ba6mbie,o^oni0I- preußische Eisenbahn-Directton Hannover die ^b!ük-"8r"0^742^. und 428 versuchsweise auch im Winter beizubehalten gedenke, freudig begrüßt, während sich über die seit Eröffnung des ßauDt' d.Frankfurt a- M. eingetretene wesentliche Verheuerung krLiHnrt* °S?cben äußeren Stationen der Strecke nach

h-tint Ü nc Angehende Debatte entspann, in deren Verlauf namentlich wurde, wie wenig begründet es erscheine, der Gesammtheit aller auf bnHfiAHA % äsenden die Schnellzugspreise aufzuerlegen, während doch Heiner^ bh> X*n t-fluS(. 0r°ben Zahl die Personenzüge, die verschwindend Lr ß*npni^anCtaK ben* Nachdem von mehreren Seiten das System Esii^nd^ ^a^^^te - ungeachtet der auch gegen dieses zu erhebenden Einwande - ats das gerechtere bezeichnet worden war, fand schließlich ein

Negierung um Eintreten für Abstelluna des

»- $«> >äs R.5SÄ!

Vcrsicherungsgestllschasten, welche an dem Schaan Kiha? °-crtretfncn

in ihm feuergefährliche Arbeiten, wie bas Kochen vo^ Svrst wr süetafflXl'i' genommen wurden. Wenn der Gesellschaft hha FiPfnMTPrUr Buckerfarbung, vor- Prämie anders normiA oder^T*7 eS^pt auf ÄÄ?'' ^rde sie die Auch unsere Handelskre.se werden »an bemtanbempfi?bI?? Lagerräume vernichtet, welche ,u den ausgedehnksten^^unseie^RIou^ °

deck,en einen Flächenraum von 25 000 gw Allerd nas ba^ ^ ^f g-hvren, sie he- teSÄSSÄu - **»* tsjas

Q, a , Geborene.

zu :j.*7u0« i l 20- Dem Schuhmacher Konrad Wißner ein Sobn 22 SWi Gerichtsvollzieher Karl Bühner eine Tochter, Elisabeth 22 Dem August Langer eine Tochter, Frieda Eltsc Paula 23 Dem D-bus eine Tochter, Anna Margarethe Wtlhe?mine 23 D^> Meüae? «ör,"

Geworbene.

.^August: 26. Ein Kind männlichen Geschlechts. 16 Stunden nff schuhmLZ^K^^,?- 28- (SeOra 7 Monate alt, Sohn kon Hand- '^^^szu^M^en^irchenbüchkrn^e^täd^ießen^^^ Evangelische Gemeinde.

Getraute.

,®cn,30- August. Dr. Reinhard Wilhelm Friedrich Ludwia Hermann »nrf. T?cht'e??esLfLnns°Wm Lsthrkch^Äben^"""^ ^ise Henriette Liedrich!

Getaufte.

Marie,'geboren den°2k' 3®? @d,nElbCT Wmann eine Tochter, Hermine Doroth«i?geboren dnc Margarethe Auguste

9 3uII$)enlClben' $Cm ed)Ioffer daul Lolh ein Sohn, Franz Wilhelm, geboren den

ä Ä Ä$,L,nbW,,**0""**» SM-

Beerdigte.

Keller, ÄÄ den'L" August.' btä Saufmannä ßontflb 3°^ den ^August. Klingelmeyer, gewesener Feldschütz, alt 43 Jahre, starb

der Brodverkäufer

Pfd.) Weißbrod .... 26

« ) ff .....52

w ) Schwarzbrod 1. Sorte 23 " ) Schwarzbrod 1. Sötte 46 ) Schwarzbrod 1. S"tte ) Schwarzbrod 2. Sorte 21 * ) Schwarzbrod 2. Sorte 42

) Schwarzbrod 2. Sorte

der Bäcker

Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 26 (4 Pfd.) Weißbrod .... 52 " (? Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 23 * P'a ) Schwarzbrod 1. Sötte 46

(2 M.) Schwarzbrod 2. Sorte 21 bei Carl Lenz ..... 20

(4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 42 bei Carl Lenz ..... 40

11 or Schwarzbrod 2. Sorte

bet F. W. Hartmann, K.Haas, L Schnei­

der, I. Lein, L. Keil ...... 63

Gießen, den 2. September 1888.