— Der „RegierungsAnzeiger" meldet: Auf Befehl des Kaisers vom 6./10. 1887 wurden nachstehend genannte Personen einer besonderen Session des Senats für Staatsverbrechen zur Aburthetlung überwiesen: Kleinbürger Orshich und Petrowskij; Kosaken- kapitän Tschernow: Edelmann Alexandrin: Kleinbürger Ssigida nebst Frau; Beamtenfrau Trinitatskaja und Kleinbürgerin Feodorowa. Dieselben sind angeklagt, einer geheimen revolutionären Vereinigung, genannt die Partei der Narodnajawolja, beigetreten zu sein und zwecks Verübung terroristischer Thaten Explosivwurfgeschosse auf- bewahrl zu haben. Einige Angeklagte errichteten außerdem eine geheime Druckerei in Tanganrog, die am 23./10. 1886 entdeckt wurde. Die Aburthetlung des Orshich wurde wegen Krankheit desselben vertagt. Die übrigen sieben Angeklagten wurden schuldig befunden und zur Hinrichtung durch den Strang verurtheilt. Fünf Angeklagten wurden Milderungsgründe eingeräumt. Sechs reichten Gnadengesuche ein. Schließlich begnadigte der Kaiser alle sieben und zwar: Petrowskij und Ssigiada zu fristloser Zwangsarbeit; Alexandrin zu 18, Tschernow zu 15, die Frauen Trinitatskaja zu 12, Ssigida und Feodorowa zu 8jähriger Zwangsarbeit.
Washington, 31. Januar. Der Präsident erließ eine Proklamation, wonach für aus deutschen Häfen kommende Schiffe die Tonnengeldgebühr von 6 Cents aufgehoben wird.
L o k a 1 e <.
*** Gießen, 31. Januar. Heute Vormittag begann vor der hiesigen Strafkammer, unter oem Vorsitz des Herrn LandgerichtsdirectorS Muth, der Prozeß gegen die Böhmin Anna Pirchann, welche angeklagt ist, den hiesigen Kaufmann Docter um mehrere Tausend Mark betrogen zu haben, indem sie unter Vorspiegelung falscher und Unterdrückung wahrer Thatsachen sich in das Licht zu setzen wußte, als ob sie zahlungsfähig sei und hierdurch Docter bewog, ihr einen namhaften Credit einzuräumen. Die Angeklagte betrat gleich nach 81/i Uhr den Gerichtssaal, nahm auf der Anklagebank Platz und begann laut zu schluchzen. Als der Vorsitzende sie aufforderte, auf die an sie gestellten Fragen klar und präctse zu antworten, statt — was doch auf den Gerichtshof keinen Eindruck machen könne — zu weinen, versiegten die Thränen sehr bald und sie war wieder ganz die redebegabte, sicher auftretende Person, als welche die ganze Verhandlung sie erkennen läßt. Anna Pirchann ist eine elegant gekleidete, nicht unsympathische Erscheinung, wenn auch ihr Aeußeres nicht so Vertrauen erweckend genannt werden kann, daß ihre bloße Erscheinung sie die Gunst aller Derer, mit denen sie in Berührung kam, im Sturm gewinnen lassen konnte. Sie ist 39 Jahr alt, katholisch, wegen verschiedener Delicte einmal mit 11 Monaten Gelängniß und zuletzt in Oldenburg wegen Urkundenfälschung mit 4 Jahren Zuchthaus bestraft, welche sie auch verbüßt Hal. Sie dreht dem Publikum, das in ungewöhnlich großer Zahl vertreten ist — der Zuhörcrraum ist bis auf das kleinste Plätzchen besetzt — hartnäckig den Rücken.
Ten Fragen des Vorsitzenden weicht sie mit großer Geschicklichkeit aus und klammert sich beständig an ein einzelnes Wort, statt auf die Frage in ihrer Gesammt- heit einzugehen. Ihrer Vorstrafen und der damit zusammenhängenden Dinge will sie sich nicht mehr genau erinnern, zudem behauptet sie, daß alle jene Strafthatcn, deren sie in Oldenburg angeklagt war und deren sie ausnahmslos schuldig befunden worden, nicht erwiesen worden seien. Ueber ihr Vorleben spricht sie augenscheinlich nur ungern und mit großer Zurückhaltung. Sie gtebt an 1862 nach Wien gekommen zu sein und sich dann in Rom, Prag und anderen Städten kurze Zeit aufgehalten zu haben. Auf Veranlassung Franz Liszt's will sie nach Weimar gegangen sein. 1866 hat sic den Feldzug als Krankenpflegerin mitgemacht und sich in der Verpflegung Verwundeter wirkliche Verdienste erworben, wie denn überhaupt ihre Tüchtigkeit als Krankenpflegerin weder vom Gerichtshof noch von sachverständigen Zeugen in Zweifel gezogen wird. Auch 1870 hat sie Krankenpflegerdienste verrichtet. Im deutsch- österreichischen Kriege will sie vom General von Steinmetz persönlich ein Ordensband angeheftet bekommen und die Weisung erhalten haben, sich nach dem Feldzug behufs Auszeichnung für ihre außerordentlichen Dienste zu melden. Ihre Mutter soll sie gehindert haben, der Weisung des Generals von Steinmetz Folge zu leisten dadurch, daß sie gesagt, sie sehe sie lieber sterben, als daß sie von den verfluchten Preußen eine Decoraiion annehme.
Sticht ohne Interesse ist ihr neunjähriger Aufenthalt in Oldenburg, wo sie als Haushälterin im Hause eines Herrn Holzhaus bedienstet war. In Oldenburg hat sie einen Dr. von Haustein kennen gelernt, den sie bald als Oberstabsarzt, bald als sonst was ausgegeben hat, der aber in der That Feldwebel gewesen ist oder noch ist. Mit diesem Herrn von Haustein ist die Angeklagte thatsächlich verlobt gewesen. Diese Verlobung soll, wie sie hier erzählt hat, kurz vor der Verheirathung aus confessionellen Gründen rückgängig gemacht worden sein. Sowohl der Familie Lachmann dahier (wo sie zuerst als Krankenpflegerin thätig war) als auch dem Kaufmann Docter gegenüber hat sie von dieser Verlobung gesprochen und letzterem erzählt, daß von Haustein ihr einen Brillantschmuck im Werthe von 1800 Tbalern geschenkt habe. Dieser Schmuck sei augenblicklich versetzt. Das Verbrechen der Urkundenfälschung hat sie dadurch begangen, daß sie jenem Herrn Haustein gefälschte Anstellungsdekrete zustellte. Bei einem Graveur hat sie sich als eine Freifrau von Scharlach vorgestellt und sich ein dahin lautendes Petschaft anferttgen lassen. Mit diesem Petschaft hat sie nachher mehrere Schriftstücke, welche den Character von Dokumenten trugen bezw. tragen sollten, gestempelt und auf diese Weise in der That erreicht, was sie erreichen wollte. Auch in Minden ist die Angeklagte gewesen und hat hier einen Kaufmann Schroeder und mehrere andere Personen um mehr oder minder namhafte Beträge geschädigt. Das ganze Sündenregister der Pirchann hier aufzuzählen würde zu weit führen und den zur Verfügung stehenden Raum weit überschreiten. Aus all dem aber, was aus den Acten vom Vorsitzenden mttgetheilt wird, geht hervor, daß die Angeklagte eine durch und durch geriebene Person ist, die es vortrefflich versteht durch ihr gewinnendes Benehmen in Verbindung mit ihrer Redegabe Menschen, die nicht gerade außerordentlich skeptisch veranlagt sind, für sich einzunehmen und schließlich zu betrügen.
Was nun speciell den Aufenthalt der Pirchann hier in Gießen anlangt, so wäre zunächst zu erwähnen, daß sie als Krankenpflegerin zur Lach mann'scheu Privatklinik kam. Sie bezog dort ein Monatsgehalt von 15 X und außerdem freie Station. Da ihre Garderobe nicht sonderlich im Stand war, ging Frau Lachmann mit der Angeklagten zu Kaufmann Docter und kaufte dort für dieselbe einen Mantel zu etwa 32 X Für den Betrag dieses Mantels hat Frau Lachmann Garantie geleistet. Die Zahlung der Summe sollte ratenweise erfolgen. Bald nachher ist die Pirchann wieder zu Docter gekommen, hat weitere Maaren gekauft und dabei auch von ihren vornehmen Verbindungen zc. zu erzählen begonnen. Docter hat ihr weiteren Credit gewährt. Mit der Schuld sind auch die Prahlereien der Angeklagten stetig gewachsen, wie Docter heute zeugeneidlich aussagt, so weit gegangen, daß sie sogar behauptete, mit S. Maj. dem Kaiser, dem Reichskanzler zc. in einem Wagen gefahren zu sein. Interessant und für die Zuhörer mitunter sehr belustigend ist das Verzeichniß der Maaren, die die Hochstaplerin bei Kaufmann Docter entnommen hat. Reben Kleiderstoffen, Roben von 54, 80 und 135 X u. s. w. diverse Winter- und sonstigen Mänteln hat sie ferner von Docter bezogen: Herrenhemden, Socken, Unterzeug, eine Pfeife, Lachs, Hofen, Eis, Möbel (wie Sopha, Halbsessel), eine goldene Damenkelte und andere Goldsachen, kurz die unglaublichsten Dinge. Aber damit nicht genug, sie hat auch baare Darlehen von 100, 300, 150 X zc. von Docter erhalten und schließlich sogar ein Darlehen von 2000 X Den letzteren Betrag will die Pirchann für einen Herrn Dr. G. entliehen haben. Das Guthaben Docter's beläuft sich, abgesehen von jenen 2000 X auf 3204 X
Auf Befragen des Vorsitzenden, wie sie es habe unternehmen können, für so viel Geld Maaren und baares Geld zu entnehmen, da sie doch, ihrer eigenen Erklärung gemäß, völlig mittellos fei, erwidert die Anaeklagte, sie habe Kaufmann Docter sofort gesagt, daß sie kein Vermögen habe und daß sie erst dann Zahlung werde leisten können, wenn sie sich selbständig gemacht habe. Diese Selbständigkeit sollte in der Gründung einer neuen Privatklinik liegen, zu welchem Zweck ihr ein Onkel 10—15000 Mark leihen wolle. Zur Gründung einer Privatklinik will die Angeklagte wiederholt von angesehenen Persönlichkeiten beredet worden sein. Der reiche Onkel hält heute vor dem Gerichtshof nicht Stand; er wird zu einem reichen Freund! Den Namen dieses Freundes zn nennen, weigert sich die Pirchann, sie erklärt das nicht zu dürfen, und versichert, daß der reiche Freund ihr auch heute noch gewogen sei.
Kaufmann Docter gegenüber hat sie stets von einem reichen Onkel gesprochen und das ist — wie sie heute betheuert — die einzige Unwahrheit, die sie Docter gesagt
habe. Der reiche „Freund", dem sie übrigens das Leben gerettet haben will, soll sie nur deshalb im Stiche gelassen haben, weil sie mit dem Gesetz in Conflict gerathen ist, i eine Behauptung, die mit der vorangehenden, daß der Freund ihr zur Stunde noch ; wohlwolle, in directem Widerspruch steht. Docter hat sie auch erzählt, sie sei mit dem Gymnasiallehrer Dr. G. verlobt, was sie freilich nur scherzweise geäußert haben will. Kaustnann Docter hat auch Auftrag von ihr erhalten, ein Haus zu kaufen, in welchem die Privatklinik errichtet werden sollte, und erst als dieser Hauskauf nicht zu Stande kam, d. h. die Angeklagte einer definitiven Erklärung beständig auswich, als Docter ein Haus gesunden hatte, will letzterer stutzig geworden fein.
Den erwähnten Herrn Dr. G. will die Angeklagte in der Lachmann'schen Klinik kennen gelernt haben und durch diesen alsdann zu Professor Pasch als Stütze der Hausfrau gekommen sein.
(Schluß in nächster Nummer.)
(Die Angeklagte wurde dem Anträge des Staatsanwalts zufolge zu einer Gefängnitz- strafe von 1 Jahr 6 Monaten, abzüglich 1 Monat Untersuchungshaft, verurtheilt).
Gießen, 1. Februar. Gestern Abend wurde eine Dienstmagd verhaftet, welche tn einem Hause der Neustadt eine hölzerne Kassette erbrochen und daraus 4 X entwendet hatte. Das Mädchen ist seit Weihnachten, wo sie von ihrer Dienstherrschaft wegen unordentlichen Betragens entlassen wurde, ohne Dienst und treibt sich seit dieser Zeit in hiesiger tstadt herum und sucht sich bei Bekannten etnzuschleichen, um dann stehlen zu können.
— Der strenge Winter hat in den letzten Tagen eine- zweite Auflage erlebt, von 13® rnin. in den verflossenen Nächten sank heute Nacht das Thermometer aus 17—180 min. Daß bei dieser Kälte der Kohlenkeller eine Lücke zu zeigen beginnt darf nicht Wunder nehmen. Hart ist es für die Armen, die bet diesem Wetter keinen Verdienst haben.
Gießen, 1. Februar. Die heute zur Ausgabe gelangte Nr. 2 der Verwal- tungsblätter hat folgenden Inhalt:
1. Entscheidung des Bundesamts für das Heimathwesen, in Sachen des Ortsarmenoerbandes Bettenhausen gegen den Ortsarmenverband Muschenheim «egen Uebernahme der Kinder des Ehr. Wirth und Ersatzes von Unterstützungskosten.
2. Oeffentliche Sitzung des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen vo» 17. December 1887.
Abonnements auf die Verwaltungsblätter nimmt die Expedition des Gießener Anzeiger entgegen und zwar für die Abonnenten letzteren Blattes zum ermäßigten Preise von 50 H pro Quartal.
Handel und Verkehr.
Grün berg, 28. Januar. (Frachtpreise.) Weizen X 18.00, Korn X 13.00, Gerste X 00.00, Hafer X 12.20, Erbsen X 00 00, Linsen X 22.00, Lein X 00.00 Samen X 00.00, Kartoffeln X 0.00, Wicken 22.00
Herborn (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 30. Januar. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht 290 Stück Rindvieh und 239 Schweine. Der nächste Markt ist am 23. Februar d. I.
Frankfurt, 30. Januar. Der heutige Viebmarkt war gut befahren. Sinter trieben waren 382 Ochsen, ca. 18 Bullen, ca. 389 Kühe und Rinder, ca. 324 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. OuaL X 58—60, 2. Qual. X 50—54, Kühe und Rinder 1. Qual. X 50—52, 2. Qual. X 48—50 per 100 Pfund Schlachtgewicht, Kälber 1. Qual. 55—58 H, 2. Qual. 36—42 H per 1 Pfund Schlachtgewicht.
Frankfurt, 30. Januar. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger u. Wetterauer X 17,75-18,00, frember X 17,75-20,25, Roggen eff. hies. X 14,00-14,25, fremder •* 00,00—,00,00 Gerste effectiv hiesige und Wetterauer X 15,00—16,50, fremde X 00,00—00,00, Hafer eff. hies. X 14,00—14,50, fremder X 00,00—00,00.
■ ■ ■ ■ "" - 1 1 ' - !------- - —t__ „L 111 ,
Literarische-.
— Von der illustrirten Zeitschrift »Zur gute« Stunde"' (Berlin, Deutsches Verlagshaus, Emil Dominik) sind die Hefte 8 und 9 erschienen. Dieselben enthalten die Romane „Kay's Töchter" von Hermann Heiberg und „Der Bergrath" von Sophie Junghans, ferner eine spannende Novelle „Ein Gelöbniß" von Conrad Alberti. Eine Reihe von Artikeln über die jüngsten politischen Ereignisse in Frankreich von Paul Dobert wird um so mehr Interesse erregen, als dieselben mit den Portraits der hervorragenden französischen Politiker geschmückt sind. Die Ereignisse an der Ostgrenze behandelt ein Artikel „Der gefährdete Friede". In das liebliche Reich der Blumen führt uns ein Aufsatz von I. Trojan über „Deutsche Pflanzen- namen". Eine musikalische Gabe von Heinrich Hofmann, dem Componisten von „Aennchen von Tharau" und „Donna Diana", wird stets willkommen fein; der betreffende Beitrag ist die Compositron zu dem Gedichte „Kreuzfahrt" von Felix Dahn, lieber die Berliner Oper und die Concertsaifon berichtet Ernst v. Wolzogen. Weiter enthalten die Hefte an poetischen Beiträgen: Gedichte von Hans Hoffmann, I. G. Fischer, Ferdinand von Saar, I. Trojan, Ernst von Wolzogen, Karl Henckel! und Lorenzo Stecchelti. Die Spielecke weift wie immer eine große Zahl interessanter Aufgaben auf. Die Aquarellbilder der beiden Hefte sind: „Liebesbrief" von Josef Zentsek und „Selbstgefällig" von B. Zickendra^t. Auch diese Darstellungen anmuthiger Frauengestalten zeigen die hohe Vollendung de? modernen Aquarelldrucks. Ein Neujahrsbild von E. Thiel spricht durch die originelle Behandlung des Themas und die treffliche Wiedergabe durch Tondruck besonders an. Der sonstige Bilderschmuck durch Kunstbeilagen ist in gewohnter Fülle vorhanden.
Loefluods Hgäuer-Rabm Milch vollk“n
ohne Zucker condensirt, unverdünnt als frischer Rahm, mit Waffer als Alpenmilch zu gebrauchen. Für Kranke und Kinder ärztlich empfohlen. Per Büchse 65 Pfg.
Tinpflunrta llindprmilrh aus Alpenmilch mit Weizen-Extrakt con- Ajoeuunab ivmaermiicil densirt; für Säuglinge die gedeihlichste und zuverlässigste Nahrung, besonders bei gestörter Verdauung. Per Büchse 1.20. In alle« Apotheken, en gros von Ed. Loeflund in Stuttgart. 279
Kirchliche Anzeigen der evsngel. Gemeinde.
Donnerstag, den 2. Februar, Abends 8 Uhr: Missionsstunde in der Kirche, Pionierarbeit in Ostafrika; Pfarrer Schlosser.
Es wird zu dieser Missionsftunde geläutet werden, wie überhaupt zu allen Abendgottesdiensten in der Kirche.
über 500 Illustrationstafeln und Kartenbeilagen.
CO
<T5
a
_. Soeben erscheint in gänzlich neuer
MM
' < .....
Konversations-Lexikon
VIERTE AUFLAGE.
Bibliographisches Institut in Leipzig.
256 Hefte ä 50 Pfennig. - 16 Halbfranzbände ä 10 Mark.


