BeNmischte-.
A Mainr, 28. März. Unter dem Vorsitz deS Prooinzialdirektor Küchler sand heute die jährliche regelmäßige Sitzung des Provinzialtages der Provinz Rheinhessen statt. Neben der Erstattung des Verwaltungsrechenschaftsberichtes und der Prüfung der Rechnungen der von der Provinzialkasse verwalteten Fonds bildete die Feststellung der Voranschläge der Provinzialkasse, des Fonds für Findel- und verlassene Kinder, sowie des Kirchen- und Schulbaufonds pro 1887/88 fast den ausschließlichen Gegenstand der Tagesordnung. Gemäß den Anträgen des Provinztalausschusses wurden ohne jegliche Discussion sowohl die vorjährige Rechnungsstellung gutgeheißen, als auch sämmtliche Voranschläge für 1887/88 genehmigt. Als von allgemeinem Interesse entnehmen wir dem Verwaltungsrechenschaftsbericht, daß der Kapitalbestand des Kirchen- und Schulbaufonds Ende 1886 JL 590,325, der des Vicinalwegbaufonds 366,005 und der des Fonds für Findel- und verlassene Kinder 479,671 betrug, das Vermögen der Provinzialkasie bezifferte sich Ende 1886 auf JL 14,690. Der Kapitalbestand der 4 Fonds hat sich gegen das Jahr 1885 um JL 43,590 vermehrt. In dem Voranschlag der Provinzialkasie sind Straßen-Neubauten vorgesehen in dem Kreis Alzey eine Straße Wendelsheim—bairische Landesgrenze nach Mörsfeld und in dem Kreise Oppenheim von Gau-Weinheim nach Wolfsheim. Das Gesammtausgaben- dudget der Provinzialkasie weist JL 158,212.
A Mainz, 29. März. Nachdem der Rhein in verflossener Nacht hier noch 16 Eentlmeter gewachsen, ist seit 12 Uhr heute Mittag im Steigen Stillstand ein- getreten. Dtesrl Stillstand hurst? inheß nicht lange anhalten, da vom Oberrhein und Main abermals Steigen gemeldet wirb. A u ,
Köln, 25. März. Bei dem seiner Zeit stattgehabten Hauseremsturz an der Roonsiraße büßten drei Handwerker das Leben ein, vier wurden mehr oder minder erheblich verletzt. Der mit der Ausführung der Bauarbeiten betraute Maurermeister stand gestern vor der hiesigen Strafkammer, der fahrlässigen Tödtung, bezw. Körperverletzung angeklagt. Es wurden sechs Sachverständige vernommen. Der Mörtel, welcher verwandt worden, war von guter Qualität; die Sachverständigen bezeichneten als Grund des Einsturzes zu schnelle Ausführung des in großen Maßen gehaltenen Neubaues, sodann schlechte Verankerung und nicht genügende Einlassung der eisernen Träger. Das Urtheil lautete auf 6 Monate Gefängniß.
— Aus Berlin wird folgender schreckliche Unglücksfall gemeldet: Am Samstag Vormittag IV/a Uhr steckte der int „Viktoria-Speicher" in der Köpnickerstraße beschäf- tigte 30 Jahre alte Arbeiter Netzband den Kopf durch die zum Fahrstuhltunnel führende Oeffnung, um einen Collegen in der höheren Etage anzurufen. In diesem Moment senkte sich der Fahrstuhl in die Tiefe, und ehe der Erschreckte den Kopf ganz zurück- zuziehen vermochte, war ihm die vordere Kopf- und Gesichtsseite zerschmettert, resp. weggerissen. Durch auf die Sohle des Fahrstuhls träufelndes Blut wurden Arbeiter in der untersten Etage auf den Unglücksfall aufmerksam gemacht. Sie eilten hinauf und fanden den N. in seinem Blute liegend vor. Da man in ihm noch Leben entdeckte, io wurde der Verunglückte nach dem nahe gelegenen Bethanien überführt. Dort Tonnten die Aerzte nur noch den bereits eingetretenen Tod constatiren. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau und zwei Kinder.
— [Abmahnung vom Studium der Medicin.) Der Geschästsausschuß des Deutschen Aerzteoereinsbundes hat an die Directoren der humanistischen Gymnasien des Deutschen Reiches eine Zuschrift gerichtet, welche eine Abmahnung vom Studium der Medicin zum Inhalt hat. Die Zuschrift verfolgt ihren Zweck auf Grund ausführlicher und genauer statistischer Daten, die in tabellarischer Form als Anhang beigegeben sind. Der eigentlichen, hinreichend begründeten ernsten Abmahnung folgt zuerst ehre Uebersicht über die Zahl der deutschen Studirenden der Medicin an Den deutschen Universitäten, hierauf eine Tabelle über die in Deutschland ertheilten Approbationen für Aerzte und Abgang derselben durch Tod und schließlich eine Darlegung des Verhältnisses der Zahl der Aertte zur Bevölkerungszahl. Alle diese Zahlen führen eine nur zu beredte Sprache und lassen die Absicht des Deutschen Aerzteoereins als eine durchaus begründete, ja wohlrhätige erscheinen.
— Die „Schweizer Frauenzeitung" zieht gegen den Kleiderluxus der Kinder zu Felde, indem sie schreibt: „Was nützen die luftigen, geräumigen, hohen Schulzimmer, wenn die Lungen der Schülerinnen von Haus aus mit den Panzercorsetts und Wespentaillen der Kleider systematisch zusammengeschnürt werden'/ Was nützen die nach allen Regeln anatomischer und physiologischer Studien angefertigten Schulbänke und Tische, wenn die kleinen Dämchen vermöge ihrer unsinnigen Toilette nicht einmal naturgemäß zu sitzen vermögen. Da bürdet die Schule dem Gemeinwesen Ausgaben und Lasten auf und der Unverstand des Einzelnen arbeitet dem Nutzen direct entgegen." Leider sieht es in vielen Städten Deutschlands nicht viel anders aus, wie in der Schweiz.
— Als Kaiser Wilhelm einst gefragt wurde, wie es komme, daß gerade die Kornblume sein Liebling sei vor allen Blumen, erzählte er folgendes Ereigniß aus seiner Kindheit: Als meine Mutter mit mir und meinem Heimgegangenen Bruder von Königsberg nach Memel floh in jener schweren Zeit zu Anfang unseres Jahrhunderts, traf uns das Mißgeschick, daß ein Rad des Wagens in freiem Felde zerbrach. Ein Ort war nicht zu erreichen, wir setzten uns an einen Grabenrand, während der Schaden, so gut es eben gehen wollte, ausgebessert ward. Mein Bruder und ich wurden Durch diese Verzögerung müde und hungrig und besonders ich, der ich ein kleiner schwächlicher, zarter Bursche war, machte meiner theuren Mutter viel Noth mit meinen Klagen. Um unseren Gedanken eine andere Richtung zu geben, stand die Mutter auf, zeigte uns die vielen schönen blauen Blumen in den Feldern, forderte uns auf, davon zu sammeln und ihr dieselben zu bringen. Dann wand sie Kränze davon, und wir schauten mit Freuden ihren geschickten Händen zu. Dabei mochte der Mutter wohl die ganze traurige Lage des Landes, ihre eigene Bedrängniß und die Sorhe um der Söhne Zukunft wieder einmal schwer auf's Herz fallen, denn langsam rann aus ihren schönen Augen Thräne um Thräne und siel auf den Kornblumenkranz. Mir ging diese Bewegung meiner treuen Mutter tief zu Herzen; meinen eigenen kindlichen Kummer vergessend, versuchte ich sie durch Liebkosungen zu trösten, wobei sie den von ihren Thränen glänzenden blauen Kranz mir auf das Haupt setzte. Ich war damals zehn Jahre alt, doch ist mir diese rührende Scene unvergeßlich geblieben und erblicke ich jetzt im hohen Alter die liebliche blaue Blume, so glaube ich, die Thränen der treuesten aller Mütter darin erglänzen zu sehen, und liebe sie deßhalb wie keine andere.
— [6in Millionär als Zuchthauskandidat.) Die Verhaftung eines in Moabit wohnhaften Millionärs, Kelch, erregt in Berlin großes Aufsehen. Die Ursache dieser Verhaftung ist eine gegen Kelch eingeleitete Untersuchung wegen schwerer, an seiner eigenen Schwester begangenen Körperverletzung. Die schwerverletzte Schwester, welche in Lebensgefahr schwebt, wurde auf ihrem Krankenlager im Beisein der Aerzte eidlich durch den Untersuchungsrichter vernommen, worauf dieser die sofortige Verhaftung des Kelch anordnete. Die Unglückliche hatte ihren Bruder besucht, um von diefem ein ihr zustehendes Erbtheil aus dem Nachlaß ihrer bereits im Jahre 1883 verstorbenen Mutter endlich zu erhalten; statt dessen wurde sie von dem Unmenschen in so brutaler Weise mißhandelt, daß die Halswirbelsäule wie das Rückgrat verletzt sind. Man zweifelt an dem Aufkommen der Unglücklichen, die im aünstigsten Falle ein lebenslängliches Stech- ibum zu erdulden haben wird. Der Verhaftete ging in seiner Brutalität gegen die eigene Schwester, eine schwächliche Person, so weit, daß er, nachdem er dieselbe eine Marmortreppe hinuntergestoßen, sie wieder emporriß, sie auf die Stufen der Treppe das Gesicht nach oben, warf und dann wiederholt mit dem Rücken auf die scharfen Kanten der Marmortteppe niederdrückte. Endlich warf er die Hilflose vor die Thüre -seines Hauses.
— Die Lebensversichcrunas- und Ersparnißbank in Stuttgart bietet durch ihre neueren Einrichtungen nunmehr die liberalsten Versicherungs-Bedingungen. Mit Einlösung der Police tritt die Versicherung ohne Karenzzeit in volle Kraft, nur nachweisbarer Betrug macht solche hinfällig, aber auch dann wird Abfertigung wie im Falle der Kündignug gewährt.
Der Versicherte kann in Europa, Nordamerika und an allen Küstenorten des Mittelländischen Meeres beliebig Aufenthalt nehmen.
Im Kriegsfälle wird die Fortsetzung der Versicherung bis zu einer gewissen Höhe wegen mäßige Bedingungen gewährleistet. Tod durch Unglücksfall ober Duell wird Dem gewöhnlichen Todesfall gleichbehandelt, auch bei Selbstmord wird die volle Versicherungssumme ausbezahlt, wenn die That in Folge Geistesstörung oder schwerer körperlicher Leiden verübt wurde, unter allen Umständen aber werden die Einlagen jurüefoergütet.
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Frauen
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Die Sterbfallsummen werden sofort ohne Discorrtoabzug berichtigt. Die sich? ergebenden Ueberschüsse fallen voll und ganz Den Versickerten zu und können in vier verschiedenen Formen bezogen werden, so daß allen Wünschen und Verhältnissen der Versicherten willfahrt werden kann.
— [Personen im Alter von 90 Jahren und darüber in Preußen.) Die „Stat. Eorr." berechnet, daß im preußischen Staate am Geburtstage des Kaisers noch 5600- Personen vorhanden sind, welche die Altersgrenze von 90 Jahren bereits überschritten haben. Es wurden gezählt am 1. December 1885: Personen im Alter von 90 bis 95 Jahren: 1703 männliche, 2666 weibliche, im Alter von 95 bis 100 Jahren: 306 männliche und 641 weibliche, und im Alter von über 100 Jahren: 72 männliche und 100 weibliche. Eine Person war 120 Jahre alt. Die Gesammtzahl der im Jahre 1885 über 90 Jahre alt befundenen Personen vertheilte sich folgendermaßen auf, die einzelnen Altersjahre. Es zählten
. . ..... . , . Jahre altem
Personen befanden sich 14 (4 männliche und 10 weibliche), welche im Jahre 1775 oder früher geboren, mithin am Zählungstage 110 Jahre und darüber alt waren, darunter ein 1765 geborener Wittwer, zwei noch in der Ehe lebende Männer aus den Jahren 1767 und 1774 und ein 1744 geborener Junggeselle, sowie eine 1768 geborene Wittwe, zwei Jungfrauen aus den Jahren 1770 und 1774, zwei Wittwen aus dem Jahre 1772 und fünf Wittwen aus dem Jahre 1775. Unter den in der Provinz Hannover gewählten über hundertjährigen Personen befindet sich ein lediges Schwesternpaar.
vollendete Altersjahre
Männer
Frauen
vollendete Altersjahre
Männer
90
712
1207
104
4
91
395
570
105
4
92
283
454
106
13
93
190
350
107
2
94
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185
108
3
95
141
284
109
1
96
65
136
110
—
97
31
82
111
2
98
41
82
112
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—
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19
51
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7
18
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1
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Unter den
232 (72 männlichen und 160 weiblichen)
über 10
UrriverfktätS- Chronik.
— vr. Spangel, Director der städtischen Sammlungen für Naturgeschichte in Bremen, ist als Professor der Zoologie an die Universität Gießen berufen worden.___________
Gingesandt.
Gieße«, 30. März.
Die Stadtverordneten-Versammlung Hal morgen über die neue Vermiethung der Walther'schen Hofraithe zu beschließen. In dem größten Theil der Bürgerschaft erregt es berechtigtes Aufsehen, daß nochmals eine Vermiethung des Grundstückes stattfinden soll, während doch die Vergrößerung des Lindenplatzes ein lange gefühltes Bedürfniß ist und die Hofraithe seiner Zeit nur zu diesem Zwecke von der Stadt angekauft wurde.
Telegraphischer Schiffsbericht
der „Red Star Linie" Antwerpen.
Newyork, 26. März. Der Postdampfer „Waesland" der „Red Star Linie" ist heute wohlbehalten hier angekommm.
Handeil und Berkshr.
Darmstadt, 26. März. In der am 24. d. M. abgehaltenen zwölften Sitzung des hessischen Eisenbahn betra ths bildeten die Sommerfahrpläne den Haupt- gegenstand der Verhandlungen. Bei Besprechung des Fahrplanes der Oberhessischen Eisenbahnen wurde von dem Vertreter der Handelskammer zu Gießen wiederholt die Früherleaung des Zuges 13 der Linie Gie ßen—Gelnhausen (ab Gießen 808 Vormittags), wenn auch zunächst nur probeweise während des Sommerdienftes, im Interesse der Gießener Geschäftsleute in Anregung gebracht.
Der Eisenbahnbeirath fand sich nicht veranlaßt, diesem bereits früher eingehend behandelten und auch bei der zweiten Kammer der Stände besprochenen und abgelehnten Antrag beizutreten. Einem in der letzten Sitzung ausgedrückten Wunsche.entsprechend, war die Großh. Regierung der Frage wegen Herstellung eines Anschlusses in Gießen mit Zug Nr. 4 von Fulda an ben l23 Nachmittags Gießen passirenden Schnellzug nach Kassel nähergetreten. Nach Der von Dem Vorsitzenden, Herrn Geh. Oberfinanzrath Schulz gegebenen Auskunft ist zwar die Herstellung dieses Anschlusses kein allgemeines Verkehrsbedürfniß, weil die gesuchten Verbindungen durch den voraus- gehenden und nachfolgenden Zug geboten sind; da indessen auch bereits technische Gründe für eine Trennung des Zuges in Personen- und Güterzug sprechen, so würde dem Wunsche entsprochen worden sein, wenn nicht erhebliche Schwierigkeiten im Wege stünden. Der fragliche Zug kann ohne Entlastung vom Güterverkehr nicht in der erforderlichen Weise (um 16 bis 20 Minuten) beschleunigt werden. Eine auch nur theilweise Entlastung durch Beförderung von Gütern mit Zug 8 ist aber unthunlich, weil dieser Zug dann erst gegen U V2 Uhr Abends nach Gießen gebracht werden könnte. Unter diesen Umständen erscheint die Trennung des Zuges 4 ab Grünberg in Personen- und Güterzug als die einzige, zum Zweck führende Maßregel, die aber zur dauernden Durchführung die Anschaffung einer neuen Personenmg-Locomotioe erforderlich machen würde. Der von der Großh. Regierung an die Stände gerichtete Antrag auf Bewilligung der hierfür erforderlichen Geldmittel ist jedoch von der H. Kammer abgelehnt worden.
Zum Fahrplan der Main-Weser-Bahn beschloß der Eisenbahnbeirath aus Antrag des Freiherrn von Nordeck zur Rabenau, die Großh. Regierung zu ersuchen, sich bei der Verwaltung dieser Bahn dafür zu verwenden, daß von Station Lollar ab em Zug mit Personenbeförderung abgelassen werde, der gegen 8 Uhr Morgens, kurz vor dem Schnellzug, in Gießen eintrifft.
Den letzten Berathungsgegenstand bildete Pos. 2 der Tagesordnung: Ermäßigung der Stückgutfracht und Aenderung der Tarifvorfchriften für halbe Wagenladungen. Nach einer von dem Vorsitzenden gegebenen Darlegung des nunmehrigen Standes dieser Angelegenheit, wonach die König!. Preußische Regierung beschlossen hat, im Sinne des von der ständigen Tarifcommission und dem Ausschuß der Verkehrsinteressenten angenommenen, von der Generalconferenz der Deutschen Eisenbahn-Verwaltungen aber abgelehnten Antrags der preußischen Staatsbahnverwaltungen, nunmehr für das preußische Staatsgebiet selbstständig vorzugehen, wurde auf den eingehend motiüirten Antrag des Freiherrn v. Nordeck zur Rabenau einstimmig beschlosfen, die Großh. Regierung zu ersuchen, den Beschlüssen der König!. Preuß. Negierung ein- sack beizutreten.
— Um der katarrhalischen Affektion von Kehlkopf und Lunge vorzubeugen, genügt, bei der Bewegung in kalter Luft, der Gebrauch von SodenK rühmlich bekannten Mineral-Pastillen; tritt der Katarrh aber doch ein, fo hilft erhöhter Gebrauch ihn beseitigen. Erhältlich in allen Apotheken ä 85 per Schachtel. Fräulein Elle» Ruhme, Opernsängerin in Freiburg in Baden, schreibt: Ich habe Ihre Pastillen gebraucht und kann sie Jedermann bei allen katarrhalischen Stifte tionen aufs Wärmste empfehlen.______________________________________1506
(iirthuuYü cdjtro Msh-Erlräkt
ist bei Husten, Heiserkeit, Katarrh, Asthma, Brust- und Halsleiden als Diätetikum seit 20 Jahren bewährt, ebenso sind Loestund's Malz-Extrakt-Bonbons als Hustenbonbons sehr beliebt. Das Malz-Gxkrakt mit Eisen wird bei Bleichsucht und Blutarmuth, das mit Kalk bei englischen Krankheiten, das mit Leberthran für schwächliche Kinder empfohlen. Das neue Mittel, Loestund's Rahm-Konserve- wird bei zehrenden Krankheiten mit bestem Erfolge gebraucht. In allen Apotheken- wobei ausdrücklich zu verlangen: von Ed. Loeflund in Stuttgart. 792


