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Bemerkungen.
VI. Wildschadensbezirk — Hungen —
Bürgermeister Bender
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VII. Wildschadensbezirk — Grünberg —
VIII. Wildschadensbezirk — Saasen —
IX. Wildschadensbezirk — Londorf —
Techniker: Großh. Oberförster Hallwachs, Nidda. Ersatzmann: Großh. Forstwart Walz zu Hungen.
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Bopp Ruckel Krausch Reitz
Amtstaxator: Bürgermeister Pracht, Grünberg.
Ersatzmann: Rechner Heinr. Schmidt, Londorf.
Saasen Beltershain Göbelnrod Reinhardshain Lindenstruth
Techniker: Großh. Oberförster Vigelius, Grünberg. Ersatzmann: Kaufmann Louis Moll von Grünberg
Beigeordneter Aff Heinr. Hartmann III. Heinr. Weber II. Johs. Stock Johs. Keil
Bürgermeister Schmitt
Heinrich Petri Jacob Weber Heinrich Dörr Heinrich Fatum IX.
Heinrich Krug II. Johann Klös II. Johannes Velten III. Ludwig Albach Johannes Gerth
Johann Giller Jacob Döring II. Peter Aff II. Ludwig Aff II.
Heinrich Theiß Johs. Schmidt III. Peter Hofmann Heinrich Kratz Johs. Kaufmann III.
Heinrich Hofmann II. Johs. Mathes Wilh. Schmeel III. Peter Müller II. Jost Bocher Georg Koch.
Heinrich Roth XI. Wilh. Rinker Johannes Kult Karl Hahn Johs. Bast III. Wilh. Krd. Niklas Jost Meckel Beigeordneter Stoll Philipp Hofmann Gg. Friedrich Beltzer Konrad Koch VI.
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Michael Damm Johannes Erb III. Heinrich Schmidt I.
Johs. Meiß Karl Fatum
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Grünberg Harbach Lauter Oueckborn Stockhausen Weickartshain Stangenrod Lumda Weitershain
Hermann Hoffmann Georg Loth VII. Johannes Hahn Balthasar Äff II. Heinrich Jochinr I. Heinrich Knöß III. Wilh. Becker Johs. Klös Heinrich Kirsch II.
Johann Feldmann IV. Jacob Döring II. Ludwig Schmidt Ludwig Görnert IV. Heinrich Rück Heinrich Becker IV. Joh. Will Peter Kappes'II. Johs. Theiß VI.
Philipp Becker Nicolaus Neußel Johs. Rückel II. Johs. Koch Johs. Wilh. Koch Ludwig Henk Heinrich Köhler XI. Peter Hoppe Nicolaus Spieß III. Johs. Müller Hrch. K. Gg. Ludwig Wilhelm Krd. Niklas Philipp Ester Konrad Koch VI. Konrad Bommersheim Joh. Karl Bornmann Beigeordneter Leidner
Techniker: Großh. Oberförster Vigelius, Grünberg. Ersatzmann: Kaufmann Louis Moll von Grünberg.
Techniker: Großh. Oberförster Vigelius, Grünberg. Ersatzmann: Kaufmann Louis Moll, Grünberg.
Amtstaxator: Bürgermeister Pracht in Grünberg.
Ersatzmann: Gemeinderath Karl Ritter III. von Grünberg.
Amtstaxator: Großh. Bürgermeister Pracht, Grünberg.
Ersatzmann: Gemeinderath Karl Ritter III., Grünberg.
Amtstaxator: Bürgermeister Köhler, Langsdorf.
Eratzmann: Großh. Bürgermeister Gg. Bender, Hungen.
Beigeordneter Weck Gilbert Müller II. Beigeordneter Pauli Karl Kammer Otto Henkel Hrch. Krd. Niklas Heinrich Schiel IV. Johs. Metzger V. Wilh. Kammer Philipp Holler Karl Meyer Bürgermeister Schäfer Heinrich Emrich III. Bürgermeister Hirtzinger Heinrich August Jöckel Joh. Hrch. Schneider I. Georg Koch
Großh. Beig. Earl Kullmann Georg Loth VII.
Johannes Röder II.
Konrad Rock Heinrich Suppes Konrad Trdller II. Adam Becker Heinrich Maus Christian Werner
Grg. Krd. Walther Philipp Roth VI. Bürgermeister Jacob „ Roth
„ Leschhorn
Nicolaus Hofmann
Bürgermeister Schäfer
„ Emrich Johannes Keil II. Bürgermeister Raab Ph. Frdch. Schwarz Bürgermeister Koch
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Namen der G e m e i n d e n.
Hungen
Bellersheim
Bettenhausen
Birklar
Inheiden
Langd
Langsdorf
Nonnenroth
Muschenheim mit Hof-Gill
Obbornhofen Rabertshausen Rodheim mit Hof Graß Röthges Steinheim Trais-Horloff Utphe
Villingen
Taxator
Ersatzmann
Taxator
Ersatzmann
für die
Gemeinden
für die
Grundbesitzer
1 1 Londorf
Beigeordneter Aumann III.
Heinrich Jäger
Georg Braun
Joachim Kätscher
2
Allertshausen
Casimir Ranft zu Beuern
Karl Kliebe zu Londorf
Konrad Ranft
Johannes Henkel
3
Kesselbach
Beigeordneter Schomber
Daniel Henkel
Balthasar Schäfer II.
Jacob Schomber
4
Climbach
Bürgermeister Stein
Jacob Backhaus
Heinrich Conrad
Christoph Leyerer
5
Odenhausen
„ Lang
Kaspar Lang III.
Heinrich Müller
Heinrich Schomber
6
Geilshausen
Heinrich Wilhelm
Christian Niebergall
Peter Seipp
Andreas Böhmer
7
Nüddingshausen
Heinrich Faulstich V.
Wilh. Kalberlah
Heinrich Scherer
Joh. Heinrich Schneid«
Darmstadt, 28. Juli. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben LüergnädiA geruht:
Am 27. Juli dem Director am Prediger-Seminar zu Friedberg, Pro- Mor Dr. Gustav Diegel, den Charakter als Geheimer Kirchenrath zu »rtheilen.
Darmstadt, 28. Juli. Se. Königl. Hoheit der Prinz Heinrich MN Battenberg traf aus England heute Vormittag 11 Uhr hier ein und reiste mittelst Schnellzuges der Main-Neckar-Bahn um 11 Uhr 30 Min. weiter nach Mgenheim.
Darmstadt, 28. Juli. Wie uns aus Osborne unter dem gestrigen Datum mitgetheilt wird, beabsichtigte Se. Königl. Hoheit der Grobherzog gestern Nachmittag nach 3 Uhr in Begleitung der Prinzessinnen Irene und Alix, Wr.Gr. H.H., sowie des Herzogs und der Herzogin von Connaught von Osborne Abzureiseu und aus der „Alberta" bis Portsmouth zu fahren. Die Ankunft iim Buckingham-Palace in London sollte gestern Abend gegen 8 Uhr erfolgen.
Darmstadt, 28. Juli. Das Grobherzogliche Regierungsblatt Nr. 25 rrnthält:
1. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Mdung der Amttgerichtsbezirke Herbstein und Lauterbach betreffend.
Nachdem des Großherzogs Königl. Hoheit Allerhöchst zu verordnen geruht Wen, daß die seither zu dem Amtsgericht Herbstein gehörigen Gemarkungen Schadges und Stockhausen abgetrennt und dem Amtsgericht Lauterbach zuge- >Wt werden sollen, so wird diese Allerhöchste Anordnung mit dem Anfügen zur Etlichen Kenntniß gebracht, daß die angeordnete Veränderung mit Wirkung vom 1. Januar 1888 in Kraft tritt.
2. Bekanntmachung Großh. Ministeriums der Finanzen, die Anlage eines Abjweigegeleises von Station Flonheim nach einem der Hessischen LudwigS- Flfenbahn-Gesellschast gehörigen Steinbruche betreffend.
Telegraphische Depeschen.
Wolffs telegr. Correspondenz - Bureau.
Berlin, 28. Juli. Die „Post" sagt gegenüber dem heutigen Artikel des Journal de St. Petersbourg", datz die Rechtsoerachtung, welche in dem Ukas ' * Mörz cr. liege, das tiefste Vertrauen Deutschlands zur Sicherheit russischen
^vchtzes erschüttert habe. Unter diesem Gesichtspunkte habe der Ukas nützliche "folgen gehabt.
Hamburg, 28. Juli. Die „Hamb. Börsenhalle" wird von competentester 2ene ersucht, mtrzutheilen, daß die Nachricht, es solle in Verbindung mit dem Geschäfte . « verstorbenen Schiffsmaklers Bolten eine neue Dampfschifffahrtslinie zwischen Ham- urg und Newyork errichtet werden, unbegründet sei.
,, ..Bari-, 28. Juli. Auf einem Banket in Havre hielt gestern der Bautenmtnister i?r»h 6 clnc ^de, in welcher er darauf htnwtes, daß die Politik der Regierung dahin auf allen Gebieten das von der Demokratie, welche der fortwährenden Kämpfe c' ^forderte Einvernehmen herzustellen. Der Marineminister brachte einen 1 . Marine und die Armee aus. General Guiny erwiderte, die Armee
bfU-ui sich darauf, ihre Aufgabe zu erfüllen, ohne sich mit inneren Agitationen zu JWigen, sie werde unter allen Umständen ihre Pflicht thun, das Land und die Gerung konnten auf sie zählen.
, h..,,. .^ariS, 28. Juli. Zu Ehren Rouvier's wird auch hier ein Festbanket vor- ruet. Wie verlautet, würde Rouvter dabei eine Rede halten, in der weitere Er
klärungen über die Politik des Cabinets zu erwarten wären, welche seine Antworten auf die bezüglichen Interpellationen in der Kammer ergänzten.
Loudon, 28. Juli. In einer gestern in Norwich abgehaltenen konservativen Versammlung hielt Lord Salisbury eine Rede, in welcher er sich dahin aussprach, datz Egypten sich jetzt im Zustande vollkommener Ruhe befinde; die Gefahr, von aufständischen Stämmen angegriffen zu werden, scheine für das Land gänzlich beseitigt zu sein, auch mache Egypten anscheinend Fortschritte in der Eioilisation, welche die Regierung dem Lande dauernd zu sichern hoffe. England habe durch die Nichtratificirung der englisch-türkischen Convention durch den Sultan nichts verloren, Egypten habe aber durch Bemühungen Sir H. D. Wolff's zwei Jahre Ruhe gewonnen. Dadurch sei auf lange Zeit der mißliche Zustand der Dinge, wie er früher bestanden habe, verschwunden. Im Laufe feiner Rede erwähnte Lord Salisbury auch des befriedigenden Abschlusses der afghanischen Grenzverhandlungen.
Rom, 28. Juli. Schlözer überreichte dem Papste anläßlich seines Priesterjubiläums ein eigenhändiges Glückwunschschreiben des Kaisers mit einer durch kostbare Steine geschmückten Mitra.
Petersburg, 28. Juli. Das „Journal de St. Petersbourg" findet keine Eri klärung für die Angriffe, welche in Deutschland gegen die russischen Fonds gemacht werden, die gerade angefangen hätten nach der ausgezeichneten Aufnahme, welche die Conversion der russischen Bodenkreditpfandbriefe gefunden. Eine panslawistische Finanzpolitik existire nicht. Der Vorschlag, die Goldobligationen in Papierobligationen umzuwandeln, stehe dem Ministerium fern, es sei ein Vorschlag in den Zeitungen. Ebenso falsch sei, daß seitens der Finanzoerwaltung in Deutschland russische Fonds aufgekauft würden. Niemand könne ein Haus bezeichnen, das einen solchen Auftrag hätte. Unbegründet sei die Behauptung, daß der Ukas vom 15. März über das Grundeigenthum der Ausländer ein Vorspiel sei zu den Angriffen der Finanzverwaltung auf deutsche Interessen. Die Thatsachen bewiesen das Gegentheil. Daß die Conoertirung der' Bodenkreditpfandbriefe seinen Angriff involoire, beweise der Eifer des deutschen Marktes gerade für die Conoertirung- Die Kursk-, Charkow-, Asow-, Lozow- und Sebastopol- Eisenbahn hätten von ihren Obligationen einen Abzug von fünf Procent machen wollen, was der Staat verhindert habe. Für verschiedene Anleihen dauere die Zahlung in Gold fort, obschon man nur zu Silber verpflichtet, und die Differenz nicht geringe sei.
Petersburg, 28. Juli. Meldungen aus Baku zufolge ist der Brand an der Naphtaquelle Balachana gelöscht. Im Uycim - Marnow'schen Reservoir sind gegen 200,000 Pud verbrannt. Der Gesammtverlust an bereits angesammeltem Naphta wird, auf eine Million Pud geschätzt.
Lokales.
Gießen, 29. Juli. sUeber den Skelettfund im botanischen ©arten.] Bekanntlich biente gleich nach der Schlacht bei Leipzig die zwischen 1811—1813 erbaute Entbindungsanstalt dahier als Lazareth und war damals mit sehr vielen am Typhus oder einer ähnlichen Heeresseuche erkrankten Franzosen u. s. w. belegt. (Vgl. Buchner, Führer durch Gießen S. 11.) Dieses war aber auch in Bezug auf das mächtige hohe Universitätsgebäude des sogenannten „Collegienhaus" der Fall, welches im Jahre 1607 erbaut an der Stelle des jetzt die Universitätsbibliothek bergenden, 1839 erbauten Hauses am Brandplatze stand; auch dort waren zahlreiche kranke Soldaten 1813 und 1814 untergebracht. Im Drange des Elends, welches die Seuche und der Krieg brachten, schaffte man die in jenen Noth-Spitälern verstorbenen Soldaten nicht aus der Stadt, sondern verscharrte die Leichen derselben, nachdem sie nackt ausgezogen worden, m nächster Nähe, die aus der Entbindungsanstalt im Garten derselben und die aus dem alten Collegienhaus in jenem Theile des botanischen Gartens, welcher Z^sch"' d.m Stadtbach und den am Heidenthurm gelegenen Burggebäuden liegt; die Kleider oer Gebliebenen aber verbrannte man an anderen Stellen des UniversitatsterramS tn Der Nähe. Nicht wenige Traditionen liegen in Bezug auf diese Vorgänge Dor,Dei n in Vieler Gedächtniß schwebt mindestens noch, was die Eltern ober Großeltern von bem in ber Kriegsnoth Selbsterlebten ben Kinbern unb Kindeskindern erzählt, c* wirb bestätigt burch ben jüngsten Funb, was eine vor einigen Jahren verstorbene»


