936 11000
574
347
6361
4225
5787
3878
10064
555
372
803
38 593
25 397
38 841
Vormundschaften:
1. in Starkenburg 6342 612 6954
2. in Oberhessen 4250 372 4622
3. in Rheinhessen 10867 974 11841
folgt:
Fällen
49
230
1
1
auf Gießen 8 5
14
Erwachsene
Todesursachen waren:
Verunglückung
Selbstmord
Im 1. Lebensjahre verstärken 101 „ 2.-15.
» k m 1958 23417 1730 101 1831 19729 1857 21586---
In der Provinz Nheinbesten wurden außerdem norgenommtit •
245 Siegelungen, 436 Inventare statt Siegelungen, 265 Entsicgelungcn;
<0^0 Eintragungen in die Mutatlvnsverzeichnisse auf Grund öffentlicher Urknndcn, 4242 Eintragungen auf Grund von Privaturkunden.
(5d erfolgten Testaments:Aufnahmen -Hinterlegungen
tn Starkenburg 541 734
in Oberhessen 433 521
oQrk den 16 größten Gemeinden des Großhcrzogthums kamen im November 1886 380 Sterbfalle bet einer Seelenzahl von 250 200 vor; dieselben vertheilen sich wie
in 5 9 Mord und tödtl. Körperverletzung 2 „ in allen anderen Fällen Diphtherie, Masern, Keuchhusten, Lungenschwindsucht Scblaa- slaß, Darmkatarrh und Brechdurchfall und andere bekannte Krankheiten.
Gießen, 27. Januar. Gestern Nachmittag 3 Uhr wurde die Generalversammlung des Allgemeinen Vereins für Armen- nnd Krankenpflege im alten Nachhause abgehalten. Der Vorsitzende, Pfarrer Schlosser eröffnete sie mit einer kurzen Ansprache, in welcher er die arbeitenden Mitglieder ermunterte, trotz aller Schwierigkeiten von innen und von außen auch ferner dem treu zu bleiben. Zu den Schwierigkeiten von außen rechnete er die mancherlei abfaüigen Urtheile, die von Solchen, die keine Kenntniß und kein Dersiändniß der Ordert der Armenpflege haben, immer wieder gefällt werden. Den einen geschehe bann zu wenig, den andern zu viel. Vielfach seien solche Urtheile nur ein Vorwand um damit Ansprüche an den eigenen Geldeutel abzuwehren. Der Verein sei sich bewußt' daß seine Leistungen von menschlicher Unvollkommenheit nicht frei seien aber nicht '"luder, daß er mit ernstem Willen bestrebt sei, der schwierigen Aufgabe ebenso mir warmem Herzen wie mit nüchterner Prüfurw gerecht zu werden. Dafür tauche weder eine allzu weichherzige Mitleidigkett, die verkennt, daß in der Armenpflege auch raucht nothwendig sei, aber noch viel weniger jener kaltherzige Egoismus, der die Armen nur al5 eme Lcfft ansieht. Ganz besonders weist der Vorsitzende den völlig aus der Lust 6egriffenen $oriDurf zurück als ob der Verein durch seine Tätigkeit die Armen von außerhalb in die Stadt ziehe. Daß darauf von Armen speculirt werde, könne er nicht hlndern. Er unterstütze aber nur solche Arme, deren Unterstützungswohnsik schon festgestellt sei und habe schon in zahlreichen Fällen den heimlichen Erwerb des Unter stutzungswohnsitzes durch sein Eingreifen verhindert.
s .^l^dann erstattete der Vorsitzende den Jahresbericht für 1886 Da £ur<$ den Druck veröffentlicht werden wird, so heben wir daraus nur fun beroor. Zwei schmerzliche Verluste hat der Verein erlitten durch den Ä Ugendee ?nrnfhlArlalhtOf 0 V m a n n uud des Rentners Karl Vogt, denen^er Vereinen dankbares Andenken bewahren wird. Die Mitalied-rk,,i^^- rLx ei? Cln zurückgegangen, von 3358,40 in 1885 «uf 338664ÖC^rin ’lSSS^matonbhk müßigen Ausgaben beständig im Wachsen begriffen sind. Doch hat der Verein au*
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gefefjieft ‘ wurden zur Cur in das Kindcrhospital nach Bad Nauheim
Mittel die zur Erbauung eines Vereinshauses nöthigen Ausgaben für Ankauf einea rc. vorzunehmen. Schließlich wurden die ausscheidenden ^Rit- gltebcr des Vorstandes durch Acclamation wiedergewählt. »mwenoen jjai-
«m©etfWdrte schwarze Seide. Man ver- keSjSioffeS, von dem man kaufen will, und die etwaige VerfLlschung ;d)te' .reLnf gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen ver? ^i11 9 Don 9an3 hellbräunlicher Farbe. — 'Ver- salschte Seide (ote leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort namentlich hmf nd’Ut(lb?rf4,ra?er (wenn sehr mit Farbstoff erschwert)' und hinter- lafet eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nickt kräuselt sondern krümmt Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie die Seiden-Fabrik-D6M von G. Hennebe?g | (Wu. $ Hoslref.) in Zurich versendet gern Muster von feinen ächten Seidenstoffen an ^eder- mann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke zollfrei in's Haus. 731'
Jagdvcrpachtung.
Donnerstag den 3 Febr. I. I.,
Vormittags 9 Uhr,
soll auf hiesigem Bürgermeisterei- Bureau die der Gemeinde Bersrod zustehende Wald- und Feldjagd ander- weit auf 6 Jahre verpachtet werden.
Bemerkt wird, daß die Gemarkung Bersrod zwei Kilometer von der Bahnstation Reiskirchen entfernt ist.
Bersrod, am 27. Januar 1887.
Großh. Bürgermeisterei Bersrod.
711________Bücher.
Bekanntmachung.
Zur Verdingung der Lieferung des pro Etatsjahr 1887/88 für die hiesigen Garnison-Anstalten erforderlichen Bedarfs und zwar:
155 rm Kiefern Klobenholz,
500 kg Petroleum mit 20 m Dochtband,
400 „ grüne Seife,
60 „ weiße Kernseife,
800 „ crystallisirte Soda,
204 hl weißer Streusand, sowie der Anfuhr von 8100 Centner Steinkohlen ist ein unbeschränkter Submissionstermin auf Sonnabend den 8. Februar 1887, Vormittags 10 Uhr, im Garnison - Verwaltungs- Bureau, Nahrungsberg Nr. 7 hier anberaumt, woselbst die Lieferungs- rc. Bedingungen zur Einsichtnahme aufgelegt sind. 569
Gießen, 21. Januar 1387.
Großh. Garnison-Verwaltung.
Aeilgebotenes.
Kreppe!
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Fr. Schreiner,
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Specialität: Kaffee
53
Bekanntmachung.
Zarten wegen Erwerbung des zur Straßenverbreiterunq nicht erfordere lt$en ^blandes der durch die Stadt angekauften von Gehren'schen Besitzung tn der Bahnhofstraße mit Gebäulichkeiten oder ohne solche werden binnen 14 ^agen von heute an bei der unterzeichneten Behörde entgegen genommen. Etwa gewunicht werdende Auskunft erthult Herr Stadtbaumeister ©tief
Gießen, den 21. Januar 1887.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
______________________A. Bramm. ________________ 585
Bekanntnr achung.
Es^wird hiermit bekannt gemacht, daß außer an jedem Mittwoch 3*. a" auch noch jeden Samstag Vormittag Don 9 bt6 12 Uhr bei der hiesigen Spar- und Leihkasse Geschäfte erledigt werden können. ö
Gießen, am 14. Januar 1887.
Die Direction des Spar- und Leihkassevereins zu Gießen. ________ Haberkorn.
A. ranguiÄMM, Kircheuplatz ~
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393
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