erwähnt- Buch klein- Notizen über dieselben enthalte, die ihn vor dem Confuswerden beschützten-
- Sammelt für die Annen, Ihr alle Vereine und Private, die Ihr Euch dischöne Ausgabe setzt, Roth und Entbeorung zu mindern, wo Ihr beide trefft So manche Ausgabe die die schönere Jahreszeit nicht kennt, macht die rauhe zur gebieterischen Existenzfrage und da heißt es, Eure hilfebringenden Kassen füllen. Wer im Spiel und geselliger Freude den Pfennig Nicht grotz ansteht - und davon sind viele - lege ihn zurück für solch guten Zweck des Gebens. Wer unverhofft -ine Einnahme macht oder ein Glück erlebt, der besteure sich selbst mit einem kleinen Satz und führe die Steuer dem nächsten Sammelbecken zu, das er wohl zu finden wissen wird. Die Jahreszeit da wir Lampe, Ofen brauchen und stärkeres Eßbedürsniß empfinden, lasse uns derer denken, di-Licht, Wärme und Nahrung nicht nach Bedarf besitzen' Manchen muß schon i-tzt, Allen um das Fest der Liebe herum die Menfchenpflicht beispringen c damit sie über die rechten und reichen Mlttel verfüge, sammle schon jetzt Jeder nach seiner Kraft, der Stärkere für seinen schwachen Nächsten, der Glückliche sür di- Glück- verwaisten.
_ . ■■ ,,
Die vierte Generalversammlung des Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke.
Dem internationalen Congreß gegen den Alkoholismus, der am 9 10 und 11. September in Zurich abgehalten wurde, ist am 13. und 14. September'die vierte Generalversammlung des Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke in Darmstadt gefolgt. Dieselbe hat den erfreulichen Beweis geliefert, daß die deutsche Mäßigkeitsbewegung im raschen Fortschreiten begriffen ist. Sowohl der Vorsitzende vr. Marklrn (Wiesbaden), als auch der Geschäftsführer Lammers (Bremen) sowie Oberbürgermeister Ohly (Darmstadt), Oberbürgermeister Miquel (Frankfurt a M) und Hofprediger Grein bezeugten die lebhaften Sympathien der Bevölkerung und die stetig wachsendeDhatigkeit der Deutschen Bezirks- und Provinzialvereine, in denen mehr Äs 10,000 Mitglieder gegen den Mißbrauch geistiger Getränke wirken.
Die Berichte und Verhandlungen verbreiteten sich über folgende vier Gegenstände der Tagesordnung: 1. Bestrafung, Entmündigung und Zwangsheilung von Trunkenen; 2. über den Branntwein in den Verpflegungsstationen für Wanderburschen: Z. über den Zusammenhang der Trunksucht mit Verbrechen und Unsittlichkeit- 4. über den Einfluß von Wohn- und Ernährungsweise des Volkes auf die Trunksucht.
Die Verhandlungen über die erste, von dem Senatspräsidenten Dr. Stößer in Karlsruhe emgelettete Frage führte zu folgenden Beschlüssen: 1. Die Bestrafung von nicht unverschuldeter, öffentliches Aergerniß erregender Trunkenheit, die Entmündigung und Zwangsheilung von Trunkenbolden ist geboten. 2. Der Vorstand und die Vorstände der Zweigvereine werden beauftragt, in diesem Sinne ,das allgemeine Bewußtsein über Die nöthtge Anordnung zu wecken und zu stärken, sowie die Vorstellung bei den gesetzlichen Gewalten des Reichstags und der Einzelstaaten einzureichen.
In der eingehenden Debatte wurden vom Rechtsanwalt Dr. Fuld (Mainz) A rNalistische Bedenken gegen Bestrafung der Trunkenheit im Allgemeinen geäußert, sobald dieselbe kein öffentliches Aergerniß errege. Oberbürgermeister Miquel erhärte sich unter gewissen Umständen mit der Entmündigung und auch mit dem Recht auf Zwangsheilung einverstanden, er plaidirte für ein Retchsgesetz zur Bekämpfung des übermäßigen Genusses von geistigen Getränken und seiner Folgen. Dieses Gesetz müsse Specialgesetz sein und die Einrichtung der Schänken, die Eoncessionirung der- ftlben, die eventuelle Entziehung der Concession, die Bestrafung Aergerniß erregender Trunkenheit, die Entmündigung von Gewohnheitstrinkern u. s. w. behandeln. Bezüglich der Eingabe an die Landesregierungen glaube er, daß sie die Interessen der letzteren wachrufe und zu Anregungen im Bundesrath führen werde, welche Bemerkung für den enwesenden Staatsminister Finger Veranlassung zu der Erklärung wurde, daß der 1884—85 dem Reichstage oorgelegte Gesetzentwurf von der Retchsregierung ausgegangen fei und die volle Zustimmung der hessischen Regierung besessen habe.
Landwirthschaftliche Nachrichten.
— Die Blutlaus, dieser gefährliche Apfelbaumschädling, der uns ebenfalls, wie so viele der verderblichsten Insekten, wir erinnern nur an die Reblaus und den Kar- toffelkafer, von Amerika eingeschleppt ist, muß im September und auch noch im October
MlZDUMLWMW 1525.=Iäs-Sä ISS
fetten unb Schmarotzer in ihrer Derbe”n^ BSsFws
Sträuchern fallenden Blätter sind meist selbst auf bie etoe ober Ä "LT
©le finb oft v°n Insekten angegriffen, mit Eiern besetzt ober von Pilzen S oft üKrtfa tbau unb dergleichen befallen. Bleiben diese Blätter liegen, so geben sie Ge 'eaknb^ zur Vermehrung der Schädlinge und im nächsten ft La iS ? ' Gelegenheit
D°bh°lb sollten die v°?Kc?fall7nde„ BläLr " ÄMe "tn CbftgäZZa- Jahre f-i^n Staunt werden. Der gute Erfolg wird sich "im nächsten
Schiffsnachrichten.
2197
Es starben an:
Zusammen: Erwachsene:
im
vom
(Modebericht.) „Bom Fel» zum Meer 1886 - Heft 8 schreibt >
«nfSSrllnfl b°r „Monopol-Seide“ hat sich bet Zürcher Seiden, em wahres Verdienst um die nach einem ein- welt^erworb/n ^^Das ,Ia"9e vergeblich Umschau haltende Damen-
m Sa Das Gewebe ist dauerhaft wie Leder, weich wie Sammt, glänzend £r öuS ^blnster Seide auf Lyoner Stühlen gewoben, erscheint es als eines b f q>bultCKirU"fb ^lchften Fabrikate, welche die Webindustrie seit lange erzeugt. . . . ™ur ^ircct und nur acht, wenn auf der Kante eines jeden mfetre eingedruckt ist
| G. HENNEBERG’S „MONOPOL“ I fitster
1--------- umgehend.
Möchentliche Neberficht der Todesfälle in der Stadt Gießen.
38. Woche. Vom 18. September bis 24. September 1887 Einwohnerzahl: 19 001 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkettsziffer - 5 5 o/oo Kinder '
Organischer Herzkrankheit 1 (1) 1 m
Selbstmord durch Hals- v 7
abschneiden 1 (1) i (i)
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr:
Summa: 2 2
in h.r Jn ^aumcr? gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle
^der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Einträge
in das Firmenregister Gr. Amtsgerichts Gießen.
Am 22. September 1887.
t Julius Klipstein zu Gießen betreibt daselbst seit 1. März 1887 ein Manufaktur- und Weißwaaren- geschäft unter der Firma: „I. Klipstein".
2. Hermann Humbold Schulhof und Julius Schulhof in Gießen betreiben daselbst seit '15. d. M. ein Bank-, Wechsel- und Manufacturwaaren - Geschäft in offener Handelsgesellschaft unter der Firma: „Schulhof und Cie". Jeder der Theilhaber vertritt und zeichnet die Firma.
3. Die Firma „I. Klip st ein" in Alten-Buseck ist erloschen und wurde gelöscht.
4- Die Firma „M. Weiner" in Gießen wurde wegen Aufgabe des Geschäfts gelöscht. 7202 Gießen, am 22. September 1887. Großh. Amtsgericht Gießen.
Schellfische treffen heute ein bei h Eerde Drebes. 7210 Marktplatz 21.________
7194 Ein Acker an der Oberau zu verpachten und das GrummeigraS von e a A^se zu verkaufen von
Busch Erben, Ludwigsstraße 40. Sktbstgeftrtigte lsckirte Möbrl Irt stets vorräthsg zu billigen Preisen bei Larl Steller, Schtllerstr' 9. [2130
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung.
. ..Die Forst- und Feldstrafen der IV. Periode d. I. werden vom 1. bis 25. k. Ms, (ausgenommen den 12., 13. und 14.) an den Wahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag erhoben.
Großherzogliche Distrikts-Einnehmerei Gießen I.
Pfennig-Sparkasse.
Die Einleger werden aufgefordert, SamStag den 1. Oktober l I. die Sparkaffenscheine zum Zwecke der Einlage der Pfennigspargelder in die Sparkasse dahier an die Pfennigsparkaffe-Erheber abzugeben.
Die Erheberstelle in dem Schulhause der Schulstraße ist von nächstem Samstag ab erst von 3 Uhr Nachmittags an geöffnet.
Gießen, den 28. September 1887.
Versteigerung eleganter Möbel.
Donnerstag den 29. September,
Nachmittags 2 Uhr
werden im Auftrag des Herrn Lach mann BiSmarckstraße 6 nachbenannte Gegenstände versteigert, nämlich: mehrere Silber« und Spiegel- schränke, ^^AonierS, Wasch- undNähtische mit Marmorplatten, ovale rmd runde Tische, Kommoden, Sophas, Etagöre, Spiegel, Bor- Mgs-GalerienTeppiche, Porzellan- und Glaswaaren, Lampen, ver- schi-ben- «uster Teeretär, 1 Garnitur in Fantafiestoff, (Chauseuse, 6 Stuhle, 2 Sessel, Teppich, Tisch und 2 Schemel), mehrere ra r. B^en mit Sprungfeder- und Roßhaarmatratzen, Geflndebetten, Waschbütten, Fässer, Weißzeug, vollständige Kücheneinrichtung, Kuchenschrank u. s. w. ö
Sämmtliche Gegenstände sind nur kurze Zeit im Gebrauch, größtentheils wie neu. Dre größeren Gegenstände kommen von 3y2 Uhr an zum Ausaebot.
Nähere Auskunft ertheilt Taxator Louis Rothenberger, Neuenweg, der auch Aufträge entgegennimmt.
Hoffmann, Ortsgerichtsmann.
, , Ferner wird Donnerstag den 28. September, Nachm. 3 Uhr, ebendaselbst ein Haustelegraph versteigert. 6931
flFitt ges. Mädchen, in feinerer Küche wH und Hausarbeit durchaus erfahren, gegen hohen Lohn gesucht. Näh. durch Frau Mark, Schulftr. 5. 7149
7199 2 Notizbücher verloren worden. Der redl. Finder w. gebet., diese gegen Belohn- bei Bautechniker K. Seuling, Schillerstraße 14, abzugeben.
Die zur Bedachung der Burg Staufenberg erforderlichen
Dachdecker- uud
Spenglerarbeiten
(ca. 520 qm Schieferdach, veranschlagt zu 3 Vs at per qm) sollen mittelst Submission in Accord gegeben werden.
Leistungsfähige Uebernehmer, welche in der Lage sind, die Arbeit alsbald zu beginnen und rasch auszuführen, wollen chre Gebote bis
Montag den 3. October,
Mittags 12 Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Staufenberg schriftlich und versiegelt einreichen, woselbst Voranschlag und Bedingungen offen gelegt sind.
Londorf, am 27. September 1887. Der Bauverwalter.
7196 Unger.
Aeilgeöotenes.
Strickwolle,
Beinlängen,
Damen u. Kinderstrümpfe empfiehlt in den bekannten guten Qualitäten
Robert Haas, Seltersweg 18.
7206
Piantoo’s, ÄS
Elavierftimmen u Reparaturen werden solid und billigst ausgeführt. 1052 G. D. Gebauer,
Seltersweg 67.


