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Landwirthschaftliche Nachrichten.

__ sRefedabäumchen.) Jeder Blumenliebhaber sollte den Versuch machen, sich , WefoLbäumdien au ziehen, die einen originellen und niedlichen Schmuck des Blumentisches oder Fensters abgeben. Zu dem Zweck säet man in jetziger Jahre zeu /rnp^rife i8 bis 10 Körner) Samen in einen Blumentopf, den man möglichst im Lreien aufftellt. Die Pflanzen läßt man dann so lange im dichten Buschel wachsen, na k;e rötlich stehenden eine schöne starke Mittelpflanze bis zur gewünschten Hohe or eSn'bK Dann entfernt man die Pflanzen bis auf diese eine, der man j, einigen Tagen die Spitze nimmt und sie fo zur Stlbung non ©ettenaften mr- mlaöt Während der Zeit ist die Pflanze mehr an einem schattigen kühleren Ort aus- -ibewabren, damit die Seitenäste nicht allzusehr Meßen.

- fTrocknen junger Erbsen.j Da bald wieder das Einmachen und Eonseroiren iK jungen Gemüse beginnt, io wollen wir uns erlauben, dre verehrten Hausfrauen

, (Sitte auf. Ein Theil von Oberitalien wurde von einem furchtbar n sti Mlge dieser Me vus üft£t Die Ernte in der Umgebung von Cremona ist "fan mit ^«^ÄtAaften sind fast völlig zerstört. In dem Stäbchen Casteldidone teniidltet, m«re W unb bQ§ Dach der Kirche wurde abgetragen.

ritzten mefrer ©aufe einer gut fituirten Stan furter Familie war

CsÄ SAüUmfefte8 ein junger Schütze, Sohn eines Pfalzer L-ndwirthz ctn- Mrmd d-« Schutze b' ^ ^teresse der jüngsten Tochter des Haufes in solch hohem Mttiert. Z ltatte d s 00 AMaus des Festes die Verlobung der beiden

®M^e »,"Stturbe. Anfangs voriger Woche war das Fräulein ener Ein-

jumflen ?.eu'e $.'äutiaam8 gefolgt und hatte sich zum Besuche in dessen Heimath be- >°»» L^i^ zwei Tage später erfolgten Rückkehr erklärte sie zur größten Ueber- ,»n. ihrer »°°« * | * Don bem Verlöbnisse zurücktre e. Als Grund dieses aab sie an, daß ihre Liebe beim Anblick des Verlobten, den sie nur als Schützen ,u Hause gesehen und der sich ihr dort in ganz gewöhnlicher Land- u^lhn?n »räfentirt habe, plötzlich vollständig verflogen sei. Der Bräutigam uioiaskleidung p Sinnesänderung der jungen Dame nicht einverstanden zu

Än U m Äe "eta Schreiben bei der Farnilie der Braut an, ^n PbeSng ober eine namhafte Entschäbigung beansprucht wirb.

Ein unb boshaftem Humor hat in ber ganzen Welt ber Volks.

. nnoermählt gebliebenen Mädchen und Burschen verfolgt. In Deutsch and Ät die Unvermählteunters alte Elsen", in Tnrol heißt sie ein altes Scheit , n ,Aort die u-io @cibi8(n 6iiten", in Wien denStephansthurm abreiben , n »J. ßitabelle elnbänbeln", in Kölnin die Gereonskiste kriechen , in Atiaßburg Schwefelhölzchen und Zunder feil halten", in Frankreich müssen

rtS in EnglandAsten zur Hölle führen" in Spanien f« treiben" Nicht glimpflicher wird mit den Hagestolzen vom Volksmunde ''l^ren Sie müssen in ganz DeutschlandSchnee sieben", wie schon W. Scherffer NW) in einem seiner Gedichte sagt:

m Müßt' ich denn, anstatt xu lieben,

Helfen dort den Schnee durchsieben, Denn das soll die Arbeit fein Alter Burschen, die nicht frei'n. ~ r r

Fnkreich müssen sieKröten Meeren", in Englanddem Teufel denSchwanz Arsten." ------ ----------------

auf ein Conservirungsverfahren aufmerksam zu machen, bas unseres Wissens wenig angewandt wird und doch wegen seiner Vorzüglichkeit vor allen anderen den Vorzug verdient. Jede erfahrene Hausfrau weiß, wie viel Unannehmlichkeiten das Einkochen der Erbsen in Flaschen, Gläsern oder Blechbüchsen mit sich bringt, mit welchen Um­ständlichkeiten, abgesehen von den bedeutenden Kosten, das Verlöthen der Büchsen ver­knüpft ist. Ist das alles glücklich überstanden und man öffnet im Winter ein Gefäß, so sind oft durch ein winziges Löchlein die abscheulichen Schimmelpilze eingedrungen und haben den ganzen Inhalt zerstört. Alle diese Unannehmlichkeiten vermeidet man leicht, wenn man seine jungen Erbsen auf folgende Weise behandelt, die durch mehr­jährige Erfahrung als wirklich praktisch erprobt ist. Die jungen Erbsen werden ohne Schoten (Zuckererbsen natürlich mit den Schoten) mit einer genügenden Menge Wasser einmal aufgekocht oder in kochend heißes Wasser geschüttet und-einige Minuten darin gelassen. Dann entfernt man mittelst Durchschlag das Wasser und bringt die Erbsen sogleich auf einer Hürde, die mit Sackleinen bespannt ist (nicht mit Papier unterlegt, da dies die Wärme schlecht durchläßt) in den Bratofen, wo sie bei einer Temperatur von 40 bis 60 Grad so lange getrocknet werden, bis sic ganz hart und spröde wie Glas geworden sind. Alsdann füllt man sie in eine Blechbüchse oder trockene Flasche und verschließt diese sorgfältig. Soll die Mahlzeit angerichtet werden, so weicht man die trockenen Erbsen eine Nacht in kaltem Wasser ein, setzt sie mit demselben Wasser auf's Feuer und behandelt sie wie frische. Würde man das Wasser wegschütten, so würde man sie eines großen Theiles ihres Zuckers und Wohlgeschmacks berauben. So zubereitet, sind sie von frischen Erbsen kaum zu unterscheiden, zumal mit Möhren gekocht, die auf gleiche Weise behandelt wurden. Ebenso kann man mit Brechbohnen und großen Bohnen verfahren und sich so leicht ohne Kosten mitten im Winter die schmackhaftesten Sommerspeisen verschaffen.

Daudet «ud Berdetz».

Limburg, 27. Juli. Rother Weizen pro Malter JC. 16.00, weißer Weiten 16.00, Korn JL 10.30, neues Korn JL. 9.80, Gerste JL 0.00, Hafer JL 6.30, Erbsen 00.00, Kartoffeln ** 0.00.

Frankfurt, 27. Juli. Auf dem heutigen Markt kosteten: Kartoffeln per Malter JL 0.00-0.00, das (Bescheid 610 Eier das Hundert 0.000.00, daS St- 56 Butter im Großen JL 00.0000.00, im Detail das Pfund JL 0.90 bis 1.20, Weißkraut per Stück 25-00 H, Rothkraut per Stück 0000 H, Kohlrabi per Stück 5-0 Ochsenfleisch per Pfund 45-70 H, Kuh- u. Rindfleisch 45-50 Kalbfleisch 4050 Schweinefleisch 65-75 Hammelfleisch 50-65 H, 1 Hahn JL 0.701.80, 1 Huhn 1.002.50, 1 Ente JL 2.003.50, Gans Pfund 5070 H, 1 Taube 40-60 Welsche JC. 10.0012.00.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesrllschaft.

»Abend 715 Uhr, Samstag Vormittag 8 Uhr, Samstag Nachmittag 4 Uhx, end 9 Uhr-

Wärmegrade der Lahn und der Luft

nach Reaumur aemessen am 28. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 19 Grad, Luft im Schatten 22V2 Grad.

i L. Ehr. Rübsamen.

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Nebenbahn StockheimGedern. Die zur Herstellung eines Lokomo- Av-Schuppens in Bahnhof Stockheim iWthlvendig werdenden Arbeiten, und

rzwar:

! Maurerarbeiten, veranschl. zu 2333,06

-Zimmerarbeiten, 1057,69

OGlaserarbeiten, 256,71

töchlosserarbeiten, 141,60

'Dachdeckerarbeiten, ,, 354,48

zusammen 4143,54 sollen in öffentlicher Submission an einen Unternehmer vergeben werden-

Offerten sind portofrei, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift ver­sehen bis

Montag den 1. August L I.,

Bormittags 10 Uhr, aus unserem Bureau einzureichen, wo­selbst auch der Kostenanschlag, Zeich­nungen und Bedingungen zur Einsicht offen liegen.

Nidda, den 20. Juli 1887.

Grohh. Baubehörde für Nebenbahnen.

Stahl.__5525

Samstag den 30. Juli,

Nachmittags 2 Uhr, werben auf hiesigem Ortsgericht die den Gg. Fdch. Plank's Erben gehörigen Grundstücke:

Flur IX Nr. 47: 1712 Mir. Acker auf der großen Weide,

" IX Nr. 48 : 725 Mtr- Acker daselbst Ersteigert und wird bei entsprechendem Gebot der Zuschlag sofort ertheilt-

Greßen, Juli 1887.

Großh. Ortsgericht.

____Lüdeking._________5635

Freitag den 29. Inti l. I.,

. Nachmittags 7 Uhr, versteigere ich in Oswald's Garten dahier Zwangsweise

1 Sommerwagen (Omnibus)

Wh Baarzahlung.

Me Bersteigeruug findet bestimmt statt.

Greßen, den 22. Juli 1887.

_____ Großh. Geric^tsvollziEer. 5644] Frühkartoffeln zu verkaufen-

Bahnhofstraße 26.

Allgemeiner Anzeiger!

5650

Bekanntmachung.

Betreffend: Die Enteignung von Gelände des Friedrich Zöller von Gießen zur Ausfühmng M Ortsbauplans.

Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts vom 16. dieses Monats, abgedruckt in Nr. 166 desGießener Anzeiger vom 21 desselben Monats, nach welcher wegen des Enteignungsverfahrens m obigem Betreff Tagfahrt vor der Lokolkommission auf

Montag den 29. August d. I., Bormittags 11 Uhr, auf das Bürgermeisterei-Bureau Gießen bestimmt worden ist, wird hiermit weiter rur Kenntniß gebracht, daß der Plan nebst der Eingabe der Stadt Sen in der Ä vom 1. bis 18. August 1887 auf dem Bureau der Großberzoglichen Bürgermeisterei während der Bureaustunden Vormittags von 812 und NachmfltagL von 2-6 Uhr zu Jedermanns Einsicht osten liegt.

Gießen, den 23. Juli 1887.

Großherzogliche Bürgermeistern Gießen. A. Bramm.

$ie mit 22 goldenen Medaillen und Ehren-Diplomen präwiirten ChvcoladkN und lödliede Cacaopmlver, ebenso Baron Ltebtgs Malto-Leguminosen-Nähr- und Gesundhritspräparate aus hör nftrotinmmirfpn ^abrif von St arker & P 0 buda, Köuigl Hoflieferanten in Stuttgart, bringe hiermit nach ärztlichen Kundgebui^en als anerkannt beste und reellste Fabrikate der Gegenwart in empfehlende Erinnerung- 3890

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