Amendement Knesebeck dahin an: Die Conserenz spricht den Wunsch aus, in jedem zur Genfer Convention gehörigen Hause möge eine Gesellschaft vom „Rothen Kreuz" bezeichnet werden, der allein das Recht zustehe, das Veretnszeichen zu führen. — Hinsichtlich der Errichtung von Museen für Ambulenzenmaterial beauftragte die Con- fermz das Genfer ComitS mit einer Enquete und mit dem Berichte an die nächste Conferenz. @$ren foer Conferenz vom „Rothen Kreuz" fand im Hoftheater eine Festvorstellung (Lohengrin) statt. Rach der Vorstellung empfingen das Grotzh. Paar die Theilnebmer der Conferenz im Foyer.
Danzig, 26. September. Bet Koppalin (Halbinsel Hela) ist gestern in Folge schweren Sturmes die deutsche Barke „Helene" aus Stettin, nach Memel bestimmt, gestrandet und total zerschlagen worden. Von der Mannschaft wurden 7 Personen gerettet, ein Mann ist ertrunken.
Kolmar, 26. September. Einer Depesche des Generalprokurators in Nancy zufolge ist an der Grenze bei Verincourt ein französischer Bürger getödtet, ein anderer verwundet worden. Von deutscher Seite wurde eine genaue Untersuchung angeordnet. Es verlautet, ohne daß Genaues festfteht, ein auf der Jagd unmittelbar an der Grenze befindlicher Franzose habe, von dtesiettigen Förstern angerufen, nicht geantwortet. Die Förster hatten Wilddiebe vermuthet und ihre Waffen gebraucht, wobei ein Jäger am Bein verwundet, ein Piqueur getödtet wurde.
Straßburg, 26. September. Authentische Meldungen bezüglich des Zwischenfalles an der Grenze bestätigen, daß der zum Forstschutz kommandtrte Jäger die Schußwaffe gebrauchte, da er einen Wilderer vor sich zu haben glaubte, welche wegen der Jagd auf das Hochwild in dortiger Gegend sehr zahlreich sind und gegen das Forst- personal sehr verwegen und schonungslos austreten.
Straßburg, 26. September. Nach eingegangenen weiteren Nachrichten heißt der zum Forstschutz kommandtrte Soldat vom Jagerbataillon in Zabern, welcher am Samstag vom Donou auf deutschem Boden aus mehrere Schüsse abgegeben hat, Kaufmann, der getödtete Franzose heißt Brignon und ist aus Raon l'Etape, der Verwundete soll der Cavallerie-Lieutenant v. Wangen aus Luneville sein. Wo letztere gestanden haben, als die Schüsse abgegeben wurden, ist bis jetzt nicht bekannt, ebenso wenig die näheren Umstände. Die Grenzlinie ist da, wo der Vorgang sich zutrug, sehr winkelig.
Wien, 26. Sept. Der hygienische Kongreß ist heute durch den Kronprinzen Rudolf feierlich eröffnet worden. Nach einer Ansprache des Präsidenten des Organi- sationscomite's ergriff Kronprinz Rudolf zu nachfolgender Rede das Wort: „Dem Präsidenten, der soeben freundliche Worte an mich gerichtet, herzlich dankend, bitte ich die Versicherung entgegenzunehmen, daß ich es mir zur Freude und Ehre anrechne, an der Spitze des Kongresses zu stehen. Das kostbarste Kapital der Staaten und der Gesellschaft ist der Mensch; jedes einzelne Leben repräsentirt einen bestimmten Werth; diesen zu erhalten, ihn bis an die unabänderliche Grenze möglichst intakt zu bewahren, ist ein Gebot der Humanität und auch Aufgabe aller Gemeinwesen. Der Einzelne, wie groß auch die ihm zu Gebote stehenden Mittel seien, um das eigene Wohl zu schützen, bleibt doch machtlos gegenüber den nachtheiligen Einflüssen, die uns alle umgeben ; hier muß daher gemeinsames Wirken helfen. Dieser großen Aufgabe dient die auf wissenschaftlicher Grundlage fußende, von der Demographie unterstützte Hygiene. Ueberblicken wir die Referate der einzelnen Berichterstatter dieses Kongresses, so erstaunen wir, daß diese Wissenschaft alle Bereiche umfaßt: Haus, Schule, Produktion, Krieg, Stadt, Dorf, Verkehr und Industrie. Die Theilnahme fo illustrer Vertreter aller Nationen und Staaten ist ein Beweis von der wahrhaft internationalen Bedeutung der Hygiene. Es erfüllt mich mit wahrer Genugthuung, Sie in dieser Stadt zu begrüßen, welche der Mittelpunkt reger, wissenschaftlicher Arbeit und ernsten Forschens ist. Namens des Kaisers erkläre ich den Congreß für eröffnet."
Paris, 26. September. Flourens empfing Nachmittags den Botschafter von Münster und theilte demselben das bisherige Resultat der französischen Erhebungen wegen des Zwischenfalles an der Grenze mit. — Den Abendblättern zufolge erhielt der französische Vertreter in Berlin den Auftrag, der deutschen Regierung Mittheilung über die Vorfälle, sowie über den Fortgang der französischerseits angestellten Untersuchung zu machen.
— Der „Temps" sagt, die öffentliche Meinung würde Unrecht haben, sich allzu lebhaften Eindrücken wegen des Ereignisses an der Grenze hinzugeben; es könne sich dabei zweifellos um ein Uebermaß im Dienste handeln, indeß erscheine es nothwendig, solchem Uebermaß vorzubeugen, indem die Regierungen die Dienstanweisungen milderten und nur fähige, umsichtige Beamte für solche Stellungen wählten.
London, 26. September. In Fermoy, Grafschaft Cork (Irland) wurde eine Volksmenge, welche eine Rede des Abgeordneten Tanner hörte, von der Polizei mit Stöcken angegriffen; 14 Personen wurden verwundet und mehrere Polizisten durch Steinwürfe verletzt. Die Polizei wurde gestern Abend aus Mitchelstown verstärkt. Die Volksmenge griff dieselbe heftig an und zertrümmerte die Fenster des Hotels, wo der Richter wohnte. In Folge der drohenden Haltung der Menge schritt die Polizei ein. Mehrere Personen wurden verwundet.
— Wie die „Times" erfährt, hat die englische Regierung im Einverständniß mit der kanadischen Regierung beschlossen, eine Subvention für die Herstellung eines monatlichen Postdampferdienstes zwischen Vancouver auf der einen und China und Japan auf der anderen Seite zu bewilligen, wodurch ein neuer Verbindungsweg zwischen England und dem fernep Osten hergestellt werden soll.
Mitchelstown, 26. September. Nach seiner Freilassung war O'Brien nach Limrick abgereist, wo er die Nacht verblieb. Gestern früh kehrte er nach Mitchelstown zurück, jedoch auf Umwegen, um nicht in die Hände der Polizei zu fallen. Dann hielt O'Brien eine Rede auf einem verbotenen, aber dennoch bet Mitchelstown im Hause eines Pächters abgehaltenen Meeting. Das Haus war gegen Polizisten verbarrikadirt. O'Brien sagte, die Versammlung sei einberufen, um die Unmöglichkeit zu beweisen, die Liga zu unterdrücken, ohne die irische Nation einzukerkern. Der Redner tadelte die Richter und die Polizei und forderte zur Mäßigung auf, um der Polizei keine Gelegenheit zum Angriffe zu geben. O'Brien drückte Vertrauen zu Gladstone und zum englischen Volke aus, welches ihm während der Haft große Beweise seines guten Willens gegeben habe. Nichts könne der steigenden Fluth der englischen Sympathie für Irland widerstehen. O'Brien schloß mit der Aufforderung, Meetings abzuhalten, trotz Militär und Polizei.
Rom, 26. September. Die „Riforma" sagt: Die Depesche des Königs vom 20. September, die Antwort auf ein Telegramm des Bürgermeisters von Rom, drücke die Politik aus, welche die italienische Regierung bereits bei anderen wichtigen Gelegenheiten befolgte und zweifellos auch bei dem demnächstigen Papstjubtläum befolgen werde. Bei dem Tode Pius IX. vollzog sich Alles ordnungsgemäß, weil beide Parteien ihre Pflicht mit Verständniß und Liebe gethan. Das müsse auch diesmal geschehen. Wir machen schon jetzt das Publikum hierauf aufmerksam, weil uns scheint, die klerikale Presse wage sich auf ein Gebiet vor, wo es der Regierung unmöglich wäre, sie vor- schreiten zu lassen. Solche Freiheit würde zu einer Erniedrigung Roms führen, welches der König als unantastbar und als die Hauptstadt eines freien, starken Königreichs bezeichnete. Die Regierung werde nicht gestatten, daß der ruhige Verlauf der Feier im Vatikan gestört und nach der Feier die Störung zum Vorwande antinationaler Kund- gemacht w«de. Man müsse auf die Weisheit des Papstes rechnen, welcher 1878 selbst die Weisheit der italienischen Regierung würdigte.
Kopenhagen, 26. September. Der König wohnt Mittwoch dem Manöver beirr wird vom Kronprinzen, dem Könige von Griechenland, dem russischen und griechischen Kronprinzen begleitet. w w
, ,, Madrid, 26 September Es bestätigt sich, daß auf der zu den Karolinen- inseln gehörigen Insel Ponape ein Auf stand der Eingeborenen gegen die Spanier ausgebrochen ist Die Besatzung der Insel beträgt nur 50 Mann. Die Eingeborenen ermordeten den Gouverneur und verwundeten einen anderen Officter; Über das Schicksal der übrigen Mannschaften ist noch nichts bekannt.
Bombay, 26. September. Zufolge einer Depesche des Bureau Reuter aus Kabul vom 16. dss. Mts. begab sich Abdullah Khan Btrjandi, der Befehlshaber der Zamtndwar-Armee, mit 2000 Mann heimlich nach Staijaimani, um sich Ejub Khan anzuschließen; der Emir fet krank und außer Stande, sich von seinem Landsitze Vaa- haman nach Kabul zu begeben. b
Straßburg, 27. September. sPrroatdepesche.j Die deutscherseits ein» , u Untersuchung wegen Erschießens eines Franzosen an der deutschen Greme Ck Betreten deutschen Gebiets Seitens der französischen Jägergesellschaft. ? h.Q- heutigen diesbezügl. Nachrichten unter den Wolff'schen Depeschen. Red.) v rßL die
Die Nachsteuer von Branntwein.
Von den Ausführungsbefttmmungen zu dem mit dem 1. October I . tretenden Gesetze, betreffend die Besteuerung des Branntweins vom 24? welche seiner Zeit im „Reichsameiger" veröffentlicht worden waren und üorauäftffi gegenwärtig dem Bundesrath des Deutschen Reiches zur Beschlußfassung vorli-n sind zunächst diejenigen über die Erhebung einer Nachsteuer von allgemeinerem weshalb es sich empfehlen dürfte, dieselben nach ihrem Hauptinhalt zur nnriV..E; ' Kenntniß der betheiltglen Kreise zu bringen. 8 D°riaufi0eR
Der Nachsteuer von 0,30 Jü für den Liter reinen Alkohols unterließt aller im freien Verkehr befindliche inländische wie ausländische Branntwein in oder versetztem Zustande. Es gehören hierher: Spiritus, Liqueure, Punschess,« sonstige mit Ingredienzien irgend welcher Art vermischte geistige Getränke Obst wein, parfümirter Spiritus, Branntweinessenzen, Arrac, Rum und doannc ui Mischungen von Branntwein mit anderen Flüssigkeiten. ' ‘Oro*c
Von der Nachsteuer bleibt befreit der Branntwein, welcher zu
Heil-, wissenschaftlichen, Putz-, Heizungs-, Koch- oder Beleuchtungszwecken dienen zur Ausfuhr gelangen soll. In diesen Fällen hat eine sachgemäße steuerliche ßnntT? einzutreten und ist die Steuerbefreiung an eine bestimmte Frist gebunden. Die C liche Controle erstreckt sich auch auf den in Reinigungsanstalten befindlichen Brann? wein, welcher nach besonderen Bestimmungen zu behandeln ist. nni:
Ebenso ist der bereits amtlich denaturirte und der nachweislich geaen der inzwischen eingestellten höheren Zollsätze eingeführte Branntwein von der steuer befreit und genießen die gleiche Begünstigung alle diejenigen Branntm-^ vorräthe, welche bei Gewerbtretbenden 40 Liter und bei Privaten 10 Liter rein* Alkohols nicht überschreiten. Bei größeren Vorräthen bleiben die gedachten Menaen gleichwohl steuerfrei. 0cn
Die Anmeldung des nachsteuerpflichtigen Branntweins und die Entrichtung der Nachsteuer liegen dem Inhaber, bezw. bei dem auf dem Transporte befindlichen Branns wein, dem Empfänger desfelben ob und hat die Anmeldung unter Benutzung amtlich ausgegebener, doppelt auszufertigender Deklarationen spätestens bis zum 3. October 1887 bei der zuständigen Steuerhebestelle, nach Menge, wahrer Alkoholstärke und Aui- bewahrungsort zu erfolgen. Bet den mit Zucker versetzten geistigen Getränken braucht die Stärke nicht deklartrt zu werden. Von der Anmeldung sind die steuerfrei zu belassenden Mengen von 40 Liter, bezw. 10 Liter befreit, insofern die Vorräthe über diese Mengen nicht htnausgehen. Im anderen Falle ist der gesammte Vorrath einschließlich der steuerfrei bleibenden Mengen zu deklariren. Ebenso bleiben die Par- sümerien in kleineren Umschließungen von der Anmeldepflicht ausgeschlossen. *
Die abgegebenen Deklarationen werden durch die nachfolgenden Revisionen auf ihre Richtigkeit geprüft. Die Betheiltglen haben hierbei den Revisionsbeamten die nöthigen Hilfsdienste zu leisten oder leisten zu lassen. Im Besonderen wird durch das Vorhandensein geaichter spundooller oder spundooll zu machender Gebinde, sowie geaichter Waagen und Alkoholometer, durch das zuvorige Ordnen der Flaschen und Gläser nach dem Inhalte und durch die Bereithaltung von Geschäftsbüchern und Fakturen das Revisionsgeschäft wesentlich gefördert werden. Die Reoisionsfeststellungen sind von den Betheiligten durch Namensunterschrift anzuerkennen.
Die bekannt gegebenen Steuerbeträge sind, sofern nicht Stundung eintrttt, innerhalb 8 Tagen bei der Hebeftelle einzuzahlen. Die Nachsteuer kann auf Antrag des Zahlungspflichtigen, in der Regel gegen Sicherhettsbeftellung, jedoch nicht über sechs Monate, gestundet werden.
Die Hinterziehungen der Nachsteuer (unrichtige Angaben Über die Menge und den Stärkegrad des Branntweins u. s. wJ oder sonstige Zuwiderhandlungen gegen die erlassenen Vorschriften werden nach Maßgabe der in dem neuen Branntwein- steuergesetz für die Hinterziehung der Verbrauchsabgaben festgesetzten Strafbestimmungen: geahndet.
Lokales.
Gießen, 27. September. Vergangene Nacht, kurz nach 2 Uhr, ertönte Feuer- allarm. In einem hinter der Berger'schen Gärtnerei an der Grünbergerstratze gelegenen Hause war im Dachstuhl Feuer ausgebrochen, welches sich rasch über denselben verbreitete. Der herbeigeeilten Feuerwehr gelang es, im Verlauf einer Stunde dasFcuec zu löschen, lieber die Entstehungsursache ist bis jetzt noch nichts bekannt.
* Gießen, 27. September. Die Grummeternte ist vorüber und die Stadt hat allen Grund, mit dem Jahre 1887 zufrieden zu sein. Anders der Gießener Eisverein. „ Das Vereinsjahr ist zu Ende und die Kasse zeigt ein erhebliches Deficit dessen Höhe die an die Stadt zu zahlende Pacht von 200 JL noch etwas übersteigt Daß das Erträgniß der Wiesen, und ganz besonders jener, auf denen im Winter der G. E. V. sein Wesen treibt, ein so befriedigendes war, ist an und für sich schor, erfreulich, für die 1600 Mitglieder des G. E. V. aber um deßwillen noch mehr, wd' es die gänzliche Hinfälligkeit der leider immer noch nicht ganz ausgerotteten Ansicht erweist, als ob die allwinterliche Benutzung jener Wiesen als Eistetch deren Ertragsfähigkeit vermindere. Daß aber der populärste Verein Gießens, der bei einem jähr lichen Umsatz von nahezu 3000 JL etwa 2000 JL unter die Geschäftsleute der Stadt bringt und im Winter an sonst Beschäftigungslose über 1000 JL an Arbeitslöhnei auszahlt, daß dieser Verein mit einem Deficit schließt, das muß doch in hohem Maß- bedauerlich erscheinen. Hoffen wir. daß sich im kommendm Jahre trotz der steigender Anforderungen, die mit Recht an den G. E. V. gestellt werden, feine Lage günstige gestaltet und daß die Erkenntniß sich immer weiter Bahn bricht, wie nützlich für aü Schichten der Bevölkerung dieses Unternehmen ist und wie sehr es jede Art IhatkrSftige und wohlwollender Förderung verdient.
Vermischtes.
△ Aus dem Rheingau, 26. September. Nach längerer Unterbrechum wurden gestern in Biebrich wieder zwei Reblausherde entdeckt, der eine in bei Gärten des Hoftapeziers Holz in der Adolphstraße und der andere bei dem Küfer Ehrni am Friedhofsweg.
Handel und Derkehr.
. Gießen, 27. September. Auf dem heutigen Martt kostete: Butter per Mm JL 1.10—1.15, Hühnereier pr. St. 5-6 H, Enteneier St. 0—0 Käfe vr. St. 4-8-2 KLsematte 3-0 Erbsen pr- Liter 18 H, Linsen 28 H, Tauben per Paar 40 btt 55 H, Hühner per Stück 0.85-1.70, Hahnen pr. Stück JL 0.45-0.7(1 ®ntet Per Stück JL 1.30—1.80, Gänse per Pfund 00-00 Ochsenfleisch per >62J b.
64 H, Kuh- und Rindfleisch 54-56 .A, Schweinefleisch 54—60 H, Hammelfleisch 50 d»-. 62 Kalbfleisch 40—45 H, Kartoffeln per 100 Kilo JL 5.00—6.00, Milch per Liv' 12—18 H, Zwiebeln per Centner ** 5.00—6.00.
Frankfurt, 26. Septbr. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger n. Wettera^ X 16,50-16,75, fremder JL 16,50-18,75, Roggen eff. hief. JL 13,00-00,00, fremd- 00,00—,00,00 Gerste effectiv hiesige und Wetterauer JL 15,00—17,00, freme X 00,00—00,00, Hafer eff. hief. JL 12,75—13,00, fremder JL 00,00-00,00.
Frankfurt. 26. Septbr. Der heutige Viehmarkt war stark befahrem Auftrieben waren 499 Ochsen, ca. 41 Bullen, ca. 635 Kühe und Rinder, ca. 342 Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. JL 58-60, 2. Qual. JL 50-54, Kühe inö Rinder 1. Qual. JL 48 —52, 2. Qual. JL 40—46 per 100 Pfund Schlachtgewsie., Kälber 1. Qual. 45—50 H, 2. Qual. 40—45 H per 1 Pfund Schlachtgewrchtz
Herborn (an der Köln - Gießener Eisenbahn), 26. Septbr. Auf den beunjn hiesigen Markt wurden gebracht 834 Stück Rindvieh und 907 Schweine. Der naant Markt ist am Montag den 14. November d. I., zugleich Flachsmarkt.
Gottesdienst der israelitischen ReligionsgeseUschsfl.
Dienstag Abends 5» Uhr, Mittwoch Morgen 7 Uhr. Ende der Tag-sf.sr 630 Uhr.


