lokale-.
mit R-°lschul- wurde gestern Abend
besetzt. Herr Direktor Nodnagel bi-lt eine „®rct «"ß- Raum war recht gut jüngere Schüler, Ehrengäste und Freunde der welcher er alte und
Reden, Gesängen, Vortrag von MännerchörenUch willkommen hieß. Unter Sangerkran,, entschwanden rasch die Stunden d-s «lederkranz und
rührend zu sehen war es, wie di- alten Schü er fi* Interessant und
brgrubten und wie man sich freute, auch frühere Lebr-rÄ Trennung
Orten eben wirken, bewillkommnen »u fönnen iRnn hL;^?nftaIt',5,ri*c ln »"deren Anstalt die Realschule besuchten, waren am acstriaei?AKe/de^' 2tId^ i" Beginn der —LL'tz'LK- SM;
5luä Slnlttg iet letzten U-berschwemmungcn der Rhein- und Maingebicte und bfe durch solche veranlagten Häus-r-instürz- zu Bürgel sah icl 3lb0;.2ßa,fcrmB>^r,? aud) °uf die zu Ucbcrschwemmungen geneigte
B-dcnstguration von Muhlheim bis Osienbach hinzuweiscn, unter welcher gerade Bürgel und Rumpenhetm nothleidcn. Die diesmalige rasche Schneeschmclzc bedroht nun die dortige Gegend ausis Neue und man weiß noch nicht, ob die Gefahr vorüberaebt
Di- Großh. Regierung gibt, nachdem noch eine Jntervellation Seitens des Abg. Kugler betr. di- Verbesserung der Schiffbarkeit d-S Mains aus der fieifilrh- B""dis»eu Strecke von Frankfurt bis Kahl zur Besprechung gestellt war, die Erklän ng dahin ab, daß alle Vorarb-itki, für tue Regulirung des Mains baldigst beendet seien und daß dem Hause IN den nächsten Wochen eine diesbezügliche Vorlage zugehcn werde tftermtt sind die Interpellationen beendet. 6 ö v
Die Kammer tritt in die Berathung über die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern betr. die Heranziehung der im Großherzogthum garnisonirenden im mnUgen5raU9 ^C^Cn^Cn Mrlitarpersonen des activen Dienststandes zu den Gemeinde- ?2r/aK ru^ ^.ne ^haste Discussion insofern hervor, als man im Hause getheilter Archcht ist, ob die m Offtziersrang stehenden Milttärpersonen zu den Communallasten heranzuziehen seren oder nicht. ®
. H^use vorliegende Gesetzentwurf bestimmt dagegen, daß dieselben zu
L-n G-m-tnd-ft-ucrn nicht herangczogen w-rd-n sollen und zwar m t ihrem dienstlichen Einkommen und insoweit sie vor dem I. April 1887 in den Echestan" getreten sind und d-ni-ntg-n Chargen angehören, welch- bei Nachsuchung d-s Leiratbs confenfe§ jut Führung des Nachweises eines bestimmten außerdienstlichen Einkommens verpflichtet sind, hinsichtlich der sogen. Heiraths-Caution. n
1 q diese im Uebrtgen den Bestimmungen des Gesetzes vom
^3 Mai 1885, jedoch mit Ausnahme, daff der hiernach auf das Kapitalrentensteuer- kapital und der auf das halbe Einkommensteuerkapital festgesetzte Betrag insoweit das Einkommen nicht aus Grundbesitz oder Gewerbebetrieb fließt, den für das betreffende Jahr zu entrichtenden Staatssteuerbetrag nicht überschreiten darf T ""ressende
Gegen diesen Theil des Gesetzentwurfes sprachen mit Entschiedenheit die Aba« ^?^^krburg, Frank, Metz-Gießen, indem sie eine gleichmäßige Besteueruna und keine Ausnahme gemacht wissen wollten. 001 euerung und
,, r, D ogt - Butzbach beantragt den Gesetz-Entwurf nochmals an den Aus-
ÄboÄ "ne nOd,mahge Vision des S 1 möglich zu machen, ders-ch- S>anßdnr. $OrIa6C fprcd,cn bie at,0B' Schroder, Wolfskehl, Lautz und . ... N°-h erfolgter Abstimmung der einzelnen Artikel findet sodann das Gesetz die einstimmige Annahme des Hauses. ’” VK
, T 60 f°‘at hierauf der Antrag des Abg. Freiherr von Nordeck zur Rabenau "ändllchen^V-ihältnisi-^^^^^i Bauordnung im Sinn- größerer Berücksichtigung"^ . Der Antragsteller betont, daß es vorzugsweise die Kosten der Besichtiaunaen baulicher Objecte sind, welche als zu hohe und die kleinen Leute drückende und daß das vielfach bestehende Mißverhältniß zwischen dem Werth des Banobstctes und der Hohe der Revistons- und Bestchttgungsgebühren nicht mit dem Nutzen befielben im Einklang stehe: ferner seien d.e alljährlich wiederkehrenden Visitationen von Feuer stellen und Feuerungsanlagen eine wahre Plage für den kleinen Mann und Km terfelbe 6«b ein zweijähriger Besichtigungstermin genügend erscheine 0laubt m An Hand einer Reihe von Beispielen führt der Abg Hanstein-Gi-s-n bi- Nothwend.gkeit einer Revision der allgemeinen Bauordnung aus und hauptsächstch festn es die Bauvisitatoren, deren Gebühren als viel zu hoch angesetzt Wen 0 1
®ider Antrag wird einstimmig angenommen.
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~ nbe,n Oberförster der Obersörsterei Bingenheim, Hermann
Da ab in gleicher Drensteigenschaft in die Obersörsterei Ernsthofen au versetzen ° er er Oberförster August Lang, dermalen in Heppenheim die Forsts cL°a4 ®ie®en und Friedrich Joseph aus Eberstadt ru
Obersörstern der Obersörsterei Bingenheim, resp. Jägersburg und Lindenfels — letzteren mit Wirkung vom 1. April d. I«. - zu ernennen '
m ^0. März. (Ordensverleihung.) Se. Känial. Hoheit der
Großherzog haben dem Leibarzt Sr. Mai. der Kaisers Dr 9C.» 0ro6freu5 der Verdienstordens Philipps der Großmüthigen zu verleihen geruht.
Rußland.
des 25 .März. Katkow polemisiert gegen das Communiquö
des „Regierung-. Anzeigers vom 21. ds. in einer langen Auseinandersetzung in welcher er behauptet, daß die deutschen Zeitungen für die Erschießungen in
ParIet flenommen Wtten; auch die Verdienste de» deutschen Vertte- ter» in Bulgarien werden angezweiselt.
Das » " ^^^bte, trotz aller Nachahmungen unüder-
^ci,bi0, Adolf Noll, Goldarbeiter Julius Noll, Schulrath
?0 UbHf^rftrttet *flk6rCVfi.MnbrCr0crs.unb M-tzä-v Karl Sack I. Heute Morgen 1U u’v öeftaftuä tn der Realschule und um 2 Uhr Festessen in Steins ©arten.
. 77 Ließen, 26. März. sRealschuljubiläum.1 Der beutiae "aUntebCeinflekitetnCnmerisidnn V". ber teftlid> städtischen Turn-
oaue etngeietteL Die Halle und die Gallerten waren mit den zahlreich erschienene
Chio bp Ä-- Unlcr ^wesenden bemerkten wir die Spitzen der EtviD £ebrfBr^rbbe8tC4^r,;ler br @sI,mnaJiukm§mbet Wtren Mädchenschule, dem gesammtm r-hrtorp-r des Realgymnasiums und der Neal chule, Lehrer der hiesigen Unterrichts- 13"u r"'m?t"d-m°°^chül°r der Anstalt Dame.'u. ,.b w. DieFeier begann um Beethoven b ®c,an0 uon: "®ie Himmel rühmen des Ewigen Ehre" von Als die letzten Töne verklungen waren, bestieg Herr Director Nodnaa-I M, a iunä*ftnhteU w b »h biC n?d)I®°i.me.U?b1 Inhalt hervorragende Festrede, in welcher ?""0 d-eser Jubelfeier nachwies, die äußere und innere Ent- ?umaniftifA,n a rbark0te und dabei der Ziele und Mittel gedachte, bic b?m humanistischen Gymnasium vorgezeichnet seien.
nt ^r4@Cr!Qn0: „Groß ist der Herr!- von Ph. E. Bach knüpfte der älteste ^hr-r der Anstalt, Herr Professor Dr. Buchner, an seine persönlichen Ersahrunaen SP; btC Hauptmomente der Geschichte der Anstalt und legte in vorzüglicher §?ede die Bedeutung der in der Realschule gepflegten Wissenschaft dar uvrzugiicyer ^ieve $iJau\!ol0te der Gesang von „Treue Liebe bis zum Grabe" von Manaald nnh än1fta|rt8iuffbnearüfee^CrtrhtCr bf Behörden das Wort, um die jubiUrende
Ä beglückwünschen. Zunächst im Auftrage der Staatsbehörde
die keinen Vertreter geschickt hatte, Realgymnasialdirector Soldaii aus Ma n, Fr-i' herr von der Ropp für die hiesige Universität, Geh Baurath Prof Schmitt auT H°ch!chule (mit einer Adresse), Bürgermeister Bramm N-o?- o! r>^^iisch-u Behörden Prälat Habich aus Darmstadt für das OberconsistorMm tor°M?wDr' ^CV C(TrrJfr ba8 hiesige Gymnasium (nebst Adresse), Director Viaelius für die hiesige hoher- Mädchenschule, Director Schön aus Offenbach in ,einem in" warmen^Wortem^" bi-algymnastums. Jedem einzelnen dankte Director Nodnagel und b^ r-ih!reichen Orte verlelen waren, aus denen Glückwünsche
Amerika?ebe^^°0°j'0^ un? b-r Inhalt zweier Briefe ehemaliger, jetzt in ün Prinn rmm nn *■ ler kundg-geb-n die der Anstalt Geld zu einer Hanstein-Stiftung wi"“*>■ -5
Zum Schluß wünschen wir, daß die Anstalt auch wahrend der nächsten 50 emc Stalic t6Ieibe< in welcher di- Jugend, der Zukunft goldene Saat, frisch fröhlich, fromm und frei gedeihe und dem Vaterlande zur Ehr' und Wehr' heranr-if-, daß sie eine Hüterin der Zucht und Sitte bleibe, eine Pflegerin der Humanität; wir wünschen ihr das Wohlwollen und di- volle Würdigung seitens der vorgesetzten Be-
5“.f ba6 f« 3U9lett§ die Stellung erringe, die ihr mit Fug und Recht gei bufirt. Wir wünschen der Anstalt, daß ihre jetzigen Lehrer den Geist der B-russ- treue und Eintracht tünfttgen Kollegen überliefern, daß alle ihre Arbeiter an dem bedeutsamen Werke der Jugendbildung stets durch das Beispiel ihrer eigenen Persönlichkeit Sinn für Ehre, Treue, Biederkeit, Entsagung und Selbstverleugnung wecken, daß sie tets em warmes Herz für die ihnen anvertraute Jugend haben und durch Liebe Gegenliebe und Arbeitslust erzeugen, damit auch ihre Schüler gern und freudig dazu beitragen, die Ehre der Anstalt zu wahren.
©taatä^amen bestanden an hiesiger Universität das medicin.
^laalsexamen mit dei Rote I. die Herren Ludwig Bott aus Höchst i O W v ®oT6 $,ongeIUa,u®matn3.3 ' ^---bach, Fritz Schli-phake aus Gießen und'
n^mi„^^^dEändler W. Ferber veranstaltet soeben unter polizeilicher Ge- nehmigung durch Lohndiener Wadenpfuhl für einen zu Weihnachten verunalückten ^m°Raknbvs^^ n lUie ^^^mmlung. (Der Bedauernswerthe glitt im Begriffe, nach aus und erlitt hierbei einen complictrten Beinbruch) Diese
Knt ÖnHf C n Individuum, welches ohne Genehmigung, wie
gew^nt 0Cn 9lcc^nun9 ru.Nutzen und sei hierdurch vor diesem Schwindel
25- März. Heber den am 1. April in Stein's Garten auftretenden rooBI Vn??ber?, ^ßerte man sich in anderen Städten: Es ist
wohl unmöglich, bei den Vortragen oieses Virtuosen eine griesgrämige Stimmuna ru bewahren und kaum denkbar, daß nicht ein jeder von der allgemeinen Heiterkeit ersofft wird und lachend mit einstimmt in den Beifall, der fast jeder P^ogwmm-Nummer f°T!?^rcnb folgenden vielen gelehrten und ungelehrten mufr Ä!fh ^fn a*xC* V°A?gen der Neuzeit, welche so vielfach die Auf- und Geduld eines langmuthigen Publikums unter der stolzen Devise- ^dnschaft" in Anspruch nehmen und doch auch manche cCru^at^n' Konnte man die Konzerte des Herrn Lamborg als eine Oase
Telegraphische Depeschen.
telegr. Correspondenz - Bureau.
Prinz von Wales verlassen heute Abend Berlin x "/ Xon,le ber
din-r im kaiserlichen Palais fiatt. - »fenba 6V i?8? ‘nod>^ Samilicn: torniung des B°t-rländischen Frauenvereins bei d--Ka?ftrin°im" runien Ll^d-s tomäbenbe SchlL^eimtFr7nV'°über"den^'^^^ M^ituÄrtk*u^uc‘Ebn »äS ftÄ-sa f,toenÖUnMb ÄXu^’e^SgV^10"0 b,C '"N.ö- ist auf ben 3t 3uii™ftgäefe ® eer5ffnUn0 b“ 0ro6cn °k°d-mifch-n Kunst-Ausstellung aasas
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Handel und Verkehr.
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______ Dienstag den 5. und Mittwoch den 6. April d. 3. <a


