Allgemeiner Anzeiger
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Mdrrus'schr Eisrnwerke
730
empfehlen
GrebrB Stamm.
von
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_ . zwar
"Lchlackensand zu
MHM«. Schmedere^ München.
fXÄinn SUX ^üh uerfiotbeueu Mutter heiß!. Kriegerische Erinnerungen knupsen sich an die ersten Lebenstag- der Prinzessin. Die Taufe verzögerte sich bis ^September, da der Vater der Kleinen noch immer von Darmstadt entfernt
21,1 d-m genannten Tage, dem Geburtstage des Prinzen Louis, an welchem der frieden in Berlin unterzeichnet wurde. sand dann „die Taufe des Friedenskindes" in “k' Alsbe der Feldgeistliche vollzog und bei welcher die Reiterbri>de bcr drin» gewesen, tote militärischen Pathen stellte. Die Prinzessin erhielt die Namen Irene Louise Maria Anna. Mit wahrhaft rührender Sora alt wachte die Großherzogin Alice, wie über alle ihre Kinder, so auch über da^jünast- ßlborme. Vom Einzuge der siegreichen Truppen in Darmstadt am 20. Juni 1871 u'n?'ir V* '„?!? [u.nf ^'"ber in meinem Wagen und Irene über- reichte ihren Pathen von bcr Reiterbrigade Kränze". Prinzeß Irene war 12t/ L-die geliebte Mutter der heimtückischen KrankhL eLVdie soviel U^Z^n die Großherzogliche Familie gebracht. Die Erinnerung an bie eble Frau lebt auck w"en"st." ’6r£r 20d,f" fOr*' b» das „Friedenskind" der glückliche°Familie gk , . ~ lMutter und Kinder erfroren.] lieber einen Akt von fast unglaublicher f>art-
ro m ^^Biencr ®^trabl.4 aus Kolin bei Prag unter bem 11. b Mts geschrieben: Vorgestern Abend, ben 9. b. M., kam eine Bettlerin mit zwei Kindern in
Stunden von hier entfernte Dorf Koumarowitz unb bat in bem einigen blKV&nH11 NEquartier. Sle sei zu müde unb zu hungrig, sagte sie, um noch bis nach Kolin^gehen zu können, es wäre auch für bie kleinen Kinber von e?1?! nt.Od,r.iC n e>fl“9IifnÖ; das anbere 3 Jahre alt war, zu kalt. Die armen
h°* $r0Erstarrt. Die Bebauernswerthe bat um ein w der Wirth, welcher gleichzeitig Ortsoorsteher von Koumarowik
JS0tc ^lc mitleidslos aus feinem Hause, verbot ihr auch kraft seines Amtes firh
"M ein anderes Nachtquartier umzuschauen unb verwies sie aus bem Orte orme Weib mit ben hungrigen, halb erfrorenen Ktnbern schleppt sich aus^beni i Lwei Stu^en^sn^? ?traJe fischen Kolin unb Koumarowitz fand
gmet ötunben spater ein patrouilllrenber Gensbarrn Mutter unb Kinber bemufctfnci
«-g-n Die Kinder waren bereits erfroren und das arm7 Weib in^£11 lebten Zügen. Wohl bemühte sich der G-nsdarm, die Unglück-' b[k6tn «fo®U§CC “ U"8en iUm ®elüu6t,cin Ju bringen, allein sein- Anstrengung^
»LLzsrSi srs^-«x:-,^LL«-'rL
.S“. unseren schwarzen Brudern im heißen Afrika einen Beiuck »b
E-n, wahrend ich mich selbst an’5 Steuer setzte Sobald Ich zur Ru^e kam /übtt »s r
üÄSh Wachtmeister Ehre gemacht, sprangen meine ' chwar^ n Lands -m- iss* sä" sÄSäs:- 'sss-
BES SSBä-Es Gleichwohl PW? Mr “*«•
äää* » läch--nd saßieden Journalisten unttr d"m^Arm^fete ibnmÖn“ ?bnig unb sagte: „Du kannst beute her J i Königin Margherita
einig- der hcrvorragcndstcn Toib"tx^7 ^-'uen gutcn Dienst erweisen, skizzire doch Scherz ein, erklärte ihre SerdtmSit rffn 0l-n0 ™f Grazie auf ben
sah man bie hohe Frau eifrig bictiren wobei V°9 icin unb balb
eines Stosses, einer Farbe bie f S ei sie hin unb roiebcr bie Damen bezüglich schilberte Königin Margherita ihre ^ißenea^nhe§nui1hCn-"^nn^^, ^terpellirte. Zuletzt 8.* wMSLjÄiÄ1, t! 3,1" »I» •«,«»,„: Ti, -rage von einem tragischen Mißgeschick ereilt ^urbe biefer
Begriffe, einem Stück Borstenoieb im S £rau des Wirthes war eben im einem Verstecke eine große Ratte nm L int a cr zu reichen, als plötzlich aus «- cilcnds in die Küche floh und hier odnmö^ti7 ,^aU lrfc6rarf f° bestig, daß der Hauslcute gelang es die B-wußttol- ? Zusammenbrach. Ten Bemühungen allein mit fetßien ’»«F Betäubung zu erwecken,
All- ärztlich- Hilf- war bis h u ohne EUnglnckl.che die Sprache verloren hatte! si^nur auf schrlstlichem Wege mst ihren Lgeno^
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Sfit. 10. pro Doppelwaqjjon.
literarische».
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von Maler Max Bach. Vollständig iii 80 9i-s-?,^»^Gbner, attistische Leitung Jede Lieferung enthält wÄ Ä
Originalen ber berühmtesten Künstler c?t unD “ Vollbilder nach den
....” Ä'ssamröniaSMSäs* -.«■»-» eine „Jllustrirt- deutsche Geschichte" erscheinen zu lassen Württemberg''
bie nun in prächtigster Ausstattung uns a ~‘l.t.tfrcu&cn begrüßen wir
Eichte, unseres deutschen Polkes behandelnd in ttbendiaer'meI*c bie Ur- dessen Ringen mit den Römern schildert Trefflich aeh,n -?,rt«nUIi8 namentlich nnander Hand in Hand. Läßt es sich der Autor ana-l a-5°Ä unb Illustrationen mit Berichten ein möglichst treues Bild von unseres Volkes «omni'„„^b??^chzeitigen so bieten die Illustrationen, deren Auswahl unter Mot.r^Ä *=b Dasein zu geben, steht, -ine Ergänzung hierzu, wie sie trefflicher kaum aedackt Ä bewahrter Leitung uns vorliegende Lieferung, di- neben den ^rtillustration-n Diese erste
„Heimkehr der Deutschen aus der Schlacht im T-nt»u?,."en M^,§?"btlder Thumanns Großen beim Bau bes Aachener Dorns" Foltz Barborntt^ ' Ethels „Karl ben
gleichzeitiges Bild aus ber Krönung Leopolbs I ^cmr^ den Löwen,
„Rhcinubergang Blüchers" dringt, berechtigt i nViu bra flS' und Camphausens für bie folgenben Lieferungen. Wir glauben hnfc husten Hoffnungen auch
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Telegraphischer Schiff-bericht
w ^*nie" Antwerpen.
w-lch-r /m 12" Februar ^von^Än^werpdn" ab^in^ ist^eü?"^' mu "3icb Star Linie" kommen.___ p ao0Ulß' W heute wohlbehalten hier ange-
Mainz. Herr Professor Dr. Kittler von Darmstabt ist von der hiesigen städtischen Verwaltung ersucht worden, fein früher abgegebenes Gutachten über Einführung der electrischen Beleuchtung in ben neuen HafenaMalten von Mainz und Hiera« anschließenb auf ben Straßenzügen unb Anlagen bes Bouleoarb burch Vorlage eines eingehdben Planes zu ergänzen. Hierbei wirb barauf Rücksicht genommen, daß auch die Hauser am Boulevard nebst ihren Kellern mit electrischem Licht versehen werden können. Die nöthige Kraft wirb die electrische Anlage von ben Maschinen im ^01«: erbaUen. yM einer Kostenberechnung bes hiesigen Stabtbaurneisters würbe die electrische Beleuchtung, abgesehen von ihren sonstigen Vortheilen, nach ben hier vor- Itegenben Verhältnissen sich auch billiger stellen als Gaslicht.
n._i “ Don bem eben verstorbenen Großprior ber Maltheser, Grafen Othenio Lichnowsky erzählt ber „Pesther Lloyd" einen charakteristischen Zug. Graf Lichnowsky besaß die Kunst der Grobheit unb pflegte sie mit einem urwüchsigen Witz, ber über m rp ^te* ^och in feinen letzten Jahren that er bieS, wo es geboten war, j. 23. als er em arg verfahrenes Wiener Kunstinstitut, besten Präsident er warb, mit ^nem Besen reinfegte. In ben betreffenden Verhandlungen fielen Worte, welche eine Stunde weit irn Umkreise eines Parlaments unmöglich sind, aber ben Nagel auf Kopf trafen. Mit welcher Thatkraft er seinen Willen geltend zu machen liebte ersieht man aus folgenbem Vorfall: Der Graf stand einst auf einer kleinen Bahn- wo ber Zug nur eine Minute hielt, unb erwartete aus bem ziemlich fernen £)hibt$en eine Dame, welche mitfahren sollte. Der Zug kam an, die Dame aber nicht; fern in ber Lanbschaft sah man ihren Wagen im Galopp bem Bahnhofe »u- etlen. Es konnte immerhin noch 5 Minuten bauern, bis sie heran war, ber Graf erfudjte aber ben Stationschef trotzdem, ben Zug warten zu lassen. Dieser blickte in die Gegend hinaus unb sagte: „Unmöglich, der Zug hat ohnehin schon eine Ver- Wang, ich kann es nicht verantworten." Ein Wort gab bas anbere ba riet ber Graf zornig: „So bas wollen wir boch sehen!" und setzte sich knapp vor ber Loco- motioe jroifäen den Schienen nieder. „So, jetzt können Sie zufahren, wenn Sie wollen, rief er und war nicht eher wegzubringen, bis die Dame glücklich einae- ittegen war. 0 b
' r ~7 Säugling als Kläger.] Der Huissier des Pariser Civilgerichts ruft mit lauter Stimme Mr. Antoine Dubarin auf. Die Thur öffnete sich unb (Sprr ®ubarin erscheint auf ben Armen einer robusten Bäuerin, der Amme des 4 Monate alten Kmbes, welches gegen feinen Vormund, ben Kaufmann Flourand, eine Klaae roegen Berlehung seiner Rechte eingebracht hat. Natürlich ist es nicht ber hoffnunas- hb>aCrrn?Phrl nfl ^"dern vielmehr seine Mutter, bie als Mitoormünberin für bte angeblich verkürzten Rechte ihres Sohnes in bie Schranken tritt. In einer mehrere AS"! um affenben Anklageschrift wird ber Böse beschulbigt, ben Ausgabe-E^t des .des Dubarin'schen Geschlechtes in engherzigster Weise beschränkt zu ^.bc"- U”|er bcnJ Vorwande, daß ein vier Monate altes Kind keinen Salon braucht bat Herr Flourand bie große Wohnung gekündigt und mit ber Angabe baß bie dicke Slmme stark genug sei, ben kleinen Antoine auf ber Promenabe zu tragen auch die riUiPTrbI? ¥a^c? aufgegeben. Der knickerische Vormund ist weitender verwer lC*n<ri ITktcb ' ba^ cCtn Menschenkind, welches sich von Milch nährt weder Cbamvminer noch Bordeaux, weder Pasteten noch Trüffeln zu verzehren braucht und bat^ie Re Zahlung der bezüglichen Ausgaben rundweg verweigert; ja er hat dem bedauernswertben Reitpferd verkauft, dessen sich seine Mutter so gern "auf ^ibren
Änb, “I§ -'N- arge Vcrschw-nd-rin erklärt, die ihren Mann zur V-rzwcist^a gebracht habe und nun gerne das Vermögen ihres Sohnes v-rgeudei? möchte^ Er
abwi-s!" D”ft°rbCnen $a,cr üb-rtragene Gewalt auf's Neue bestätig?- Ü"d di-°Kl°g-
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