^atte Innerhalb und außerhalb der Schaufenster in Guirlanden 17Q7$ UmiC««7D eI ;°$ auch in Form von Buchstaben und Zahlen, — w. a. 90^ 1797 — 1887 2C. in allen Farben gebraucht. h
Großartig war auch die Anwendung des Bogenltchtes. So hatte man an den
b£ bcn Archen auf dem Gensdarmcnmarkte ein Reihe ÄrnSi.a 8 ,bte b/n Platz tageshell beleuchteten, so daß
gut,Icfcn konnte. Wundervoll war auch die Wirkung des bengalischen Lichtes am Brandenburger Thor, das seine Quadriga beleuchtet hatte, am Museum mit den herrsch beleuchteten Säulenhallen, am Kronprinzenpalais, an der Universität und auch noch an vielen, vielen Privathäusern und öffentlichen Gebäuden.
nn£n; roaknuf ^cn^eincn' das mit anzusehen; die unendlichem
”°m Da» ”« -um fteUerfenfter hinunter, machten
stockte öfters in den Hauptstraßen, besonders immer an Punkten auffallend prächtige Jllumtnationskorper die Augen der Menge fesselten, so z B an der Ecke der Frledrrchstraße am Caf^ Bauer, vor dem Hause der Edi ongescllschaft in bcr Friedrrchstraße, das mit 1000 farbigen Glühlampen erleuchtet war.
brs in die Einzelheiten zu beschreiben, das Rathhaus, sämmtliche öffent- lichen Gebäude, viele Geschäfte, ist gar nicht möglich, so viel des Schönen und Heber- schonen war zu sehen. Das war eine herrliche, ganz großartige Beleuchtung überall in allen Straßen, in allen Stadttheilen der Riesenstadt -veieucyiung, uoerau
Gegen 11 Uhr verlöschten die Lichter nach und nach, die Straßen leerten sich mehr und mehr und nahmen ihr gewöhnliches Bild wieder an.
Zum Realschuljubiläum.
I "vergewaltige Umschwung, welcher seit der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts I Ä allen großen Lebensgebieten sich zu vollziehen begann, konnte selbstverständlich die I "^berührt lassen. Die Entwicklung der Natur- und technischen Wissenschaften
I ^ndusttce und des Verkehrs, der modernen politischen Anschauungen uud Institutionen^ I ?es"mm/n"Zbn auf geistigem und materiellem Gebiete forderten eüie Umgestaltung des ,m,en °uß°" ~ «ne Umgestaltung, die ÄheÄ noch feblten aetian^n&nSfl7tnCn n“‘ur9™ä6 diese Entwicklung zu Gut- kommen mußt-, L« ®9mna,‘Um nOä) %0VW '°nn.en, sich-- nicht
I ^gesehen von der theilweisen Umgestaltung und Weiterbildung dieser Institute be- ÄxTiXb« d/nWe/der Neuschaffung Mn
aXrerfcitäVolksschule hmausgehende allgemeine Bildung gewähren,
I andrerseits gewerbliche Fachkenntmsse vermitteln sollten. ö a *
smnmptit ml- hinten die Praktiker mehr das letztere, die Theoretiker mehr das erstere d?-stn Richtuna-7bildet"? gekennzeichneten Bedürfnisses durch V-rmckt-Iung zwischen 8StiK SB® •• t-ÄÄ
R-alschul-°1n°Gie7-?°a,7 di- Stande unseres Großherzogthums die Errichtung einer jieaqcguie in Gießen als wunschenswerth bezeichnet hatten trat hierüber die (Sirnfeh S,1”“ dem Gi-ß-ner Gem-ind-rath- in Verhandlung Di- ze te sich n7n^ Anstalt zu errichten, geneigt, wenn man in derselben eine praktische®.wer6efrf>7?
1 Cmem Ä L ^Anforderungen d/s Gemeinderachek^ bis zu
eröffnet 1 wurbe bie Anstalt mit 9 Lehrern unb 120 Schülern feierlich
schon bald?Äen, ^1n?-/'Z-i7-on" *
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gestattet w* i«r Ne ** 6="affi!!en Realschule um
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uns-r-sV°7-rlandks"?°" ^°hr- gedeihlich wirken zum Wohle unserer Stadt mtb
'lealüdfer fein, ein Vater seines Volkes; dies ist der herrlichste Ruhm an Kaiser Wilhelm.
Des Volkes Wohl auch sein Wohl, das ist der köstlichste Diamant in seiner Zkrone. Solch eine Fülle von Ereignissen und Arbeiten, von Hoffnungen und Ent- lauschungen, von Höhen und Tiefen in ein einzig Menschenleben zusammengedrängt mid dennoch 90 Jahre; ein Leben von solchem Inhalt und doch ein Greis, der nicht emen Feierabend begeht, sondern der auch die letzten Kräfte des Leibes und der Seele verzehren will in der Hingabe an sein Vaterland. Ja, wo ist ein Kaiser, wie Kaiser Wilhelm!
Commilitonen! Wenn die Natur der akademischen Jugend den leichten Muth Les Lebens und die frohe Sorglosigkeit des Genießens als glückliches Vorrecht geschenkt $5"' w bat sie ihr auch die Gabe in's Herz gelegt, um so inniger und freudiger für alles Hohe und Ideale zu erglühen und Denen, die als Träger dieser Ideale uns herrlich erscheinen, die unbedingteste, reinste und wärmste Begeisterung entgegenzu- drmgen. Wir deutschen Studenten preisen uns glücklich, daß es uns vergönnt ist unter dem Scepter unseres Kaisers zu leben, daß uns das Glück beschieden ist, den Heldengreis, um den uns alle Völker der Erde beneiden, von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Und ihm jubeln dann in heiliger Begeisterung an diesem gottbegnadeten -Lage die Studentenherzen entgegen, denn er fühlt mit uns, er versteht uns, er liebt uns, da sem Herz noch jugendfrisch und fein Geist noch jugendkräftig ist. Wir wissen Mmer, unser Platz ist an den Stufen des Thrones unter den Augen unseres erhabenen -r., , Wohlan, so lang ein Tropfen Blut noch glüht, so lang ein Hoch noch in Liebe sich begeistern kann, so lange halten wir treu zu unserem Kaiser. Möge er noch lange uns erhalten bleiben, uns zur Freude, dem Vaterlande zum Segen, der Menschheit zum Herl. Und wenn ich Sie jetzt Alle auffordere, mit mir ein Hoch auf unseren -vielgeliebten Kaiser auszubringen, ein Hoch, so brausend, so donnernd, so jubelnd wie zuvor, so habe ich bie freudige Ueberzeugung, daß dieser Ruf aus innerstem, aufrichtigstem Herzen kommen und ihr Gefühl diesen flüchtigen Moment zu einem l,bÄn'nnUMe66n^nt wird. et. Majestät, unser allergnädigster Kaiser lebe hoch, nochmals hoch, immer hoch."
-Der lauteste Jubelruf donnerte darauf durch den Saal, in aller Augen leuchtete i.nS i^egers^rung, dre aus tiefstem Herzen hervorbrechend, zum Herzen drängt und rundet, ihrem Kaster huldigend. Das Kaiserlieb des stad. phil. Li en au stieg: i k *3% i uvLrin4? im rocitcn Kreise, aus Nord und Süd, aus Ost und West". Als dasselbe im letzten Vers „Du, unseres Volkes Hort," in die Melodie „Heil Dir im Siegerkranz überging, erhoben sich die Tausende wie ein Mann, um stehend das
z" Ende zu singen. Nun betrat der Rektor der Berliner Universität Professor c um eine von ernstem, patriotischen Geiste getragene Festrede zu
halten, indem er die durch Blut und Eisen entstandene und gefestigte Einheit des heroorhob, und bie Commilitonen ermahnte an des Dichters Wort festzuhalten „Wlr sind em emig Volk von Brüdern". In diesem Sinne galt sein Trinkspruch der
Hochschulen, der patriotisch gesinnten, der Kaisertreuen!
^lgte, laßt sich nicht schildern. Er war so spontan, fortretßend, daß nur der Sturm, der nach dem Kaisersalamander, den
,unb "o/1 der Ansprache Wildenbruchs ausbrach, ihm Les^?ild-n^ff-»^ch' ber Dichter geendet, der in flammenden Worten das Bild Des Friedensfursten gezeichnet, der allem durch sein Wort die kürzlich nock drobenden I ?nd^iub^ltp^s^b verscheucht, da fuhr es empor, da brach es heraus, da klirrte I M & Äp J.“ ®aÄ baswareinToben und Jauchzen, eine alle Dämme I malcn ^Dcr Sprache zu arm ist, sie nur anbeutenb zu
Kommers hatte seinen Höhepunkt erreicht. Die Fidelitas begann.! » ä. «red. Maetze am Polytechnikum in Charlottenburg übernahm das Präsidium I Wie lange der Commers gedauert, war aus sicheren Quellen nicht zu erfahren
Geburtstagsfeier „Unter den Linden".
V” Einzugstagen 1870-71 sahen die Linden be- I
l*ön a dem Palais, solche Menschenmassen, wie gestern. Früh Morgens I
stand dy alles Kopf an Kopf, den studentischen Wagenzug erwartend und in der I Hostnung, dabei auch den Kaiser wieder zu sehen Am Abend vorderX vii iifir ^^ü?udentischen Fahnen tc. nach der Universität gebracht wurd n sah man ihn » ä9S-SS br°uf-nd-s, ÄISJÄSftM Hoch. fC‘nCm ,rCUEn $°ltC 'Ur»
Immer neue Schaaren kamen, Niemand ging, denn beute mußte ^ked-i den I Kaiser gesehen haben Gegen II Uhr hatte der Wagenzug die Linden passirt um einer neuen ^agenmenge Platz zu machen. Um 7,12 Uhr fuhren die Fürstlichkeiien iut (Siratu- I na» dem Palais alle in den herrlichen Galawagen des Hases od^ auch einige in «genen Galawagen Es ist das ein eigenes, wunderschönes Schau piel Dst gläm nd n E n bh,C phrad6ti8cn Mrd- und Geschirre und die kostbaren Wagen wie s e sich da hin und her bewegen. Fast jede Fürstlichkeit, besonders aber Ne dem Pub iku n be ««"nicht vorwSrts^wÄ^das^Vdn3 2ßil6e11? konnte mit feinem Wagen erst ® er wnl das Menschengewoge zu groß und die Huldigung zu stürmifch
Wagen Be de^Vrimen bott-?°i» Unb Icinm beiben ältesten Söhnen m
^^nders enthusiastischer Empfang wurde Sr. Könial Hobeit dem I »SÄÄÄSSÄ; - Sä® B äsrs s,to-« ssämk
«llen <5®°a6”n8‘e ”or b£!n Mlais, Unter den Linden unb auch in
was aMÄ e8 »ßt sich gar nicht beschreiben,
iüste^den'herrUchst^TeÄch'en unb^äen^^1™ Ä
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Lokal«».
D'r-ktor Nodnag-l -ersaßt. Den letzteren enlnehmen^ir hl t”,°n ®ertn Len.- Sd>XW Qm Sch-uß desselben^! Xtiu^^^VMÄ
ftnnige?un^ grofiartiaTr6 niä^ aphnrfi?efaibni^rfora“on °usgeführt, wie sie schöner, Vorbau stand der Genius des Fried?ns"Ä-ckt fiU1Jter c!nEZn daldachtnartigen --ehrte Hand schützend über^^d-m Ä^beä^‘ff Kaiserkrone be- rmd in den die Wissenschaft den Namen“ We«. Kunst schmückt monumentalen Su»ftab7n eingräbt $OTunt‘t ift ein ?8Csmrt,rU?b ®erec?!cn mit kurzen Darstellungen aus dem Leben Kaiser Jeter langer Fries mit
gestellt. Zwei prächtige Gestalten" Üe^Wehret ^dealstguren dar-
des Portals ausgestellt. Die aanic ^rnnt h,>a ^Es, sind an beiden Setten mit goldenen Schilden, Teppichm^ rc^ gestert @t6nube§ ift ^ii Masten und Bannern, lichsten B-umm"g7fchmN"U ifKine^niigTleft^e be^™ mit 6err= die sich in jebem Jahre wiederholt. Diesmal ^n ^cbeutun^hn^^r§ gröber, großartiger und schöner wie in sonstigen Jahren. 93 beutun0 Tages entsprechend
Die Illumination.
«•; s-. «I«. sondern auch die großartige Anwendung des electrisckienßid&lem nerfe&en war, "b s»™- “■ «■ ««>--
nachrichten -in-^lbHandl"ng^des ^He?rn^ Dr " B -k k - B 4^" bCn Üblichen Schul- schichie im Zeitalter Elisabechs" (For setzunal Der englischen Ge-
d-s Schuljahres belief sich auf 587 Schluß aus 8 Schul-rmnen bei Beginn der erweiterten Mädchenschule mitgerechnet. $ $ °U 576‘ sind bie Schülerinnen ihres S^gTn Bestehens wurde di^Schul- der^Ana^des bW ■ Rührend w -
150, ÄÄ bl869 f,et§ unter
^en ’s ,’aw
Ober kürzer an der Anstalt gewirkt, darunter 5 D^-ttor-n ” 91 län9cr
räume gewechselt werden" nachdem ^e^Ansta"lt 20 W^Iana A^'mal. mußten die Schul- ber Weidengasse hatte vorlieb nehmen müfln ^emietheten Räumen in
neuen Anlage und, aI8 bie" J858 a" der
sie gegenwärtig untergebracht ist. ' stattliche Gebäube, in welchem
Stgiillche Sammlungen sind aus unbedeutenden Anfängen erwachsen. -


