n
6
getagt ®amaI5 W “ bercit§' ^-nfalls unter dem Beifülle der Nütionülliberülen, .UZSSliW iibermS6i3Cn der Stüütsausgüben, Ebenso habe er schon damals empfohlen:
„ Einkomm enä* Men en." @tna,§cinfünf,e sollte -ine bireete Besteuerung des
Nicht ohne Beschämung könne so Mancher, der jetzt in leidenschüftlicher Aüitütion den Frersinn bekämpft, feine Unterschrift unter dem Wühlüufrufe von 1881 betrüchten 'n welcher gerobe düs gebilligt wurde, wüs Redner auch jetzt noch vertrete. ' ____ 3*1* 585ne man Seitens der Gegner über die Wornung der freisinnigen Partei vor der Reaktion, wührend man 1881 dieser Warnung sich onschloß Was sei Senn
dieser Zeit geschehen was die Annahme der Gegner ® b® eVum bie sv 0Crv. r 11 lc^- jnehr gefährlich stehe? Welches dieser freiheitlichen Sache
dienliche Gesetz sei denn m den letzten fünf Jahren zu Stande gekommen?Gan» S-
t ?-it-ns der Gegner die schweren Angriffe auf die wirthschafiliche und politische Freiheit, rote so manche Vorlage der Regierung, namentlich aber die auf Einführung von Monopolen gerichteten Pläne sie bethätigt hätten Im Jahre 1881 haben die sammtlichen Liberalen im Wahlkreise znm Kampfe gegen chkse Pläne sich zusümmengeschaart und mit Freude es begrüßt, daß der lana äbriae fanfernntine «S sitzstand im Reichstagsmandate durch diese gemeinsame Thätigkeit zerstöit wurde Nun
Mitkämpfer für^ die !
Ä 8ÄSUS*" j« ** s«™
«*«” ftföäsiss
&Ä iS'» ÄÄ.*A*jS8 «rK. S
Ctrn,k* m>fi:riber fpran8«' entsetzt aus den Betten, ihre nackten Füßchen Nsss
»ton hat den Wuthausbruch von dazumal, den einzigen seines Lebens bereits S DW-MU-WSS-M
Literarische», srä W- »äm .ns w B.Ä S« ÄÄ Äl'X“"s«S' M Ä ’“"™« WoZen n^^ b-Mmm-n. 3. B. kann man sofort daraus ersehen^ a welchem
"V*”* Ä ... »äsasa*"“ i- »*
23’3?n- Tie heute Nachmittag im Saale des Casö Leib dahier ab- gehaltene ^ertrauensmannerversammlung des Vereins der deutschen freisinnigen Partei stark besucht. Nach einigen einleitenden Worten des Vorsitzenden des Vereins, Herrn Fabrikanten Georg:, ergriff Herr Rechtsanwalt Metz von hier das J+n?an0erC^ ble 6ei ^er bevorstehenden Reichstagswahl haupt- sachliu) :n Betracht kommenden Moinente auseinander und schlug schließlich den ßerrn ‘ 17' * Gießen, welcher den WahUreis bereits i>k den Jahren 1681 1884 vertreten, als Candrdat der freisinnigen Partei vor, welcher Vorschlag von der Versammlung mit Warme begrüßt wurde. Nachdem noch Herr Rechtsanwalt Grünewald, bezüglich des zu bildenden Wahlcomit^s der einzuleitenden Agi- tatron und der ^Uherigen ^hatigkeit des Vereinsvorstandes gesprochen, erschien Herr Recht.anwalt Dr. Gutfleisch aus inzwischen ergangene Einladung oes Vorsitzenden rm Saale, von den Anwesenden enthusiastisch begrüßt. Der Vorsitzende ertbeilte dem Herrn Dr. Gutfleisch das Wort, worauf dieser folgende Ansprache Alt:
^Lte herzliche Aufnahme, die er heute wiederum bei so zahlreicher ?n£e'-rfe:- EH/5 ein erfreulicher Beweis des ungeschwächten An- f11 ^lC relr2n'0C n’ie srüher sich hier rühmen dürfe. Für das
ehrende Vertrauen welches aus Stadt und Land durch Aufstellung seiner Kandidatur zum Reichstage auch diesmal ihm bekundet sei, bringe er seinen aufrichtigen Dank keilen Moment die, wie es scheine, zu Wahlumtricben benutzte Nachricht richtig gewesen sei, als lehne diesmal er die Candidatur ab. Allerdings ^ete er mit schwerem Herzen in einen Wahlkampf ein, der von einer früher befreundeten L?en den Freisinn m einer Weise geführt werde, die durch die Wahlbewegung des Heibsie^ 1884 sattsam bekannt sei. Er habe sich aber für verpflichtet halten müssen in geaenwarttger schwieriger Zett die Zusage zu wiederholen, die er zum erftennmle hn Satjre 1881 unter ganz ähnlichen Umstanden wie heute ertheilt habe. Nicht ernster als heute se, damals d,e Lage des Volkes gewesen und doch habe damals schon in seinem Programme vom 18. Oeiober 1881 er unter Zustimmung auch des national liberalen Theiles des liberalen Wahleomitö's die Worte ausgerufen' ‘
Ihren vollen Werth erhält unsere Einheit erst durch die Freiheit, in der „allem die segensreiche EtttfaUung der nationalen Kräfte denkbar ist. Wer ohne „Befangenheit die Thätigkeit der Reichsregierung und der ihr ergebenen Parteien „tn den letzten Jahren uerfotgt 6at, wird sich der Einsicht nicht verschließen daß "Kff *H'»n *#? ?a^tn b-s Reiches geförderte freiheitliche Entwickelung unseres „öffentlichen, Lebens einer rückläufigen Bewegung gewichen ist, in weicher ich „schere Gefahren für den inneren Ausbau des Reiches erblicke Dem aem-nüber "gilt es, einen Reichstag zu schaffen, der in seiner Mehrheitwieder7»'^die alten "^iten^fFortschritts emlenkt oder doch mindestens die errungenen Frei-
irnf?^S6 '"'m irgend eine Schädigung RrWehr^
kraft der Nation enthalten set. Die freisinnige Partei habe, wie nicht oft aenua betont ht7w™'fe"ne' s1C>"Mtc" 157 2?hre ohne irgend einen Abstrich bewilligt was b e Regierung geforbert habe. Die Partei, stehend auf dem Standpunkte d r durch bte Retchstwrfaffmtg garantirten Mitwirkung der Volksvertretnna nt jeder SlernnS »°bung auch Ür das Heek,,habe das volle Sertrauen ba§, o Mroe'r „Leb unfe« "" ”n SÄ l«"!/ -m Reichstag sich finben werbe , der barau" ausgehe unfere Wchrhaftigkeit nach außen zu schmälern. Wer dieses Vertrauen nicht habe, der könne überhaupt kein Freund der Mitwirkung der Volksvert?etuna be Ordnung des öffentlichen Lebens sein, von dem sei daher auch nicht zu erwart-1 daß er den bevorstehenden Angriffen auf die breite Grundlage unserds Reichstages' das geheime und allgemeine Wahlrecht, widerstehen werde. Schon jetzt zeige bie fnstematiiche Art w,e man Seitens der Gegner die Reichstagsmehrheitbe jebe?Opposi „ « I» die Regierung angreife und vervächtige, wie wenig Achtung vor dieser
mäßigen und Bet Schaffung des Deutschen Reiches mit so freudigem Jubel begrüßten bcU ,?C? Parlamentes die Gegner haben, wie wenig sie die Au ' gäbe bieses Parlamentes begreifen. Eigenthümlich sei hierbei hnfe M Apn™™ m, Vie letzt die Schlechtigkeit der seitherigen Reichstag^nehrheil anklaaen welMe die ganze Militärforderung der Regierung auf d?ei
Schlußfolgerung gelangen, daß, wenn schon dieser angeblich so schlechte
Puffeg" ber Volksvertretung noch' ?rt?agTn‘ w°enn°d"er tommen ®l3taa blo^d's S-ptennat bewilligen würde und dann eine SIufaaBe Sfift«V•bo§ WÄÄ
Äde teQe aJ
Ä»
Aobak- und Branntweinmonopols die Wohlfahrt des Reiches^ rn r7tfpn H iC§ «ÄÄt WÄ4 »X» unter MoÄ ,,......4),°[.brt,elcn Gefahren der Zukunft biete Rettung nur eine Partei bi - als sRtAt-
Repettoir der vereinigten Stadttheater z» Frankfnrt a. M Opernhaus.
fisch Januar: Zum ersten Male wiederholt: Die Perlen-
von ^tid* Le7Lnementz°''LöÜe Prellt" dr°-s-n. Die Stumme MittelAffNE» den 27.Januar: Zu Mozart's Geburtstag. Figaro's Hochzeit.
Freitag den 28. Januar geschlossen.
Samstag den 29. Januar: Ezar und Zimmermann 5Ncrne Preise
_. GcharrfpieLhaus.
§.7ustag den 25. Januar: Maria Stuart. Große Preise.
Mittwoch den 26. Januar: Die Sternschnuppe Große Preise Donnerstag den 27. Januar geschlossen. PP 45relfc*
Freitag den 28 Januar: Der lustige Krieg. Große Preise.
Samstag den 29. Januar: Torquato Tasso. Große Preise
Sonntag den 30. Januar: Geyer-Wallu. Anfang 7 Ubr Große torm
M°nt°g den 31. Januar: Neu'einstudirt:' Julius' Cäfar. Große^Aeise.
Forderung der Wohlfalirt des Nteicoes zu erwarten haben und daß diese (Srfp» e ^tc au^in.unferein Wahlkreise ,um Siege 'jähren w'erd7 d» S^e^e^Ä^ v?ac5 bcr ^hr beifällig aufgenommenen Rede des 5->errn Gutfleisch inrn*
Ä bte Herren Archltect Diesener-Gießen und Georgi; letzterer Ibeilte in^ 2Üd ffirÄpT TU bC?1 r Februar d. I. dahier ein freisinniges Blatt unter MhJ fnr s Hebung, frersinmges Organ für Hessen" täglich erscheinen werd-- fhi?
*•*« Äffe
I Geturnt wurde: a. Frei- und Ordnungsübungen; b. ®erät^eübunfleT^Xtd ISS: ^"öelnen Uebungen wurden recht präcis ausgeführt und gab di?s dem eifrigen Turnen in den einzelnen Vereinen bestes Zeugniß. DOn
24^ Januar. Gestern Abend gegen 10 Uhr bemerkte ein Vasso^ Zulage ein im Schoorgraben befindliches menschliches Wesen, welches um ß>?is! b e Verl n ^^ Hilt-ru,- herbeigeeilter junger Mann unternahm'sofort ben V-Ä @4?eeT?eIM^nTe^<Ä?U3'^e"'/eI in S°l8c des bie Bäsehung bebeckcnbm b: ®ra6cn und gelang es ihm troß oller Anstrengungen nidit aus bemselben herauszukommen. Die beiben im Wasser Befinblichen mußten mm bi.
törfta-rk"—nßeinenbremeTC ber Nachbarschaft abwarten, an welcher zuerst blc halb ^riw^rte eme dem Trünke ergebene altere Frau — und dann der inno? wL’ bSZnÄu. erwischen benadi^tigte Polizei übernahm"bi^L^- melAer^ns6^' o.t" Ef?"Uür. Wähler für den beuischen Reichstag ist jeber Deutsche
BerWischteH.
nnn 231 3ai?iarr; Bei milder Temperatur ist der Rhein auf der Strecke
■Stoffen leit gestern Abend vollständig eisfrei. Der Main brinat mit "Är ganz wenig E-s. Die kleineren PttsonenWffe bie ben r r^^ch-u hier unb Kostheim, Biebrich und Eltville vermitteln haben hm ftatifti^er IBt, SÄÄ« Natuno^ne"fi7be^°eben^uin Zwecke
•y >*ÄS SÄ-ftag“; 5 erfahrpn^u^h^te ®eI)aIte ^cr kleineren und mittleren Weine Feststelluna seiUgt^werden dürftet Mißlichkeiten beim Vertriebe derselbe in ZWS
sw« tz e^in^ro^P^entiaß P/'?^°»aert waren zusammen wohl 8000 Personen, barunkr ^rocentsatz Fremder, die, ungeaaitet aller Tagessorgen durch die oelunoenc-n
Lmb blfptifnp9CICsnn blf onnnirtesten Mainzer Earnevalsstimmungen kamen. Da-, nächste 6.^ Februar darauffolgendem Ball der „Prlnzengarde^ finde?


